Lattenrost – welches ist das Richtige?

26.07.2016 06:00  Von:: Elisabeth

Welcher Lattenrost ist der richtige?

Schlafkomfort ist nicht nur von der Matratze, sondern ebenso vom Lattenrost abhängig. Eine Matratze übernimmt nicht die volle stützende Funktion, wenn der Lattenrost beispielsweise zu weich ist oder die Matratze durchdrückt. In Kombination stützen beide Elemente den Rücken optimal und passen sich der gewünschten Liegeposition an. Zu den beliebtesten Modellen gehören Federholzrahmen. Je nach Belastung geben diese Roste nach und können sich je nach Ausführung sogar bestimmten Körperzonen anpassen. Prinzipiell unterscheidet man in folgende Modelle:

  • Rollroste
  • Federholzlattenroste
  • Automatisch verstellbare Lattenroste
  • Tellerrahmen
  • Mehrzonenlattenroste

Rollroste – die einfache und günstige Variante

Ein Rollrost ist besonders preisgünstig und bei Futonbetten sehr beliebt. Es handelt sich um mehrere Holzlatten mit einer Stärke von 20 mm x 40 mm. Die einzelnen Latten sind an einem Gurtband befestigt und können einfach über den Rahmen des Betts ausgerollt werden. Neben der einfachen Handhabung verfügen diese Varianten über keine besonderen Eigenschaften. Nicht alle Matratzen können deshalb mit dem Rollrost verwendet werden.

Federholzlattenrost – die modernen Modelle

Ein Federholzlattenrost ist aus mehreren Holzleisten gefertigt, die in flexiblen Taschen sitzen oder direkt mit dem Schichtholzrahmen verbunden sind. Die Federholzleisten selbst bestehen aus Gummi, Plastik oder Kautschuk. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Taschen oder Kappen aus einem flexiblen Material gefertigt sind. Andernfalls können diese schnell zerbrechen, was bei Plastikkappen sehr oft der Fall ist. Die Lagerkappen müssen über den Rahmen hinausgehen, denn nur so ist eine angenehme Federfunktion gewährleistet. Bei breiten Betten benötigen Sie zwei Lattenroste, um das schwere Gewicht zu überbrücken. Etwas hochwertige Varianten in diesem Bereich verfügen über ein automatisch verstellbares Kopf- und Fußteil. Je mehr Federholzleisten an dem Rost vorhanden sind und je mehr sie sich verstellen lassen, desto besser passen Sie das Rost auf die verwendete Matratze an. Im Beckenbereich haben die meisten Roste eine Härteregulierung, damit die Last auf das Material nicht zu groß wird. Sie sind aus doppelten Federleisten an dieser Stelle gefertigt.

Tellerrahmen und Mehrzonenlattenroste

Tellerrahmen sind besonders flexibel und gehen punktgenau auf die Verformung der Matratze ein. Allerdings sollten Sie auch hier abklären, ob die Matratze für einen solchen Rost überhaupt geeignet ist. Mehrzonenlattenroste bestehen aus Federleisten und Tellern. Diese Kombination ermöglicht Ihnen eine Härtegradverstellung auf dem kompletten Rost. Damit diese Wirkung überhaupt zu tragen kommt, sind auch hier nur spezielle Matratzen verwendbar.

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