Die besten Baby Schlaf-Tipps - Das sollten Eltern wissen

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Wenn sich der kleine s√ľ√üe Nachwuchs einstellt und allein mit seiner Anwesenheit scheinbar alles im Leben von jungen Eltern auf den Kopf zu stellen scheint, dann ist es f√ľr viele nicht immer leicht, alles richtig zu machen. Schnell stellen sich tausende Fragen ein und nicht selten fragen sich Eltern, ob das Baby auch gesund ist, wenn es in den ersten Monaten nur dann aufwacht, wenn die Windel voll und das B√§uchlein leer ist. Wir widmen uns im Folgenden den wichtigsten Fragen rund um den Babyschlaf und die richtige Ausstattung des Babybettchens.

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Was Eltern √ľber den Babyschlaf wissen sollten

Frau mit Baby im Bett

Gerade in der ersten Zeit k√∂nnen die Schlafzeiten und das Schlafverhalten des neuen Familienmitglieds zur Verwirrung und Besorgnis f√ľhren.

Doch Sie sollten eines wissen: Der Babyschlaf funktioniert nach einem anderen Rhythmus und ist nat√ľrlich nicht bei allen Babys gleich.

Vor allem junge und noch unerfahrene Eltern sollten folgendes beherzigen, um selbst wieder ruhiger zu schlafen.

Dauer und Phasen des Babyschlafs

Es steht wohl außer Frage, dass gerade in den ersten Monaten nach der Geburt des Kindes der gewohnte Rhythmus, auch der eigene Schlafrhythmus, von jungen Eltern auf den Kopf gestellt wird. Denn Babys haben ihren ganz eigenen Tag-Nacht-Rhythmus, der sich erst nach und nach dem der Eltern anpasst.

Zum Vergleich:

Baby Eltern
Schlafbedarf zwischen 16 und 20 Stunden Schlafbedarf zwischen 7 und 9 Stunden
√ľber den Tag verteilt √ľberwiegend nachts
sechs Schlafphasen f√ľnf Schlafphasen

Doch ebenso wie die nächtliche Ruhe bei erwachsenen Menschen wichtig ist, um Körper und Geist eine Erholungsphase zu verschaffen und die Regenration zu ermöglichen, brauchen auch Neugeborene und Babys einen gesunden Schlaf in einer optimalen Schlafumgebung.

Das Schlafverhalten von Babys

So wie bei den Erwachsenen auch, unterscheiden sich nat√ľrlich auch bei Neugeborenen und Babys das Schlafverhalten und die Schlafgewohnheiten. Das bedeutet, dass auch kleine windelbepackte Wonneproppen manchmal sogenannte Langschl√§fer sein k√∂nnen und andere wieder nur eine verh√§ltnism√§√üig kurze Zeit schlafen.

Hinsichtlich des Schlafverhaltens oder auch des Schlafrhythmus gibt es nat√ľrlich ganz individuell die eine oder andere Abweichung bei den Kleinen.

Hinweis: Da Babys nun einmal ihren Babyschlaf unbewusst und sozusagen wie von Mutter Natur bestimmt genie√üen, wird es f√ľr die meisten Eltern eine Umstellung sein, den eigenen Schlafrhythmus dem des Kindes anzupassen. Es ist dabei v√∂llig normal, dass es bei dem einen Kind besonders einfach und schnell gelingt und bei dem anderen Kind eben l√§nger dauert, die beiden abweichenden Schlafrhythmen aneinander anzugleichen.

Durchschnittswerte, die man durchaus als Richtlinie nutzen kann:

0 bis 3 Monate alte Babys: In diesem Alter funktioniert der Schlafrhythmus ebenso wenig wie der Tag- und Nachtrhythmus. Normal ist hier ein Babyschlaf in kurzen Intervallen von zwei bis vier Stunden. √úber den Tag verteilt kommen also Babys so auf einen Schlafbedarf von 16 bis 20 Stunden.

