Matratzen - wie man die optimale Matratze findet und richtig pflegt

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Ein wirklich gesunder und erholsamer Schlaf hängt maßgeblich mit einer optimalen Liegefläche zusammen. Denn nur, wenn die Qualitätsmatratze den individuellen Besonderheiten und Anforderungen entspricht, kann der Körper Nacht für Nacht genügend Reserven für den nächsten Tag sammeln. Doch es dürfte jedem bewusst sein, dass eine Matratze, die tagtäglich benutzt wird, auch immer wieder starken Belastungen ausgesetzt ist, die früher oder später zu einer Qualitäts- und Funktionsminderung führen können.

Wir sagen Ihnen, welche Matratze wann geeignet ist, worauf Sie beim Kauf achten sollten und zeigen Ihnen Tipps & Tricks, wie Sie Ihre Matratze richtig pflegen, um so lange als möglich Freude daran zu haben.

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Inhaltsverzeichnis

Die Lebensdauer einer Matratze: Wie lange hält sie?

Glücklicher Mann im Bett

Der Kauf einer neuen Matratze ist eine nicht unbedingt günstige Angelegenheit, denn schließlich soll sie optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und qualitativ hochwertig sein. Von daher stellt sich wohl jeder einmal die Frage: Wie lange hält meine Matratze?

In aller Regel empfehlen Experten, die Matratze nach 8 bis 10 Jahren gegen eine neue auszutauschen.

Mit einigen Tricks lässt sich die Lebensdauer der Matratze deutlich verlängern.

Welche Faktoren beeinflussen die Lebensdauer einer Matratze?

Matratzen sind generell einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. Tagtäglich verbringen wir rund 8 Stunden auf der Liegefläche. Dabei nutzen viele das Bett nicht nur zum Schlafen, sondern hier wird auch gerne ferngesehen, gegessen etc.

Model vor Matratzen

Sie ist also einer Vielzahl an Einflüssen ausgesetzt, wie:

Feuchtigkeit

  • Entsteht durch Körperwärme und Schwitzen
  • Setzt sich gern im textilen Gewebe der Matratze ab
  • Verursacht Stock- und Schimmelflecken sowie sehr ungesundes Bettklima

Verunreinigungen

  • Hausstaub dringt meist durch den Lattenrost bis ins Innere der Matratze ein
  • Kotrückstände von Hausstaubmilben dringen von innen nach außen und haften im Textilgewebe
  • Kleinste Hautpartikel und Hautschuppen oder Haare werden von oben durch das textile Gewebe bis ins Innere der Matratze transportiert

Mechanischer Abrieb

  • Durch das Körpergewicht wird die Matratze hart gegen den Lattenrost gedrückt
  • Schlafbewegungen verursachen Reibung des Textilgewebes der Matratze an Bettrahmen und/oder Lattenrost

Auch die eventuell falsche Wahl der Matratze kann leicht dazu führen, dass die Liegefläche nicht so lange hält, wie sie sollte. Wer zum Beispiel stark schwitzt, sollte am besten eine atmungsaktive Matratze kaufen.

Woran merkt man, dass eine Matratze ausgetauscht werden sollte?

Einmal abgesehen von der Empfehlung die Experten und Hersteller bezüglich der Lebensdauer einer Matratze geben, sind es durchaus auch andere Gründe, warum man eine Liegefläche austauschen sollte.

Meist sind es Anzeichen, die sich in der eigenen körperlichen Befindlichkeit äußern oder die aufgrund einer veränderten Lebenssituation entstehen können.

So sollte die Matratze ausgetauscht werden:

  • Wenn die Matratze älter als 8 bis 10 Jahre ist
  • Wenn sich bereits eine Kuhle in der Liegefläche gebildet hat
  • Wenn die Matratze nicht durch einen abnehmbaren Bezug geschützt und älter als 7 Jahre ist
  • Wenn sie ein Raumgewicht von unter 30 RG aufweist und trotzdem täglich genutzt wird
  • Wenn sich zum Beispiel durch eine Gewichtsveränderung oder Allergien die eigenen körperlichen Bedürfnisse verändert haben

Matratze vor Lattenrost

Wie lässt sich die Lebensdauer einer Matratze verlängern?

Auch wenn es zunächst als eine lange Zeit erscheint, wenn man sich eine neue Matratze zulegt, die empfohlenen 8 bis 10 Jahre ziehen unter Umständen schnell ins Land.

Wenn man dann noch bedenkt, wie viele Nächte die hochwertige Liegefläche mit den Schlafbewegungen, mit der Feuchtigkeit und mit Hausstaub, abgestorbenen Hautpartikeln und Haaren fertig werden muss, dann ist diese Zeitvorgabe durchaus berechtigt.

Man kann die Lebensdauer einer Matratze deutlich verlängern, indem man:

  • den passenden Matratzenschutz benutzt
  • möglichst eine Liegefläche mit abnehmbaren Bezug kauft
  • die Matratze regelmäßig auslüftet
  • der Liegefläche entsprechend einen passenden Lattenrost verwendet
  • der Matratze ausreichend Pflege zukommen lässt

Im Hinblick auf den passenden Matratzenschutz ist es nicht nur für Allergiker unerlässlich, entweder eine Matratzenauflage, ein Unterbett oder gar einen Matratzenbezug zu benutzen. Jeder Schutz ist immens wichtig für die Liegefläche.

Immerhin gelangen Hautpartikel und Hausstaub auf diese Weise nicht ungehindert in die Matratze, sondern verfangen sich im Matratzenschutz, den man in aller Regel mitwaschen kann.

Zudem verhindert ein solcher Schutz, dass die Matratze durch die Schlafbewegungen zu sehr am Bettgestell und auf dem Lattenrost entlangscheuert und abgenutzt wird. Diese Belastung fängt ein Bezug oder eine Unterlage perfekt ab.

Auch die durch die eigene Körpertemperatur entstehende Feuchtigkeit kann mit dem passenden Matratzenschutz nicht einfach in das Innere der Matratze eindringen.

Der Lattenrost aber stellt in jedem Fall die Unterfederung dar und sorgt für eine ausreichende Luftzirkulation. Zumindest dann, wenn er der Matratzenart entsprechend gekauft wurde.

Durch regelmäßiges Drehen und Wenden der Matratze kann man darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass immer genügend Feuchtigkeit entweichen kann und dass sich Liegekuhlen kaum bilden können, wodurch nicht so schnell Materialermüdungen auftreten.

Folgendes sollten Sie vermeiden:

  • Verzichten Sie bei der Pflege Ihrer Matratze auf ein kräftiges Klopfen und Absaugen, denn dadurch werden anhaftende Staub- oder auch Hautpartikel nur noch tiefer durch das textile Gewebe gedrückt und das kann im Inneren der Matratze für erheblichen Schaden sorgen.
  • Unterlassen Sie Reinigungsaktionen, bei denen Seifenlauge oder generell viel Wasser im Spiel ist, denn diese Feuchtigkeit bekommen Sie unter Umständen nie wieder aus dem Matratzenkern heraus. Hier droht eine massive Bildung von Stock- und Schimmelflecken, die sich gesundheitsgefährdend auswirken.

Die funktionale Qualität der Matratze bestimmt, wie gut oder schlecht wir schlafen

Die Lebensdauer einer Matratze hängt letztendlich nicht nur davon ab, wie sorglich damit umgegangen wird und welcher Matratzenschutz benutzt wird. Auch wenn eine Liegefläche als funktionstüchtiger Gebrauchsgegenstand anzusehen ist, ist es dann wohl doch in den meisten Fällen eine Kostenfrage, ob man sich früher oder doch lieber etwas später eine neue Liegefläche anschafft.

Schlussendlich ist es vor allem die funktionale Qualität der Matratze, die uns gut oder eher schlecht schlafen lässt.

Darüber hinaus kommt es auf die Materialien an, aus denen die Matratze gefertigt wurde. Generell sind Kaltschaum-, Federkern- oder auch Latexmatratzen sehr hochwertig verarbeitet.

Die Schlafgewohnheiten und individuelle Ansprüche spielen eine Rolle, welcher Matratzentyp ideal ist und ins heimische Bett sollte.

Auch der Härtegrad einer Matratze oder die Matratzenstärke können einen immensen Unterschied in der zu erwartenden Lebensdauer ausmachen.

Besonders dünne Liegeflächen, wie man sie unter Umständen für ein gelegentlich genutztes Gästebett anschafft, werden mit Sicherheit nicht länger als 4 Jahre halten, wenn sie dann doch öfter benutzt werden.

Welche Matratze auch immer demnächst im neuen Bett liegen wird: Durch die entsprechende Pflege und einen optimalen Matratzenschutz lässt sich die Lebensdauer einer jeden Matratze verlängern, so dass man unter Umständen 8 bis 10 Jahre Vergnügen an der Liegefläche haben kann.

Regelmäßig gedreht und gewendet kann sich Feuchtigkeit nicht in der Matratze festsetzen. Mit einem passenden Bezug ausgestattet, können Staub und Hautpartikel nicht ins Innere der Matratze eindringen.

Aufwachende Frau

Generell spielt eine gute Luftzirkulation und ein möglichst atmungsaktives Material eine große Rolle dabei, ob eine Liegefläche lange oder nicht so lange haltbar ist, wenn sie tagtäglich benutzt wird.

Ob und wann eine Matratze ausgetauscht werden muss, hängt von den persönlichen Umständen ab.

Sobald die Qualitätsmerkmale einer Liegefläche aufgrund von Erkrankungen und einem veränderten Köpergewicht nicht mehr ausreichend sind, sobald sich im textilen Obermaterial Risse bilden, Liegekuhlen sicht- und spürbar werden oder sich Stock- und Schimmelflecken gebildet haben, muss die Matratze auf dem schnellsten Weg ausgetauscht werden.

Die Frage ist nun, welche Matratze ist die richtige? Oft hört man heute von Matratzen, die für jeden passend sind. Aber stimmt das wirklich?

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Eine Matratze, die für jeden passt - das ist Unsinn!

Verschiedene Menschen

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Anspruch und individuelles Bedürfnis hat, wenn es um die Bettausstattung geht.

Während der eine lieber eine Matratze hat, in die er weich einsinkt, hält sich der andere lieber an eine feste Liegefläche.

Doch nicht nur die Schlafgewohnheiten sind bei der Matratzenwahl ausschlaggebend. Immerhin sind wir nicht alle gleich groß und haben nicht alle das gleiche Körpergewicht.

Auch unser körperlicher Zustand ist nicht gleich, denn wir sind alle weder gleich alt, noch sind wir alle auf dem gleichen Stand der Gesundheit.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Eine Matratze, die für jeden passt – das ist Unsinn!

Eine Matratze sollte nicht für jedermann passen, sondern allein auf Sie abgestimmt sein!

Die Vielfalt der Matratzen ist nicht etwa eine Erfindung von Herstellern, die sich mit einer großen Produktvielfalt am Markt etablieren wollen. Vielmehr rührt die mittlerweile große Auswahl an unterschiedlichen Matratzen daher, dass wissenschaftliche Studien immer wieder aufzeigen, wie unterschiedlich die Bedürfnisse und Ansprüche beim Schlafen sind.

Bevor man sich für eine bestimmte Matratzenart entscheidet, sollte man prüfen, welche Bedürfnisse man selbst hat und welche Besonderheiten die neue Liegefläche aufweisen sollte, damit man immer zu einem gesunden und erholsamen Schlaf finden kann.

