Ein mollig warmes Bett gewünscht? Die besten Tipps

So ist Ihr Bett im Winter mollig warm

Tipps für ein mollig warmes Bett im Winter

Natürlich sollte nicht nur im Winter der gesunde und erholsame Schlaf angestrebt werden. Doch gerade in der kalten Jahreszeit liegt es nicht zuletzt daran, dass das Bett zu kalt ist, um gleich gut einschlafen zu können. Wir haben einige Tipps für Sie, mit denen Sie im Winter für ein mollig warmes Bett sorgen können, ohne dass dafür ein völlig überheizter Raum notwendig wäre.

Was ist Voraussetzung für einen gesunden Schlaf im Winter?

Es steht völlig außer Frage, dass ein gesunder und erholsamer Schlaf immer gut ist und sich maßgeblich auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit eines Menschen auswirkt. Zudem brauchen wir alle unseren Schlaf, damit sich unser Organismus über Nacht regenerieren kann.  

Die Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf im Winter sind dabei im Grunde die Gleichen, wie man sie auch im Sommer schaffen sollte.  

Um gut schlafen zu können und ausgeruht aufstehen zu können, braucht es üblicherweise:  

  • ein Schlafzimmer, das nicht zu hell, zu laut, zu klein oder zu stickig ist
  • eine Bettausstattung, die inklusive der Qualitätsmatratze immer auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst ist
  • ein Bett, indem Bettwaren genutzt werden, die den eigenen Schlafgewohnheiten entsprechen und atmungsaktiv sind
  • ein trockenes und warmes Bettklima

 

Vor allem im Winter kommen zudem Aspekte wie Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur hinzu. So sollte der Raum niemals zu warm oder zu kalt sein, sondern möglichst eine Temperatur zwischen 15° und 18° bis maximal 20° Celsius haben. Die ideale Luftfeuchtigkeit hingegen bewegt sich bei etwa 40 Prozent.  

Liegt diese aufgrund der trockenen Heizungsluft niedriger, ist es sinnvoll Luftbefeuchter aufzustellen oder aufzuhängen, damit die Nasenschleimhäute nicht zu stark austrocknen, da diese wiederum das Einschlafen erschweren können.  

Tipp: Kurz vor dem Zubettgehen noch einmalkurz zu lüften, ist definitiv gesünder, als im Winter bei offenem Fenster zu schlafen. Denn die kalte Winterluft lässt die Schleimhäute schnell austrocknen, weswegen man dann häufig durch den Mund atmet. Hier ist eine dicke Erkältung in den meisten Fällen vorprogrammiert.

 

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Warum ein mollig warmes Bett die passende Ausstattung braucht?

Ein mollig warmes Bett gibt es nicht in einer Standardausführung. Zumal das immer auf das subjektive Empfinden ankommt und sicherlich nicht als Serienproduktion machbar ist. Im Winter aber ist jedem daran gelegen, sich abends nicht in ein eiskaltes Bett zu legen, wo man selbst unter der warmen Decke noch lange zittert und friert. Ist das Bett zu kalt, kann der Körper nicht entspannen und der Geist nicht abschalten.  

Für ein mollig warmes Bett im Winter kann man jedoch mit der passenden Ausstattung selbst sorgen. Unabhängig von den Dingen wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit kann die Auswahl der passenden Bettwaren und Bettwäsche dafür sorgen, dass es auch in der kalten Jahreszeit zu einem wärmenden Wohlgefühl kommt.  

So sollte die Bettdecke möglichst mit Naturmaterialien befüllt sein, da nur diese wirklich in der Lage sind, die Wärme, die durch die eigene Körpertemperatur besteht, aufzunehmen und zu speichern.   Decken, die mit billigen Kunstfasern gefüllt sind, haben diese Fähigkeit in der Regel nicht und die Wärme wird nicht wieder abgegeben, sodass es mitunter recht lange dauert, bis man sich wohl und behaglich unter der Bettdecke fühlt.  