7 bis 12 Monate alte Babys: In diesem Alter haben die Babys √ľblicherweise schon einen eigenen Tag-Nacht-Rhythmus entwickelt und schlafen nunmehr √ľberwiegend in den Nachtstunden. Allerdings hat sich nun auch das kleine Gehirn schon ein ganzes St√ľck weiterentwickelt, so dass es doch mitunter zu unruhigen N√§chten f√ľhren kann. Denn w√§hrend des wohltuenden Babyschlafs verarbeiten die Kleinen das, was sie am Tag erlebt und vielleicht auch schon gelernt haben.

4 bis 6 Monate alte Babys: So langsam werden die wachen Phasen des Babys länger und die Schlafphasen minimieren sich nach und nach auf drei bis vier Phasen, so dass diese Kinder schlussendlich auf eine Schlafenszeit von ungefähr 12 bis 15 Stunden kommen.

12 bis 24 Monate alte Babys: Diese Kinder sind nun schon an einen festen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt und der Schlafbedarf senkt sich in der Regel auf insgesamt 11 bis 14 Stunden ab. Davon wird die meiste Zeit in der Nacht geschlafen, doch auch ein schönes Mittagsschläfchen tut den Babys gut.

Tipp: Auch wenn man nicht unbedingt den Schlafrhythmus des Kindes programmieren kann, wie man einen Timer an der Kaffeemaschine programmiert, ist es dennoch m√∂glich, das Baby mit Geduld an einen anderen Rhythmus zu gew√∂hnen. So ist es durchaus hilfreich, wenn die Vorh√§nge zugezogen werden, wenn man das Kind hinlegt. In den Wachphasen hingen macht es Sinn, wenn man f√ľr mehr Bewegung und mehr Licht im Raum sorgt, wo das Baby sich aufh√§lt. Ebenso k√∂nnen gewisse Rituale vor dem Babyschlaf bereits den Neugeborenen das Gef√ľhl vermitteln, dass jetzt die Zeit des Schlafens angebrochen ist. Diese Rituale sind auch hervorragende Einschlafhilfen, gerade f√ľr √§ltere Babys, die vielleicht lieber noch etwas Neues entdecken wollen, anstatt zu schlafen.

Schlafendes Baby mit Teddybär

Die richtige Schlafumgebung ist f√ľr einen gesunden Babyschlaf wichtig

Gerade f√ľr Kinder ist ein gesunder Babyschlaf ungemein wichtig. Denn im Gegensatz zu uns Erwachsenen regenerieren sich nicht nur die Zellen in dem kleinen K√∂rper, sondern der gesunde Schlaf ist ma√ügeblich daf√ľr verantwortlich, wie gut und wie gesund sich ein Baby entwickelt.

Selbst seine Lernfähigkeit und die Ausbildung der inneren Organe sowie das Wachstum sind bei einem so kleinen Lebewesen vom Babyschlaf abhängig.

Schon aus diesem Grund ist eine optimale Schlafumgebung f√ľr Babys sehr wichtig. Wenn man zudem noch bedenkt, dass j√§hrlich rund 200 S√§uglinge am pl√∂tzlichen Kindstod sterben, wird schnell klar, wie ausgesprochen wichtig eine sichere Umgebung f√ľr den Babyschlaf sein muss.

Wichtige Faktoren, die f√ľr eine gesunde und optimale Schlafumgebung sorgen sind:

  • Raumtemperatur von circa 18 ¬į Celsius
  • Verzicht auf Stofftiere oder leichten und losen Kissen im Kinderbett
  • die Bettdecke sollte nicht zu leicht und lose sein, damit das Baby diese sich nicht √ľber das Gesicht ziehen kann
  • die Schlafbekleidung des Babys sollte gut sitzen (hier eignen sich besonders gut sogenannte Schlafs√§cke)
  • regelm√§√üiges L√ľften des Raumes, wo der S√§ugling zum Babyschlaf gebettet wird
  • eine dem Kind angepasste und geeignete Kindermatratze, die frei von Schadstoffen ist
  • ein geeignetes Kinderbett

Baby im Kinderbett

Besonders die optimale Ausstattung der Schlafstatt sollte im Fokus von jungen Eltern liegen, damit der Sprössling seinen Babyschlaf auch wirklich ausreichend und sicher genießen kann.

