Die ideale Temperatur für gesunden Schlaf

15.07.2016 13:00  Von:: Elisabeth

Die richtige Temperatur zum Schlafen

Beim Schlafen und der richtigen Temperatur gehen die Meinungen oft weit auseinander. Manche Menschen mögen es gern sehr kühl, andere schlafen am liebsten bei voll aufgedrehter Heizung. Zwischen den beiden Extremen finden Schläfer oft keinen gemeinsamen Kompromiss, was besonders für Paare schwierig sein kann. Dabei gibt es eigentlich eine Schlaftemperatur, die von Natur aus ideal ist und die allen Schläfern einen erholsamen und gesunden Schlaf bietet – getrennt oder gemeinsam.

Nicht zu warm und nicht zu kalt

Schlafexperten haben zur richtigen Schlaftemperatur eine ganz eindeutige Meinung. Sie glauben nicht, dass Menschen individuelle Schlaftemperaturen benötigen und der eine am besten im Warmen schläft, während der andere es kalt braucht. Sie haben stattdessen für Kinder und Erwachsene eine einheitliche Temperatur ermittelt, die den gesunden und erholsamen Schlaf fördert: Überraschend niedrige 16 bis 18 Grad. Alle Menschen schlafen bei diesen Graden am besten. Selbst wenige Wochen alte Babys sollten nicht bei höheren Temperaturen Schlafen gelegt werden. Nur in den ersten paar Tagen darf es etwas mehr für Neugeborene sein.

Der Grund: die schwankende Körpertemperatur folgt einer Tageskurve

Im Laufe von 24 Stunden hat der menschliche Körper nicht immer exakt eine Körpertemperatur von 37 Grad. Sie schwankt leicht und folgt einem Tag- und Nachtrhythmus. Abends beginnt die Körpertemperatur nach und nach zu sinken, bis sie ihren Tiefpunkt gegen drei Uhr morgens erreicht. Jeder hat deswegen schon einmal bei der Rückkehr von einer durchfeierten Nacht gefröstelt. Der Körper benötigt diese gesenkte Temperatur, um für einen tiefen Schlaf sorgen zu können. Deshalb ist es auch wichtig, wann man schläft und deshalb finden viele Menschen finden es schwierig, tagsüber einzuschlafen.

Die ideale Schlaftemperatur sorgt für süße Träume

Man sollte also nicht in zu warmer Umgebung schlafen, denn sie verhindert, dass der Körper seine nächtliche niedrigere Schlaftemperatur halten kann. Die Folge ist, dass man schlecht einschläft oder immer wieder verschwitzt aufwacht. Umgekehrt ist auch eine zu kühle Umgebung nicht gut geeignet, da sie den Körper zu sehr herunterkühlt und ebenfalls zu unruhigem, immer wieder unterbrochenem Schlaf führt. Jeder, der gern in sehr warmen oder sehr kalten Räumen schläft, ist bei dem Gedanken, dass 16 - 18 Grad ideal sein sollen zunächst skeptisch. Einmal ausprobiert, gewöhnt man sich aber schnell an die neue Temperatur und möchte dann nicht wieder wärmer oder kälter schlafen. Probieren Sie es einmal aus. Der erholsame, tiefe Schlaf, den man bei 16 – 18 Grad gewinnt, überzeugt schnell.

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