Schlafender Mann

Individuelle Ansprüche und Bedürfnisse richten sich beim Matratzenkauf unter anderem nach:

  • der üblichen Schlafposition (seitlich, Rücken Bauch)
  • dem persönlichen Körpergewicht
  • dem eigenen Temperaturempfinden beziehungsweise dem Wärmebedarf
  • vorhandenen Allergien oder einer Anfälligkeit diesbezüglich
  • nach der körperlichen Verfassung im Hinblick auf orthopädische Befunde
  • nach dem individuellen Schlafverhalten

Was die Schlafposition angeht, die man üblicherweise einnimmt, oder auch das persönliche Körpergewicht, so ist schnell klar, dass diese beiden Faktoren ausschlaggebend dafür sind, welchen Härtegrad die Matratze haben sollte.

Beispielsweise sollte die hochwertige Liegefläche bei einem Seitenschläfer andere Körperregionen unterstützen als bei einem Rückenschläfer.

Dieser verschieden gelagerte Härtebereich ist schlussendlich ausschlaggebend, bezieht man das persönliche Körpergewicht mit ein.

Je schwerer man ist, umso tiefer sinkt man in die Liegefläche ein und die stützende Funktion einer Qualitätsmatratze kommt unter Umständen nicht mehr zum Tragen, weil bei einer Allroundmatratze nicht mehr auf die individuellen Ansprüche eingegangen werden kann.

Auch das Temperaturempfinden ist wichtig, will man die passende Matratze finden. Wer beispielsweise sehr schnell friert, sollte sich eher für eine Kaltschaummatratze entscheiden, da eine Federkernmatratze die Wärme nicht so gut speichern kann.

Ob man an einer Allergie leidet oder nicht, schlägt sich ebenfalls in der Auswahl der Matratze nieder. Denn möglicherweise ist eine Latexmatratze oder eine staubanfällige Liegefläche keine gute Wahl, will man allergieauslösende Momente minimieren.

Was die körperliche Verfassung angeht, so wird man gegebenenfalls darauf achten müssen, ob die ausgewählte Matratze genau die Stützfunktionen bieten kann, die man unbedingt benötigt, weil man an z.B. an starken Rückenschmerzen leidet.

In diesem Fall muss eine Matratze nicht nur die betroffenen Stellen gut stützen, sondern auch optimal nachgeben, damit Muskeln und Gelenke über Nacht entspannen und regenerieren können.

Verschiedene Menschen

Empfohlene Matratzen für die unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse

Die jeweiligen Ansprüche und Bedürfnisse unterscheiden sich stark, so dass es wenig Sinn macht, eine Matratze zu wählen, die gerade der Verkaufsschlager ist.

Allergiker Sofern keine Latexallergie vorliegt, bietet sich eine Latexmatratze besonders gut an, da sie nicht so viel Hausstaub anzieht.
Seitenschläfer Empfehlenswert ist hier eine Matratze aus Viscoschaum.
Bauchschläfer Für diese überwiegende Schlafposition ist eine stabile Federkernmatratze zu empfehlen.
Rückenschläfer Auch hier kann die Federkernmatratze eine gute Wahl sein, damit Rücken und Bandscheibe gut gestützt werden.
"Frostbeulen" Für Personen, die leicht frieren, sind Visco- oder Kaltschaummatratzen zu empfehlen, da sie die Wärme besser speichern.
„Hitzköpfe“ Durch die sehr gute Luftzirkulation ist eine Federkernmatratze bei Personen, die schnell und stark schwitzen, die bessere Alternative.
„Schwergewichte“ Hier sollte vorzugsweise eine stabile Federkernmatratze gewählt werden, damit der Körper nicht zu weit und zu tief in die Liegefläche einsinkt.
Kinder Für die Kleinsten sind in erster Linie jene Matratzen wichtig, die sich dem kleinen, in der körperlichen Entwicklung befindlichen Körper wunderbar anpassen und gänzlich ohne schädliche Inhaltsstoffe gefertigt wurden.

Eine Matratze, die für alle passt, die gibt es nicht!

Eine Matratze, die für jeden passt – das ist nicht nur Unsinn, sondern es gibt sie einfach nicht!

Im Grunde kann es sie auch nicht geben, denn wir alle haben ganz unterschiedliche Schlafgewohnheiten, individuelle Bedürfnisse und Ansprüche.

Das beginnt mit der körperlichen Konstitution, geht über Temperaturempfinden und Körpergewicht beziehungsweise Alter und endet bei der Schlafposition, die wir bevorzugt einnehmen. Matratzen von heute sind nicht eben mal so entworfen und gefertigt worden.

Vielmehr liegen ihnen langfristige wissenschaftliche Studien zugrunde, die weit über das verwendete Material hinausgehen.

Wir alle wissen, dass ein gesunder Schlaf unabdingbar für unser Wohlbefinden ist. Nur wer im Schlaf wirklich entspannen kann, nur bei wem sich der Körper optimal regenerieren kann, nur derjenige ist am nächsten Tag ausgeruht genug, um den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden.

Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass man sich vor dem Matratzenkauf hinreichend informiert und beraten lässt.

Ist die Liegefläche nicht perfekt auf die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche angepasst, kommt es im besten Fall zu schmerzhaften Verspannungen und im schlimmsten Fall unter Umständen zu Depressionen, um nur einige Auswirkungen der falschen Matratzenwahl aufzuzeigen.

Wer also behauptet, dass es eine Mega-Matratze gibt, die sich jedem Schlaftyp anpasst und für jeden von uns geeignet ist, dem scheinen die kleinen und feinen Unterschiede entgangen zu sein, die uns Menschen ausmachen.

Die richtige Matratze auszuwählen und zu kaufen sollte niemals eine Sache von nur 5 Minuten sein.

Vielmehr ist es ratsam, sich dafür hinreichend Zeit zu nehmen, denn mit einer guten Liegefläche werden wir die nächsten acht bis zehn Jahre viele gemeinsame Nächte verbringen.

Zwei Begriffe sind es unter anderem, die beim Matratzenkauf immer wieder auftauchen. Allerdings wissen viele nicht, was sie bedeuten. Die Rede ist von Flächenelastizität und Punktelastizität. Was bedeuten die Begriffe, worin liegen die Unterschiede und wer sollte worauf Wert legen?

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Flächenelastizität versus Punktelastizität bei Matratzen: Was ist was? Was der Unterschied?

Hand auf Matratze

Hochwertige Matratzen, die den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden, haben verschiedene Qualitätsmerkmale. Mitunter ist auch gar nicht so leicht, wirklich die richtige Liegefläche für sich selbst zu finden. Neben Preis, Material und Größe kommt es auch auf die Flächenelastizität und die Punktelastizität bei Matratzen an.

Was versteht man unter Flächenelastizität bei Matratzen?

Der Name verrät es eigentlich schon: Bei einer flächenelastischen Matratze sinkt der Körper nicht nur punktuell dort in die Liegefläche ein, wo er direkt aufliegt, sondern großflächig.

Das bedeutet:

  • man hat weitaus mehr Bewegungsfreiraum
  • leichtere Körperregionen, wie zum Beispiel der Rücken, werden nicht gestützt
  • die Wirbelsäule kann nicht in der natürlichen S-Haltung liegen, sondern hängt durch
  • es findet kaum eine Anpassung an die Körperkontur oder die Liegeposition statt

Da diese Eigenschaften in aller Regel schnell zu Rückenschmerzen und Schlafstörungen führen beziehungsweise von Experten als ungünstig bis ungesund eingestuft werden, gibt es solche Matratzen immer seltener im Handel.

Am besten kann man die Qualitätsmerkmale bei einer Bonellfederkern-Matratze erkennen. Diese Liegeflächen sind extrem flächenelastisch. Das liegt vor allem daran, dass Federn miteinander verbunden sind und kaum Rückstellkraft besitzen.

Man kann das unter anderem deutlich daran spüren, wenn man sich auf einer solchen Matratze umdreht. Die Liegefläche wird dabei nachschwingen.

Für wen eignen sich diese Matratzen?

Vermutlich sind die vorgenannten Eigenschaften einer flächenelastischen Matratze für die meisten Menschen eher nachteilig.

Dennoch sind diese Liegeflächen gut geeignet für:

  • Bauchschläfer
  • Babys
  • Kinder und Jugendliche

Gerade für Babys, Kinder und Jugendliche ist eine flächenelastische Liegefläche gut geeignet. Zum einen, weil sie ein sehr viel geringeres Gewicht aufweisen, als Erwachsene.

Zum anderen befinden sie sich noch im ständigen Wachstum. Das bedeutet, dass sich ihr Skelettbau noch nicht vollständig entwickelt hat und sich somit nahezu ständig in Veränderung befindet.

Baby im Bett

Hinweis: Besonders bei Babys wird empfohlen, auf eine flächenelastische Matratze zurückzugreifen. Anpassungsfähige Liegeflächen bieten dem Baby nicht genug Bewegungsfreiheit und können zudem das Köpfchen zu tief einsinken lassen, wodurch eine erhöhte Erstickungsgefahr entsteht.

Erwachsene, die mit Vorliebe auf dem Bauch schlafen, profitieren von einer solchen Matratze ebenso. Bei jeder anderen Matratze würden sie zu stark einsinken und ergonomisch eher ungesund liegen.

Aber durchtrainierte Erwachsene, wie beispielsweise Leistungssportler, finden auf einer flächenelastischen Liegefläche einen guten Schlaf. Bei ihnen liegt der Vorteil ganz klar in der durchtrainierten Muskulatur, die meist nicht so viel Unterstützung braucht.

Was bedeutet Punktelastizität?

Von einer Punktelastizität bei Matratzen spricht man, wenn der liegende Körper präzise an den Stellen nachgibt, wo man direkt auf der Liegefläche liegt.

Das bedeutet:

  • schwere Körperregionen sinken in die Matratze ein
  • leichtere Körperpartien werden gestützt
  • der Bewegungsfreiraum für die einzelnen Körperregionen ist ein wenig eingeschränkt

Das hat zur Folge, dass der vom Körper erzeugte Druck gleichmäßig auf der Liegefläche verteilt wird.

Zudem erfolgt eine punktgenaue Anpassung in ergonomisch korrekter Weise an die Körperkontur, so dass selbst die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form gelagert werden kann.

Handabdruck auf Matratze

Wer profitiert von solchen Matratzen?

Punktelastische Matratzen sind nahezu für alle Schlaftypen geeignet. Ganz besonders für Menschen, die mit Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen zu kämpfen haben oder gern auf der Seite schlafen.

Durch das punktuelle Einsinken in die Liegefläche werden Gelenke, Muskeln sowie das Skelett entlastet und gestützt und können ergonomisch korrekt gelagert werden.

Hinweis: Bauchschläfer sowie Babys und Kleinkinder sollten nicht auf einer Matratze mit ausgewiesener Punktelastizität schlafen.

Woran erkennt man den Unterschied?

Nicht immer wird es deutlich, ob es sich nun um eine punktelastische oder flächenelastische Matratze handelt, wenn man im Fachgeschäft steht.

Mit einem einfachen Trick findet man ohne großartiges Probeliegen heraus, was für eine Art Matratze es nun ist. Dazu einfach die Hand oder einzelne Finger fest auf die Liegefläche drücken. Entsteht direkt unter dem Finger oder der Hand eine kleine Mulde, dann ist es eine punktelastische Matratze. Sinkt die Matratze jedoch in größerer Umgebung ein, dann handelt es sich um eine flächenelastische Liegefläche.

