Kingsize und Queensize Betten - was sind die Unterschiede?

Kingsize und Queensize: was bedeutet das eigentlich?

Kingsize- und Queensizebetten: worin liegt der Unterschied?Wenn die Neumöblierung im eigenen Schlafzimmer ansteht, bevorzugen immer mehr Menschen ein Boxspringbett. Nicht nur die Höhe dieser Betten ist dabei für die Kaufentscheidung wichtig, sondern auch die in aller Regel bequeme Breite.

Doch hier trifft man oft auf die Begriffe Kingsize und Queensize, was sehr oft die Frage aufwirft: Was bedeutet das eigentlich? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen und erklären die Besonderheiten dieser Größenangaben.

Welche Bedeutung haben die Begriffe Kingsize und Queensize?

Zunächst einmal entdeckt man in den beiden Begriffen King und Queen, was also auf ein königliches Geblüt hinweist. Schlafen wie ein König oder eine Königin – wer möchte das nicht?

Im Zusammenhang mit einem bequemen und komfortablen Bett also gar nicht so weit hergeholt, wie man meint. Im Grunde aber geben die beiden Begrifflichkeiten einen Hinweis darauf, dass das Bett groß genug ist, damit zwei Personen darin schlafen können. Auf den deutschen Sprachgebrauch bezogen, ist hier also die Rede von einem Doppelbett, welches folgende Merkmale aufweist:

• auffallend groß
• komfortable Breite und Höhe
• einteilige Matratze

Aus diesen Merkmalen lässt sich auch das englische Wort Size ableiten, was übersetzt Größe bedeutet.

Wo haben Kingsize- und Queensize-Betten ihren Ursprung?

Ursprünglich kommen diese großen Betten mit ihren recht einladenden Bezeichnungen aus den USA. Dort sind zwar eigentlich schmalere und kürzere Betten in Privathaushalten üblich gewesen. Doch nachdem einige Hotelketten bei der Ausstattung ihrer Zimmer auf luxuriöse und komfortablere Betten umstiegen, wuchs die Fangemeinde dieser überaus bequemen Schlafstätten rasant an, so dass Hersteller dazu übergingen, Betten dieser Art auch der breiten Masse zugänglich zu machen.

Die amerikanischen Bettenmaße haben sich aber hier in Deutschland abgewandelt. Sie werden hier etwas großzügiger bemessen, da ein herkömmliches Bett hierzulande ohnehin 200 cm Länge aufweist.

Deswegen werden Boxspringbetten, die breiter sind, oftmals gern in die Kategorie Kingsize und Queensize geschoben. Somit ist es prinzipiell nur ein neuer Begriff für Doppelbetten oder übergroße Betten.

Welchen Unterschied gibt es zwischen einem Kingsize- und Queensize-Bett?

Grundsätzlich unterscheiden sich diese beiden Bettenarten natürlich nicht danach, ob eine Frau oder ein Mann darin schläft. Vielmehr unterscheiden sich diese beiden hinsichtlich ihrer Größe.

So ist das Queensize-Bett mit einer Größe von 60x80 Inch, also 152x203 Zentimetern, in der Regel kleiner, wohingegen das Kingsize-Bett eine Größe von 74x80 Inch, also 193x203 Zentimetern, aufweist.

Hinweis: In Deutschland sind diese Kingsize-Betten aber ab 190 cm Breite erhältlich und besitzen eine Mindestlänge von 200 cm, weswegen diese Betten auch oft unter dem hier gebräuchlichen Begriff „Bett in Übergröße“ angeboten werden.

Zum Vergleich die in Deutschland gängigen Größen:  

Kingsize Queensize
200x200 cm 140x200 cm
200x210 cm 160x200 cm
200x220 cm  

 

Tipp: Aufgrund ihrer geringeren Größe laufen Queensize-Betten hierzulande auch häufig unter dem Begriff „Doppelbett“.

Andere Länder – andere Betten

Wenngleich es für den eigenen Bettenkauf unerheblich scheint, wie Kingsize- oder Queensize-Betten in anderen Ländern aussehen oder welche Größe sie dort haben, kann es doch ein wichtiges Kriterium sein. Weniger für die persönliche Anschaffung, als vielmehr für die eigene Reiseplanung ins Ausland.

