Bettwaren richtig pflegen: Das sollten Sie beachten!

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Entspannt zu schlafen und erholt aufzuwachen, das ist die Grundvoraussetzung, um die Anforderungen des Alltags erfolgreich zu bewältigen. Wichtig ist dabei nicht nur, die auf ihre Bedürfnisse optimalen Bettwaren zu nutzen, sondern diese auch richtig zu pflegen.

Denn Fakt ist: Die Betthygiene hat einen großen Anteil an der Schlafqualität. Doch wie pflegen Sie Bettdecke und Co richtig? Wie oft sollten Sie die Bettwäsche wechseln? Wir geben Ihnen Antworten, so dass Sie lange Freude an Ihren Bettwaren haben und in einem hygienischen Umfeld schlafen.

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Inhaltsverzeichnis

Bettdecken und Kopfkissen waschen: Worauf ist zu achten?

Banner Schlafende Frau

Wenn man bedenkt, dass ein Erwachsener rund 7 Stunden schlafend im Bett verbringt, wird schnell klar, dass eine hochwertige Bettausstattung wichtig ist, damit in diesen Stunden der Ruhe der Körper regenerieren kann.

An erster Stelle stehen dabei natürlich das Bettgestell inklusive Lattenrost sowie eine Qualitätsmatratze mit passendem Matratzenschutz, die den persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen angepasst sind.

Aber für den eigenen Schlafkomfort sind auch Bettwaren - also Bettdecke und Kissen - ganz wichtig. Denn wer kuschelt sich nach einem langen Arbeitstag nicht gern in das weiche Kissen und unter die schützende Decke?

Während die Bettwäsche selbst regelmäßig gewechselt und gewaschen wird, fristen so manche Decken und Kissen ein eher vernachlässigtes Dasein. Vielen stellt sich die Frage, ob man Bettdecken und Kopfkissen waschen kann und worauf man dabei achten muss.

Kann man alle Bettdecken und Kopfkissen waschen?

Grundsätzlich kann man alle Arten Bettdecken und Kopfkissen waschen beziehungsweise reinigen. Denn natürlich dringen Hautpartikel und auch Feuchtigkeit aufgrund der Körpertemperatur durch die Bettwäsche auch bis ins Innere von Decke und Kissen.

Während man die hochwertige Matratze durch einen entsprechenden Matratzenschutz davor bewahren kann auf diese Weise Schmutz oder Feuchtigkeit aufzunehmen, kann dies bei den Bettwaren oftmals zum Problem werden.

Da aber auch die Bettwaren zu jenen Dingen gehören, die man nicht jede Woche waschen oder reinigen sollte, ist es sinnvoll und empfehlenswert, Kissen und Decken jeden Tag gut aufzuschütteln und auszulüften.

Tipp: Nach dem Aufstehen Decke und Kissen gut aufschütteln und aufgedeckt liegen lassen, damit die über Nacht angesammelte Feuchtigkeit gut abtransportiert werden kann. Positiver Nebeneffekt: Kleine Hautpartikel und Haare zum Beispiel werden gleich mit abgeschüttelt und gelangen gar nicht erst als Nahrung zu den Hausstaubmilben im Inneren der Bettwaren.


Mann im Bett im Schneidersitz

Zu beachten: Tagesdecke gleich nach dem Aufstehen über die Bettwaren legen verhindert den ungehinderten Feuchtigkeitsabtransport, so dass sich die Feuchtigkeit im Inneren von Kissen und Decke festsetzen kann und zu Schimmelbildung führen kann.

Bettwaren sind heutzutage mit unterschiedlichen Füllungen erhältlich. Federn und Daunen sind dabei wohl diejenigen, die man schon immer kennt. Doch mittlerweile gibt es auch Füllungen aus Baumwolle oder Mikrofasern, um nur einige Beispiele zu nennen.

Will man also seine Bettwaren reinigen, sollte man unbedingt auf die angegebenen Pflegesymbole achten.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Bettdecken und Kopfkissen waschen möchten

Bettwäsche in Waschmaschine

Sofern Sie Ihre Bettwaren nicht in einer professionellen Reinigung waschen lassen möchten, dann sollten Sie die nachfolgenden Tipps und Hinweise immer beachten, damit es kein böses Erwachen gibt.

  • Waschen Sie Ihre Bettdecke und Kissen maximal 1 bis 2 Mal im Jahr
  • Verwenden Sie am besten ein Feinwaschmittel ohne optischen Aufheller, für Daunendecken hingegen ist ein Wollwaschmittel oder ein spezielles Daunenwaschmittel empfehlenswert
  • Auf Weichspüler sollte vor allem bei Daunendecken, aber auch bei allen anderen Bettwaren, verzichtet werden
  • Waschen Sie Bettdecke und Kopfkissen immer einzeln und getrennt von anderen Textilien
  • Bei großen Decken sollte im Zweifelsfall auf eine Industriewaschmaschine, wie sie unter anderem in Waschsalons zu finden ist, mit einem höheren Fassungsvermögen zurückgegriffen werden, damit die Reinigung auch wirklich optimal ist
  • Sollte es bei Ihrer Waschmaschine kein spezielles Programm für Bettwaren geben, so empfiehlt sich die Verwendung des Fein- oder Wollwaschprogrammes
  • Stellen Sie den Schleudergang auf maximal 400 Umdrehungen, also eine niedrige Drehzahl, da sonst gerade bei natürlichen Füllungen Daunen und Federn brechen könnten. Auch empfiehlt es sich, die Schleudergänge auf einen zu reduzieren

Folgendes gilt es zu beachten, wenn Bettdecke und Kopfkissen im Trockner behandelt werden

Wer seine Bettwaren zu Hause reinigen will, sollte bedenken, dass die Füllungen nur schwer und sehr langsam trocknen. Die Variante, Bettwaren auf die Leine zu hängen, birgt dabei unter Umständen aber große Gefahren.

So kann es bei einer extremen Sonneneinstrahlung dazu führen, dass sich Bettdecke und Kopfkissen bis auf 70°C aufheizen, was schlussendlich dazu führt, dass die Daunen und Federn zu sehr austrocknen und brüchig werden.

Wenn es dann vielleicht noch plötzlich zu regnen beginnt, birgt die Leinenvariante bei der Trocknung von Bettwaren außerdem die Gefahr, dass die Füllungen wieder zu nass werden und klumpen.