Tipp: Wer nicht unbedingt eine Bettdecke mit einer Kamelhaar- oder Daunenfüllung zum Beispiel verwenden will, sollte zumindest darauf achten, dass die verarbeiteten synthetischen Fasern der Decke eine optimale Wärmewirkung aufweisen.  

Eine mindestens ebenso große Rolle für ein mollig warmes Bett spielt die Bettwäsche. Gerade im Winter sollte hier auf Kunstfaser oder dünne Bettwäsche mit einer glatten Oberflächenstruktur verzichtet werden. Diese sind zwar wunderbar pflegeleicht und luftdurchlässig, doch können sie oft Feuchtigkeit nicht so gut aufnehmen, wie es eine angeraute Biberbettwäsche zum Beispiel kann.

Welche Tipps und Tricks helfen noch?

Um sich schon beim Einschlafen in einem mollig warmen Bett wohlfühlen zu können, gibt es einiges, was Sie tun können.  

  1. Ein kuschelig weicher und warmer Schlafanzug, wodurch die Körperwärme nur langsam abgegeben wird.
  2. Niemals mit kalten Füßen ins Bett Hier kann ein abendliches Fußbad zusätzlich dafür sorgen, dass die Füße warm sind und sich auch im Bett ein mollig warmes Gefühl einstellt.
  3. Ein warmes Körnerkissen oder eine Wärmflasche einige Minuten vor dem Zubettgehen ins Bett legen, um die kühle Oberfläche der Matratze ein wenig aufzuwärmen.
  4. Eine Matratzenauflage aus Schurwolle oder Lammflor verhindert den direkten Kontakt zur kalten Matratzenoberfläche, wodurch das gesamte Bettklima sehr viel wärmer erscheint.
  5. Eine zusätzliche Wolldecke kann gegen das winterliche Frieren helfen.
  6. Möglichst genau in der Mitte der Zudecke hinlegen, denn so ist an den Seiten sowie an den Füßen immer noch genug Decke übrig und es kann keine kalte Luft einfach so unter die Bettdecke kriechen.
  7. Zugluft sollte unbedingt vermieden werden, denn gerade im Winter birgt diese ein hohes Gesundheitsrisiko.

 

Hinweis: Die Größe der Bettdecke sollte immer auf die individuellen Ansprüche abgestimmt sein. Nur so ist es möglich, überhaupt mittig unter der Decke zu liegen, um als erstes den Körperkern zu wärmen.

Fazit

Obwohl es kein mollig warmes Bett für den Winter einfach so zu kaufen gibt, ist es dennoch möglich, in genau so einem Bett die Winternächte zu verbringen. Mit nur wenigen Handgriffen kann eine grundlegend gut ausgewählte Bettausstattung zusätzlich mit Decken und Matratzenauflagen ergänzt werden, damit es schön warm ist. Darüber hinaus sollte jeder aber auch auf die Grundvoraussetzungen achten, die es braucht, um auch im Winter zu einem erholsamen und gesunden Schlaf zu finden.  

Neben der Bettausstattung sollte zudem darauf geachtet werden, niemals völlig unterkühlt oder mit kalten Füßen ins Bett zu gehen. Heißer Tee, ein Beruhigungsbad oder ein Fußbad helfen, hier bereits das eigene Wärmeempfinden wieder zu relativieren.   Außerdem ist es wichtig, eine entsprechend große Bettdecke zu haben, unter die man sich möglichst genau in der Mitte legt. So ist der Körperkern effektiv gegen Auskühlung geschützt und leitet diese Körperwärme bis in die Hände und Füße ab, die ohnehin am schnellsten auskühlen.  

Übrigens kann eine gemütliche Atmosphäre im Raum auch dafür sorgen, dass das Herz erwärmt wird. Das ist natürlich nur sinnbildlich zu verstehen, hilft aber dennoch beim Ein- und Durchschlafen. Denn wer sich glücklich und zufrieden fühlt, friert in der Regel nicht so schnell im warmen Bett.  

Foto: © irinakuz9 #288244969 stock.adobe.com  

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