Hinweis: Üblicherweise fühlt sich eine punktelastische Matratze besonders weich an und man hat beim Test den Eindruck, sehr tief in die Liegefläche einsinken zu können. Doch wenn man mit dem gesamten Körper auf dieser Matratze liegt, wird das Gewicht geleichmäßig verteilt, sodass man nicht mehr so tief einsinkt.

Hand, die Matratze fühlt

Darüber hinaus lässt es sich am Aufbau der Matratze und an den verarbeiteten Materialien oft erkennen, welche Art von Liegefläche es ist.

So gehören Kaltschaum-, Viscoschaum-, Gelschaum- und Latexmatratzen üblicherweise zu den punktelastischen Ausführungen, während eine Matratze mit Bonellfederkern flächenelastisch ist.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, kann den Test im Liegen machen. Bei einer flächenelastischen Matratze wird die gesamte Liegefläche leicht nachschwingen, wenn man sich umdreht.

Schlussendlich sagt das jeweilige Raumgewicht, abgekürzt RG, viel über die jeweilige Elastizität einer Matratze aus.

Je höher das Raumgewicht ist, desto höher sind auch ihre punktelastischen Eigenschaften.

Welche Matratze am Ende die bessere ist und in die nähere Wahl kommt, hängt nicht vom Preis oder dem Material ab, sondern einzig und allein von den persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen.

Bauchschläfer profitieren eher von der flächenelastischen Matratze, während beispielsweise Seitenschläfer eindeutig mehr von einer punktelastischen Liegefläche haben.

Wer zu jenen Menschen gehört, die sich in der Nacht sehr häufig drehen und wenden, wird mit einer solchen Matratze unter Umständen gut bedient sein, denn im Gegensatz zu flächenelastischen Matratzen schwingen diese nicht so nach.

Um orthopädischen Problemen vorzubeugen, empfiehlt sich außerdem meist eine punktelastische Matratze.

Nur Sportler mit einem gut durchtrainierten Körper können von beiden Matratzen profitieren. Bei ihnen sind die Muskelgruppen meist so stark ausgebildet, dass sie ohne zusätzliche Stütze in einer ergonomisch gesunden Haltung schlafen können.

Gerade, wenn man etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt, ist es grundlegend, sich für den richtigen Matratzentyp und Lattenrost zu entscheiden. Was sollten Sie beim Matratzenkauf beachten, wenn Sie ein höheres Körpergewicht haben?

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Was Schwergewichtige beim Kauf von Matratzen und Lattenrosten beachten sollten

Mann auf Matratze

Bei Menschen mit höherem Gewicht ist es von immenser Wichtigkeit, die richtige Matratze zu kaufen, da hier noch einige Faktoren mehr beachtet werden müssen.

Was Matratze und Lattenrost für Schwergewichtige können müssen

Hat man ein höheres Gewicht, dann wirken sowohl auf die Matratze als auch auf den Lattenrost größere Kräfte.

Die besondere Schwerkraft oder auch das Eigengewicht bringen es mit sich, dass der Schlafende in die Matratze stärker einsinkt als ein Kind oder ein Mensch mit geringem Gewicht. Hinzu kommt, dass der Lattenrost aufgrund des von oben wirkenden Gewichtes stärker durchgebogen wird als bei leichteren Menschen.

Matratze und Lattenrost müssen für Schwergewichtige um einiges stabiler sein, um einen gesunden Gegendruck erzeugen zu können. Nur so kann ein schwererer Mensch den eigenen Körper so lagern, dass die Wirbelsäule gestützt wird.

Hinweis: Im Übrigen ist der Körper eines übergewichtigen Menschen viel druckempfindlicher, als der eines „Fliegengewichtes“.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten:

  • Matratzen sollten fester und härter sein
  • Der Matratzenkern sollte stabil und hochwertig sein
  • Die Matratze sollte nicht nur robust, sondern auch atmungsaktiv sein
  • Lattenroste sollten widerstandfähiger und besonders stabil sein
  • Eine Höhe von mindestens 16 cm ist bei Matratzen für Schwergewichtige optimal Lattenroste sollten eine flexible Zone für den Schulterbereich und eine sogenannte Beckenkomfortzone aufweisen
  • Nicht nur die Rahmen, sondern auch die Federleisten des Lattenrostes selbst sollten verstärkt sein
  • Die Federleisten wiederum sollten bei einem Lattenrost für Schwergewichtige in elastischen Kappen stecken

Mann mit verschiedenen Matratzen

Tipp: Extrem schwergewichtige Personen sollten die Anschaffung einer sogenannten XXL Matratze in Erwägung ziehen. Diese sind speziell auf die Bedürfnisse von Personen über 130 kg ausgerichtet.

Was passiert, wenn keine geeignete Matratze und Lattenrost für Schwergewichtige an Bord sind?

Zunächst einmal kommt es in einem falsch ausgestatteten Bett schnell dazu, dass der schwergewichtige Mensch so tief in die Matratze einsinkt, dass diese kaum noch Gegenwehr bietet und der Körper nahezu direkt auf dem Lattenrost liegt.

Dieser aber biegt sich zu sehr durch, so dass es bei billigen Lattenrosten durchaus dazu führen kann, dass diese nicht mehr nachgeben und kurzerhand durchbrechen.

In Bezug auf die eigene Gesundheit und den Liegekomfort führt die falsche Matratze zu schmerzhaften Verspannungen und einer schlechten Durchblutung.

Die Folgen zeichnen sich meist schon am nächsten Tag ab. Man ist müde und nicht ausgeruht, fühlt sich kaputt und an allen Stellen zwickt und zwackt es, als ob man gar nicht geschlafen hätte.

Diese Matratzen eignen sich besonders gut für Schwergewichtige

Menschen mit Übergewicht benötigen eine feste Liegefläche, die dennoch so aufgebaut ist, dass sie den Körper bis zu einem gewissen Punkt einsinken lässt. Mit einer Naturlatex- oder auch Kaltschaummatratze lässt sich das wunderbar erreichen.

Meist sind diese Liegeflächen zusätzlich mit einem sogenannten 7-Zonen-Kern ausgestattet, so dass die Wirbelsäule und das Becken in jeder Schlafposition optimal gestützt werden.

Der Härtegrad der Matratze sollte jener des H5 sein, da dieser besonders für Menschen mit einem Körpergewicht von über 130 kg geeignet ist.

Mann auf Matratze

Was sollten Schwergewichtige beim Kauf von Matratzen und Lattenrosten beachten?

In erster Linie kommt es natürlich darauf an, dass sowohl die Matratze als auch der Lattenrost entsprechend der Bettgröße gekauft werden. Darüber hinaus sollte man die nachfolgenden Fragen im Hinterkopf behalten, um sich beim Kauf einer geeigneten Matratze und dem passenden Lattenrost leichter zu tun.

  1. Welchen Härtegrad hat die Matratze? -> H5 ist ideal für Menschen mit einem Körpergewicht von über 130 kg, muss aber unter Umständen angefragt werden.
  2. Mit welchem Matratzenkern ist die Liegefläche ausgestattet? -> Der Kern sollte formstabil und besonders belastbar sein. Am besten mit einem Raumgewicht zwischen RG50 und RG60.
  3. Welche Höhe besitzt die Matratze? -> Empfehlenswert ist eine Matratzenhöhe von mindestens 16 cm, damit man als schwergewichtiger Mensch nicht zu tief einsinkt und trotzdem noch bequem liegen kann.
  4. Besteht der Lattenrost aus verstärkten Bauteilen, also Rahmen und Federleisten? -> Diese Verstärkung verhindert, dass sich der Lattenrost durch den hohen Druck von oben zu sehr durchbiegt.
  5. Besitzt der Lattenrost elastische Kappen auf den Federleisten? -> Dadurch wird die Anpassungsfähigkeit erhöht.
  6. Welche Höhe hat der Lattenrost? -> Mit einer Höhe von ca. 8 cm ist er optimal, da dadurch das Ein- und Aussteigen aus dem Bett erleichtert wird.
  7. Verfügt der Lattenrost über eine verstärkte Mittelzone? -> Dadurch wird der Beckenbereich besonders gestützt.
  8. Besitzt der Lattenrost eine flexible Zone für den Schulterbereich? -> Dadurch lassen sich Verspannungen und Durchblutungsstörungen vermeiden. Ergo kann man auch als übergewichtiger Mensch in ergonomisch korrekter Seitenlage schlafen.
  9. Ist der Lattenrost mit einem sogenannten Mittelgurt ausgerüstet? -> Dieser Gurt sorgt für eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung und sorgt im Umkehrschluss dafür, dass es zu einer optimalen Druckentlastung kommt.

Bei Matratzen für Schwergewichtige ist der passende Matratzenschutz unerlässlich, denn natürlich findet auf diesen Liegeflächen ein mechanischer Abrieb statt oder es kann Schmutz und Feuchtigkeit eindringen.

Allerdings gilt es ebenso für alle anderen: Der richtige Matratzenschutz ist essentiell, um lange Freude an der Matratze zu haben und sie in einem qualitativ hochwertigen Zustand zu halten.

Noch immer gibt es aber viele, die keinen Matratzenschutz für ihre Matratze verwenden. Nicht selten sorgen dann Flecken auf der Matratze für Sorgenfalten.

Wäre die Matratze ausreichend geschützt, dann ergäbe sich dieses Problem nicht, denn Matratzenbezüge und Co können in der Waschmaschine gewaschen werden.

Was aber kann man gegen Flecken auf der Matratze machen, wenn es denn einmal passiert ist und kein Matratzenschutz verwendet wurde?

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Flecken auf der Matratze? So werden Sie Flecken auf der Matratze los!

Weinflecken

Führt man sich vor Augen, dass unsere Matratzen Nacht für Nacht den größten Belastungen ausgesetzt sind, so wird schnell klar, dass Flecken dazu gehören.

Verunreinigungen, wie sie durch sehr starkes Schwitzen oder durch das eine oder andere Malheur auftreten können, sind gerade bei den Liegeflächen oftmals ein Problem.

Solange die Matratze über keinen abnehmbaren Bezug verfügt oder anderweitiger Matratzenschutz verwendet wird, der waschbar ist, lassen sich Blut-, Urin- oder starke Schweißflecken schlecht entfernen.

Durch was kann eine Matratze fleckig werden?

Es kann natürlich viele Gründe haben, warum sich auf der geliebten Matratze plötzlich Flecken vorfinden. Vielleicht ist einmal ein Getränk oder ähnliches verschüttet worden.

Oder aufgrund einer Erkrankung kam es zum Bettnässen oder eine Wunde hat geblutet. Junge Frauen haben manchmal das Problem, dass die Monatsblutung überraschend und ungeplant während des Schlafens eintritt.

Flecken in der Matratze können auch daher rühren, dass die Liegefläche zu schlecht belüftet wurde, so dass sich Stock- und Schimmelflecken bilden, da die Feuchtigkeit nicht abgeleitet werden kann.

Doch es gibt so einige Tipps und Tricks, wie man die Flecken aus der Matratze entfernen kann.

Wie kann man am besten Flecken aus der Matratze entfernen?

Idealerweise sollte eine Matratze immer mit einem abnehmbaren Bezug aus Doppeltuch oder Drell bezogen werden. Derartige Bezüge halten Verunreinigungen nicht nur von der Liegefläche fern, sondern lassen sich waschen beziehungsweise bei Drell mit einer Bürste gut reinigen.

Eine passende Matratzenauflage ist zudem ein Matratzenschutz, der Flüssigkeiten gar nicht erst zur textilen Oberfläche der Liegefläche vordringen lässt.