Besser ist es daher immer, gewaschene Bettwaren im Trockner zu behandeln, um eine vollständige Abtrocknung der Füllungen zu gewährleisten.

Je nach Füllung kann so eine schonende Trocknung von Decke und Co durchaus vier bis sechs Stunden Zeit in Anspruch nehmen.

Dafür kann man dann aber wirklich sicher sein, dass alles gut trocken ist!

  • Trocknen Sie Ihre Bettwaren immer im Trockner, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Füllung nicht verklumpt oder sich Feuchtigkeitsrückstände noch im Inneren befinden, die schnell zu einer gesundheitsgefährdenden Stock- und Schimmelfleckenbildung führen können.
  • Geben Sie einen oder zwei Tennisbälle mit in den Trockner, die nicht abfärben. Dadurch werden die Füllungen während der Trocknung immer wieder gut und gleichmäßig verteilt, so dass nichts klumpen kann.
  • Wählen Sie ein Trocknerprogramm mit niedrigen Temperaturen, am besten maximal bis 30°C. Am besten ist es, die Decke oder die Kissen nach einer Stunde im Trockner herauszunehmen, gut aufzuschütteln und erneut für eine Stunde bei niedrigen Temperaturen zu trocknen.

Tipp: Sollte keine Möglichkeit zur Trocknung im Tumbler bestehen, dann ist es hilfreich, die Bettwaren in feuchtem Zustand gespannt über vier Stühle zum Beispiel an der Luft zu trocknen. So ist eine schnelle Trocknung garantiert, und ein Einlaufen wird zusätzlich verhindert.

Leeres Bett

Beachten Sie unbedingt die Pflegesymbole an Bettdecke und Kopfkissen

Wenn Sie Bettdecke und Kopfkissen selbst waschen wollen, sollten Sie unbedingt die vom Hersteller empfohlenen Pflegehinweise beachten, die Sie als Textilkennzeichnung an den Bettwaren finden.

Wir haben im weiteren Verlauf auch die Bedeutung der einzelnen Pflegesymbole für Sie zusammengestellt.

Sollte die Kennzeichnung im Laufe der Jahre nicht mehr vorhanden sein, können Sie sich an den folgenden Empfehlungen der Waschtemperaturen orientieren.

  • Mikrofaserbettwaren bis 60°C waschbar
  • Daunenbettwaren bis 60°C waschbar
  • Federbettwaren bis 60°C waschbar
  • Baumwollbettwaren bis 60°C waschbar
  • Kamelhaar- und Kaschmirbettwaren bis 30°C waschbar
  • Seidenbettwaren bis 30°C waschbar

Bettdecken und Kopfkissen waschen? Kein Problem!

Bettdecken und Kopfkissen waschen stellt heutzutage kaum noch wirklich ein Problem dar, wenn man einige Tipps und Hinweise beachtet. Der wichtigste besteht wohl darin, dass dieser Waschgang nicht zu häufig, und wenn dann so schonend wie möglich stattfinden sollte.

Am besten eignen sich spezielle oder milde Waschmittel, wohingegen Weichspüler generell nicht verwendet werden sollte.

Was nahezu unabdingbar ist, ist die Behandlung im Trockner, denn nur auf diesem Wege kann eine vollständige Trocknung der Füllung garantiert werden.

Bettwaren sollten niemals in die Waschmaschine gestopft werden, sondern genügend Platz haben, um eine optimale Reinigung zu erzielen.

Bis zum Waschgang sollten Bettdecken und Kopfkissen jeden Tag gut aufgeschüttelt und gelüftet werden, um eine vorzeitige Qualitätsminderung zu umgehen.

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Was bedeuten die Pflegesymbole?

Pflegesymbole

Da nicht alle Arten von Matratzenschutz auf die gleiche Weise gereinigt und gepflegt werden können, sollte man, wie weiter oben bereits angesprochen, die vom Hersteller angegebenen Pflegesymbole beachten. Doch was bedeuten die Pflegesymbole im Einzelnen?

Die wichtigsten Pflegesymbole in der Übersicht

Da natürlich auch Matratzenbezüge sowie alle anderen Arten von Matratzenschutz aus einem textilen Gewebe gefertigt wurden, besteht dafür eine Kennzeichnungspflicht, die mittels Symbolen auf einem Blick darlegt, wie Bezüge, Topper oder auch Matratzenauflagen gepflegt und gereinigt werden sollten.

Die Herstellerangaben immer nur als Richtwert zu betrachten, denn diese Angaben beziehen sich immer auf die höchstmögliche Behandlungsart.

Was bedeuten die Pflegesymbole nun im Einzelnen?

Während Matratzenauflagen und Matratzenunterlagen zumeist komplett in die Waschmaschine gesteckt werden können, sind es bei Toppern und Matratzen meist die Bezüge selbst, die abnehmbar und waschbar sind.

Da diese je nach Ausführung aus unterschiedlichen Materialien und Textilgeweben gefertigt wurden, können sich die aufgebrachten Pflegesymbole unterscheiden.

Waschen

Dargestellt mit einem Waschtrog zeigt dieses Piktogramm an, ob der Bezug oder die Auflage waschbar oder nicht waschbar ist.

Die Zahl im Inneren des Waschtroges hingegen gibt die höchstmögliche Waschtemperatur an, die nicht überschritten werden sollte.

Sollte sich bei dem Waschtrog zusätzlich noch ein oder auch zwei Striche darunter befinden, so bedeutet dieses Pflegesymbol, dass etwas schonend oder auch sehr schonend gewaschen werden sollte.

Meist findet man dieses Symbol an Wolltextilien oder Textilgeweben mit einem Wollanteil. Schleudern sollte man bei dem Zeichen für besonders schonendes Waschen weglassen.

Pflegesymbol Waschen

Pflegesymbol Bleichen

Bleichen

Ein mit der Spitze nach oben zeigendes leeres Dreieck bedeutet bei den Pflegesymbolen, dass man einen Matratzenbezug oder auch den Bezug eines Toppers beispielsweise mit Chlor oder Sauerstoff bleichen kann.