So ist es eher als unsicher anzusehen, wenn das Baby zum Schlafen ins elterliche Bett gelegt wird. Zum einen, weil es dort schneller herausrollen kann, sobald es schon etwas agiler ist.

Auf der anderen Seite f√ľhlen sich die kleinen Erdenw√ľrmer gef√ľhlsm√§√üig verloren und regelreicht einsam, wenn sie in einem so gro√üen Bett zum Schlafen hingelegt werden.

Schlafen indes die Eltern mit dem Kind gemeinsam in einem Bett, kann das unter Umst√§nden nur f√ľr kurze Zeit eine Option sein. Denn hier besteht das Risiko, dass das Kind ungewollt erdr√ľckt werden kann.

Was aber können Sie machen, wenn Ihr Nachwuchs ganz offensichtlich an Schlafproblemen leidet?

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Schlafprobleme im Baby- und Kindesalter: Ursachen und Tipps

Weinendes Baby im Bett mit Teddy

Babys und Kinder schlafen in der Regel nicht nur viel mehr als Erwachsene, sondern oft genug auch unkompliziert tief und fest. Der Schlafbedarf ist dabei eine naturgegebene Sache, wohingegen das Schlafverhalten erst antrainiert werden muss.

Nur ganz wenige Neugeborene schlafen beispielsweise die ganze Nacht durch. Hin und wieder treten auch Schlafprobleme im Baby- und Kindesalter auf. Welche davon entwicklungsbedingt und welche eher bedenklich sind, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Welche Schlafprobleme können im Baby- und Kindesalter auftreten?

Um es vorweg zu nehmen: Kinder, insbesondere Babys und Neugeborene, m√ľssen erst lernen, durchzuschlafen. Das bedeutet, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus nach der Geburt noch nicht gefunden wurde und es somit auch h√§ufig dazu f√ľhrt, dass die Kleinen nachts wach werden.

Diese Phase zählt also nicht zu den Schlafproblemen, die im Baby- und Kindesalter auftreten können.

Frau mit Baby im Bett

Abgesehen davon können aber durchaus auch beim Nachwuchs Probleme beim Schlafen auftreten, die sich in drei Gruppen unterteilen lassen:

  • Insomnien, also Ein- und Durchschlafst√∂rungen
  • Parasomnien, also Aufwachst√∂rungen beziehungsweise n√§chtliches Aufwachen mit besonderen Ph√§nomenen
  • Hypersomnie, also Schl√§frigkeit und Tagesm√ľdigkeit

Hinweis: Auch bei Babys und Kindern spricht man erst dann von einer echten Schlafst√∂rung, wenn sich die Symptome oder das Schlafproblem √ľber einen l√§ngeren Zeitraum bemerkbar macht. Zudem geh√∂ren die gest√∂rten Nachtruhen bei Kindern unter 12 Monaten nicht zu den Schlafst√∂rungen, denn in diesem Zeitraum stellt sich der individuelle Schlaf-Wach-Rhythmus des Kindes erst ein.

Sind Schlafprobleme eine Sache der Entwicklung?

Grunds√§tzlich k√∂nnte man diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Denn nat√ľrlich kommt es jedem Erwachsenen erst einmal ungew√∂hnlich oder gar chaotisch vor, wie ein Baby in den ersten Monaten schl√§ft.

Abgesehen vom erhöhten Schlafbedarf unterteilt sich das Kind seine Nacht nämlich noch lange nicht in Tag und Nacht, sondern in ganz eigene und individuelle Zyklen.

Die Wachphasen werden erst mit zunehmendem Alter etwas l√§nger. Aus der Sicht der Evolution aber muss man sich als Vater und Mutter bewu√üt machen, dass jedes Menschenkind praktisch als unfertiges Fr√ľhgeborenes zur Welt kommt.

Nicht umsonst sind die Babys noch nicht in der Lage, selbst zu gehen und zu stehen oder zu denken. Das Gehirn ist faktisch noch vollkommen unterentwickelt.