Matratzenbezug

Tipps für die Entfernung der unterschiedlichen Fleckenarten

Je nachdem, durch welche Umstände die Flecken auf der Matratze entstanden sind, kann sich die Fleckentfernung einfach oder schwierig gestalten.

Sofern die Matratze einen passenden Matratzenschutz in Form eines Bezuges oder einer Auflage besitzt, ist es einfach. Denn dieser Schutz kann abgenommen und gereinigt werden.

Je nach Material kann hier mit einer Waschtemperatur von bis zu 60°C oder auch 90°C gereinigt werden.

Für die unterschiedlichen Arten von Flecken haben sich verschiedene Reinigungsarten bewährt.

Fleck auf Matratze

Zunächst sollte man bei der Reinigung der Matratze beachten:

  • dass die Matratze seitlich aufgestellt wird, um zu verhindern, dass die Reinigungsflüssigkeit zu tief in das Innere der Liegefläche eindringen kann
  • dass die Herstellerhinweise zur Pflege der Matratze beachtet werden
  • dass zu starke Verschmutzungen am besten von einem Profi gereinigt werden sollten
  • dass die zu behandelnden Flecken mit flüssigen Hausmitteln nicht zu stark berieben werden, sondern nur damit gut betupft werden
  • dass die einzelnen Hausmittel unterschiedlich lange einwirken müssen

Nachfolgend sind die unterschiedlichen Typen von Flecken sowie die ideale Reinigungsart aufgeführt:

Blutflecken Lassen sich am besten mit einer Kochsalzlösung, Gallseife, Backpulver oder einer Sodalauge entfernen. Bei ganz frischen Blutflecken kann aber auch ein Feinwaschmittel verwendet werden. Es empfiehlt sich aber, die Flecken nach der Reinigung mit einem Desinfektionsmittel nachzubehandeln.
Urinflecken Hier kann Zitronensaft, ein weißer Essig oder auch eine Waschmittellösung zur Fleckenentfernung beitragen. Doch auch hier ist eine Nachbehandlung mit Desinfektionsmittel angebracht.
Schweißflecken Abnehmbare Bezüge der Matratze lassen sich einfach mit einer Lauge aus Wasser und Waschsoda, Natron oder Gallseife behandeln, um die Rückstände vom vielen Schwitzen zu beseitigen. Aus der Matratze selbst kann man diese Flecken am besten mit Essig, Zitronensäure, Natron, Backpulver oder auch Ammoniak entfernen.
Stock- und Schimmelflecken Zitronensaft, Salz und Sonneneinstrahlung können hier gute Reinigungsmethoden sein. Sollte indes der Schimmelbefall bereits sehr großflächig bestehen, empfiehlt sich dann doch besser der Austausch der Matratze.
Flecken von Erbrochenem Zunächst sollte hier die aufkommende Flüssigkeit mit Hilfe von Mehl, Salz oder Katzenstreu an der Oberfläche gebunden werden. Danach alle Reste vorsichtig von der Matratze entfernen, bevor man mit Gallseife und heißem Wasser die verbliebenen Flecken beseitigt. Mit einer Essiglösung sollten anschließend die Flecke nachbehandelt werden.
Sperma Die meist eingetrockneten Flecke lassen sich einfach mit Zitronensaft gut vorbehandeln, bevor man dann mit einer Mischung aus Wasser und Duschgel, Waschmittel oder auch Spülmittel die Flecken entfernt. Hierbei ist es ganz wichtig, kein heißes Wasser zu verwenden.
Kaffeeflecken Gegen diese dunklen Flecken hilft am besten Zitronensaft oder Waschmittelschaum.
Rotweinflecken Mineralwasser und Salz bieten hier die optimale Mischung, um die hartnäckigen Flecke aus der Matratze zu entfernen.

Welche Hausmittel eignen sich, um Flecken aus der Matratze zu entfernen?

Je nach Art der Verschmutzung sollten Hausmittel eingesetzt werden, die besonders hilfreich zur jeweiligen Fleckenbehandlung sind.

Wichtig ist dabei die Einwirkzeit, denn diese ist schlussendlich ausschlaggebend dafür, ob sich ein Fleck gut entfernen lässt oder hartnäckig in der textilen Oberfläche der Matratze verbleibt.

  • So sollte Backpulver beispielsweise immer zwischen 15 und 20 Minuten einwirken können.
  • Ebenso braucht Salz eine geraume Zeit, bis es alle Farbstoffe aus dem Textilmaterial herausgezogen hat.
  • Wer indes für die Kaffeefleckenbeseitigung Quark verwendet, muss mit einer Einwirkzeit von 4 bis 5 Stunden kalkulieren.

Hinweis: Nachdem die Flecken mit den entsprechenden Hausmitteln behandelt wurden und die jeweilige Einwirkzeit abgelaufen ist, sollte man in keinem Fall die Matratze zu stark bereiben oder absaugen. Besser ist es, wenn man dann mit einer weichen Bürste die Rückstände der Hausmittel vorsichtig abbürstet oder abschabt.

Hat man vorab die Flecken und die aufgebrachten Reinigungsmittel gut abtrocknen lassen, ist das kein Problem mehr.

Altbewährte Hausmittel sind oft ein Retter in der Not

Um Flecken aus der Matratze zu entfernen, bedarf es nicht in jedem Fall einer professionellen Reinigung oder gar aggressiver Chemikalien. Häufig können altbewährte Hausmittel hilfreiche Retter in der Not sein.

Wichtig ist dabei immer, dass man niemals eine mit Flecken übersäte Matratze liegend reinigt.

Besser ist es, sie aus dem Bett zu nehmen, gegen die Wand zu lehnen und dann erst mit der Reinigung beginnt. Denn auf diese Weise können die Reinigungsmittel nicht ins Matratzeninnere vordringen, wo sie unter Umständen einen weit größeren Schaden verursachen.

Nach dem Reinigen sollte die behandelte Stelle immer genügend Zeit haben, um gut abzutrocknen. So lassen sich die Rückstände bequem abbürsten oder abschaben.

Tipp: Noch besser und vor allem einfacher ist es aber, von vornherein einen geeigneten Matratzenschutz zu benutzen. So können gar nicht erst Flüssigkeiten wie zum Beispiel Blut, Urin oder Kaffee auf die Liegefläche gelangen und dort ihre Flecken hinterlassen. Hier kann ein Matratzenbezug oder auch eine passende Matratzenauflage dafür Sorge tragen, dass die Verunreinigungen gar nicht erst gefährlich werden können!

Hinsichtlich von Schweißflecken sollte beachtet werden, dass durch übermäßiges Schwitzen diese Flecken nicht immer nur an der sichtbaren Oberseite zu finden sind. Durch den Abtransport von Schweiß sind hier oftmals genau die Stellen der Matratze betroffen, die auf dem Lattenrost aufliegen.

Helles Schlafzimmer

Deswegen empfiehlt sich eine Matratzenunterlage, wenn man schon keinen abnehmbaren Bezug auf der Liegefläche hat.

Ein optimaler Schutz der Matratze verhindert:

  • Dass Hausstaub, Hautpartikel oder Haare in die Matratze eindringen können.
  • Dass durch die Schlafbewegungen das Textilgewebe der Matratze dünn und rissig wird.
  • Dass Feuchtigkeit in das Innere der Matratze eindringen und sich dort festsetzen kann.

Gerade Schimmel und Stockflecken sind es, die viele von uns vor Probleme stellen. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern erweisen sich außerdem als schädlich für die Gesundheit, besonders auf und in Matratzen.

Wir sagen Ihnen, wie Sie der lästigen Bildung von Schimmel und Stockflecken auf Matratzen effektiv vorbeugen.

Button Unterbetten


Was tun, um Matratzen gegen Schimmel und Stockflecken zu schützen? – Die besten Tipps gegen Schimmel und Stockflecken

Hand auf Matratzenbezug

Im Prinzip müssen Menschen mit einer möglichen Schimmelbildung leben, denn Schimmelsporen kommen überall vor und durch die Luft werden sie ins Innere der Häuser getragen.

Unter normalen Umständen kommen die Sporen nur geringfügig vor, es sei denn, sie treffen auf Flächen, auf denen optimale Bedingungen herrschen, um sich auszubreiten.

Matratzen haben die beste Voraussetzung dafür, weil der Nährboden – Feuchtigkeit und Wärme – dem Wachstum der Schimmelsporen Vorschub leisten.

Stockflecken entstehen bei einer Luftfeuchtigkeit über 65%

Geringfügig anders, aber dennoch unangenehm, sind die sogenannten Stockflecken, die ausschließlich durch Luftfeuchtigkeit über 65% entstehen. Meist treten Stockflecken auf, wenn alte Bücher oder Textilien eng aneinander in Räumen ohne Luftzirkulation gelagert werden.

Wie beispielsweise Matratzen in Betten mit geschlossenem Bettkasten!

Der muffige Geruch ist ein eindeutiges Zeichen für Stockflecken. Wobei „nur“ Stockflecken keine Schäden am Material verursachen, sodass die gelbliche bzw. bräunliche Einfärbung, und somit der Stockfleck, nach einer Behandlung vollkommen eliminiert ist.

Frau auf alter Matratze

Herkunft, Auftreten und Behandlung von Stockflecken

Ganz ist die Entstehung von Stockflecken nicht geklärt, aber die hohe Luftfeuchtigkeit in einem luftdichten Raum sowie Schimmelpilz als Begleitumstand sind wohl maßgebend.

Da Stockflecken das kleinere Übel sind, ist es möglich, die Materialien so zu behandeln, dass diese problemlos wieder verwendbar sind.

Fleckige Matratze

Folgende Mittel sind gegen Stockflecken zu empfehlen:

  • Keine Bücher etc. im Schlafzimmer: Bücher, Landkarten bzw. alles rund ums Papier sollte vollständig aus dem Schlafzimmer verbannt werden.
  • Stockflecken auf der Tapete und an der Decke: Bei Stockflecken auf der Tapete oder Stockflecken an der Decke des Schlafzimmers hilft nur gut lüften, um zu trocknen. Danach ist Renovieren angesagt.
  • Effektive Hausmittel gegen Stockflecken: Für Textilien wie Matratzen erweisen sich Hausmittel zur Behandlung gegen Stockflecken nicht nur als umweltfreundlich, sondern sie sind auch schonend. Beispielsweise das Einweichen in Essigwasser oder Buttermilch.
  • Sonnenbestrahlung: Befallene Matratzen sollte man außerdem der Sonne aussetzen, denn die Anteile UV-Licht entfernen die Stockflecken effektiv und schonend.
  • Austauschen: In einem aussichtslosen Fall sollte ein befallene durch eine neue Matratze ersetzt werden.

Wie können Stockflecken verhindert werden?

Es erweist sich immer am Günstigsten vorzubeugen, dies spart nicht nur Energie, sondern vor allem Zeit und Geld.

Dabei sind die Maßnahmen relativ einfach zu bewerkstelligen:

  • Für Räume gilt, regelmäßig lüften und möglichst die Luftfeuchtigkeit senken und darauf achten, dass Wände gedämmt und keine Wärmebrücken in Wand und Decke vorhanden sind.
  • Angeraten für Matratzen ist ferner, atmungsaktive Aufbewahrungstaschen aus Polypropylenvlies zu verwenden (können sogar bis zu 30 ° gewaschen werden).
  • Bei Matratzen auf einem geschlossenen Bettkasten gilt ebenso das regelmäßige Lüften sowie Drehen und Wenden der Matratze. Außerdem sollte eine atmungsaktive, waschbare Matratzenunterlage die Matratze von unten schützen. Diese Unterlage hat den Vorteil, dass sie nicht nur das Verrutschen stoppt, sondern ebenso die Luft im Bettkasten in Bewegung hält. Durch diese Luftzirkulation wird Feuchtigkeit erst gar nicht entstehen, sodass die Matratzenunterseite trocken und auch von Schmutz verschont bleibt.

