Durchnässte Matratzen trocknen

Wie man eine Matratze trocken bekommt, wenn sie durchnässt ist

Viele Matratzen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit. Der große Umfang der Schlafunterlagen und die Textilstruktur nehmen Flüssigkeit auf und lagern sie tief in ihrem Innern ein. Aufgrund der Dicke gestaltet sich der Trocknungsvorgang schwierig. Ein paar Tricks zur Trocknung gibt es allerdings. Man muss sich dabei aber klar machen, dass Grenzen existieren.

Schnelles Handeln ist wichtig

Geringe Feuchtigkeitseinwirkungen, wie sie durch verschüttetes Wasser verursacht werden, können noch behandelt werden. Reiben Sie die betroffene Stelle hierzu mit einem Handtuch trocken und stellen Sie die Matratze nach Möglichkeit auf dem Balkon in die Sonne. In jedem Fall muss sie an einer gut belüfteten Stelle stehen. Hilfreich ist es auch, die Heizung darunter einzuschalten. Eine weitere häufige Ursache für durchnässte Matratzen ist Inkontinenz bei Kindern. Nutzen Sie zur ersten Behandlung nur einen leicht durchfeuchteten Schwamm. Reiben Sie locker über die Stelle und nässen Sie sie nicht an. Im Anschluss streuen Sie Borax auf die Stelle. Es neutralisiert den Geruch und wirkt aufsaugend. Nach der Einwirkzeit saugen Sie das Pulver mit dem Staubsauger ein. Danach legen Sie die Matratze wieder zum Trocknen in die Sonne.

Vorsicht vor Schimmel

Grundlegend ist auch die Nutzung eines Föns zur Trocknung von Oberflächenbefeuchtungen angebracht. Durch die heiße Luft verschwindet die Feuchtigkeit schnell. Ist die Feuchtigkeit tiefer in die Matratze eingedrungen oder ist die Matratze sogar komplett durchnässt, ist sie in den meisten Fällen nicht mehr zu gebrauchen. Es mag sein, dass sie sich nach einiger Zeit oberflächlich trocken anfühlt, es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass in der Tiefe keine Feuchtigkeit mehr ist. Da die Matratze ein warmer Ort ist, besteht akute Schimmelgefahr.

So beugen Sie Feuchtigkeitsschäden vor

Leidet der Liegende längere Zeit unter Inkontinenz oder Schweißanfällen, ist es ratsam, Vorkehrungen gegen eine Durchfeuchtung der Matratze zu treffen. Hierzu kann man einen speziellen Moltonüberzug verwenden. Er weist Feuchtigkeit ab, ist aber atmungsaktiv. Auch Kunststoffüberzüge, wie sie beim Schutz vor Hausstaubmilben über die Matratze gezogen werden, können genutzt werden. Sie weisen Wasser komplett ab. Ein Nachteil von Überzügen aus Kunststoff besteht darin, dass sie nicht atmungsaktiv sind. Leidet der Liegende bereits unter starken Schweißanfällen, kann das Schwitzen zusätzlich verstärkt werden.

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