Die 3 Wärmetypen – Was für ein Typ sind Sie

06.10.2017 15:30  Von:: Oliver

Die 3 Wärmetypen - Welcher Typ sind Sie?

Wir alle haben ganz unterschiedliche Schlafgewohnheiten und Ansprüche, was die Ausstattung unseres Bettes angeht. Doch in einem Punkt sind wir wohl alle gleich eingestellt: Ein bequemes Bett mit hochwertiger Liegefläche soll uns einen entspannten und vor allem erholsamen Schlaf bieten. Allerdings gibt es neben der passenden Auswahl bei Lattenrost und Qualitätsmatratze noch die richtige Wahl von Zudecke und Co. Denn nicht jeder Mensch gibt gleich viel Körperwärme ab, nicht jeder friert sofort und da ist da noch der allseits bekannte Unterschied zwischen Frauen und Männern, jungen und älteren Menschen. So stellt sich also die Frage: Die 3 Wärmetypen – welcher Typ sind Sie?

Diese 3 unterschiedlichen Wärmetypen sind bekannt – welcher Typ sind Sie?

W-rmetypBevor man sich für eine neue Bettdecke entscheidet, sollte man sich die Frage stellen, zu welchem der nachfolgenden 3 Wärmetypen man selbst zählt, denn das Wärmeempfinden ist sehr individuell.

• Typ 1 reagiert sehr sensibel auf Hitze, ist also wärmeempfindlich

• Typ 2 neigt eher zum Frieren, ist also sehr wärmebedürftig

• Typ 3 besitzt einen eher durchschnittlichen Wärmebedarf

Diese Einteilung in Wärmetypen ist allerdings nicht kategorisch zu nennen, denn der Wärmebedarf ist nicht nur sehr individuell verschieden, sondern hängt auch immer von der jeweiligen Tagesform ab. Es kann also durchaus sein, dass ein Mensch mit einem eher durchschnittlichen Wärmebedarf an manchen Tagen besonders wärmebedürftig ist. Ebenso können die Jahreszeiten und die damit in Zusammenhang stehenden Temperaturen Einfluss auf unser Wärmeempfinden nehmen. So kann also ein Mensch, der normalerweise schnell friert, durchaus in den Sommermonaten eher als wärmeempfindlich gelten. Andere Lebensumstände, wie zum Beispiel eine Erkrankung, Übermüdung oder dergleichen können ebenfalls kurzfristig das normale Wärmeempfinden verändern.

Was uns die einzelnen Wärmetypen sagen

Menschen, die schnell schwitzen, gehören in aller Regel zum Typ 1. Umgangssprachlich werden sie meist als sehr heißblütig bezeichnet, wird ihnen doch auch in einem sehr kühlen Schlafzimmer schnell warm. Oft handelt es sich dabei auch um Menschen, die es ohne frischen Luftzug unter der Decke kaum aushalten. Bei Wärmetypen der Kategorie 2 handelt es sich in aller Regel um Menschen, die es kuschlig warm im Bett brauchen, um sich rund herum wohl zu fühlen. Gern schlafen sie auch mit einem warmen Pyjama oder gar mit Socken, denn sie neigen dazu, schnell zu frieren. Hingegen können Menschen mit einem durchschnittlichen Wärmebedarf, also Wärmetyp 3, durchaus mit jeder Temperatur gut umgehen. Das bedeutet, dass sie sowohl in kälteren Monaten ebenso gut schlafen, wie in heißen Nächten. Ihr Körper schafft es in aller Regel sehr gut, mit veränderten Temperaturverhältnissen oder Ähnlichem umzugehen und sich umzustellen.

Wählen Sie die richtige Bettdecke nach Ihrem Wärmeempfinden aus

Es ist nicht immer ganz leicht, unter all den verschiedenen Bettdecken genau die passende auszuwählen, die dem eigenen Wärmeempfinden und –bedürfnis entspricht. Während der Heißblüter durchaus eine besonders leichte und dünne Decke bevorzugt, benötigt ein schnell frierender Mensch durchaus eine Decke, die immer gut wärmt und dennoch luftdurchlässig genug ist, um für einen guten Feuchtigkeitsaustausch zu sorgen.  