Auf welche Weise kommt Schimmel in eine Matratze - was verursacht dieser?

Ein schlafender Mensch gibt jede Nacht ca. 0,3l Flüssigkeit ab, die ohne zusätzlichen Schutz, d. h., ein Bettlaken nützt nicht viel, direkt in den Matratzenkern eindringt. Hinzu kommen Schmutzpartikel und Staub, die sich im Inneren mit der Zeit ausbreiten.

Die Bettwärme in Verbindung mit Feuchtigkeit bilden die ideale Grundlage für die Entstehung von schädlichen Keimen bzw. Allergenen.

Es ist nicht nur der Gedanke daran, sozusagen auf Abfällen zu schlafen, abstoßend, sondern viel schlimmer ist die Möglichkeit, ernsthaft zu erkranken. Personen, die eine robuste Gesundheit haben, werden davon meist nicht behelligt.

Gefährdet sind hauptsächlich Kinder, bereits Kranke und allergisch reagierende Menschen.

Die ersten Hinweise einer „infizierten“ Matratze äußern sich oft als Schlafstörungen, wie nicht einschlafen zu können oder unruhiger Schlaf.

Ist eine Matratze nicht mehr zu retten, können Atemwegserkrankungen, Hustenanfälle, Ekzeme auf der Haut oder eine laufende Nase und tränende Augen die Folge sein.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Schimmel auf der Matratze

Da es überall zur Schimmelbildung kommen kann, sind Liegeflächen natürlich ebenso betroffen, sofern man nicht vorbeugende Maßnahmen ergreift.

Am gefährlichsten sind dabei die Sporen, die sich bei Schimmel bilden. Diese werden ganz besonders im Bett über die Atemwege aufgenommen und können massiv die Gesundheit gefährden.

Deswegen:

  • sorgen Sie für ein gesundes und kühles Raumklima
  • benutzen Sie atmungsaktive Matratzen
  • nutzen Sie Bettwaren aus natürlichen Bestandteilen, um der Schweißbildung entgegenzuwirken
  • wechseln Sie regelmäßig und in relativ kurzen Abständen die Bettwäsche
  • lüften Sie täglich Raum und Matratze
  • benutzen Sie gegebenenfalls spezielle Ausrüstungen für Ihr Bett, um Milben und Schimmel zuvorzukommen
  • wenden Sie die Matratze in regelmäßigen Abständen

Geöffnetes Fenster

Woran erkenne ich, dass die Matratze mit Schimmel befallen ist?

Sofern die Liegefläche nicht gerade ein gänzlich neue ist, wird durch die nächtliche Schweißbildung immer wieder vorkommen, dass sich auf der textilen Oberfläche der Matratze Flecken bilden. Doch diese unterscheiden sich von einem Schimmelpilzbefall auf der Liegefläche.

Ein beginnender Befall mit Schimmelpilz zeigt sich in aller Regel durch Flecken, die zunächst einmal an getrocknete Wasserflecken erinnern. Ist deren Rand sehr dunkel, so deutet alles darauf hin, dass sich hier sogenannte Stockflecken gebildet haben, aus denen sich der Schimmelpilz entwickelt.

Wenn diese Flecken eine bräunliche oder grünliche Färbung annehmen und die Matratze einen muffigen Geruch verbreitet, dann ist Gefahr im Verzug. Hier sollte schnell gehandelt werden.

Was tun, gegen den Schimmelpilz auf der Matratze?

Zunächst einmal sollte man ein wenig Ursachenforschung betreiben.

  • Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer?
  • Liegt die Matratze auf einem Lattenrost oder nicht?
  • Ist die Luftzirkulation der Liegefläche durch irgendetwas gehemmt?
  • Befinden sich Stockflecken oder gar der Schimmelpilz nur auf dem abnehmbaren Bezug der Matratze oder ist es schon bis auf die eigentliche Liegefläche vorgedrungen?
  • Tritt der Schimmelpilzbefall bereits großflächig auf oder sind nur kleine Stellen betroffen?

Befindet sich der Schimmelpilz auf dem abnehmbaren Bezug, könnte man diesen unter Umständen einfach gegen einen neuen austauschen.

Ist dies nicht möglich, der Befall aber noch gering, so können Hausmittel wie Salz, Essig, Backpulver oder auch Zitrone helfen, die Stellen nachhaltig zu behandeln.

Hausmittel-Behandlung:

  • Geben Sie einige Spritzer Zitronensaft oder Essigessenz auf die betroffenen und kleinen Stellen und lassen sie diese Flüssigkeiten einziehen. Danach bestreuen Sie diese Stellen mit Salz und setzen die Matratze UV-Strahlen aus.
  • Zitrone oder Essig lösen die Zellwände der Sporen auf. Das anschließende Einreiben mit Salz nimmt überschüssige Zitrone oder Essig auf. Darüber hinaus wird eine scheuernde Wirkung erzielt, die auch die Verfärbungen beseitigt. Möglicherweise muss diese Behandlung mehrfach durchgeführt werden.
  • Auch Backpulver kann als hilfreiches Hausmittel verwendet werden, um Schimmelpilze von der Matratze zu entfernen. Es wirkt alkalisch und zerstört die Sporen, wenn es in Kombination mit Wasser Kohlendioxid freisetzt.
  • Mischen Sie dazu das Backpulver mit ein wenig Spülmittel und Wasser zu einer Paste an, die Sie auf die betroffenen Stellen reiben und eintrocknen lassen. Mit einer in heißes Wasser getauchten Bürste kann die getrocknete Paste anschließend abgebürstet werden.

Neben der Behandlung mit Anti-Schimmel Hausmitteln können handelsübliche Schimmelsprays ohne Chlor Abhilfe schaffen. Bedenken Sie dabei, dass diese Art der Behandlung immer nur für kleine Flecken mit Schimmelpilzbefall auf der Matratze sinnvoll ist.

Ist der Befall mit Schimmelpilz bereits so ausgebreitet, dass sehr große Stellen der Matratze davon betroffen sind, empfiehlt sich die Anschaffung einer neuen Liegefläche.

Ansonsten hilft nur die professionelle Matratzenreinigung, sofern sich der Schimmelpilz noch nicht zu sehr ausgebreitet hat.

Prophylaxe ist immer die beste Lösung!

In jedem Fall ist es besser vorzubeugen, als sich mit Schimmel oder Stockflecken auseinandersetzen zu müssen.

In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen verschiedene Varianten, um Ihre Matratzen effektiv vor Flecken jeglicher Art und Schimmel zu schützen.

Frischgemachtes Bett

Folgende Varianten werden dem Matratzenschutz gerecht:

  • Matratzenauflagen und Unterbetten aus synthetischen oder natürlichen Materialien mit 4 Übereckgummis oder Spannumrandung mit und ohne Nässeschutz
  • Kaltschaum-Topper, Viscoschaum-Topper – oder Geltopper mit Doppeltuchbezug und Reißverschluss
  • Matratzenunterlagen ebenso spezielle für Boxspringbetten
  • versteppte Bezüge aus Frottee und Lyocell oder spezielle Inkontinenzbezüge, alle mit Reißverschluss
  • Encasing Bezüge für Allergiker, die in erster Linie gegen Hausstaubmilben wirken.

Unsere Tipps gegen Schimmel und Stockflecken helfen mit Sicherheit jedem, sein Bett so auszustatten, dass die Matratze nicht zur Brutstätte von schädlichen Keimen wird, sondern eine Wohlfühloase für einen erholsamen, entspannten Schlaf.

Neben Flecken in der Matratze ist es die Kuhlenbildung, die bei Matratzen, die nicht richtig gepflegt werden oder qualitativ minderwertig sind, oftmals schnell auftreten kann.

Wie sollten Liegeflächen behandelt werden, um eine derartige Bildung von Liegekuhlen so lange als möglich zu vermeiden?

Button Topper


Kuhlenbildung – So verhindern Sie unangenehme Kuhlen in der Matratze

Frau mit Rückenschmerzen im Bett

Sicher haben Sie das schon einmal erlebt: Da geht man ins Bett, um zu einem ruhigen und entspannenden Schlaf zu finden, doch dann hat man ständig das Gefühl uneben zu liegen oder in eine Kuhle zu rollen.

In aller Regel trügt dieses Gefühl nicht, sondern es gibt tatsächlich eine Vertiefung in der Matratze. Oftmals tritt dieses Phänomen bei älteren Liegeflächen auf, die schon lange in Gebrauch sind.

Dabei ist das eher unruhige und weniger bequeme Liegen auf einer solchen Liegefläche noch das kleinere Übel. Viel erschreckender ist nämlich die Tatsache, dass eine Matratze mit Kuhle durchaus gesundheitsschädlich werden kann.

Häufig kommt es nämlich beim Schlafen auf einer solchen Unterlage zu starken Verspannungen bis hin zur ungesunden Schlafstörung.

Hier gilt es dann, so schnell wie möglich eine neue Matratze zu kaufen. Wer bei einer neuen Qualitätsmatratze die Kuhlenbildung verhindern will, sollte einiges beachten.

Welche Gründe gibt es für die Kuhlenbildung?

Die Gründe, warum sich in der Liegefläche eine Kuhle bildet, können unterschiedlicher Natur sein.

Die häufigsten aber sind:

  • alte und durchgelegen Matratze
  • ständige Zweckentfremdung der Liegefläche
  • falsche Matratzenhöhe
  • unpassender Lattenrost
  • qualitativ minderwertiges Material, welches verarbeitet wurde

Hat sich, aus welchem Grund nun auch immer, eine solche Kuhle gebildet, empfiehlt sich unbedingt der Neukauf einer hochwertigen Qualitätsmatratze.

Damit diese so lange wie möglich in ihrer ursprünglichen funktionalen Qualität erhalten bleibt und sich nicht schon nach kurzer Zeit erneut Kuhlen bilden, sollten einige Punkte beachtet werden.

Aufwachende Frau

1. Kaufen Sie eine passende Matratze von hochwertiger Qualität

Zunächst einmal sollte die neue Qualitätsmatratze nicht nur Ihren Anforderungen hinsichtlich des verwendeten Materials entsprechen, sondern vor allem zu Ihnen und Ihren Schlafgewohnheiten passen.

Darüber hinaus sollte man bedenken, dass die punktelastischen Kaltschaummatratzen gegenüber Federkernmatratzen generell weit weniger anfällig für Kuhlenbildung sind.

Kaltschaum verhindert ein zu tiefes Einsinken. Stattdessen passt er sich jeder Körperform und Liegeposition perfekt an, so dass die Wirbelsäule und der gesamte Bewegungsapparat bestens gestützt liegen können. Nach dem Aufstehen springt die Matratze wieder in ihre eigentliche Position zurück.

Garantiert werden kann dies in erster Linie bei Kaltschaummatratzen mit einem hohen Raumgewicht. Das bedeutet, dass bei einem höheren Raumgewicht die Liegefläche flexibler, formstabiler und damit langlebiger ist.

Tipp: Eine hochwertige Matratze weist immer mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter auf -> Angabe also mit 40 RG


Entspannte Frau

2. Überprüfen Sie vor dem Kauf die Höhe der Matratze

Weist die ausgewählte Liegefläche ein hohes Raumgewicht auf und ist zugleich höher als andere Liegeflächen, so ist die Wahl optimal. Dickere beziehungsweise höhere Matratzen mit einem hohen RG bieten Liegekuhlen kaum eine Chance, sich überhaupt zu entwickeln.

