Bettwäsche wechseln – wie oft?

14.05.2014 07:45  Von:: Oliver

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Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Die Bettwäsche dient im Schlafzimmer nicht nur einem optischen Zweck. Sie fühlt sich angenehm auf der Haut an und schützt gleichzeitig Kissen und Decke vor Schmutz. Die Materialien stehen förmlich unter Dauerbelastung, da sie täglich mindestens fünf Stunden zum Einsatz kommen. Während des Schlafens schwitzt der Mensch und hinterlässt Haare, Hautschüppchen und andere Teilchen im Bett. Diese Absonderungen ziehen besonders Milben an, die sich in Bettzeug und Matratze niederlassen. Aus hygienischen Gründen gilt es deshalb, die Bettwäsche in regelmäßigen Abständen zu waschen. Allerdings stellt sich die Frage, wie oft man die Bettwäsche waschen sollte, ohne dabei das Material zu stark zu belasten?

Wichtige Regeln beim Waschen der Bettwäsche

Aus hygienischer oder medizinischer Sicht gibt es keine einheitliche Regelung, wie oft man seine Bettwäsche waschen sollte. Ein großer Faktor nimmt das eigene Wohlbefinden ein. Während manche Menschen wöchentlich ihre Bettwäsche wechseln, genügt es anderen in einem Rhythmus von zwei Wochen. Richten Sie sich beispielsweise nach den Jahreszeiten. Im Sommer schwitzt der Körper generell mehr, weshalb die Bettwäsche schneller durchnässt ist. Im Winter muss die Bettwäsche wärmen. Ist die Bettwäsche lange nicht gewaschen worden, dann verliert sie diese wärmende Funktion. Es gilt eine einfache Faustregel: Im Sommer die Bettwäsche aller zwei Wochen und im Winter mindestens aller vier Wochen waschen. Schwitzt man von Natur aus sehr stark, dann sollte der Wechsel generell alle zwei Wochen auf dem Plan stehen. Achten Sie beim Waschgang immer auf die Pflegeanleitung des Materials. Aus hygienischen Gründen bietet sich Bettwäsche an, die bis zu 60 °C waschbar ist. Synthetische Materialien können oft nur bis 40 °C gewaschen werden.

Ist das seltene Waschen gefährlich?

Eine Gefahr oder eine größere Belastung der Gesundheit besteht nicht, wenn die Bettwäsche nicht regelmäßig gewaschen wird. Menschen mit Allergiebelastung können jedoch Probleme bekommen. Der Kot der Haustaubmilben setzt sich in den Materialien fest und sorgt für Atemprobleme oder Juckreiz auf der Haut. Nur regelmäßiges Waschen kann die allergische Reaktion etwas lindern. Solange Sie sich in der eigenen Bettwäsche wohlfühlen, brauchen Sie diese nicht zu wechseln. Ein Hauptkriterium für viele Menschen ist der Geruch. Nach etwa zwei Wochen duftet die Bettwäsche nicht mehr gut, riecht muffig oder verschwitzt. Spätestens dann sollte man frisches Bettzeug aufziehen, um dem eigenen Wohlgefühl zu dienen.


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