Um diese Entwicklung voranzutreiben, braucht es am besten ganz viel Schlaf. Den holt sich das Neugeborene ganz automatisch, braucht aber eine Weile, bis es seinen ganz eigenen Rhythmus dabei gefunden hat.

Tipp: Schlafforscher definieren das Durchschlafen im Babyalter √ľbrigens anders als die Eltern. Durchschlafen bedeutet n√§mlich nicht, dass das Kind die ganze Nacht schl√§ft, sondern dass es nachts sechs bis acht Stunden schl√§ft und m√∂glichst nach der Wachphase auch allein wieder einschl√§ft.

Welche Ursachen haben diese Schlafprobleme?

Ebenso wie bei den erwachsenen Menschen k√∂nnen die Ursachen f√ľr Schlafprobleme bei Kindern sehr verschieden sein. In nahezu allen F√§llen aber h√§ngt der Tagesablauf damit zusammen oder ist daf√ľr verantwortlich.

So können als Ursachen benannt werden:

  • unregelm√§√üige Abl√§ufe im Tagesgeschehen des Kindes
  • ein Tag mit zu viel Abwechslung, Aufregung oder neuen Dingen
  • emotionale Belastungen
  • Stress
  • √ľberm√§√üiger L√§rm und Unruhe
  • verst√§rktes Hungergef√ľhl in den Wachstumsphasen
  • Trotzphasen, die sich h√§ufig gerade in der Einschlafphase als Problem darstellen k√∂nnen
  • Zahnung
  • Schmerzen, Fieber und Koliken
  • Erkrankungen

√úberraschtes Baby

Um die wahren Ursachen bei einem Baby oder Kind herauszufinden, ist eine sehr genaue Beobachtung seitens der Eltern notwendig. Denn häufig lassen sich Symptome nicht eindeutig dem Schlafmangel oder einem Schlafproblem zuordnen.

Zudem k√∂nnen sich Kinder meist noch nicht genau artikulieren, sodass Eltern nat√ľrlich nicht genau wissen k√∂nnen, woran es liegt.

Wie äußern sich Schlafprobleme bei Babys und Kleinkindern?

Ein sicheres Anzeichen bei kleinen Kindern ist meist die enorme Weinerlichkeit oder auch die Tagesm√ľdigkeit. Neben jenen Anzeichen, die man auch als Erwachsener kennt, wird sich ein Baby oder Kleinkind auch anders verhalten, wenn es Schlafprobleme gibt.

Selten wird das Kind sagen, dass es sehr m√ľde ist, aber nicht schlafen kann. Aber es wird sich anderweitig bemerkbar machen.

Beispielsweise möchte es vielleicht nicht zur gewohnten Zeit ins Bett oder versucht immer wieder, sein Schlafplätzchen bei den Eltern zu finden.

Bei manchen Kindern äußern sich die Schlafprobleme auch im plötzlichen Bettnässen, im Schlafwandeln oder darin, dass die etwas älteren Kleinkinder plötzlich nur unter gewissen Bedingungen ins Bett wollen.

Hinweis: Eltern sollten niemals vergessen, dass das kindliche Gehirn alle Eindr√ľcke des Tages im Schlaf besonders intensiv verarbeitet. Das ist ein ganz wesentlicher Teil der Entwicklung und auch im Erwachsenenalter nicht unbekannt. Bei Babys und Kleinkindern aber ist diese Phase ganz wichtig.

Was kann man dagegen tun?

In erster Linie sollte ein m√∂glichst ruhiger Tagesablauf stattfinden. Selbst an jenen Tagen, wo es doch einmal hektischer oder aufregender wird, m√ľssen dem Kind die n√∂tigen Erholungsphasen einger√§umt werden. War beispielsweise Besuch da, sollte vor dem Schlafen eine Zeit lang explizit auf Ruhe geachtet werden.