Tipp: Der Härtegrad der Liegefläche oder auch die Materialeigenschaften des Matratzenbezuges beeinflussen die Kuhlenbildung weder negativ noch positiv, sind also nicht ausschlaggebend.

3. Auch der Lattenrost sollte zur optimalen Bettausstattung passen, um die Kuhlenbildung zu unterbinden

Beim Kauf einer neuen Matratze sollte man darauf achten, dass der Lattenrost dazu passend ist. Hier gibt es einige entscheidende Merkmale, welche die Kuhlenbildung begünstigen oder verhindern können.

So sollte vor allem bei einer Kaltschaummatratze der Abstand zwischen den einzelnen Latten nicht zu groß sein. Wenn der Lattenrost noch individuell in seiner Nachgiebigkeit einstellbar ist, bildet er die perfekte Grundlage. In Kombination mit einer entsprechend hochwertigen Matratze, die das nötige Raumgewicht aufweist, kann so der Kuhlenbildung vorgebeugt werden.

Tipp: Bei Verwendung einer Kaltschaummatratze sollte der Abstand der einzelnen Latten ungefähr zweifinger- oder dreifingerbreit betragen.

4. Auf das richtige Drehen und Wenden kommt es an!

Vielleicht klingt es im ersten Moment ein wenig abwegig, doch ein regelmäßiges Drehen und Wenden der Matratze kann dazu beitragen, die Kuhlenbildung zu unterbinden. Denn wer ungefähr einmal im Monat die Liegefläche umdreht, kann die regelmäßig beanspruchten Stellen etwas entlasten.

In aller Regel können auf diese Weise die Stellen, wo man immer mit dem Gesäß oder der Schulter liegt und natürlich auch immer etwas tiefer einsinkt, wieder in den Urzustand zurückspringen.

Beachten sollte man die Materialbeschaffenheit sowie die Herstellerangaben dazu.

Federkernmatratzen -> werden gewendet
Kaltschaum- und Latexmatratzen -> werden gedreht, also das Kopfteil zum Fußteil

Tipp: Matratzen mit speziellen Liegezonen -> sollten nicht gewendet werden, da hier die Zonen sonst nicht mehr stimmig sind

5. Keine dauerhafte Zweckentfremdung Ihrer Matratze

Jede noch so hochwertige Matratze wird bei einer dauerhaften oder häufigen Zweckentfremdung schnell unter einer Materialermüdung an den entsprechenden Stellen leiden.

Das bedeutet, dass Liegeflächen, auf denen regelmäßig gesessen wird, weil man sie beispielsweise als Sitzfläche benutzt, genau an diesen Sitzpositionen schnell dauerhaft nachgeben und zur Kuhlenbildung neigen.

Das geschieht zum Beispiel sehr oft in kleinen Pensionen oder engen Studentenzimmern, wo es keine andere Sitzmöglichkeit gibt.

Aber auch wer abends im Bett sitzend Fernsehen schaut und sich beispielsweise dabei immer auf das Kopfteil setzt, riskiert die Bildung einer Kuhle. Bei diesen Aktivitäten findet die Belastung nur punktuell statt, so dass das Matratzeninnere sehr schnell verschleißt und die funktionale Qualität nicht mehr gegeben ist.

Tipp: Auch die Zweckentfremdung zur Hüpfburg für Kinder kann den Matratzenkern dergestalt schädigen, dass sich schneller Liegekuhlen bilden.

Kuhlenbildung muss nicht sein, wenn Sie unserer Tipps beachten!

Eine Kuhle in der sonst so bequemen Matratze macht nur wenig Spaß. Zudem kann sie der Grund sein, warum man nicht mehr zu einem erholsamen und gesunden Schlaf findet, denn eine gesunde Schlafhaltung ist damit kaum möglich.

Verspannungen oder Schäden an der Wirbelsäule können ebenso die Folge sein, wie nervige Schlafstörungen.

Bei der Auswahl der passenden Matratze sollte daher nicht nur auf die Materialbeschaffenheit geachtet werden, sondern auch Matratzenhöhe und Raumgewicht in Betracht gezogen werden.

Zuzüglich sollte der Lattenrost immer zur Matratze passen, denn er bildet faktisch den Ausgleich und fängt Belastungen durch das Liegen ab.

Auch das Nutzungsverhalten sollte klar sein. Eine Qualitätsmatratze ist allein zum Schlafen da. Ständiges Sitzen oder auch Hüpfen führt zur einseitigen Belastung, welche das Material schneller ermüden lassen und der Kuhlenbildung Vorschub leistet.

Daneben ist das regelmäßige Drehen und Wenden von größter Wichtigkeit. Diesem kommt bei der Matratzenpflege eine wichtige Rolle zu, denn es hilft nicht nur dabei, die Kuhlenbildung einzudämmen.

Button Matratzenschoner


Warum und wie oft sollten Sie Ihre Matratze wenden?

Entspannte Frau

Jede noch so gute Matratze, die uns ein unbeschwertes und bequemes Liegen in der Nacht ermöglicht und zugleich für einen erholsamen und gesunden Schlaf sorgt, stößt aufgrund der alltäglichen Belastungen schnell an ihre Grenzen.

Abnutzungserscheinungen durch das eigene Körpergewicht, durch die Schlafbewegungen oder auch durch die ganz individuellen Gewohnheiten lassen jede Liegefläche mit der Zeit alt aussehen.

Um diese dauerhaften Belastungen für eine Matratze zu minimieren und ihr so eine höhere Langlebigkeit zu verschaffen, empfiehlt es sich, die Matratze regelmäßig zu wenden.

Die Gründe, warum man eine Matratze regelmäßig wenden sollte

Jede Liegefläche, egal aus welchem Material sie beschaffen ist, unterliegt in jeder Nacht einer Anzahl von Belastungen, die schnell zu einem vorzeitigen Verschleiß der Qualitätsmatratze führen können.

Dazu gehören:

  • Feuchtigkeit, die durch die eigene Körperwärme sowie dem nächtlichen Schwitzen im Bett entsteht und in die Matratze eindringen kann
  • Körpergewicht und Schlafpositionen sowie Schlafbewegungen führen automatisch zu einem automatischen Abrieb an der textilen Oberfläche der Matratze, wobei diese Abnutzungserscheinung durchaus auch an der Unterseite entstehen kann, wo die Liegefläche auf dem Lattenrost aufliegt
  • Hausstaub oder auch Hautpartikel und Haare können durch das textile Gewebe der Matratze in das Innere eindringen

Diese vorgenannten Abnutzungserscheinungen oder auch Verunreinigungen lassen sich nicht vermeiden.

Durch ein regelmäßiges Wenden der Matratze kann man diese jedoch massiv eindämmen und minimieren.

Schlafendes Paar

Wer seine Liegefläche in bestimmten Abständen wendet, sorgt dafür, dass sich an keinem der Auflagepunkte ein Feuchtigkeitsstau entwickeln kann oder dass das textile Obermaterial nur einseitig belastet wird.

Das bedeutet im Klartext, dass eine oft gewendete Matratze niemals so schnell an ihrer Oberfläche rissig wird und dass immer wieder der Luftdurchzug optimiert wird.

Zudem sorgt diese regelmäßige Wendetaktik dafür, dass der Körper des Schlafenden nicht immer nur auf einer Stelle liegt und sich somit schneller die weiter oben ausgeführten Liegekuhlen bilden können.

Vielmehr wird auch hier die Materialbeschaffenheit der Matratze immer nur für eine bestimmte Zeit belastet und kann sich nach dem Wenden wieder erholen.

Darüber hinaus sorgt das regelmäßige Wenden der Matratze dafür, dass sich Hausstaub und Hautpartikel nicht festsetzen und ins Innere der Matratze vordringen können.

Bei jedem Umdrehen der Matratze, das man gleichzeitig zum Ausklopfen oder dem Abnehmen des Matratzenbezuges nutzen kann, entfernt man gleichzeitig einiges an Hausstaub oder Hautpartikeln.

Glückliche Frau auf Matratze

Die Häufigkeit, mit der eine Matratze gewendet werden sollte

In aller Regel empfehlen die Hersteller von hochwertigen Matratzen, die Liegefläche einmal im Quartal je nach Beschaffenheit zu wenden oder zu drehen.

Bei etwas preisgünstigeren Ausführungen, bei denen die Materialbeschaffenheit oftmals ohnehin nicht so belastbar ist, sollte die Matratze etwas häufiger gewendet werden.

Neben den Qualitätsmerkmalen einer Matratze kann die Machart ausschlaggebend dafür sein, wie häufig eine Liegefläche gewendet werden sollte.

Denn Wenden ist nicht immer gleichbedeutend mit komplett umdrehen, sprich Liegefläche zu Lattenrost und umgekehrt.

Hinweis: Matratzen, die mit speziellen Liegezonen ausgestattet sind, können nur auf diese Weise gewendet werden.

Liegeflächen ohne diese Mehrzoneneinteilung können problemlos dergestalt gewendet werden, indem man Fuß- und Kopfende tauscht.

Bei den handelsüblichen Jahreszeitenmatratzen, bei denen jeweils eine Seite für die Wintermonate und die andere für die Sommermonate konzipiert wurde, sollte man beim Wenden darauf achten, dass hier nur zwischen Kopf- und Fußende getauscht wird.

Die Sommerseite ist hier in aller Regel mit einem besonders atmungsaktiven und dünnen Bezug ausgestattet, während die Seite für den Winter häufig mit wärmender Wolle gefertigt wurde.

Tipp: Hier empfehlen die Experten, das Wenden der Matratze auf zweimal pro Jahr zu beschränken.

Entspannte Frau im Bett

Was bewirkt das regelmäßige Wenden der Matratze?

Wer seine hochwertige Liegefläche regelmäßig wendet, sorgt für:

  • eine gleichmäßigere Abnutzung der Oberfläche sowie des Matratzenkerns
  • eine Vermeidung von Kuhlen in der Matratze
  • eine verbesserte Luftzirkulation und Belüftung der Matratze
  • eine Vermeidung von Feuchtigkeitsansammlungen an den Auflagepunkten der Matratze

Darüber hinaus gilt das regelmäßige Wenden der Matratze immer als optimale Hygienemaßnahme. Liegeflächen lassen sich bekanntermaßen nur schwer reinigen, so dass ein genügendes Auslüften beispielsweise nicht so einfach gelingt, wie man das bei einer Bettdecke oder bei Kopfkissen bewirken kann.

Das über die Zeit eingelagerte Feuchtigkeitsdepot, welches durch nächtliches Schwitzen oder durch die eigene Körpertemperatur entstehen kann, lässt sich durch ein regelmäßiges Wenden oder Drehen schneller und einfacher abbauen.

Die richtige Matratzenpflege ergänzt das Wenden der Liegefläche optimal

Aufwachende Frau

Um hochwertige und in der Regel sehr preisintensive Matratzen vor zu früher Abnutzung oder Verschleiß zu bewahren, dient das regelmäßige Wenden der Matratze als vorbeugende Maßnahme.

Darüber hinaus sollte immer auf ein Mindestmaß an Hygiene geachtet werden, um ein vorzeitiges Ableben der Matratze zu verhindern. Dazu gehört das tägliche Auslüften der Matratze, welches bereits dadurch gut gelingt, wenn man das Bettzeug aufschüttelt und zurückschlägt und die Liegefläche so auslüften lässt.

