Elektrosmog! Der Schlafkiller!

Schlafstörungen durch Elektrosmog?!

Elektrosmog-1Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie trotz Qualitätsmatratze, optimaler Schlafumgebung und individuellen Einschlafritualen immer wieder unter Schlafstörungen leiden? Sofern sich Erkrankungen oder andere Störquellen ausschließen lassen, kann das am Elektrosmog liegen. Wir erklären Ihnen, was es damit genau auf sich hat.

Elektrosmog ist in nahezu jedem Schlafzimmer zu finden

Diese Aussage mag erschreckend sein, doch ist sie nicht von der Hand zu weisen. Dabei ist es nicht immer nur der oft beanstandete Fernseher im Schlafzimmer, der für diesen Elektrosmog verantwortlich ist. Auch andere Geräte können diesen abstrahlen. Elektromagnetische Felder werden beispielsweise auch verursacht beziehungsweise freigesetzt durch:

• die Hausinstallation
• Straßenbahn- und Bahntrassen, die in unmittelbarer Nähe vorbeiführen
• Hochspannungsleitungen in direkter Nähe des Wohnhauses
• Mobilfunkmasten

Elektrosmog zählt zu den Umweltgiften, denen wir in unserer modernen und vernetzten Welt jeden Tag ausgesetzt sind. Dabei nimmt er immer mehr Platz in unserer Umwelt ein, so dass Schlafstörungen förmlich vorprogrammiert sind.

Was ist eigentlich Elektrosmog?

Magnetische und elektrische Felder umgeben uns ebenso wie Luft, Wasser und Erde. Diese elektromagnetischen Felder kommen also auch in der Natur vor, wenn man so will. Doch sind sie eigentlich nur sehr niedrig und damit schwer messbar. Wenn man dann noch bedenkt, dass auch unser Herzschlag, unsere menschliche Nervenreizung und einige Vorgänge in unseren Zellen durch solche elektromagnetischen Felder gesteuert werden, kommt die Frage auf:

Was soll daran nun so schädlich sein? Diese Frage lässt sich recht schnell beantworten, denn die natürlichen magnetischen und elektrischen Felder um uns herum werden seit Jahrzehnten zunehmend stark beeinflusst, weil es eben Hochspannungsleitungen, Funkmasten und unzählige technische Geräte im Haushalt gibt. Dadurch kommt das natürliche elektromagnetische Feld regelrecht durcheinander, denn es wird von den künstlich erzeugten Strahlungsfeldern immer mehr überlagert.

Bildlich kann man sich das als ein Wirrwarr vorstellen wie bei einem aufgerollten Wollknäuel. Doch eben dieses Wirrwarr an durch den Menschen erzeugten Strahlungsfeldern ist das, was man Elektrosmog nennt.

So kann sich Elektrosmog auf den menschlichen Organismus auswirken

Auch wenn es noch wenige wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt, wie weit beispielsweise der gesunde Schlaf durch Elektrosmog tatsächlich beeinflusst wird, sind bereits Zusammenhänge erkennbar. Denn Menschen, die in unmittelbarer Nähe zu starken elektromagnetischen Feldern technischen Ursprungs leben und schlafen, klagen oft über:

• starkem Abfall der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
• Tagesmüdigkeit und Abgeschlagenheit
• Nervosität und innerer Unruhe
• häufige Kopfschmerzen und Migräneanfälle
• Tinnitus
• Burn-Out-Syndrom
• Schwindelgefühlen und Kreislaufprobleme
• Schlafstörungen
• Herz-Kreislauf-Beschwerden
• Blutdruckproblemen
• Angstzustände und nächtliche Panikattacken

Besonders bei Kindern ist zudem zu beobachten, dass sie häufig unter Lernschwierigkeiten, ADHS und Hyperaktivität leiden. Zudem können die vielen wissenschaftlichen Studien weltweit immer öfter einen Zusammenhang zwischen dem schleichenden und allgegenwärtigen Umweltgift Elektrosmog und verschiedenen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Leukämie herstellen.

Diese Studien konnten zudem nachweisen, dass die permanente Überlagerung unseres biologischen Strahlungsfeldes durch die künstlich erzeugten elektromagnetischen Felder zu einer Störung im menschlichen Organismus führen kann. Denn dadurch kann der natürliche Informationsfluss zwischen den einzelnen Zellen und Organen nicht mehr reibungslos stattfinden.