Befinden sich hingegen zwei schräge Linien in diesem Dreieck, sollte das Textilgewebe nur mit Sauerstoff gebleicht werden, wohingegen das mit einem Kreuz durchgestrichene Dreieck dafür steht, dass der Bezug keinesfalls gebleicht werden darf.

Trocknen

Bei den Piktogrammen für den Trocknungsprozess werden im europäischen Raum einzig jene gekennzeichnet, die für das sogenannte Trommeltrocknen stehen.

Dargestellt ist diese Phase der Reinigung von Matratzenschutz mit einem Quadrat, in welchem sich ein Kreis befindet.

Ist dieser Innenkreis leer, so kann man den Bezug oder die Auflage ganz allgemein trocknen. Ein Punkt in der Mitte steht für einen schonenden Trockengang bei niedrigen Temperaturen und zwei Punkte bedeuten normaler Trockengang.

Ein durchgestrichenes Piktogramm steht auch hier dafür, dass das Textil gar nicht im Trockner behandelt werden sollte.

Pflegesymbol Trocknen

Pflegesymbol Bügeln

Bügeln

Um einen gewaschenen Matratzenbezug zum Beispiel wieder schön glatt zu bekommen, bevor man ihn aufzieht, empfiehlt es sich, je nach Materialart, diesen zunächst zu bügeln.

Die dafür verwendeten Pflegesymbole in Form eines leicht zu erkennenden Bügeleisens verraten Ihnen, ob das Textilgewebe gebügelt oder nicht gebügelt werden sollte beziehungsweise kann.

Die sichtbaren Punkte geben dabei an, ob man mit niedriger, mit mittlerer oder auch mit hoher Temperatur bügeln sollte.

Diese Punkte sind im Übrigen auf den Temperaturbereich eines Bügeleisens mit Temperaturregler abgestimmt. Dabei bedeutet ein Punkt eine Temperatur von 110°C, zwei Punkte stehen für 150°C und drei Punkte schließlich für 200°C.

Hinweis: Sofern das Bügeleisen mit nur einem Punkt als Pflegesymbol auf dem Matratzenbezug oder Ähnlichem abgebildet ist, sollte nicht mit Dampf gebügelt werden, da dadurch die Bügeltemperatur zu heiß wird.

Chemische Reinigung

Nicht immer lassen sich alle Arten von Matratzenschutz in der eigenen Waschmaschine reinigen. Das kann zum einen an der Größe des Schutzes liegen oder aber es sind grobe Verschmutzungen auf dem Bezug oder Auflage, die man mit herkömmlichen Waschgängen nicht beseitigen kann.

In diesem Fall ist es sinnvoll, den Bezug oder die Auflage chemisch reinigen zu lassen. Das entsprechende Pflegesymbol besteht aus einem leeren Kreis. Sofern dieser durchgestrichen ist, wird vom Hersteller eine chemische Reinigung nicht empfohlen.

Pflegesymbol Chemische Reinigung

Pflegesymbol Lösungsmittel

Chemische Reinigung mit Lösungsmitteln

Hierfür steht zunächst der eben genannte Kreis für chemische Reinigung. Befindet sich der Buchstabe „P“ darin, so bedeutet das, der Bezug oder die Auflage kann chemisch gereinigt werden unter dem Zusatz eines Lösungsmittels namens Perchlorethylen.

Befindet sich unter diesem Symbol zusätzlich ein oder auch zwei Striche, so deutet das daraufhin, dass es entweder schonend oder sehr schonend gereinigt werden sollte.

Tipp: Um sicher zu gehen, dass das Textilgewebe lange Zeit intakt bleibt und den geforderten Ansprüchen gewachsen ist, sollte man diese Empfehlungen bei der Reinigung und Pflege niemals überschreiten.

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Wie wird Bettwäsche in der Maschine gewaschen?

Frau an der Waschmaschine

Bettwäsche muss aus hygienischen Gründen regelmäßig gewaschen werden. Achten Sie dabei grundsätzlich auf die Pflegeanleitung des jeweiligen Materials.

Wird die Bettwäsche falsch in der Maschine behandelt, kann sich das Material verziehen oder gar abfärben. Mit den richtigen Tipps und Tricks beim Waschen schonen Sie die Bettwäsche und werden lange Freude an Materialqualität und Farbe haben.

Tipps und Tricks beim Waschen

  1. Farbige und helle Bettwäsche sollten grundsätzlich getrennt gewaschen werden. Andernfalls nehmen die Materialien die Farbe der anderen Wäsche an. Am besten waschen Sie nur gleiche Farbtöne miteinander.
  2. Bettwäsche sollte vor dem Waschen auf links gedreht werden. Am besten schließen Sie jeden zweiten Knopf, damit keine anderen Kleinteile in die großen Bezüge geraten und richtige sauber werden.
  3. Beschädigte oder angebrochene Knöpfe sind vor dem Waschen zu entfernen. Diese können die Waschmaschine beschädigen. Reißverschlüsse schließen Sie bestenfalls komplett.
  4. Vollwaschmittel haben die größte Waschkraft und halten Temperaturen bis zu 90 °C ab. Darf die Bettwäsche laut Pflegeanleitung also auch bei höheren Temperaturen gewaschen werden, kommt meist ein Vollwaschmittel infrage. Für den Erhalt von strahlenden Farben setzten viele auf ein Colorwaschmittel. Diese kann für jegliche Buntwäsche genutzt werden und reinigt bei kalter Wäsche oder bei Temperaturen bis 60 °C.
  5. Waschmittel und Weichspüler sind grundsätzlich so zu dosieren, wie es in der Anleitung der Waschmaschine vorgesehen ist. Bei Bettwäsche bietet sich zusätzlich Hygienespüler an. So werden Keime und Bakterien in den Materialien effektiv abgetötet.
  6. Ist die Bettwäsche fertig gewaschen, darf Sie nicht lange im feuchten oder nassen Zustand liegen. Jerseybettwäsche hängen Sie am besten an den Ecken auf oder mittig und locker über eine Wäscheleine. Nutzen Sie keine Klammern, da sich sonst das Material verziehen kann.
  7. Manche Bettwäsche ist für den Trockner geeignet. Achten Sie auch hier auf die Pflegeanleitung der Materialien. Nach dem Trocknen sollten Sie unbedingt die Feuchtigkeit prüfen. Wenn kein Trockner im Haus ist, muss das Wäschestück gut ausgebreitet auf der Leine und am besten an der Luft trocknen. So bleibt ein frischer und guter Geruch erhalten. Trocknen die großen Stücke der Bettwäsche zu lange, kann dies einen muffigen Geruch verursachen, der später im Schlafzimmer auffällt.

