Die richtige Matratze für Lattenroste

Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?

Federkern-, Kaltschaummatratzen und Schaumstoffmatratzen unterscheiden sich massiv in Gewicht, Form und Anpassungsfähigkeit. Als Auflage- und Belüftungsfläche müssen Lattenroste diesen Unterschieden in spezifischer Weise entsprechen. Man kann nicht jeden Matratzentyp mit jedem beliebigen Lattenrost verwenden. Zur besseren Orientierung vor dem Kauf empfiehlt sich ein Vergleich der unterschiedlichen Modelle.

Weit verbreitet - der Federholzlattenrost

Dieser Typ Lattenrost besteht aus mehrschichtig verleimten Federholzleisten. Sie sind in elastischen Halterungen im Bettgestell oder in einem Holzrahmen eingelegt. Unterschiede zwischen den Rosten ergeben sich hinsichtlich der Leistenanzahl. Meistens bestehen sie aus 16-48 Leisten. Eine höhere Zahl bringt den Vorteil höherer Stabilität mit sich. Das Gewicht der Matratze wird auf mehr Leisten verteilt. Gleichzeitig verringern sich die Zwischenräume und damit die Belüftungsflächen. Die Flexibilität des Rosts steht in Abhängigkeit zur Härte der Matratze. Wer auf harten Matratzen schläft, kann auch einen etwas starreren Lattenrost verwenden. Allgemein sind Federholzlattenroste für Taschenfederkern-, Latex- und Viskosematratzen geeignet. Bei Schaumstoffmatratzen ist Vorsicht geboten. Sind die Leistenabstände zu groß, weicht die Matratze an den Druckstellen mit der Zeit auf.

Besonders flexibel - der Tellerrost

Bei Tellerrosten liegt die Matratze auf vielen kleinen gefederten Drehtellern. Jeder von ihnen kann sich neigen und der Matratze anpassen. Ein Vorteil dieser Lattenrostform besteht in der individuellen Beweglichkeit jedes Tellers. Dadurch ist eine hohe Punktelastizität gewährleistet. Dieser Lattenrosttyp ist eher für ruhige Schläfer geeignet. Wer sich nachts viel bewegt, könnte sich wie auf einem schaukelnden Schiff fühlen. Vor dem Kauf ist abzuklären, ob die Matratze mit dem Tellerrost kompatibel ist. In jedem Fall ist eine Kaltschaummatratze möglich.

Mehrzonen- und verstellbare Lattenroste

Manche Lattenroste bestehen aus Federleisten und Drehtellern. Anderer verfügen über gesonderte Zonen zur Anhebung des Fuß- und Kopfbereichs. Hierbei kommen elektrische, hydraulische und pneumatische Einrichtungen zum Einsatz. Mitunter nutzt man einfache mechanische Feststellkerben. Bei Lattenrosten dieses Typs gibt es Nutzungseinschränkungen. Diese betreffen in erster Linie Mehrzonenmatratzen mit unterschiedlich harten Bereichen für jeden Körperteil. Da eine Matratze regelmäßig gewendet werden sollte, würde sich das Fußende der Matratze auf dem Kopfende des Rosts befinden. Von dieser Einschränkung abgesehen kommen Kaltschaum-, Natur, Viskose- und moderne Federkernmatratzen zur Auflage auf einen verstellbaren Lattenrost infrage. Wichtig ist, dass die Matratze über eine hohe Punktelastizität verfügt. Dadurch ist sichergestellt, dass sie auch bei länger andauernder Verformung ihre ursprüngliche Struktur beibehält.

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