Das optimale Schlafklima – was ist zu beachten?

12.10.2017 15:30  Von:: Oliver

Das optimale Schlafklima - so schlafen Sie richtig gut!

In unserer heutigen Gesellschaft ist ein gesunder und vor allem erholsamer Schlaf ein sehr wichtiger Aspekt. Denn der stark angestiegene Anspruch an die alltägliche Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, lässt sich kaum bewerkstelligen, wenn man nicht gut genug schläft. Außerdem haben zahlreiche Studien bewiesen, dass sich die Qualität des Schlafens nicht nur auf die Lernleistung auswirkt, sondern maßgeblich auch dafür verantwortlich ist, ob jemand schneller unter Depressionen leidet oder nicht. Doch neben der optimalen Bettausstattung, sprich einer guten Matratze, einem geeigneten Lattenrost und einem ebenso wirkungsvollen Matratzenschutz, kommt es aufs richtige Klima an. Das optimale Schlafklima ist schnell und einfach für jeden umsetzbar.

Das optimale Schlafklima hängt von diesen Faktoren ab

Raumklima-1• Ideales Klima im Schlafzimmer
• Ideales Klima im Bett
• Ideale Bettdecke
• Ideale Matratze
• Idealer Matratzenschutz

Wer also darum bestrebt ist, sein eigenes Bett zur absoluten Wohlfühloase zu machen, um zu einem richtig guten Schlaf zu finden, der sollte die vorgenannten Faktoren genau unter die Lupe nehmen.

Denn um zu einem erholsamen und damit gesunden Schlaf zu finden, müssen alle Faktoren passend sein, das heißt: Allein ein gut durchlüfteter Raum reicht nicht aus, um ein optimales Schlafklima herzustellen!

Was kann man für ein ideales Klima im Schlafzimmer tun?

Es sollte sich eigentlich von selbst verstehen, dass vor allem der Raum, in welchem man schläft, regelmäßig und intensiv gelüftet wird. So kann alte und verbrauchte Luft komplett entweichen und reichert die Luft im Raum wieder mit dem notwendigen Sauerstoff an. Dieses Lüften hat zudem den weiteren Vorteil, dass aufgeschüttelte Bettdecken und die Liegefläche gut gelüftet werden. So entstehen bei der Bettausstattung keine Stock- und Schimmelflecken, da die angestaute Feuchtigkeit besser abziehen kann. Ideal für das Schlaf- und auch Raumklima ist es, morgens und kurz vor dem Zubettgehen den Raum für einige Minuten gut durchzulüften. Darüber hinaus sollte es weder zu kalt noch zu warm im Schlafzimmer sein. Beides ist nicht wirklich förderlich für einen guten Schlaf. Stattdessen sind Raumtemperaturen zwischen 16° und 18° C in der Regel die idealsten Temperaturen. Die Zeit des Lüftens hängt aber auch von der Jahreszeit ab. Dabei haben sich folgende Zeiten sehr bewährt:

Sommer: gut 25 Minuten Stoßlüften am frühen Morgen und am späteren Abend. So bleibt die warme Luft vom Tag draußen.
Winter: mehrmals für 5 bis 10 Minuten das Fenster ganz öffnen und lüften, damit die Raumtemperatur nicht zu weit absinkt und sich die Luftfeuchtigkeit zu sehr erhöht.

Dabei ist es vor allem die Luftfeuchtigkeit, die uns neben der Zimmertemperatur ganz schön zusetzen kann. Ist sie zu hoch, fühlen wir uns unwohl, ist sie zu niedrig, können die Schleimhäute austrocknen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60%.

Auch ein ausgewogenes Bettklima gehört zum allgemein guten Schlafklima

Raumklima-2Das ideale Klima im Raum erreicht, indem man regelmäßig lüftet und die Heizung nicht zu weit nach oben dreht. Im Bett selbst aber sorgen Lattenrost, Matratzenschutz oder auch die Schlafkleidung für ein ausgewogenes Bettklima.