Da Mikrofaserbettwäsche heutzutage zu den Bestsellern bei der Bettwäsche zählt, da das synthetische Material warm, weich und besonders pflegeleicht ist, wollen wir im Folgenden einen Blick darauf werfen, was genau beim Waschen dieser Art von Bettwäsche zu beachten ist.

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Wie wird Bettwäsche in der Maschine gewaschen?

Schlafender Mann

Mikrofasern sind, wie der Name schon andeutet, besonders feine Fasern, die zu einem besonders weichen Stoff verwebt werden. Aufgrund der besonders dünnen Fasern ist das Gewebe sehr dicht und perfekt für kalte Temperaturen geeignet.

Das Material ist atmungsaktiv und transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg. Bettwäsche aus Mikrofaser verleiht dem Nutzer damit ein warmes, wohlig trockenes Gefühl.

Auch Allergiker profitieren von dem synthetischen Material. Denn: Die für Hausstauballergiker gefährlichen Milben und deren Ausscheidungen können sich in den feinen Fasern der Mikrofaser nicht absetzen.

Bettwäsche aus Mikrofaser schließt Bettdecke und Kopfkissen so ein, dass der Staub und die damit verbundenen Milben aus dem Inneren nicht nach außen treten können.

So reinigen Sie Mikrofaserbettwäsche

Schlafende Frau

Die weiche Mikrofaserbettwäsche können Sie einfach in der Waschmaschine reinigen. Unser wichtigster Rat lautet: Achten Sie auf die Waschanleitung, die Sie an oder in der Bettwäsche finden. Mikrofaserbettwäsche kann in der Regel bei bis zu 90 Grad gewaschen werden.

Die meisten Hersteller empfehlen jedoch aus ökologischen und textilschonenden Gründen eine Waschtemperatur von 40 oder 60 Grad. Bei niedrigen Temperaturen wird der Stoff weniger beansprucht und ist länger haltbar.

Die Grundregeln bei der Reinigung

Auch wenn Mikrofaserbettwäsche in puncto Pflege und Reinigung unkompliziert ist, sollte man sich an die drei Grundregeln halten.

Die drei Regeln sind:

  • Waschen Sie neue Wäsche vor dem Gebrauch
  • Waschen Sie Mikrofaserbettwäsche separat oder im Wäschesack
  • Benutzen Sie keinen Weichspüler

Bei der Vorwäsche vor der ersten Benutzung genügt ein einfaches Durchspülen ohne Waschmittel. So werden Rückstände, die sich durch den Transport oder die Verpackung abgelagert haben, entfernt und die Bettwäsche ist hygienisch rein.

Beachten Sie, dass man Mikrofaserbettwäsche immer separat waschen sollte. Bei der gemeinsamen Wäsche mit anderen Stoffen hat die feine Mikrofaser leider die Eigenschaft, Fussel abzugeben.

Möchten Sie die Wäsche dennoch zusammen mit anderen Kleidungsstücken waschen, empfiehlt sich ein Wäschesack.

Da Mikrofaser herstellungsbedingt sehr weich und flauschig ist, benötigen Sie keinen Weichspüler.

Sie sollten auf die Zugabe verzichten, da Weichspüler fettende Inhaltsstoffe enthält. Die sogenannten Esterquats lagern sich beim Waschen zwischen den einzelnen Microfasern ab und behindern so die eigentliche Funktion der Mikrofaser, Schmutz und Feuchtigkeit abzuleiten.

Haben Sie Ihre Bettwäsche aus Versehen mit Weichspüler gewaschen, ist das kein Grund zur Panik. Nach mehrmaligem Waschen mit normalen Waschmitteln lässt die Wirkung des Weichspülers wieder nach.

Immer mehr Menschen schwören auch bei Bettwaren und Bettwäsche auf Schurwolle oder auch auf einen Matratzenschutz, der aus diesem natürlichen Rohstoff gefertigt wurde. Denn dieses Material ist wunderbar kuschelig und weich.

Zudem bietet es den Vorteil, dort Wärme zu spenden, wo man es braucht. Doch für viele stellt sich immer wieder die Frage, wie man die Schurwolle am besten reinigt und wäscht.

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Schurwolle reinigen/waschen – so geht’s!

Schurwolle mit Pflegesymbolen

Zunächst einmal sollte man sich bei Bettdecken, Bettwäsche oder auch Matratzenauflagen aus Schurwolle bewusst sein, dass es sich dabei um ein sehr vorteilhaftes Naturprodukt mit einzigartigen Eigenschaften handelt.

Die Wolle vom Schaf bietet einiges an Vorteilen, die andere Naturfasern nicht vollumfänglich aufweisen können.

Schurwolle hat folgende positive Eigenschaften:

  • selbstreinigend
  • bietet eine gute Wärmeisolation
  • leitet Feuchtigkeit schneller ab
  • nimmt Schmutzpartikel nur schlecht an
  • knittert kaum
  • ist sehr elastisch
  • ist schwer entflammbar
  • ist sehr farbbeständig
  • speichert Wärme
  • nimmt Gerüche kaum merklich an

Wolliges Schaf

So einfach lässt sich Schurwolle reinigen, ohne sie zu waschen

Gerade wenn man eine Matratzenauflage oder auch eine Bettdecke sein Eigen nennt, die aus Schurwolle gefertigt wurde oder Bestandteile dieser Naturfaser aufweist, kann man den großen Vorteil der Selbstreinigung einfach für sich ausnutzen.

Denn um beispielsweise ein Unterbett aus Schurwolle schnell und unkompliziert zu reinigen, genügt es, diese Auflage kräftig auszuschütteln und gut auszulüften.

Tipp: Am einfachsten und effektivsten gelingt das, wenn man die Bettdecke oder die Matratzenauflage nach einem Regen ins Freie hängt oder im Badezimmer aufhängt, wo nach dem Duschen eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht.

