Kaffee am Morgen? 5 gesunde Alternativen

Kaffee am Morgen muss nicht sein! 5 gesunde Alternativen

Kaffee-1Nahezu jeder Deutsche trinkt nach dem Aufstehen oder auch am Nachmittag, wenn sich die Müdigkeit einstellt, eine oder mehrere Tassen Kaffee. Dieses Heißgetränk gilt als der Wachmacher schlechthin, ganz egal ob schwarz, mit Milch und Zucker oder auch als leckere Variante in Form von Cappuccino oder Café au lait.

Dabei ist allgemeinhin bekannt, dass Kaffeegetränke auch Nebenwirkungen erzeugen können.

Doch braucht man wirklich einen Kaffee am Morgen, um wach zu werden und gibt es vielleicht auch gesündere Alternativen?

Was der morgendliche Koffeinschub wirklich bringt?

Viele Menschen glauben, dass sie den Kaffee am Morgen brauchen, um wirklich wach zu werden und den Körper in Schwung zu bekommen. Doch das ist ein Irrtum. Denn der menschliche Körper produziert nach dem Wachwerden seinen eigenen Wachmacher in Form von Hydrocortison, welches den Stoffwechsel auf ganz natürliche Weise in Gang bringt.

Prinzipiell kann man sagen: Koffein zur falschen Zeit bringt dem Körper nicht viel und kann im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil bewirken oder sogar schädlich wirken.

Denn:

• Der Kaffee am Morgen bringt nicht den erwünschten Energieschub, da das der Körper über das Hydrocortison schon selbst bewerkstelligt.

• Durch dieses Stresshormon, welches wie ein Energieschub wirkt, kann der Körper das Koffein des Kaffees aber gar nicht mehr aufnehmen beziehungsweise verarbeiten. Dieses Überangebot an Koffein im Körper bewirkt allerdings eine Kettenreaktion. Denn jeder, der sich nicht munter genug fühlt, wird zur nächsten Tasse Kaffee greifen und auf die gewünschte Wirkung warten. So kann sich nach einer gewissen Zeit eine Abhängigkeit entwickeln, die durchaus zu einem wahren Teufelskreis werden kann.

TIPP: Der menschliche Körper ist gerade am Morgen besser mit zwei Glas Wasser bedient, denn diese kann er besser verwerten, als einen Überschuss an Koffein. Sofern nämlich der Schlafrhythmus in einem gesunden Gleichgewicht ist, werden wir von ganz alleine wach und leistungsfähig. Dafür braucht es nicht wirklich Unmengen an Kaffee.

Zu diesen Zeiten sollte Kaffee tabu sein

Jeder von uns hat seinen ganz eigenen Biorhythmus. Dieser kann sich immer ein wenig unterscheiden. Doch es ist keineswegs sinnvoll, den Organismus zu jeder Zeit mit koffeinhaltigen Getränken aufzuputschen und in den natürlichen Biorhythmus einzugreifen.

• erst nach 9 Uhr wirkt der Kaffee am Morgen wirklich, vorher kann der menschliche Organismus das Koffein nicht verarbeiten, da das Stresshormon Hydrocortison aktiv ist

• zwischen 12 und 13 Uhr sowie zwischen 17.30 und 18.30 Uhr nützt der Kaffee nichts, denn auch in dieser Zeit kommt der Biorhythmus ganz automatisch in Gang

Grundsätzlich gilt aber die Faustregel: Etwa eine Stunde nach dem Aufstehen macht Kaffee wirklich Sinn. Denn wissenschaftliche Studien ergaben, dass erst nach dieser Zeitspanne der Körper das Stresshormon Hydrocortison wieder weniger bis gar nicht produziert. Deswegen kann der Organismus dann auch wieder das Koffein aufnehmen und verwerten.

Übrigens sollte man nichts Süßes zum Kaffee essen, wenn man ihn wirklich als Muntermacher trinken will!

Kaffee ist und bleibt ein Genussmittel

Wem Kaffee schmeckt, der muss deswegen nicht darauf verzichten. Jedoch sollte hier nach der Faustregel agiert werden: In Maßen, statt in Massen. Denn Kaffeegetränke sind Genussmittel, die man bei Bedarf trinken kann, aber nicht zwangsläufig zum Wachwerden braucht.