Es nutzt nichts, wenn der Besuch gegangen ist, das Kind ohne ‚ÄěEinstimmung‚Äú ins Bett zu legen. Neben dem geregelten Tagesablauf mit seinen festen Zeiten, auch f√ľrs Schlafen, sind f√ľr Kinder Schlafrituale sehr wichtig und hilfreich. Diese sollten √ľberall stattfinden, selbst im Urlaub.

Diese Rituale sind wichtig, damit der kindliche Körper sich auf die Nachtruhe einstellen kann.

Tipp: Mit einem kleinen Nachtlicht kann man es dem Kind zudem erleichtern, beruhigt ein- und durchzuschlafen.

Nicht selten hat der Nachwuchs Angst vor der Dunkelheit und dem Unbekannten. Ein abendliches Bad mit einigen Tropfen Lavendel oder Baldrian k√∂nnen zus√§tzlich f√ľr ein besonders Gef√ľhl der Entspannung sorgen.

Schlafprobleme im Baby- und Kindesalter sind nicht ungewöhnlich!

Schlafprobleme im Baby- und Kindesalter sind grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Vieles hängt mit der kindlichen Entwicklung zusammen.

Anderes wiederum bedarf der gr√ľndlichen Ursachenforschung. Bevor das Kind seinen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt, wird es so einige N√§chte geben, in denen es sprichw√∂rtlich drunter und dr√ľber gehen kann.

Dabei sollten Eltern jedoch immer Ruhe bewahren und dem Kind die nötige Geborgenheit und Sicherheit bieten, damit es schneller wieder einschlafen kann.

Einschlafrituale gehören hier ebenso zur Vorbeugung, wie die kindgerechte Ausstattung des Bettchens.

Dar√ľber hinaus ist ein geregelter Tagesablauf besonders wichtig, um dem Nachwuchs weitestgehend Schlafprobleme zu ersparen. Auch wenn diese in bestimmten Lebensphasen nat√ľrlich trotzdem auftreten k√∂nnen.

Wichtig sind zudem eine passende Kindermatratze und das ideale Bettzeug sowie die richtige Schlafumgebung. Denn Babys und Kinder reagieren sehr viel schneller negativ auf zu heiße oder zu kalte Räume, auf zu viel Lärm und Licht oder andere den Schlaf beeinträchtigende Dinge.

Hier stellt sich nun die Frage, wie die richtige Bettausstattung aussehen soll. Gehört hierzu ein Kissen? Ab wann sollten Babys ein Kissen ins Bettchen gelegt bekommen?

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Ab wann sollten Babys ein Kissen bekommen?

Baby im Gitterbett

Viele Erwachsene sind noch in dem Glauben aufgewachsen, dass kleine Kinder gerne auf weichen Kissen schlafen. Doch dieser Irrglaube wurde mittlerweile durch wissenschaftliche Studien widerlegt. Demnach ist es sinnvoll, Kinder im ersten Lebensjahr gänzlich ohne Kissen schlafen zu lassen.

Warum ist ein Kissen im Babybett gefährlich?

Das Schlafen in einem Bett voller Kuscheltiere und Kissen ist f√ľr Kinder eine gem√ľtliche Vorstellung. Kinder sind jedoch bereits in der Lage, sich zu wenden, wie sie m√∂chten. Bei Babys ist dies anders.

Atmen Babys in ein Kissen, gelangt beim erneuten Einatmen Kohlendioxid in die Lunge der Säuglinge. Dadurch kann es zu einem Phänomen kommen, das als "Plötzlicher Kindstod" bekannt ist.

Der plötzliche Kindstod tritt am häufigsten zwischen dem dritten und vierten Monat auf, rund 90 Prozent der Fälle ereignen sich im ersten halben Lebensjahr des Kindes.

In dieser Zeit sollten Sie besonders darauf achten, das Kind ohne Kissen schlafen zu legen!

Ab etwa einem Jahr sind die Kinder so mobil, dass ein Kissen im Bett keine Gefahr mehr darstellt.

Schlafendes Baby

Die perfekte Lage f√ľr das Baby

Das SIDS (Sudden Infant Death Syndrom) konnte bis heute nicht g√§nzlich gekl√§rt werden. Doch wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Wahrscheinlichkeit f√ľr den pl√∂tzlichen Kindstod mit einigen Vorsichtsma√ünahmen drastisch verringert.

