Leben Hausstaubmilben auch in meiner Matratze?

22.06.2014 20:15  Von:: Oliver

Wie finde ich heraus, ob in meiner Matratze Hausmilben leben?

Da, wo man schläft, soll es sauber und hygienisch sein. Wer möchte schon nachts im Dreck liegen. Jeder, der einmal Bilder von Hausstaubmilben gesehen hat, möchte auch diese nicht in der eigenen Matratze haben. Wie man herausfindet, ob die Matratze Milben enthält, finden Sie hier heraus.

Milben sind überall

Milben ernähren sich von Hautschüppchen und verbreiten sich mit dem ganz gewöhnlichen Hausstaub. Da jeder Mensch täglich kleine Hautschüppchen verliert, befinden sich auch in jedem Haushalt Milben. In jedem Teelöffel Staub aus der Wohnung sind gleichzeitig etwa 1000 Milben. Sie vermehren sich natürlich vor allem dort, wo man viel Zeit verbringt und Hautschuppen verliert: im Bett. In Matratzen finden Milben zudem die für sie idealen Lebensbedingungen vor, sodass Sie sicher sein können, dass sich die kleinen Lebewesen auch in Ihrer Matratze tummeln. Sie mögen es warm, leicht feucht und staubig.

So reinigt man richtig gegen Milben

Gegen Milben im Bett hilft nur gründliches und häufiges Waschen der Bettwäsche und die Reinigung der Matratze. Milben sterben bei 60 Grad ab. Da man Matratzen nicht waschen kann, ist es sinnvoll sie regelmäßig zu lüften und dem Sonnenlicht auszusetzen bzw sie im Winter der Kälte auszusetzen. Diese vertragen Milben nämlich auch nicht. Man sollte in jedem Fall bei jedem Bettwäschewechsel die Matratze absaugen. Es gibt auch spezielle Staubsauger dafür. Andernfalls sollte man die Matratze alle paar Jahre auszutauschen oder professionell reinigen lassen. So lässt sich die Milbenzahl zumindest eindämmen.

Was man bei einer Milbenallergie tut

Milben sind leider so hartnäckig, dass es praktisch unmöglich ist, sie permanent aus der Matratze zu vertreiben. Die mikroskopisch kleinen Lebewesen werden weiterhin ihren Kot absondern, auf den manche Menschen allergisch reagieren. Da der Milbenkot extrem klein ist, wird er durch jedes nächtliche Drehen aufgewirbelt und morgens beim Bettenmachen noch stärker. Hier hilft nur ein sogenanntes Encasing. Das sind Überzüge für Matratzen, die so feinmaschig sind, dass selbst der winzige Milbenkot nicht hindurchpasst. Partikel von 0,5 Mikrometer sollte der Bezug mindestens noch abhalten können. Auch muss er atmungsaktiv sein, damit Sie durch das dichte Feinmaschnetz nicht schwitzen. Das Wechseln der Encasings überlässt der Allergiker am besten anderen, um nicht den aufgewirbelten Kotpartikeln ausgesetzt zu sein.

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