Die Reinigung der Bettdecken und Auflagen aus Schurwolle ist besonders dann ohne einen Waschgang sinnvoll, wenn es keine größeren Verschmutzungen darauf gibt. Wobei man diese unter Umständen auch mit einem Tuch oder einer weichen Bürste entfernen kann.

Schurwolle und ein regulärer Maschinenwaschvorgang

Natürlich wird es nicht immer damit getan sein, die Decke oder Matratzenauflage an der Luft der Selbstreinigung zu überlassen. Hin und wieder ist eben doch eine Wäsche notwendig. Ebenso verhält es sich bei entsprechender Bettwäsche, die auf jeden Fall in bestimmten Abständen gewaschen werden muss und nicht mit einer Selbstreinigung auskommt.

Hier gilt es bei Schurwolle einiges zu beachten:

  • achten Sie auf die Pflegehinweise – nicht alle Produkte sind für die Waschmaschine geeignet
  • wird auf dem Etikett eine Eignung für die Waschmaschine ausgewiesen, empfiehlt sich eine Temperaturwahl von 45° C – höhere Temperaturen lassen die Fasern verfilzen
  • unbedingt sollte ein sanftes Waschmittel benutzt werden

Hinweis: Schurwoll-Produkte sollten niemals in den Trockner gegeben werden, da die Naturfasern hierbei zusammenschmelzen können beziehungsweise verkleben. Ein Bügeln ist indes möglich, sofern Sie dies unter Zuhilfenahme eines feuchten Baumwolltuches bewerkstelligen.

Wenn es dann doch die Handwäsche sein muss

Vermutlich wird es sich ohnehin bei größeren Auflagen aus Schurwolle etwas schwierig gestalten, diese in der Waschmaschine zu reinigen. Doch hin und wieder landen eben doch auch auf solchen Auflagen Verschmutzungen, die allein über die Selbstreinigung per gründlichem Lüften nicht entfernt werden können.

In diesem Fall ist die Handwäsche eine Möglichkeit, Flecken zu beseitigen.

Dazu sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. massieren Sie ein sanftes Wollwaschmittel auf der entsprechenden Stelle der Decke aus Schurwolle ein
  2. anschließend waschen Sie diese Stelle vorsichtig aus, wobei das Wasser maximal handwarm sein sollte
  3. zum Schluss sollte die Auflage an der frischen Luft gut getrocknet werden

Hinweis: Verwenden Sie das Waschmittel maximal in Erbsengröße. Das genügt vollkommen, um oberflächige Flecken zu entfernen. Sollte es sich um stärkere oder auch großflächige Verschmutzungen handeln, ist es ratsam, die Matratzenauflage oder Decke in eine professionelle Reinigung zu geben. Denn bei dieser Größe des Produktes wird es wahrscheinlich sehr schwierig sein, die tiefsitzenden oder großen Flecken und Verunreinigungen per Handwäsche zu entfernen.

Tipp: Vermeiden Sie bei der Handwäsche ein zu langes Einweichen und zu starke Bewegungen beim Waschen und Klarspülen. Denn dadurch könnte die Naturfaser unverhältnismäßig verfilzen.

Sich Streckende Frau im Bett

Wie trocknet man Schurwolle nach der Handwäsche am besten?

Idealerweise legt man ein entsprechend großes Frottee-Handtuch aus, auf dem man das Schurwolle-Produkt ausbreitet. Dann rollt man das Ganze vorsichtig ein, ohne dabei zu sehr zu drücken oder gar in die Versuchung zu geraten, alles kräftig auszuwringen.

Handelt es sich bei dabei um eine Bettauflage, wird sich diese Variante als schwieriger gestalten. Doch hier kann man die nasse Stelle nach der Fleckentfernung per Handwäsche mit einem Frottee-Tuch soweit trocken tupfen, bevor man es dem Trockenvorgang auf der Leine überlässt, alles gut auszutrocknen.

Tipp: Damit das Produkt aus Schurwolle nicht unnötig an Form verliert, empfiehlt sich die Trocknung im Liegen. Handelt es sich um kleinere Teile, kann auch ein Formbügel dafür sorgen, dass Schurwolle-Produkte in der Form bleiben.

Schurwolle ist nicht ganz so leicht zu reinigen, dennoch punktet das Naturprodukt mit vielen Vorteilen

Sofern die Bettwaren oder Auflagen nicht zu sehr verschmutzt sind, kann man sich voll und ganz auf die Selbstreinigung der Naturfaser verlassen. Leichtere Verschmutzungen oder Flecken kann man mit einem feuchten Tuch und etwas Wollwaschmittel auch sofort vorsichtig heraustupfen.

Sind die Verschmutzungen hingegen stärker oder das Produkt als solches zu groß für die Waschmaschine und Handwäsche, ist es immer vorteilhaft, die Decke aus Schurwolle in die Reinigung zu geben.

Es mag vielleicht nicht immer ganz so einfach sein, eine Decke aus Schurwolle zu reinigen. Doch die vorteilhaften Eigenschaften bezüglich der Wärmeregulierung und Wärmeisolation machen diesen Aufwand durchaus wett.

Immerhin ist eine solche Bettausstattung nicht nur im Winter optimal. Denn selbst Menschen, die stark schwitzen, werden damit eine optimale Bettausstattung nutzen können, da Schurwolle die aufgenommene Feuchtigkeit besonders schnell wieder ableiten kann.

Allergiker hingegen sind nicht unbedingt gut beraten, denn Schurwolle enthält oft Lanolin, welches den nächsten Allergieschub auslösen könnte.

Allergiker sind vielmehr mit dem Einsatz von Encasing bestens beraten. Aber auch Encasing muss ab und an gewaschen werden. Die Frage ist: Wie oft und wie?

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Encasing wie oft waschen?

Schlafende Rothaarige Frau

Immer mehr Menschen vertrauen auf Encasing, mit denen sich nicht nur Matratze und Bettwaren optimal schützen lassen, sondern allergieauslösende Umstände auf ein Minimum begrenzt werden können.

Durch zahlreiche Umwelteinflüsse sind viele von uns anfälliger gegenüber solchen Umständen geworden, was besonders Encasing in den Betten interessant macht. Und das nicht nur für all jene, die bereits an eine Allergie leiden.

Doch wie oft sollte man Encasing waschen? Wie lässt es sich handhaben? Und wofür ist es besonders gut geeignet?

