Bettgröße: Welche ist richtig?

Welche Bettröße eignet sich für welches Alter?

Welche Bettgröße eignet sich für welches Alter?

Es ist wohl kaum ein Geheimnis, dass es verschiedene Größen von Betten gibt. Ebenso wenig ist es neu, dass eine Schlafstatt immer den nötigen Freiraum bieten sollte, den man entsprechend dem Alter und der Größe benötigt. Denn eine zu kleine Liegefläche kann sich sehr negativ auf den Schlaf auswirken und somit zu unerwünschten Beeinträchtigungen führen. Doch welche Bettgröße eignet sich für welches Alter, und worauf sollte man ansonsten noch achten? Wir verraten es Ihnen.

Welche Bettgrößen gibt es überhaupt?

Wenn man von der geeigneten Bettgröße spricht, ist damit natürlich nicht nur die Größe des Bettgestells gemeint. Vielmehr steht hier immer die Größe der Liegefläche in engem Zusammenhang. Was schlussendlich auch logisch ist, denn ist die Matratze zu groß, passt sie nicht ins Gestell. Ist sie hingegen zu klein, ergeben sich an den Rändern Leerräume, die vor allem im Kinderbett zu gesundheitlichen Risiken führen können.

Allgemein unterscheidet man Betten nach dem Alter, da in diesem Zusammenhang immer auch Richtwerte der durchschnittlichen Körpergröße einbezogen werden.

Demnach findet man:

• Beistellbetten
• Gitterbetten
• Juniorbetten
• Jugendbett
• Erwachsenenbett

Während es bei einem Erwachsenenbett zwar auch danach geht, dass der Schlafende mit dem ganzen Körper bequem auf der Matratze aufliegen kann und auch seitlich genug Platz hat, sind es vor allem die Betten für Babys, Kleinkinder und Teenager, die wir hier besonders unter die Lupe genommen haben.

Denn in dieser Altersgruppe spielen weitaus mehr Faktoren eine wichtige Rolle, um einen gesunden und erholsamen Schlaf genießen zu können!

Die altersgerechten Bettgrößen – eine Übersicht

Natürlich ist es bei einem etwa 12-jährigen Kind nicht verkehrt, wenn man hier schon ein Erwachsenenbett bereitstellt. Man spricht hier auch oft vom „Hineinwachsen“. Doch bei Babys und Kleinkindern empfiehlt man in der Regel etwas anderes. Denn dieser Altersgruppe drohen in einem Bett für Erwachsene noch zu viele Unfallrisiken.

Babys, von 0 bis 1 Jahr: Hier empfiehlt sich neben der Babywiege ein sogenanntes Beistellbett, welches üblicherweise etwa 55 bis 90 cm groß ist. Wird das Baby zu groß für dieses Bett, sollte zur nächsten Größe gewechselt werden. Das ist dann ein Gitterbettchen, welches in der Regel eine 60x120 cm oder 70x140 cm große Liegefläche bietet.

Kleinkinder, 1 bis 3 Jahre: In diesem Alter empfiehlt sich natürlich noch das Gitterbett. Doch da Kinder in diesem Alter unterschiedlich schnell wachsen können, macht es durchaus Sinn, ein solches Bett gleich mit der Möglichkeit zur Erweiterung zu nutzen. Auf diese Weise entstehen zunächst einmal keine Zusatzkosten, denn die Verwandlung in ein Juniorbett ist eine perfekte und recht einfache Lösung, ohne dabei vorerst auf die Sicherheit des Gitters am Bett vollständig verzichten zu müssen.

Kleinkinder und Kinder, 4 bis 6 Jahre: In diesem Alter schlafen die wenigsten Kinder noch in Gitterbetten, da sie in der Regel alle gelernt haben, nicht einfach aus dem Bettchen zu fallen und auch selbstständig aufstehen können. Doch Kinderbetten von 60x120 cm sind meist schon zu klein, weswegen sich ein größeres Bett von 70x140 cm, 70x160 cm oder gar ein Jugendbett von 90x200 cm empfiehlt.