So werden auch die Begrifflichkeiten überall ein wenig anders verwendet. Grundsätzlich aber kann es sich durchaus in der tatsächlichen Größe des Bettes äußern, welche Zimmerausstattung man bucht. Hotelbetten und ihre Bezeichnungen nebst Größen:

Kingsize in den USA: Hier kann man von einem Doppelbett ausgehen, welches üblicherweise 193x203 cm groß ist.
Kingsize California: Dieses Doppelbett weist meist eine Liegefläche von 183x213 cm auf.
Kingsize in Großbritannien: Englische Hotelbetten mit dieser Bezeichnung ähneln mehr dem amerikanischen Queensize-Bett, sind also meist nur 152 cm breit und 200 cm lang.
• Queensize in den USA: Ähnlich wie das britische Kingsize-Bett hat das Queensize in amerikanischen Hotel eine Liegefläche von 152x203 cm.
Französisches Bett: Hierbei handelt es sich im weitesten Sinne auch um ein Doppelbett, allerdings mögen es die Franzosen offensichtlich etwas enger, weswegen dieses Bett gerade einmal 140 cm breit ist.
Twin-Size: Dieser Begriff deutet darauf hin, dass es im Doppelzimmer zwei einzeln stehende Betten mit einer jeweiligen Liegefläche von 99x191 cm gibt.
Twin-XL-Size: Auch dabei handelt es sich um zwei separate Betten im Doppelzimmer. Allerdings sind diese etwas länger, nämlich 99x203 cm.
Full Bed: Ein Begriff, der den meisten deutschen Urlaubern weniger bekannt sein dürfte. Weswegen er wohl auch bei vielen Reisen am Ende für so manche schlaflose Nacht sorgen dürfte. Denn dieses Bett ist nicht wirklich ein Doppelbett für zwei Personen, da die Liegefläche gerade einmal 137x191 cm beträgt.

Hinweis: Übrigens ist es durchaus sinnvoll, wenn man vor dem Reiseantritt schon bei der Buchung die Ausstattung des Hotelzimmers genauer unter die Lupe nimmt. Denn gerade in den USA kann der Begriff Kingsize-Bett auch einmal für Überraschungen sorgen. Oftmals werden in kleineren Pensionen oder auch in Privatunterkünften einfache Liegen mit einem Boxspringaufbau versehen, welche dann vor ein gepolstertes Wandpaneel gestellt werden.

Worauf sollte man beim Bettenkauf achten?

Bevor man sich ein neues Bett anschafft, gilt es auch bei der Kingsize- oder Queensize-Variante darauf zu achten, dass der Liegekomfort an die persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse angepasst wird.

Tipp: Ein ausführliches Beratungsgespräch und ein Probeliegen sollten in jedem Fall vor dem Gang zur Kasse möglich sein!

Kingsize und Queensize Betten unterscheiden sich in der Breite der LiegeflächeAuch bei den Doppelbetten nach amerikanischem Vorbild ist es natürlich unbedingt nötig, die Matratze entsprechend den eigenen Vorstellungen und Schlafeigenschaften zu wählen.

Hinweis: Ist die Liegefläche des ausgewählten Bettes unter Umständen zu weich oder zu hart, kann hier mit einem zusätzlichen Topper der Härtegrad der Matratze etwas ausgeglichen werden. Amerikanische Boxspringbetten haben allerdings den Topper meist schon in der Matratze integriert.

Hier gilt es also, das ausgewählte Bett tunlichst genau unter die Lupe zu nehmen. Denn es sollte nicht nur der Preis darüber entscheiden, ob man dieses Kingsize- oder Queensize-Bett am Ende kauft.

Fazit

Im Grunde handelt es sich bei den Begriffen Kingsize und Queensize nur um eine andere Bezeichnung für ein Doppelbett oder ein Bett in Übergröße. Üblicherweise werden diese aber in der Boxspringbett-Konstruktion angeboten. Der Unterschied zwischen den beiden Bettenarten liegt einzig in der Größe der Liegefläche.

Die Größe ist aber in Deutschland den hier üblichen Matratzengrößen angepasst, wohingegen sie in den USA und in Großbritannien oftmals abweichen. Das sollte beim nächsten Auslandsaufenthalt unbedingt beachtet werden.

Fotos: © Shariff Che'Lah, © denisismagilov – Fotolia.com

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