Encasing ist ebenso leicht anzuwenden und zu reinigen wie herkömmliche Bettwäsche

Encasing bedeutet so viel wie umhüllen. Matratzen, Kissen und Decken werden also mit Encasing umhüllt. Dadurch können Hautpartikel nicht mehr ungehindert in die Matratze oder das Bettzeug eindringen, wodurch den Milben die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Auf der anderen Seite kann der gefährliche und krankmachende Kot der Milben nicht mehr einfach so in die Nähe unserer Atemwege gelangen, was dazu führt, dass Allergien nicht mehr einfach die Oberhand über uns Schlafende gewinnen können.

Encasing wird einfach auf die Matratze und das Bettzeug aufgebracht, bevor man diese mit herkömmlicher Bettwäsche bezieht. Für die Reinigung werden diese Produkte ebenso einfach wieder von Matratze und Bettzeug entfernt und in die Waschmaschine gepackt.

Der allergikerfreundliche Überzug kann bei bis zu 90° gewaschen und gereinigt werden. Die Frage die sich hier jedoch stellt ist: Encasing wie oft waschen? So mancher mag nun denken, dass man den allergikerfreundlichen Bezug beliebig oft waschen kann, dem ist jedoch nicht so.

Encasing sollte nicht öfter als 3-4 Mal im Jahr gewaschen werden.

Und das hat einen einfachen Grund: Durch das Waschen vergrößern sich die Poren des Gewebes, sie dehnen sich immer weiter aus.

Stellt man nun die Frage „Encasing wie oft waschen“ dann muss hier unbedingt darauf hingewiesen werden, dass der Bezug nicht öfter als 3-4 Mal im Jahr gewaschen werden sollte. Denn ist das Gewebe nicht mehr engmaschig genug, dann dringen Hautpartikel ein und Milbenkot aus.

Nachdem wir nun einen Blick auf das Waschen vom Mikrofaserbettwäsche und die Reinigung von Schurwollebettwaren sowie Encasing geworfen haben, sollte ein Punkt nicht außer Acht gelassen werden, der aktuell viele beschäftigt: Die Reinigung von Bettwaren in Zeiten von Corona.

Denn zur zusätzlichen Alltagshygiene zählt auch die richtige Reinigung von Bettwaren, um sicherzustellen, dass diese virenfrei sind.

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Bettwaren waschen während Corona: Was hilft gegen Viren?

Viren

Die Corona-Krise hat sehr vieles in unserem Leben verändert. Abgesehen von den diversen Schutzmaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen oder die veränderten Arbeitsbedingungen bleiben noch viele Fragen offen.

Zu ihnen zählen wichtige Fragen, wie z.B.: Wie wäscht man Bettwaren während Corona und was hilft wirklich gegen die Viren, die sich auf Textilien angesammelt haben könnten? Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt hierzu Expertentipps, mit denen man das Risiko, sich zu Hause zu infizieren, weitestgehend abstellen kann.

Kann man sich durch Bettwaren überhaupt mit dem Corona-Virus infizieren?

Wie schnell man sich praktisch im Vorbeigehen mit dem Corona-Virus infizieren kann, haben die letzten Monate gezeigt.

Obwohl sich das Infektionsrisiko nach all den Schutzmaßnahmen, Kontaktverboten und Ausgangsbeschränkungen mittlerweile stark reduziert hat, bleibt immer für uns alle ein gewisses Restrisiko. Das betrifft auch nicht immer nur das aufopferungsvolle Pflegepersonal im Krankenhaus oder Altenheimen.

Viele von uns stellen sich die Frage, ob man sich tatsächlich durch Bettwaren mit dem Corona-Virus infizieren kann. Immerhin kommen Decken, Kissen, Bettlaken und Co in direkten Kontakt mit dem Körper.

Wenn man dann noch bedenkt, dass man schwitzt und sich durch Schlafbewegungen immer irgendwelche Hautpartikel an den Textilien absetzen, ist das noch nicht einmal eine weit her geholte Frage, finden wird.

Allerdings bietet die derzeitige Studienlage noch keine hinreichende Erkenntnis dazu, ob ein Infizierter Bettwaren kontaminieren kann. Ergo gibt es auch keine Studienergebnisse dazu, ob ein Corona-Erkrankter sich seine Infektion durch kontaminierte Bettwaren zugezogen hat.

Viren und Schutzschild

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) trifft dazu folgende Aussagen:

  • eine Schmierinfektion ist denkbar, aber nicht bewiesen
  • es ist nicht bekannt, wie lange das Corona-Virus auf Textilien überleben können
  • auf trockenen und glatten Flächen können Viren zwischen wenigen Stunden bis zu einigen Tagen überleben, es ist aber nicht bewiesen, dass das auch auf Bettwaren zutrifft
  • die Überlebenschance für Viren auf glatten und trockenen Oberflächen variiert durch die jeweilige Luftfeuchtigkeit oder den mengenmäßigen Virenbefall

Auch wenn man hierzu keine bestätigten und wissenschaftlich untersuchten Erkenntnisse hat, bleibt oftmals die Angst, dass man sich eben doch über die Bettwaren mit dem Corona-Virus infizieren könnte.

Es vollkommen verständlich, dass viele von uns auf Nummer sicher gehen wollen und Bettwaren inklusive Bettwäsche richtig waschen wollen.

Was sollte man beachten, wenn man Bettwaren während Corona waschen will?

Das Corona-Virus ist als unsichtbarer Feind praktisch überall. Deswegen wird es nicht in jedem Fall den medizinischen Bereich betreffen, wo wir uns anstecken können.

Stattdessen sind große Menschenmengen, der Einkauf im Supermarkt oder der gesellige Restaurantbesuch weitaus das größere Risiko, mit dem wir derzeit leben müssen.

Um den Virus nun nicht unvorsichtigerweise zur Verbreitung in den eigenen vier Wänden zu animieren, sollte man daher einige Regeln und Tipps beachten.

