Federn oder Daunen - welche Kissenfüllung ist besser geeignet?

24.07.2016 13:00  Von:: Elisabeth

Federn oder Daunen - welche Kissenfüllung ist besser geeignet?

Kopfkissen bieten Nacken und Wirbelsäule den Halt, den der Rücken nachts benötigt. Abgesehen von diesen ergonomischen Eigenschaften sind die Anforderungen an ein Kissen aber vielfältig. Weich und gemütlich, nicht zu voluminös und nicht zu niedrig sollte das Kissen sein. Einen großen Einfluss auf diese Eigenarten des Kissens hat die richtige Füllung. Daunen und Federn sind, neben synthetischen Füllungen, auch heute noch die beliebtesten Füllarten für gemütliche Kopfkissen.

Daunen und Federn - wo liegt der Unterschied?

Federn und Daunen bilden das Federkleid von allen Vogel- und Entenarten. Für Kissen benutzt man die Daunen und Federn von Gänsen, in einigen Fällen auch von Enten. Der Unterschied zwischen Federn und Daunen liegt im Aufbau der einzelnen Federarten. Daunen sind sogenannte Unterfedern, die unter dem glatten Gefieder wachsen. Aufgrund ihrer flauschigen, dreidimensionalen Form wirken Daunen besonders klimaregulierend. Sie speichern die Körperwärme und leiten gleichzeitig Feuchtigkeit ab. Federn hingegen haben andere Aufgaben, zum Beispiel das Abweisen von Wasser. Daher sind Federn eher flach gehalten. Anders aus Federn besitzen Daunen keinen harten Federkiel und sind daher wesentlich elastischer und anpassungsfähiger. Durch das Fehlen des Kiels sind Daunen auch wesentlich leichter und voluminöser.Aus diesen Gründen werden Daunen häufig in Bettdecken eingesetzt. Sie werden dadurch besonders weich und sind trotzdem angenehm leicht. Das leichte, fluffige Material alleine ist dagegen für Kissen nur bedingt geeignet. Denn die weichen Daunen geben kaum halt und der Kopf sinkt mit der Zeit sehr tief in das Material ein. Das kann in der Nacht zu Überdehnungen der Halswirbelsäule führen und in Nackenschmerzen münden. Deutlich stabiler sind hier Federn. Durch den elastischen und doch stabilen Kiel geben Sie dem Kissen die nötige Stabilität. Dadurch kann das Kissen die optimale Kopfhöhe die ganze Nacht über halten. Um trotzdem ein weiches Schlafgefühl zu ermöglichen, greifen die meisten Anbieter auf Mischformen aus Federn und Daunen zurück.

Unterschiedliche Mischformen

Um beide Eigenschaften von Federn und Daunen zu vereinen, werden Daunen und Federn in einem bestimmten Gewichtsverhältnis vermischt. Gängige Mischungen bestehen zum Beispiel aus 15 Gewichtsprozent Daunen und 85 Gewichtsprozent Federn oder 30 Gewichtsprozent Daunen und 70 Gewichtsprozent Federn. Je größer der Anteil an Federn, desto mehr Rückstell-Elastizität besitzen die Kissen. Je mehr Daunen verarbeitet sind, desto weicher ist es.

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