Ist Schlafen bei Helligkeit gut?

04.01.2014 16:30  Von:: Oliver

Schlafen bei Helligkeit – eine gute oder schlechte Idee?

Guter Schlaf ist wichtig für viele Bereiche unseres Lebens. Und es gibt sehr viele Faktoren, die diesen Schlaf beeinflussen. Licht gehört in jedem Fall dazu. Viele Menschen haben eine sehr unterschiedliche Einstellung zum Thema „Licht im Schlafzimmer“. Einige bevorzugen das Schlafen in totaler Dunkelheit. Andere haben gar kein Problem mit etwas Licht. Doch welche Variante ist die bessere?

Dunkel ist immer besser

Im Allgemeinen sind sich die Experten einig, dass Dunkelheit besser für guten Schlaf ist. Das Schlafhormon Melatonin kann erst bei Dunkelheit in ausreichendem Maße gebildet werden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass in Schlafräumen kein Helligkeitswert von über 8 Lux messbar sein sollte. Die Melatonin-Bildung würde dadurch nachhaltig beeinflusst. Die Folge ist ein gestörter Biorhythmus. Man führt sich dauerhaft unausgeglichen. Schwache Nachtlichter mit weniger als 4 Lux Leuchtkraft sind hingegen eine gute Variante. Man verwendet sie auch in Schlafzimmern von Babys. Licht hat eine vitalisierende Wirkung. Das merken Sie vor allem im Winter, wenn Sie sich etwas träger und lustloser fühlen. Das hat auch etwas mit der Melatonin-Produktion im menschlichen Körper zu tun. Es wirkt Stress reduzierend und lässt den Körper zur Ruhe kommen. Das Licht des Frühlings hingegen wirkt belebend auf die Menschen – ähnlich ist es auch mit der Helligkeit in Ihrem Schlafzimmer. Wer es dunkel hat, der kann seinen Körper im Allgemeinen besser ruhen lassen.

Finden Sie das richtige Maß

Ein Schlafzimmer muss nicht stockdunkel sein. Oft sind kleine Lichtquellen nicht verkehrt. Ob es sich dabei um einen leicht geöffneten Vorhang oder ein kleines Licht handelt, liegt in Ihrer Hand. Finden Sie ihr eigenes Maß. Unnötige Lichtquellen sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Vorhänge und Rollos sind eine gute Möglichkeit, die Helligkeit an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auch sollten Sie nachts keinen Fernseher oder Computer laufen lassen, da die Bildschirme unerwünschtes Licht produzieren. Ein Radiowecker, der nicht so viel Licht produziert, ist ebenfalls eine gute Lösung. Hilfreich sind Stand-by-Schalter, mit denen sie die elektronischen Geräte im Zimmer schnell ausschalten können. Hier sollte jeder Einzelne einmal testen, wie dunkel er es in den eigenen vier Wänden haben möchte.


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