Sofern die Matratze mit einem abnehmbaren Bezug ausgestattet ist, sollte dieser ebenso regelmäßig gewaschen werden, wie die Bettwäsche selbst. Denn auf diese Weise können sich weder schlechte Gerüche noch Hausstaub und Hautpartikel in der textilen Oberfläche der Matratze festsetzen.

Ein geeigneter Matratzenschutz kann darüber hinaus für zusätzliche Sicherheit sorgen. Dieser hält seinerseits Hautpartikel, Hausstaub und auch Feuchtigkeit von der Liegefläche fern und kann in aller Regel mit der Bettwäsche gewaschen werden.

Regelmäßiges Wenden ist ein MUSS

Das regelmäßige Wenden der Matratze dient nicht nur der guten Belüftung und dem Abtransport angelagerter Feuchtigkeitsdepots. Vielmehr dient es in erster Linie dazu, dass das Material gleichmäßiger belastet wird. So können sich weniger schnell unbequeme Liegekuhlen bilden oder das textile Obermaterial der Matratze Risse bilden.

Darüber hinaus dient das turnusmäßige Wenden der Liegefläche der optimalen Luftzirkulation, damit sich Feuchtigkeit gar nicht erst an den Auflagepunkten beim Lattenrost oder beim Bettgestell festsetzen kann und dort zu gesundheitsgefährdenden Stock- und Schimmelflecken führt.

In Kombination mit dem regelmäßigen Austausch der Bettwäsche und dem täglichen Lüften kann auf diese Weise jeder Matratze zu einem längeren Leben verholfen werden.

Um den positiven Effekt des Matratzenwendens noch zu unterstützen, empfiehlt sich immer auch die Verwendung eines passenden Matratzenschutzes, der seinerseits für zusätzliche Belüftung, Feuchtigkeitsabfluss und Schutz vor mechanischem Abrieb sorgt.

Gerne greift so mancher auch zum Staubsauger, bevor die Matratze gewendet wird, um die Oberfläche zu reinigen. Hier ist allerdings Vorsicht angesagt.

Warum kann ich meine Matratze nicht mit einem Haushaltsstaubsauger absaugen?

Auf der Oberfläche einer Matratze lagern sich permanent Schmutzpartikel ab. Hauptsächlich handelt es sich dabei um abgestorbene Hautzellen und Ausscheidungen von Hausstaubmilben.

Um die Matratze möglichst lange in einem hygienischen Zustand zu erhalten, empfiehlt sich eine regelmäßige Oberflächenreinigung, auch vor dem Wenden.

Viele Menschen greifen dabei zum Staubsauger. Dies ist jedoch nur zu bedingt zu empfehlen.

Wieso kann ein Staubsauger der Matratze schaden?

Der Hinweis, ob eine Matratze gesaugt werden darf oder nicht, befindet sich unter den Pflegehinweisen. Sie sollten unbedingt beachtet werden.

Falls die Oberfläche der Matratze mit zu hohen Saugstärken gereinigt wird, bilden sich Knoten und Unregelmäßigkeiten in der Matratze. Diese führen zu Verhärtungen und einer Verschlechterung des Liegekomforts.

Tipp: Um dies zu vermeiden, sollte die Matratze maximal alle 4 Wochen und nur mit geringen Stärken gesaugt werden.

Was nützt Staubsaugen bei Milbenbefall?

Diese Frage lässt sich schnell beantworten. Würde man einen Quadratmeter der Matratze für 1 Minute saugen, entfernte man dabei nicht einmal 10 Prozent der in der Matratze lebenden Milben.

Es würde bis zu 30 Saugvorgänge brauchen, um die Population um immerhin 80 Prozent zu reduzieren.

Der Aufwand steht hierbei in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die verbleibenden Milben reichen aus, um sich in kürzester Zeit zu vermehren und die Population auf das Anfangsniveau anzuheben.

Ein weiterer Punkt der berücksichtigt werden sollte, ist die Struktur der Matratze. Selbst mit einem starken Sauger würde man nur die obere Schicht von Milben befreien.

Darüber hinaus würde man Milben und Milbenausscheidungen aus den Tiefen nach oben ziehen.

Die Oberfläche könnte nach dem Saugen also größere Verunreinigungen aufweisen als zuvor!

Staubsauger auf Matratze

Alternativen zum Saugen

Um die Struktur der Matratze nicht durch zu starkes Saugen zu beeinträchtigen, greift man auf eine Bürste zurück. Mit dieser lässt sich die Oberfläche schnell reinigen.

Hierzu trägt man zunächst ein spezielles Reinigungspulver auf, das mit kreisenden Bewegungen in die Matratze eingearbeitet wird.

Sobald das Pulver etwa eine halbe Stunde lang eingewirkt ist, saugt man es mit einer speziellen Matratzenbürste ab. Verunreinigungen werden durch das Pulver gebunden und durch die Bürste entfernt.

Wenn man die Matratze zusätzliche noch regelmäßig dreht, kann man die Lebensdauer deutlich erhöhen. Trotz aller Sorgfalt sollte eine Matratze aber nie länger als 10 Jahre verwendet werden.

Ein Absaugen ist ferner angebracht, bevor man die Matratze verstaut, z.B., weil es sich um eine Gästematratze handelt. Wenn es um das Verstauen geht, muss neben dem Absaugen einiges beachtet werden, damit die Liegefläche während der Zeit der Nichtnutzung nicht zu Schaden kommt. Das gleiche gilt für Bettwaren jeglicher Art.

Button Matratzenbezüge


Warum und wie Matratzen und Bettwaren verstauen – welche Lösungen gibt es?

Matratzenstapel

Große sperrige Matratzen in der Wohnung zu verstauen oder eine Matratze unterm Bett lagern, das ist meist schwierig, sodass aus Platzmangel entweder Garage, Keller, Dachboden, der Freiraum unter einem Bett oder auf Kleiderschränken zur Lagerung genutzt werden.

Dies gilt ebenso für Bettwaren, Wolldecken und Kleidung. Nicht jeder verfügt über einen klimatisierten Lagerraum oder einen begehbaren Kleiderschrank mit genügend Stauraum.

Es findet sich meist ein Plätzchen, um etwas aufzubewahren, doch kann dabei vieles falsch gemacht werden, sollten die Gegenstände nicht gegen die Einflüsse der Umgebung geschützt sein. Es gibt ein böses Erwachen, wenn einzelne Teile nachher nicht mehr zu gebrauchen sind.

Daher sollte darauf geachtet werden, dass Textilgewebe und Matratzen nicht in Berührung kommen mit:

  • Feuchtigkeit
  • Verschmutzung durch Staub
  • Verschmutzung durch Mäuse (Urin und Kot)
  • Ungeziefer, z. B. Motten

Außerdem eignet sich nicht jedes Verpackungsmaterial für die Lagerung von Textilien und Matratzen:

  • Kartons oder Papier aller Art
  • Plastikfolien

Was spricht gegen Karton, Papier und Plastikfolie als Verpackungsmaterial?

Plastikfolie:

Plastikfolie ist luftdicht, daher ist sie nur bedingt in Räumen geeignet, in denen eine relativ konstante Temperatur herrscht, wie beispielsweise Wohnräume und gegebenenfalls der Keller.

Plastikfolie ist ungeeignet für Garage und Dachboden, weil dort der Unterschied zwischen warm und kalt am größten ist! Eine von Plastikfolie umschlossene Matratze kann nicht atmen.

Erwärmt sich der Raum, erwärmt sich auch die stehende Luft in der Plastikfolie, es bildet sich Kondenswasser, welches ohne Luftzirkulation nicht abtransportiert wird. Kühlt die Umgebung wieder ab, wird die Feuchtigkeit von der Matratze aufgenommen.

Die Folge davon, die Feuchtigkeit dringt in den Kern ein und breitet sich aus. Kommt dann wieder Wärme dazu, bleibt die Entstehung von Stockflecken oder Schimmel nicht aus.

Durch die Plastikfolie kommt zwar kein Staub an die Matratze, eine Verunreinigung kann jedoch nicht verhindert werden. Lagert die Matratze dort über einen langen Zeitraum, ist sie nicht nur feucht, sondern auch gesundheitsgefährdend.

Stockflecken lassen sich mit viel Zeitaufwand zwar oberflächlich entfernen, aber das Risiko im Inneren bleibt. Überraschungsgäste, für die das Zusatzbett gedacht ist, müssen dann auf die Couch oder in ein Hotelzimmer ausweichen.

Karton und Papier:

Karton und Packpapier eignen sich möglicherweise für die Lagerung in der Wohnung, jedoch nicht in Garage, Keller oder Dachboden.

Wer beispielsweise schon einmal mit einer Mäusefamilie konfrontiert wurde, der weiß, was die kleinen Nager anrichten können. Zumal Kartons, Papier und Textilgewebe von Mäusen vorzugsweise zum Nestbau verwendet werden.

Je mehr sie davon finden, umso schneller ist aus einer Mäusefamilie ein ganzer Mäusestaat geworden. Außerdem hinterlassen sie überall Urinspuren und Kot, um ihre Wege und Reviere zu markieren.

Da bleibt es nicht aus, dass später auch Kleidung, Bettwaren und Matratzen die Hinterlassenschaft der Mäuse aufweisen, von den Löchern, die durch Nagen entstanden, ganz zu schweigen.

Zudem nehmen Karton und Papier Feuchtigkeit wie ein Schwamm auf, sodass auch Bettwaren und Matratzen feucht werden.

Beste Voraussetzungen für die Aufbewahrung von Matratzen und Bettwaren

Inzwischen dürfte einigermaßen Klarheit herrschen, unter welchen Bedingungen bei der Aufbewahrung weder Matratzen, Bettwaren noch sonstige Textilgewebe Schaden erleiden:

  • Trockenheit
  • frei von Staub und Schmutz
  • Verpackungsmaterial, das die Luft zirkulieren lässt

Innovatives Material mit optimalen Eigenschaften sorgt für perfekte Lagerbedingungen

Das Sortiment von unserem Onlineshop Matratzenschutz24 wäre nicht vollständig, hätten wir nicht eine Lösung, um Matratzen und jede Art Gewebe sicher und trocken aufzubewahren. Das gelingt jedem mit Aufbewahrungstaschen aus 100% Polypropylenvlies, eine kleine Aufbewahrungstasche für Bettwaren (60x50x25 cm mit Reißverschluss und Henkel) und eine Aufbewahrungstasche für Matratzen in verschiedenen Größen mit je einem 3-Seiten-Reißverschluss und Trageschlaufen.

Dieses hochwertige, synthetische Material hat positiven Eigenschaften, die für eine Lagerung über einen langen Zeitraum Matratzen und Textilgewebe sauber und trocken halten.

Das Material ist offenporig, sodass ein ständiger Luftaustausch zwischen innen und außen stattfindet, d. h., die Luft kann zirkulieren. Feuchtigkeit kann sich daher nicht festsetzen, weil sie sogleich nach außen transportiert wird.

Obwohl die winzigen Poren Luft durchlassen, haben Staubpartikel keine Chance nach innen zu dringen. Auf diese Weise funktioniert die Belüftung der Aufbewahrungstaschen bestens, ohne dass der Inhalt verschmutzt wird.

Eine gewisse Pflege jedoch wird auch für eine Aufbewahrungstasche benötigt. Aufgrund dessen kann beispielsweise eine Matratzenhülle, die viele Monate auf dem Dachboden ihren Dienst tat und sicherlich außen verstaubt ist, bei 30° in der Maschine gewaschen werden.