Nicht nur Menschen, die keinen Kaffee mögen oder aus gesundheitlichen Bedenken besser darauf verzichten sollten, suchen also nach besseren Alternativen.

5 gesunde Alternativen zum morgendlichen Kaffee

Auch wenn sich der eine oder andere nicht vorstellen mag, anstatt Kaffee am Morgen etwas anderes zu trinken: Es gibt durchaus Alternativen, die zudem weitaus gesünder sind.

1. Japanischer Matcha-Tee: hergestellt aus gemahlenen Grünteeblättern liefert er dem Körper genügend Energie, um richtig wach zu werden. Darüber hinaus gilt dieser Tee als besonders gesundheitsfördernd, denn er verhindert die Entstehung schwerwiegender Erkrankungen. Regelmäßig getrunken wird ihm auch eine schlankmachende Wirkung nachgesagt.

2. Ingwer-Heißgetränk: in Scheiben geschnitten und mit heißem Wasser übergossen, regt dieses Ingwergetränk besonders gut den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Mit ein wenig Honig oder auch einigen Spritzern Zitronensaft ein wahres Powergetränk am frühen Morgen.

3. Guarana-Drink: ein idealer Koffeinkick am Morgen, da die Samen der Guaranafrucht sehr viel Koffein enthalten, dieses aber langsamer an den Körper abgeben. Gemischt mit einem leckeren Saft bringt dieses Pulver Power für den Tag.

4. Morgentrunk aus Kurkuma, Zitrone und Cayennepfeffer: für diesen extrem gesunden und besonders anregenden Morgentrunk wird gepresster Ingwer mit 1 Teelöffel Kurkuma, einer Prise Cayennepfeffer und dem Saft einer Zitrone gemischt und anschließend mit heißem Wasser übergossen.

5. Südamerikanischer Mate-Tee: ein Heißgetränk, welches nicht nur anregend ist und damit wach macht, sondern welches zudem viele positive und gesunde Effekte auf unseren Organismus mit sich bringt. Reich an Vitamin A, B1, B2 und C regt der Tee aber nicht nur allgemein an, sondern beschleunigt Stoffwechselprozesse und ist gut für die Nerven und Muskeln.

Was kann ansonsten noch helfen, um morgens fit und wach zu sein?

Kaffee-2Neben den gesunden Alternativen zum Kaffee ist es natürlich immer auch wichtig, dass man einen gesunden und erholsamen Schlaf genießen konnte und den Körper nicht zu oft mit ungesunden Lebensmitteln belastet.

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, die viel Obst und Gemüse enthält, gilt generell als Energiekick, der sich bemerkbar macht. Hinsichtlich des Schlafes aber ist es entscheidend, ob die Bettausstattung den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Dazu zählen in erster Linie die passende Matratze inklusive Matratzenschutz sowie die optimalen Bettwaren, die dem eigenen Schlaftyp entsprechen sollten.

Darüber hinaus spielen hier die gesunde Schlafumgebung und das optimale Raumklima eine wichtige Rolle. Denn nur in einem kühlen, ruhigen und dunklen Raum lässt sich ohne Probleme zu einem gesunden Schlaf finden.

Wer aber von sich behaupten kann, dass er ausreichend und wirklich erholsam schläft, der wird am Morgen auch nicht sofort einen starken Kaffee brauchen. Denn dann kann der Körper ganz allein und ohne Probleme seinen eigenen Wachmacher produzieren. Den Rest der benötigten Leistungsfähigkeit holt man sich auf diese Weise nämlich im Schlaf.

So kann der Kaffee das wohlschmeckende Genussmittel bleiben, was er eigentlich ist. Anstatt als Suchtmittel missbraucht zu werden und damit den Körper zu schädigen. Denn der Kaffee am Morgen ist Wachmacher nicht wirklich sinnvoll – da gibt es weitaus bessere Alternativen.

Fotos: © BillionPhotos.com, © Antonioguillem– Fotolia.com

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