Dazu z√§hlt auch das Schlafen auf dem R√ľcken. Positionieren Sie das Baby mit den F√ľ√üen nah ans Bettende, damit sich das Kind nicht in das Bettzeug einrollen kann.

Ein Baby ist erst mit einigen Monaten in der Lage, sich eigenständig umzudrehen. Deshalb ist es wichtig, das Kind in der richtigen Position schlafen zu legen.

Alles, was den Atemwegen des Kindes in die Quere kommen könnte, ist im Kinderbettchen daher tabu. Auch kuschelige Dinge wie ein Schaffell oder ein Kissen gehören dazu.

Babys, die sich noch nicht selbst drehen k√∂nnen, liegen daher am besten auf dem R√ľcken. Eingepackt in einen Babyschlafsack, kann das Baby so bis zum n√§chsten Morgen durchschlummern.

Wie sieht es nun mit der Matratze und dem Bettzeug aus? Worauf sollten Sie hier achten?

Festes Bettzeug und eine atmungsaktive Matratze

Um zu verhindern, dass sich das Baby im Bettzeug verf√§ngt, ist ein d√ľnner Schlafsack die optimale L√∂sung. Auch eine d√ľnne, feste Decke ist geeignet.

Die Matratze sollte atmungsaktiv sein, damit das Baby auch auf der Seite liegend mit gen√ľgend Sauerstoff versorgt ist und nicht das ausgeatmete Kohlendioxid wieder einatmet.

Kleine Kinderkörper haben noch Probleme, die Temperatur zu regulieren. Besonders Überhitzung ist eine große Gefahr. Verzichten Sie auch deswegen auf dicke Bettdecken und setzen Sie auf leichte Nachtbekleidung.

Ein Gitterbettchen ist ideal f√ľr die Kleinen, da ein Herausrollen ausgeschlossen ist. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Ihr Spr√∂ssling dem Gitterbettchen entwachsen ist. Wann ist aber der richtige Zeitpunkt, um Ihrem Nachwuchs ein richtiges Bett zu kaufen?

Mann mit Baby im Bett

Ab wann sollte man ein Bett ohne Gitter kaufen?

Kaum auf der Welt und schon erobern die Kleinen die Wohnung! So f√ľhlen sich viele Eltern, wenn ihre kleinen Sch√ľtzlinge "urpl√∂tzlich" zu Kleinkindern werden.

Jeder Schritt in der Entwicklung des Kindes bedeutet eine große Veränderung - daran sollte sich auch das Umfeld, speziell das Schlafumfeld des Kindes, anpassen.

Zu Beginn fällt die Wahl des ersten Bettchens meist auf ein Gitterbett. Werden die Kinder mobiler und der Bewegungsdrang größer, ist es an der Zeit, aus dem Gitterbettchen auszuziehen.

Vorteile von Gitterbetten

Fast alle Eltern w√§hlen als erstes f√ľr ihr Kind ein Gitterbettchen. Die Wahl ist gut begr√ľndet, schlie√ülich sch√ľtzen die abgerundeten Streben das Kind davor, im Schlaf aus dem Bett zu fallen.

Auch wenn Kinder Ihre Umgebung erkunden m√∂chten, kann das Gitter vor unerw√ľnschten und unter Umst√§nden gef√§hrlichen Abenteuern sch√ľtzen. Wer m√∂chte schlie√ülich, dass sein kleines Kind einen Ausflug in die K√ľche macht, w√§hrend der Rest der Familie friedlich schl√§ft? Dieses Problem l√§sst sich bei sehr kleinen Kindern mit einem Gitter l√∂sen.

√úbergangsl√∂sungen sind hilfreich f√ľr den Umstieg

Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Freiheitsliebe die Oberhand gewinnt - das Kind möchte aufstehen und spielen, wann es möchte.