Vor allem dann, wenn sich im Haushalt Personen mit Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung oder gar Infizierte aufhalten, sollte man folgendes beachten, wenn man Bettwaren während Corona waschen will:

  1. Ziehen Sie das Bettzeug ab und lagern sie Bettwaren und Bettwäsche bis zum eigentlichen Waschgang in einem gut verschlossenen Sack
  2. Waschen Sie sich gründlich die Hände, jedes Mal, nachdem Sie mit den betroffenen Textilien in Berührung gekommen sind
  3. Reinigen Sie Ihre Bettwaren sowie alle anderen Textilien, von denen eine Ansteckung ausgehen könnte bei 60°C mit einem Vollwaschmittel in der Waschmaschine
  4. Geben Sie kontaminierte Bettwaren immer separat in die Waschmaschine
  5. Nutzen Sie keine Kurzwaschprogramme oder dergleichen, sondern immer die normalen, die einen längeren Waschgang vornehmen; am besten Intensiv-, Hygiene-, oder Anti-Allergie-Waschprogramme
  6. Lassen Sie Bettwaren und Co sehr gründlich trocknen

Viren im Schlafzimmer

Idealerweise verwenden Sie für Ihre Bettwäsche ein Vollwaschmittel, welches bleichmittelhaltig ist. Zusätzliche Hygienespüler mit desinfizierenden Eigenschaften sind in der Regel nicht notwendig.

Was nicht zuletzt daran liegt, dass das Erbgut des Corona-Virus von einer Lipidschicht umgeben ist. Diese Fettschicht löst sich üblicherweise sehr gut, wenn man gewöhnliche Waschmittel verwendet, die fettlösende Tenside enthalten und somit mögliche Virenstämme auf den Bettwaren angreifen und beseitigen können.

Tipp: Sollten Sie sich unsicher sein, ob der Waschgang in der haushaltsüblichen Waschmaschine ausreicht oder die Bettwaren grundsätzlich zu groß für die eigene Waschmaschine sein, kann eine professionelle Reinigung sicher weiterhelfen.

Ganz wichtig ist es jedoch auch, dass die Waschmaschine zu Hause mindestens einmal in der Woche mit einer 60°-Wäsche läuft. Gerne auch bei höheren Temperaturen, denn das hilft, die Maschine sauber zu halten. So kann sich nämlich kein gefährlicher Biofilm auf den Flächen ablagern, der teilweise ein sehr guter Nährboden für Viren und andere Mikroorganismen ist.

Neben all diesen Tipps und Ratschlägen der Experten möchten wir von Matratzenschutz24 noch darauf hinweisen, dass es bei einem Verdachtsfall zu Hause durchaus Sinn macht, auch das Bettgestell regelmäßig zu reinigen.

Für die Matratze empfiehlt sich zudem ein wasserundurchlässiger Matratzenbezug, da man diesen im Ernstfall auch mit einem entsprechenden Desinfektionsmittel reinigen kann. Außerdem bietet ein solch spezieller Matratzenschutz den Vorteil, dass sich keine Viren in das Innere der Liegefläche verirren können.

Nachdem nun geklärt wurde, wie man verschiedene Arten von Bettwaren wann und wie wäscht, gilt es sich einer weiteren Frage zu widmen, die so manchen beschäftigt, nämlich: Wie oft Bettwäsche gewechselt werden sollte.

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Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Frau, die Bett macht

Die Bettwäsche dient im Schlafzimmer nicht nur einem optischen Zweck. Sie fühlt sich angenehm auf der Haut an und schützt gleichzeitig Kissen und Decke vor Schmutz. Die Materialien stehen förmlich unter Dauerbelastung, da sie täglich mindestens fünf Stunden zum Einsatz kommen.

Während des Schlafens schwitzt der Mensch und hinterlässt Haare, Hautschüppchen und andere Teilchen im Bett. Diese Absonderungen ziehen besonders Milben an, die sich in Bettzeug und Matratze niederlassen.

Aus hygienischen Gründen gilt es deshalb, die Bettwäsche in regelmäßigen Abständen zu waschen.

Allerdings stellt sich die Frage, wie oft man die Bettwäsche waschen sollte, ohne dabei das Material zu stark zu belasten?

Wichtige Regeln beim Waschen der Bettwäsche

Aus hygienischer oder medizinischer Sicht gibt es keine einheitliche Regelung, wie oft man seine Bettwäsche waschen sollte.

Ein großer Faktor nimmt das eigene Wohlbefinden ein. Während manche Menschen wöchentlich ihre Bettwäsche wechseln, genügt es anderen in einem Rhythmus von zwei Wochen.

Richten Sie sich beispielsweise nach den Jahreszeiten. Im Sommer schwitzt der Körper generell mehr, weshalb die Bettwäsche schneller durchnässt ist.

Im Winter muss die Bettwäsche wärmen. Ist die Bettwäsche lange nicht gewaschen worden, dann verliert sie diese wärmende Funktion.

Es gilt eine einfache Faustregel: Im Sommer die Bettwäsche aller zwei Wochen und im Winter mindestens aller vier Wochen waschen.

Schwitzt man von Natur aus sehr stark, dann sollte der Wechsel generell alle zwei Wochen auf dem Plan stehen.

Achten Sie beim Waschgang immer auf die Pflegeanleitung des Materials. Aus hygienischen Gründen bietet sich Bettwäsche an, die bis zu 60 °C waschbar ist. Synthetische Materialien können oft nur bis 40 °C gewaschen werden.

Schlafende Blonde Frau

Ist das seltene Waschen gefährlich?

Eine Gefahr oder eine größere Belastung der Gesundheit besteht nicht, wenn die Bettwäsche nicht regelmäßig gewaschen wird.

Menschen mit Allergiebelastung können jedoch Probleme bekommen. Der Kot der Haustaubmilben setzt sich in den Materialien fest und sorgt für Atemprobleme oder Juckreiz auf der Haut. Nur regelmäßiges Waschen kann die allergische Reaktion etwas lindern.

Solange Sie sich in der eigenen Bettwäsche wohlfühlen, brauchen Sie diese nicht zu wechseln.

Ein Hauptkriterium für viele Menschen ist der Geruch. Nach etwa zwei Wochen duftet die Bettwäsche nicht mehr gut, riecht muffig oder verschwitzt. Spätestens dann sollte man frisches Bettzeug aufziehen, um dem eigenen Wohlgefühl zu dienen.

Wann sollte man von Sommer- auf Winterbettwäsche wechseln?