Kinder und Schulkinder, 6 bis 12 Jahre: In dieser Altersklasse lassen sich meist keine Standardgrößen empfehlen, denn diese Kinder machen in der Regel einen enormen Wachstumssprung. Es sollte also immer auf die jeweilige Größe geachtet werden, sodass Betten in den Größen 70x200 cm, 80x200 cm oder 90x200 cm ideal sind.

Jugendliche, ab 12 Jahren: Spätestens in diesem Alter sollte man den Kindern dann schon ein Erwachsenenbett bereitstellen. Nötigenfalls können sie da unbekümmert hineinwachsen und fühlen sich trotzdem wohl. Häufig werden für diese Altersgruppe auch spezielle Bettsysteme oder Jugendzimmer-Ausstattungen angeboten.

Lassen Sie dabei aber niemals die Breite des Bettes außer Acht. Denn es sollten schon wenigstens 90 cm in der Breite sein, um als ideale Liegefläche für einen Jugendlichen zu gelten.

Erwachsenenbett: Man muss natürlich nicht erst erwachsen sein, um in einem solchen Bett zu einem erholsamen und gesunden Schlaf zu finden. Doch natürlich sollte auch im Erwachsenenalter auf die ideale Größe hinsichtlich der Länge und der Breite des Bettes beziehungsweise der Liegefläche geachtet werden. Insbesondere dann, wenn es um das Doppelbett geht. Denn ist zum Beispiel ein Partner etwas größer oder auch korpulenter, kann das übliche Standardmaß von 90x200 schnell zum Minuspunkt werden. Aber hier gibt es jederzeit die Möglichkeit, auf Überlängen und Sondergrößen zurückzugreifen.

 

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Woran man merkt, dass das Bett fürs Kind zu klein ist?

Während Erwachsene natürlich selbst am besten merken, ob sie genug Platz in ihrem Bett haben, sind die Kinder dann doch auf die verantwortungsbewusste Weitsichtigkeit der Eltern angewiesen. Denn wenn es nach den Kindern ginge, würde man natürlich auch einmal im Fernsehsessel oder im Hundekörbchen beim geliebten Vierbeiner schlafen können. Das fänden manche der Kleinen mit Sicherheit immer noch toll. Doch das ist natürlich keine Nachtruhe, die wirklich gesund ist, wie wir alle wissen.

Hinzu kommt, dass Kinder ein völlig anderes Wahrnehmungsvermögen haben. Sie werden also nicht einschätzen können, dass ihre unruhige Nacht oder auch ihre Albträume vom zu engen oder zu kurzen Bett kommen können. Auch gehen Kinder ganz anders mit körperlichen Empfindlichkeiten um, die aufgrund einer unentspannten Nacht folgen können.

Der Wechsel vom Beistellbett oder der Babywiege zum Gitterbett sollte stattfinden, wenn:

• das Baby beginnt, sich in der Wiege selbst zu drehen oder gar aufzurichten
• das Baby am Kopf- und Fußende der Wiege oder des Beistellbettchens anstößt
• das Baby bei nächtlichen Drehbewegungen seitlich an den Gitterstäben des Beistellbettchens anstößt und dadurch wach wird
• das Baby sich selbstständig zum Sitzen aufrichten kann

Hinweis: Eine Wiege hat meist eine sehr kleine Liegefläche, weswegen sie in der Regel nur bis etwa dem 4. bis 5. Lebensmonat genutzt werden sollte. Beistellbetten aber haben oftmals eine niedrigere Begrenzung, weswegen eine übermäßig lange Nutzung oftmals sehr große Unfallgefahren in sich birgt.

Fazit

Nicht nur eine den eigenen Ansprüchen angepasste Matratze ist notwendig, um zu einem guten Schlaf zu finden. Auch die Bettgröße ist hier von großer Wichtigkeit. Diese sollte aber möglichst auf das jeweilige Alter und die individuellen Körpermaße angepasst sein. Beim Kauf sollte daher immer darauf geachtet werden, dass die gesamte Körperlänge ungestört auf der Matratze aufliegen kann und links und rechts neben dem Körper ebenfalls genug Platz ist.

Foto: © ekostsov #56360109 adobe.stock.com

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