Die Polsterung macht die Matratze

04.08.2016 07:00  Von:: Elisabeth

Wie wichtig ist die Polsterung der Matratze?

Der Mensch verbringt durchschnittlich ein Drittel seines Lebens auf der Matratze. Damit er sich während dieser Zeit erholen kann und keine Rückenbeschwerden davon trägt, sieht er sich nach einer soliden Polsterung um. Doch wodurch zeichnet diese sich eigentlich aus? Beschäftigt man sich einmal näher mit dem Thema erkennt man, dass die Möglichkeiten "ganz weich" und "ganz hart" längst nicht die einzigen Alternativen sind.

Die wichtigsten Fakten zur Härte der Matratze

Wie hart eine Matratze ist, hängt von ihrer Fertigungsweise ab. Die größten Unterschiede bestehen zwischen den drei Hauptarten Schaum, Latex- und Federkernmatratze. Schaumstoff zählt zu den weichsten Materialien, während Latex bei hoher Elastizität eine ausgeprägtere Formstabilität aufweist. Welche Matratze sich am besten zum Schlafen eignet, hängt von der Körpergröße und dem Gewicht des Liegenden ab. War man früher noch oft der Auffassung war, dass harte Matratzen gesund machen, zeichnet sich heute ein differenzierteres Bild ab.

Der richtige Härtegrad für jedes Gewicht

Hauptaufgabe der Matratze ist die gleichmäßige Druckentlastung an den Auflagestellen. Je schwerer eine Person ist, umso mehr Druck muss die Matratze kompensieren. Entsprechend hart sollte sie sein. Gibt es auch keine genormten Härtegrade, so haben sich herstellerübergreifend doch die folgenden vier durchgesetzt:

  • H1 (weich) bis 60 kg
  • H2 (mittel) bis 65 kg
  • H3 (fest) ab 80 kg
  • H4 (extra fest) ab 120 kg

Was hat es mit den Zonen auf sich?

Selbstverständlich wirkt jede Körperpartie auf der Matratze unterschiedlich viel Druck aus. Matratzenhersteller entsprechen diesem Umstand, indem sie den Kern der Matratze in 3, 5 oder 7 Zonen einteilen. In jeder dieser Zonen weist die Polsterung eine andere Stützkraft auf. In der Rumpfgegend ist die Polsterkraft höher als bei den Füßen, unter dem Kopf niedriger als unter den Schultern. Neben dieser Stützkraftverteilung spielt auch die materielle Beschaffenheit des Polsters eine Rolle. Grundlegend unterscheidet man zwei verschiedene Arten:

  • die Naturhaarpolster
  • die Allergikerpolster

Ein typischer Vertreter des Naturhaarpolsters besteht aus geschorener Schafwolle. Das versteppte Material hat den Vorteil, dass es den Wärmehaushalt gut reguliert. Es ist für Personen geeignet, die schnell frieren oder schwitzen. Allergikerpolster sind aus synthetischen Materialien. Sie sind unempfindlicher gegen Milbenausbreitung und resistenter gegen eindringende Flüssigkeiten. Dafür haben einige synthetische Materialien den Nachteil, dass sie weniger atmungsintensiv sind. Das führt zu einer stärkeren Schweißbildung im Schlaf.

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