Sp√§testens wenn das Baby versucht, aus dem Gitterbettchen zu "entkommen", ist es Zeit f√ľr eine andere L√∂sung.

Besonders wagemutige Kleinkinder sind ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren ohnehin in der Lage, die St√§be zu √ľberwinden. Doch so weit sollte es nicht kommen.

Die meisten Gitter bieten Ihnen die Möglichkeit, mehrere Stäbe zu entfernen. So kann das Kind aufstehen und das Bettchen verlassen, muss aber nicht auf die Vorteile des Gitterbettchens zu verzichten.

Es gibt bereits Kombi-Modelle, bei denen sich etwa drei Stangen des Gitters entfernen lassen. Die Kinder m√ľssen den Schutz der Gitter also nicht komplett aufgeben, steigen jedoch selbstst√§ndig in und aus dem Bett.

Später entfernen Sie die Gitter auf beiden Seiten und bauen das Bett zu einem Kinderbett um.

Die Kinder k√∂nnen sich so langsam daran gew√∂hnen, dass keine Gitterst√§be da sind, um sie vor dem Herausfallen zu sch√ľtzen.

Einziger Nachteil: Damit das Bett f√ľr Babys nicht zu gro√ü und f√ľr Kinder nicht zu klein ist, bieten die Hersteller das Mittelma√ü von 140 cm L√§nge an. In der Breite messen diese Betten meist 70 cm. Sp√§testens im Schulalter muss ein neues Bett gekauft werden.

Frau mit Kleinkind

Die Umstellung zum Kinderbett

Es gibt keinen "richtigen" oder "falschen" Zeitpunkt, um auf ein normales Bett umzusteigen. Die meisten Kinder wechseln zwischen eineinhalb und drei Jahren in ein größeres Bettchen.

Die Gr√ľnde sind dabei ganz unterschiedlich. Wenn die Kinder versuchen, √ľber das Gitter zu klettern, sollten Sie es aus Gefahrengr√ľnden aus dem Kinderzimmer entfernen.

Auch das nächtliche Trockenwerden ist ein Anlass, das Gitter abzuschaffen.

Andere Zeitpunkte f√ľr die Umstellung sind beispielsweise, wenn sich Nachwuchs in der Familie ank√ľndigt.

Wechseln Sie das Bett sp√§testens sechs Wochen vor der Geburt des Geschwisterchens. Kinder m√ľssen sich erst an das neue Bett gew√∂hnen und mit der Situation klarkommen, ihr Bett abzugeben. Geschieht der Umzug kurz vor der Entbindung, k√∂nnten negative Erfahrungen f√ľr das Kind auf das Neugeborene projiziert werden.

Wichtig: Sichern Sie das Bett anfangs ab, beispielsweise durch einen Stuhl oder durch gespannte Seile zwischen den Bettpfosten. So kann ihr Kind nicht so leicht aus dem ungewohnt offenen Bett fallen.

So erleichtern Sie die Umstellung auf das neue Bett

  1. Versuchen Sie die Umstellung zu einem m√∂glichst ruhigen Zeitpunkt und takten Sie das Trockenwerden davor oder danach ein. Mit zu vielen Ver√§nderungen sind Kinder schnell √ľberfordert.
  2. Stellen Sie das Bett an die gleiche Stelle, damit sich die Umgebung nicht verändert und der gleiche Blick an die Zimmerdecke oder Schräge bleibt.
  3. Lassen Sie Ihr Kind das neue Bett mit aussuchen. So sprechen Sie vorher √ľber diese Umstellung und Ihr Kind kann sich auf den ersten Tag mit dem neuen Bett besser freuen.
  4. Manchen Kindern hilft eine kleine Einweihungsfeier in Kombination mit einem Geschenk. Bunte Bettwäsche, eine neue Kindermatratze oder ein neues Kuscheltier kann den Umzug deutlich erleichtern.

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Der Autor:

Oliver-Schramm-Chat-2

Oliver

‚ÄěSchlaf ist f√ľr Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze K√∂rper, das Immunsystem sch√∂pft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schl√§ft, ist tags√ľber fit und leistungsf√§hig."

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