Es sollte also immer darauf geachtet werden, dass die im Bett entstehende Feuchtigkeit gut abgeleitet wird und die Luft zirkulieren kann. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht noch zusätzlich und unnötigerweise in die Höhe getrieben.

Den gleichen Effekt bringt eine passende Schlafkleidung. Denn diese nimmt die Feuchtigkeit, die durch die Körpertemperatur entsteht, in sich auf. Darüber hinaus kann es durch die passende Schlafkleidung nicht dazu kommen, dass der Körper doch einmal stark abkühlt oder einem kalten Luftzug ausgesetzt ist.

So trägt die Bettausstattung zum optimalen Schlafklima bei

In erster Linie bringt man wohl die Bettdecke damit in Zusammenhang, wenn man über das optimale Schlafklima nachdenkt. Denn schlussendlich ist es gerade diese Decke, die uns vor Kälte schützt und zugleich ein wohlig weiches Gefühl vermittelt. Doch genau dort entsteht in aller Regel die meiste Feuchtigkeit, denn unser Körper produziert durch die Körpertemperatur Feuchtigkeit. Hier ist es also wichtig, immer die passende Bettdecke zur Verfügung zu haben, die dem individuellen Wärmebedarf und Wärmetyp entspricht.

Leichte Bettdecken -> besitzen eine geringere Füllmenge und eignen sich deswegen am besten in den warmen Sommermonaten

Duo-Bettdecken -> hier werden zwei separat gefertigte und versteppte Bettdecke zu einem Ganzen zusammengefügt, so dass sie sich etwas dicker anfühlen.

Grundsätzlich für das ganze Jahr eignen sich Kombi-Bettdecken -> bei diesen Ausführungen werden zwei separat gefertigte Bettdecken mit unterschiedlicher Füllmenge miteinander verbunden. Dadurch können diese Bettdecken ebenfalls im ganzen Jahr genutzt werden

Daneben gehören zur Bettausstattung für das optimale Schlafklima aber auch die passende Matratze sowie der geeignete Matratzenschutz. Während diese beiden Dinge natürlich in erster Linie dem bequemen Liegekomfort dienen, erfüllen sie in puncto Schlafklima einen wichtigen Aspekt. Die Matratze leitet über den Lattenrost Feuchtigkeit ab und der Matratzenschutz nimmt die Feuchtigkeit auf, so dass diese gar nicht erst in die Matratze eindringen kann. Schlussendlich trägt also die komplette Bettausstattung dazu bei, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer nicht übermäßig groß wird.

Alle wichtigen Faktoren für ein optimales Schlafklima im Überblick

• Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% ist optimal

• Temperatur im Schafzimmer sollte zwischen 16° und 18° C liegen

• Tägliches Stoßlüften, am besten morgens und abends

• Bettzeug täglich lüften und regelmäßig wechseln

• Grundlagen für eine gute Luftzirkulation unterhalb der Matratze sorgen

Fazit

Für einen gesunden Schlaf reicht es längst nicht aus, eine hochwertige Matratze zu besitzen, die den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen angepasst ist. Vielmehr bedarf es eines optimalen Schlafklimas, damit unser Schlaf gesund und erholsam wird. Das optimale Schlafklima lässt sich mit einigen kleinen Handgriffen durchaus einfach bewerkstelligen. Dazu zählen das tägliche und intensive Lüften des Raumes sowie der Bettdecken. Darüber hinaus sollte auch die Matratze in den Genuss einer guten Luftzirkulation kommen, damit sich im textilen Gewebe keine Stockflecken und Schimmelflecken bilden.

Mit ein wenig Achtsamkeit lassen sich also die Raumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit gut in den Griff bekommen. Denn in einem zu warmen Raum lässt sich ebenso wenig gut schlafen, wie in einem Schlafzimmer, wo man sich in den Schlaf zittert vor Kälte.

Bei der richtigen Wahl der Bettdecken, sollte immer auch der individuelle Wärmebedarf und Wärmetyp beachtet werden, denn nichts ist schlimmer für einen entspannten Schlaf als die falsche Bettdecke, unter der man entweder zu sehr schwitzt oder zu schnell friert.

 

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