Bettdecken: welche unterschiedlichen Arten gibt es?

Welche unterschiedlichen Arten von Bettdecken gibt es?

Nach einem erlebnisreichen und anstrengenden Tag ist das Bett jede Nacht aufs Neue der Ort, wo man sich ausruht, sich der Körper regeneriert und wo man zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden möchte. Natürlich kommt es dabei auf eine optimale Bettausstattung an, zu welcher nicht nur das Bettgestell inklusive dem Lattenrost zählt, sondern auch die Liegefläche mit passendem Matratzenschutz ausschlaggebend ist.

Darüber hinaus ist es aber vor allem die Bettdecke und das Kopfkissen, welches für jeden den endgültigen Schlafkomfort darstellt. Diese Bettwaren sind es, die uns im Bett die Wärme und Gemütlichkeit bringen, die wir uns wünschen. Doch welche unterschiedliche Arten von Bettdecken gibt es? Diese Frage stellen sich viele und suchen nach der Decke, die all ihren angedachten Funktionen sowie den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

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Welche Funktionen sollte eine Bettdecke erfüllen können?

  • den Körper vor Auskühlung zu schützen
  • Wärme spenden
  • Erhöhung des Schlafkomforts
  • Feuchtigkeit aufnehmen

Diese unterschiedlichen Arten von Bettdecken gibt es

Wenn man auf der Suche nach der passenden Bettdecke ist, merkt man schnell, wie viele Unterschiede auch hier zu finden sind. Neben der Größe unterscheiden sich Bettdecken vor allem in ihrer Steppung sowie in ihrer Befüllung. Die Füllung ist indes wohl das ausschlaggebendste Kriterium bei der Auswahl der richtigen Bettdecke.

Eigenschaften von Füllmaterialien bei Bettdecken

  • Daunen und Federn: lassen Feuchtigkeit gut durch, gute Wärmeeigenschaften, für Allergiker geeignet, waschbar bis 60°C
  • Schafschurwolle: wärme- und kälteisolierend
  • Kaschmir: sehr wärmend
  • Kamelhaar: sehr gute Wärmewirkung und feuchtigkeitsregulierend
  • Seide: gleicht Temperaturen sehr gut aus und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen
  • Baumwolle: geringe Wärmewirkung
  • Lyocell: sehr guter Feuchtigkeitstransport, waschbar, für Allergiker geeignet
  • Mikrofaser: sehr leicht, gute Wärmeeigenschaften, lässt Feuchtigkeit nur schlecht durch

Wie wirken sich die verschiedenen Füllmaterialien einer Bettdecke aus?

So unterschiedlich wie unser Schlafverhalten ist, so sehr unterscheiden sich auch unsere Bedürfnisse und Ansprüche an die Bettdecken. Während es manche sehr warm mögen, bevorzugen andere wieder eine leichte Bettdecke, da sie vielleicht in der Nacht ohnehin schon sehr viel schwitzen. Es geht also bei den verschiedenen Füllmaterialien um den persönlichen Wärmebedarf und um den Aspekt des Schwitzens.

  • Sehr starkes Schwitzen + hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Kamelhaarfüllung ideal
  • Sehr starkes Schwitzen + geringer Wärmebedarf = Bettdecke mit Seidenfaserfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Kaschmir- oder Daunenfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + mittlerer Wärmebedarf = Bettdecke mit Lyocellfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + geringer Wärmebedarf = Bettdecke mit Baumwollfüllung ideal
  • Normales Schwitzen + mittlerer bis hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Schafschurwollfüllung ideal
  • Kaum Schwitzen + mittlerer Wärmebedarf = Bettdecke mit Mikrofaserfüllung ideal

Nicht nur auf die Füllung kommt es an, sondern auch auf die Steppung einer Bettdecke

Bettdecken gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Füllungen. Doch erst die Art der Steppung verleiht der Bettdecke ihr äußeres Erscheinungsbild. Darüber hinaus erfüllt die Steppung aber auch den Zweck, die Füllung der Bettdecke zu fixieren sowie die Wärmeisolation der Decke für den Verwendungsbereich zu erhalten. Eine für den Winter gedachte Decke wird also anders gesteppt sein, als jene für den Sommer.