Die vorgenannten Störungen und körperlichen Beeinträchtigungen durch Elektrosmog können darüber hinaus auch zu Erkrankungen führen, die aufgrund der dauerhaften Belastung von störenden elektromagnetischen Feldern auftreten und oft auch einen chronischen Verlauf nehmen. Dazu zählen unter anderem:

• ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem
• eine massive Störung des Hormonhaushaltes sowie des Nervensystems
• degenerative Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie zum Beispiel Alzheimer und Demenz
• Störungen des gesamten Stoffwechsels, der hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt betrifft
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zudem nehmen bei einer dauerhaften Belastung durch Elektrosmog das Krebsrisiko und das Risiko von psychischen Erkrankungen stark zu.

Möglichkeiten, um den Schlafkiller Elektrosmog zu umgehen

Um wirklich ausreichend und erholsam schlafen zu können, ist es neben der optimalen Schlafumgebung einschließlich Bettausstattung wichtig, mögliche Gefahrenquellen bezüglich des Elektrosmogs auszuschalten. Denn nur wer als erwachsener Mensch durchschnittlich 6 bis 8 Stunden gut durchschlafen kann, gibt seinem Körper die Chance auf einen ungestörten Regenerationsprozess.

Da grundsätzlich jedes strombetriebene Gerät eine gewisse elektromagnetische Strahlung freisetzt, können hier einfache Maßnahmen dazu verhelfen, einen gesunden Schlaf genießen zu können.

1. So sollten anstatt von Weckern mit digitaler Anzeige möglichst herkömmliche und batteriebetriebene Wecker benutzt werden.

2. Auch das heimische WLAN-Netzwerk sollte zumindest über Nacht vom Stromnetz genommen oder, wie bei einem Handy, ausgeschalten werden.

3. Telefone und Handys sollten nicht gerade neben dem Bett aufgeladen werden. Wenn gerade beim Handy indes der Wecker benutzt werden muss, dann empfiehlt sich die Einstellung „Flugmodus“. Denn in diesem Fall funktioniert die Weckfunktion, störende Strahlung aber geht von diesem Gerät dann nicht aus.

4. Der Schlafraum sollte möglichst nicht mit elektronischen Geräten ausgestattet sein. Also verbannen Sie am besten Fernseher, Receiver und auch Computer und ähnliches aus dem Schlafzimmer. Optimieren Sie also Ihre Schlafumgebung.

5. Achten Sie beim Kauf von elektrischen Geräten darauf, dass diese über einen Schukostecker verfügen und die Leitungen geerdet sind.

6. Besonders bei Mikrowellen ist es wichtig, auf eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit sowie eine geprüfte Sicherheit zu achten. Das kommt natürlich nur in Frage, wenn Sie in einem kleinen Apartment wohnen und Sie in der Nähe der Mikrowelle schlafen.

7. Computerbildschirme sollten immer die MPR2-Norm erfüllen

TIPP: Wenn überhaupt, sollten Geräte wie Radiowecker, Babyphon oder auch Nachttischlampe im Schlafzimmer mindestens in 1,5 Meter Entfernung zu Ihrem Bett stehen.

Fazit

Elektrosmog-2Im Grunde kann man sich in unserer zivilisierten Welt dem Umweltgift Elektrosmog nicht entziehen. Denn sowohl in den eigenen vier Wänden als auch außerhalb sind wir Menschen von heute nahezu unendlich davon umgeben. Nichts geht mehr ohne den technischen Fortschritt, der auch in dieser Hinsicht Segen und Fluch zugleich ist. Denn die elektromagnetischen Felder der unzähligen technischen Geräte in unseren Haushalten allein bringen schon die biologischen Strahlungsfelder in ungesunder Weise zum Schwingen.

Zählt man dann noch Dinge wie Hochspannungs- und Funkmasten oder Straßenbahn- und Bahntrassen mit, ist das uns umgebende elektromagnetische Feld Gift für unseren Organismus. Somit erklärt sich recht schnell, wie der Elektrosmog zum Schlafkiller werden kann. Die daraus resultierenden körperlichen und psychischen Beschwerden können Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Doch schon kleine Veränderungen im privaten Umfeld können den Einfluss des schädlichen Elektrosmogs ein wenig verringern und so wieder zu einem erholsamen Schlaf führen. Einen gesunden Schlaf, den jeder menschliche Körper unbedingt braucht, um sich über Nacht optimal regenerieren zu können.

Fotos: © Konstiantyn Zapylaie, © Severin Lonka – Fotolia.com