Das Material der Bettwäsche bestimmt die Schlafqualität und die Temperatur im eigenen Bett. Sehr dicke und warme Materialien eignen sich gut für kalte Temperaturen im Winter.

Für den Sommer gibt es leichte Stoffe, die den Körper kühlen und in der Nacht schützen. Der Wechsel zwischen beiden Bettwäschen ist subjektiv und hängt von der Außen- und Zimmertemperatur ab.

Schlafen Sie bei offenem Fenster, ist der Wechsel frühzeitig im Herbst zu empfehlen. Trotz warmer Tage werden die Nächte kühl und lassen das Schlafzimmer auskühlen. Als angenehm werden Temperaturen bis ca. 15°C im Zimmer empfunden. Alle Temperaturen darunter setzen eine entsprechend dicke Bettdecke und die dazugehörige Bettwäsche voraus.

Vorsicht: Wer die Bettwäsche zu früh wechselt, riskiert das Frieren in der Nacht.

Welche Materialien bieten sich für welche Jahreszeit an?

Welche Bettwäsche man wann nutzt, das sollte von der Jahreszeit abhängig gemacht werden. Währen sich im Winter wärmende Biberbettwäsche anbietet, sollte man im Sommer auf kühlende Mikrofaserbettwäsche setzen.

Die Besonderheiten an Winterbettwäsche - angeraut und weich

Winterbettwäsche bestehen aus dicken Materialien und sollen bei kalten Temperaturen Wärme spenden. Biberbettwäsche kommt häufig im Winter zum Einsatz und sorgt für einen angenehmen Schlaf.

Die Stoffoberfläche ist angeraut und besteht meist zu 100 Prozent aus Baumwolle. Durch die weiche Beschaffenheit wird Ihnen auch bei kalter Umgebungstemperatur im Bett sofort warm.

Weitere Besonderheiten sind:

  • bei 60 °C waschbar
  • besonders atmungsaktiv
  • natürliche Materialien
  • bügelfrei

Das dicke Material nimmt noch mehr Feuchtigkeit beim Schlafen auf und gibt diese an die Umgebung ab.

Achten Sie im Winter darauf, die Bettwäsche richtig zu lüften und vor allem trocknen zu lassen.

Mikrofaserbettwäsche im Sommer

Bettwäsche aus Mikrofaser fühlt sich besonders leicht an. Sie verschafft im Sommer bei heißen Temperaturen eine angenehme Kühle auf der Haut.

Auch bei geringeren Temperaturen kommt sie gerne zum Einsatz. Das Gewebe fühlt sich weich an und speichert die Wärme auf einer besonderen Art.

Aus diesem Grund ist Mikrofaserbettwäsche gerade für die Übergangszeit geeignet. Im April und Oktober überschlagen sich die Temperaturen oft und liegen weit auseinander. Auf eine warme Woche kann eine sehr kalte Woche folgen, was nicht immer ein Wechsel der Bettwäsche bedeuten muss.

Weitere Besonderheiten der Mikrofaserbettwäsche:

  • 100 Prozent Polyester
  • atmungsaktiv
  • gute Wärmeeigenschaften
  • gut für Allergiker geeignet

Zu guter Letzt wollen wir uns noch der Klärung einer Frage widmen, die sich viele stellt: Weshalb klumpen Kissen beim Waschen und wie kann das vermieden werden?

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Warum ist das Kissen nach dem Waschen klumpig?

Familie im Bett

Ein neues und frisch gekauftes Kissen begeistert seine neuen Besitzer oft mit einer ganz besonderen Weichheit und Luftigkeit. So freut man sich abends im Bett über das tolle Gefühl beim Liegen.

Nach dem ersten Waschen trübt sich diese Freude allerdings, weil das Kissen dann plötzlich klumpig geworden ist. Statt auf einer gleichmäßig weichen Oberfläche zu liegen, vermeidet man stattdessen klumpige Stellen. Woran liegt das? Was kann man dagegen tun?

Alte Kissen können klumpen

So manch einer wird denken, dass nur Daunenkissen klumpen können, denn das Problem ist von diesen ja allgemein bekannt. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn auch moderne Kissen mit Synthetikfüllung bleiben nach dem ersten Waschen nicht so fluffig, wie sie es beim Kauf waren. Sogar sie können klumpen und dann ist das abendliche Wohlfühlgefühl weg.

Zwischen harten Klumpen und fast leeren Füllungslöchern im Kissen schläft es sich auch auf Synthetikkissen nicht mehr so gut.

Die Abhilfe: Der richtige Waschprozess

Damit Kissen gar nicht erst klumpen, sollte man beim Waschen einiges beachten und die richtige Nachbehandlung anwenden.

Man kennt die klassische Behandlung von Daunenkissen aus dem Märchen Frau Holle. Dort muss die Goldmarie die Daunenkissen am Fenster solange ausklopfen, bis sie wieder schön weich und locker sind und bringt nebenbei dadurch den Erdenbewohnern Schnee.

Heute möchte sich selbstverständlich niemand mehr solche Mühe machen und das ist auch nicht nötig.

Statt langwierigem Klopfen kann man leicht auf ganz andere Weise für luftig weiche Kissen ohne Klumpen sorgen: Mit der richtigen Maschinenwäsche und Trocknung!


Frau mit Kissen

Das perfekte Team: Ein Tennisball und der Trockner

Damit das Kissen schön weich bleibt und nicht klumpt, gibt man in die Wäsche in der Waschmaschine zunächst einen Tennisball mit hinein.

Während die Trommel sich dreht sorgt dieser dafür, dass die nassen Daunen oder Synthetikfasern nicht aneinander kleben bleiben. Er wird in der Trommel stetig mit hin- und hergeschleudert und lockert so beim Waschvorgang das Innere des Kissens auf.

Hier haben die Antiklumpmaßnahmen aber noch kein Ende. Um für maximale Luftigkeit im Kissen zu sorgen, muss man auch ein Klumpen beim Trocknen verhindern. Und das geht am besten mit einem Trockner.

Tipp: Wer keinen Wäschetrockner besitzt, sollte sich überlegen bei Nachbarn nachzufragen oder in einen Waschsalon zu gehen, denn das Ergebnis ist wirklich lohnenswert!

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Der Autor:

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Oliver

„Schlaf ist für Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schläft, ist tagsüber fit und leistungsfähig."

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