Das bedeutet, dass eine Bettdecke, die vornehmlich für die kalte Jahreszeit geeignet ist, vorzugsweise mit einem innenliegenden Steg in der Steppung gearbeitet wird, um so ein höheres Füllvolumen zu erreichen. Zusätzlich führt diese Ausführung dazu, dass es an den Nähten der Steppung nicht sogenannten Kältezonen kommt, weil dort die Füllung verrutscht ist. Bei Bettdecken hingegen, die vornehmlich im Sommer verwendet werden, wird Stoff auf Stoff genäht, wodurch überschüssige Wärme problemlos entweichen kann und man nicht zu sehr schwitzt.

Doch nicht nur die Verwendung in den verschiedenen Jahreszeiten macht sich in einer unterschiedlichen Steppung bemerkbar. So wird bei losen Füllungen, wie beispielsweise einer Daunendecke, anders abgesteppt, als wenn die Bettdecke mit Tierhaaren, Kunstfasern oder auch natürlichen Fasern gefüllt wird.

Unterschiedliche Größen für Bettdecken

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bei Bettdecken ist bekanntermaßen die Größe.

  1. Bettdecken für Babys (Standard) = 80x80 cm
  2. Bettdecken für Kinder (Standard) = 100x135 cm
  3. Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Standard) = 135x200 cm
  4. Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Überlänge) = 135x220 cm
  5. Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Überbreite) = 155x200 cm
  6. Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Komfort) = 155x220 cm
  7. Bettdecken für Doppelbetten Erwachsene (Standard) = 240x200 cm
  8. Bettdecken für Doppelbetten Erwachsene (Überlänge) = 240x220 cm

Was Sie beim Kauf von Bettdecken beachten sollten

Da Bettdecken in aller Regel, auch bei guter Pflege, eine Lebensdauer von rund fünf Jahren haben, müssen diese hin und wieder ausgetauscht werden. Das kommt nicht nur dem eigenen Schlafempfinden entgegen, sondern hat durchaus auch seine Berechtigung im Hinblick auf Verschleiß und Abnutzung.

Zunächst einmal sollten Sie bei einem Neukauf von Bettdecken beachten, mit welcher Füllung sie ausgestattet sind. Denn diese Bettdeckenfüllung wirkt sich auf Ihren Schlafkomfort aus. Hier sollte der Fokus darauf gelegt werden, ob ein erhöhter Wärmebedarf besteht, ob Sie in der Nacht zu starkem Schwitzen neigen oder ob Sie Allergiker sind.

Hinweis: Achten Sie zudem auf die Pflegehinweise in der Textilkennzeichnung. Dies kann entscheidend sein, wenn es darum geht, eine Bettdecke selbst zu waschen oder sie besser professionell reinigen zu lassen. Ebenso gibt diese Kennzeichnung Aufschluss darüber, ob es sich um eine Bettdecke aus deutscher, europäischer oder gar asiatischer Produktion handelt.

Fazit

Bettdecken gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich schlussendlich auch im Preis widerspiegeln. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Füllung, Größe und Steppung. Wichtig bei der richtigen Auswahl beim Neukauf einer Bettdecke sind Aspekte wie das eigenen Schlafverhalten, die persönlichen Bedürfnisse, wie zum Beispiel der nächtliche Wärmebedarf, und natürlich die Tatsache, ob man allein schläft oder in einem Doppelbett mit Partner.

Ausgetauscht werden sollten Bettdecken aller fünf Jahre. Denn nach dieser Zeit sind die Füllungen meist nicht mehr in ihrer ursprünglichen Qualität und Form, so dass das individuelle Schlafempfinden mit einer alten Bettdecke unter Umständen nicht mehr als gut eingestuft werden kann.

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