Typen Sommer Übergangszeit Winter

 

Typ 1

 

Sehr leichte und luftdurchlässige Bettdecke der Wärmeklasse 1

 

Luftig leichte Bettdecke der Wärmeklasse 2

 

Gut wärmende Bettdecke der Wärmeklasse 3 oder 4

 

Typ 2

 

Mittel dicke Bettdecke der Wärmeklasse 3

 

Gut wärmende Bettdecke der Wärmeklasse 4

 

Dicke und sehr gut wärmende Bettdecke der Wärmeklasse 5

 

Typ 3

 

Luftige leichte Bettdecke der Wärmeklasse 2

 

Mittel dicke Bettdecke der Wärmeklasse 3

 

Gut wärmende Bettdecke der Wärmeklasse 4

 

Die einzelnen Wärmeklassen von Bettdecken

W-remtyp2Bettdecken werden mit unterschiedlichen Füllungen ausgestattet. Dadurch ergeben sich ganz verschiedene Eigenschaften hinsichtlich der Wärme, die eine Zudecke abgibt. Je nachdem, welcher der 3 Wärmetypen Sie sind, sollten Sie sich für die Decke entscheiden, die Ihrem Typ am ehesten entspricht und die benötigte Wärmeklasse aufweist.

Wärmeklasse 1 – wird meist als sehr luftdurchlässig und sehr leicht beschrieben, denn diese Bettdecken wärmen kaum. Sie bestehen sehr oft aus kühlender Seide

Wärmeklasse 2 – eine luftig leichte Bettdecke, die aber nur auf geringem Level Wärme abgibt. Für besonders hitzige Gemüter eignet sich diese durchaus auch als Übergangsdecke. Als Füllung kann hier beispielsweise Kamelhaar, Lyocell oder auch Hanf und Seide Verwendung finden.

Wärmeklasse 3 – beispielsweise gefüllt mit Kaschmir, Baumwolle oder auch Daunen wärmt diese Bettdecke auf angenehm leichte Weise.

Wärmeklasse 4 – verfügt über gute Wärmeeigenschaften und ist oftmals mit Eiderdaunen, Schafwolle oder auch Wollflor gefüllt, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Wärmeklasse 5 – ist eine sehr gut wärmende Bettdecke, die ebenso mit Daunen, Kamelhaar oder Kaschmir zum Beispiel gefüllt ist. Neben den unterschiedlichen Materialien, die bei der Verarbeitung der einzelnen Bettdecken verwendet wurden, sind es aber auch die Füllmengen, welche schlussendlich über die Wärmeklasse einer Zudecke entscheiden. Eine Bettdecke der Wärmeklasse 5 wird also immer viel dicker sein, als beispielsweise eine leichte Decke für den Sommer.

Besonders beliebt sind bei den meisten Menschen, die im Übrigen prozentual gesehen zu den Wärmetypen 3 gehören, sogenannte Flexi-Decken. Diese Bettdecken sind, wie der Name schon verrät, flexibel und können sich immer wieder neu auf den jeweiligen Wärmebedarf einstellen. Das bedeutet, dass man diese Bettdecken durchaus sowohl im Sommer als auch im Winter benutzen kann. Allerdings sind diese Kombi-Bettdecken nur in den Wärmeklassen 3 bis 5 erhältlich.

Fazit

Die richtige Bettdecke ist ebenso ausschlaggebend für einen ruhigen und erholsamen Schlaf, wie die restliche Bettausstattung. Es sollte daher unbedingt vor dem Kauf einer neuen Bettdecke geklärt sein, zu welchem Wärmetyp man gehört. Bei der Bestimmung des eigenen Wärmetyps sollte man allerdings immer davon ausgehen, welches Wärmeempfinden man hauptsächlich hat. Nur weil man vielleicht einmal stärker gefroren hat, weil man krank war, muss man nicht gleich eine Bettdecke der Wärmeklasse 4 übers ganze Jahr benutzen.

Die einzelnen Wärmeklassen der Bettdecken sollen dabei helfen, eine Kaufentscheidung richtig zu treffen. Dabei kommt es zunächst nur zweitrangig auf die verarbeiteten Materialien an, denn in erster Linie ist entscheidend, wie dick eine Bettdecke befüllt wurde. Hier kann es also auch von Hersteller zu Hersteller Unterschiede geben. Wobei schlussendlich die eigenen Ansprüche immer ausschlaggebend sind. Denn ein Allergiker wird unter Umständen kaum eine aus Schafwolle bestehende Bettdecke kaufen können, selbst wenn er deren Wärmeklasse brauchen könnte.

 

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