Was aber, wenn Sie ihre alte Matratze nicht aufbewahren wollen, sondern entsorgen möchten oder sogar Ihr gesamtes Schlafzimmer renovieren und mit neuen Möbeln ausstatten wollen? Wohin mit der alten Matratze und den Schlafzimmermöbeln?

Alte Matratze

Sie möchte Ihre alte Matratze und Schlafzimmermöbel entsorgen? Wir nennen Ihnen die Optionen!

Wie viel Wert eine gute Matratze im eigenen Bett ist, wird einem in aller Regel erst dann bewusst, wenn sie nicht mehr in ihrer funktionalen Qualität agiert und das Liegen auf ihr nur noch zur Qual wird. In solchen Fällen ist natürlich in jeder Hinsicht empfehlenswert, wenn man sich für eine neue Liegefläche entscheidet, bei der ein erholsamer und gesunder Schlaf garantiert ist.

Doch jeder Neukauf bringt auch das Problem der Entsorgung mit sich. Oft genug sind die alten Matratzen nicht mehr wirklich so beschaffen, dass man sie einfach so weitergeben könnte oder aufbewahrt, um sie z.B. als Gästebett zu nutzen.

Da bei der Anschaffung einer guten Matratze oftmals gleich das komplette Schlafzimmer neu eingerichtet wird, stellt sich also jeder die berechtigte Frage: Wie entsorgt man am besten die alte Matratze und die Schlafzimmermöbel?

Ab wann sollte man generell über eine neue Matratze nachdenken?

Einmal abgesehen davon, dass es vielleicht der persönliche Geschmack oder die veränderte Lebenssituation erfordert, dass man sich eine neue Einrichtung fürs Schlafzimmer anschafft, gibt es wichtige Anzeichen, an denen man erkennt, wann in jedem Fall eine neue Liegefläche Einzug ins Schlafzimmer halten sollte.

Gründe für eine neue Matratze:

  • starke Verschmutzungen
  • unbequeme Liegekuhlen
  • das Raumgewicht der Matratze ist mit der Zeit auf unter 30 gesunken
  • die Liegefläche ist bereits seit mehr als 8 Jahren in ständigem Gebrauch
  • die funktionale Qualität hat abgenommen und das Liegen endet regelmäßig in Verspannungen und Rückenschmerzen

Spätestens bei diesen Faktoren sollte eine Liegefläche gegen eine Neue ausgetauscht werden. Denn nur dann ist in Zukunft wieder ein erholsamer und gesunder Schlaf möglich.

Mann und Frau beim Matratzenkauf

Welche Möglichkeiten gibt es, um Matratzen und Schlafzimmermöbel zu entsorgen?

Sowohl die einstigen Qualitätsmatratzen als auch die nicht mehr benötigten Möbel aus dem Schlafzimmer sind in aller Regel so sperrig, dass sie bei einer Einlagerung im Keller, der Garage oder auch auf dem Dachboden nur unnötig viel Platz beanspruchen, ohne jemals wieder Verwendung zu finden.

Um Matratzen und Schlafzimmermöbel zu entsorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Sperrmüll
  • Wertstoffhof
  • Entsorgung durch Matratzen- und Möbelhändler
  • Sozialvereine

In sehr vielen Fällen wird eine Direktentsorgung bevorzugt, denn dann ist zeitnah weg, was nicht mehr benötigt wird. Hierfür kann man in den Großstädten oftmals ein Entsorgungsunternehmen damit beauftragen oder direkt zum örtlichen Wertstoffhof fahren.

Häufig besteht gerade in größeren Ortschaften die Möglichkeit, bei der kommunalen Stadtwirtschaft eine sogenannte Entrümplung zu buchen. Dafür müssen alte Möbel und Matratzen zum vereinbarten Termin an die Straße gestellt werden, wo sie dann abgeholt werden.

Beim Neukauf eines kompletten Schlafzimmers gibt es bei verschiedenen Händlern zudem die Möglichkeit, dass diese bei Anlieferung der neuen Einrichtung die alten Matratzen oder auch die veraltete Schlafzimmereinrichtung komplett mitnehmen und entsorgen.

Sofern die Schlafzimmermöbel noch gut erhalten sind, kann die Abgabe an einen sozialen Träger eine gute Variante sein. So kommen die Möbel bedürftigen Menschen noch zu Gute.

In diesem Fall ist es allerdings oftmals etwas schwierig, auch die alten Matratzen mit abzugeben, da diese nach jahrelangem Gebrauch normalerweise nicht mehr wirklich dafür geeignet sind, weiter verwendet zu werden.

Neben diesen Sozialvereinen besteht natürlich die Möglichkeit, die alten Möbel kostengünstig an Verwandte, Bekannte oder andere Menschen abzugeben. So ist beiden Seiten schnell gedient.

Mann und Kind auf Matratzenstapel

Bei der Abgabe der Matratze an karitative Einrichtungen sollte man auf einiges achten:

  • die Matratze sollte nicht mit Schweiß- und Urinflecken übersät sein
  • die Liegefläche sollte in einem zumutbaren Zustand sein
  • es sollten keine groben Kuhlen oder Beschädigungen an der Matratze vorhanden sein
  • Stock- und Schimmelflecken an der Liegefläche machen eine Weitergabe unmöglich

Ist die Matratze, die man spenden will, indes nur leicht verunreinigt, aber ansonsten in einem noch akzeptablen Zustand, kann man diese natürlich noch reinigen.

Wenn ein gewisser Hygienestandard gegeben ist, wird eine solche Liegefläche dankbar von Sozialkaufhäusern, Hilfsorganisationen oder von sozialen Einrichtungen angenommen.

Was passiert mit einer alten und ausgedienten Matratze?

Ob eine ausgediente Liegefläche nun vom Händler und Lieferanten der neuen Schlafzimmereinrichtung mitgenommen oder durch ein Entsorgungsunternehmen abgeholt wird, ist letztendlich in Anbetracht der endgültigen Entsorgung unerheblich. Ein spezielles Recycling für Matratzen gibt es nicht.

Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit moderner Liegeflächen. Ist diese nicht mehr dafür geeignet, sie aufwendig aufzubereiten, so dass sie wieder hygienisch einwandfrei ist und nutzbar gemacht werden kann, wird sie schlussendlich verbrannt.

Dabei können aber nur Reißverschlüsse oder Metallfedern vorher entnommen und wiederverwertet werden. Schaumstoff und Textilien wandern in den Ofen und werden verbrannt.

Hinweis: Eine ausgediente Liegefläche zu zerschneiden und dann in die Mülltonne zu stopfen ist verboten! Eine Matratze sollte immer sachgerecht entsorgt werden.

Sperrgut mit Matratzen

Upcycling als Alternative

Natürlich gibt es bei der Entsorgung von Matratzen und Schlafzimmermöbeln eine Alternative – das kreative Upcycling.

Hierbei wird aus etwas Altem etwas Neues gemacht, was durchaus noch viel Freude bereiten kann. So lassen sich alte Schlafzimmermöbel mit ein wenig Phantasie und kreativem Geschick in trendige Aufbewahrungs- und Sitzmöglichkeiten für den Garten umwandeln.

Dabei kann natürlich die alte Matratze noch Verwendung finden, beispielsweise in einer ganz individuell gestalteten Hollywood-Schaukel oder einer bequemen Lounge auf der Terrasse.

Wichtig ist hierbei allerdings, dass man die Möbel und die Matratze selbst mit einem geeigneten Witterungsschutz versieht. So kann man die alte Liegefläche zum Beispiel mit einem wasserundurchlässigen Stoff beziehen, bevor man sie auf die selbst gestaltete Gartenlounge ausbringt.

Möbel sollten möglichst mit einem witterungsbeständigen Anstrich versehen werden, damit sie nicht gleich nach dem ersten Regenfall unansehnlich werden oder kaputtgehen.

In Bezug auf alte Federkernmatratzen sind es die Metallfedern, die unendlich viele Möglichkeiten bieten, etwas Neues zu gestalten, was nicht nur dekorativ ist, sondern auch einem neuen Nutzungszweck zugeführt werden kann.

Wobei Federkernmatratzen oft zu früh entsorgt werden, obwohl das noch gar nicht sein müsste. Zum Beispiel, weil diese quietschen. Das kann in vielen Fällen jedoch auf einfache Weise abgestellt werden.

Genervter Mann im Bett

Meine Federkernmatratze quietscht. Was tun?

Federkernmatratzen gehören zu den verbreitetsten Schlafunterlagen in deutschen Schlafzimmern. Verantwortlich hierfür sind ihr günstiger Preis, ihre Stabilität und ihre Haltbarkeit.

Da im Innern der Matratze mehrere Hundert Federn eingenäht sind, können sie allerdings quietschen. Das ist unangenehm und schlecht für den Schlaf. Nicht selten wird die Federkernmatratze dann entsorgt, auch wenn das nicht sein muss. Einige einfache Hilfsmittel können Abhilfe schaffen.

So entsteht das Quietschgeräusch

Trotz der flächigen Verteilung des Körpergewichts auf der Matratze sind die Federn Verschleißerscheinungen unterworfen. Mit der Zeit werden die Spiralen, die sie verbinden, deformiert. Das führt zu einem stufenweisen Verlust an Elastizität.

Die Feder kann Gewichtsverlagerungen schwerer ausgleichen und gibt ein markantes Quietschgeräusch von sich.

Neben den Federn kommt die Federabdeckung aus Filz als Geräuschursache infrage. Nach mehreren Jahren der Nutzung härtet sie aus und gibt das typische Knarren gefalteter Pappe von sich.

Auch durch eine unverhältnismäßig starke Reibung der Federn an der Abdeckung entstehen unangenehme Qietschgeräusche.

Das können Sie gegen eine quietschende Federkernmatratze tun

Zunächst überprüfen Sie, ob die Federkernmatratze zentral auf dem Bettgestell liegt. Mitunter kann das Quietschgeräusch bereits hierin begründet liegen.

Als Nächstes drehen Sie die Matratze um. So gelangen die weniger belasteten Federn an die Oberfläche. Die anderen Spiralenden verbleiben am Boden in einer relativ bewegungsarmen Position.

Tipp: Vergessen Sie das regelmäßige Wenden der Matratze auch dann nicht, wenn das Quietschen aufgehört hat. Nur so stellen Sie sicher, dass sich die Federn gleichmäßig abnutzen. Eine Längs- und eine Querdrehung der Matratze sollten sich halbjährlich abwechseln.

Eine weitere Möglichkeit ist es, einen harten Gegenstand wie z.B. ein Stück Sperrholz oder ein Hardcover-Buch unter die Matratze zu legen. Möglicherweise lässt sich das Geräusch durch den höheren Druck eindämmen.

Wann eine neue Matratze Sinn macht

Im einfachsten Fall ist nicht die Matratze, sondern der Lattenrost für das Quietschen verantwortlich. Im schlimmsten Fall sind alle Federn so ausrangiert, dass der Kauf einer neuen Matratze sinnvoller als ein behelfsmäßiger Druckausgleich an einzelnen Stellen ist.

Sollten Sie sich bereits bei mehreren Matratzen an einem Quietschgeräusch gestört haben, ziehen Sie den Kauf einer Matratze ohne Federn in Betracht.

Tipp: Eine Alternative ist die als besonders geräuscharm geltende Latexmatratze. Sie bietet überdies den Vorteil einer hohen Punktelastizität. Damit schlafen Sie nicht nur ruhig, Wirbelsäule und Becken bleiben zudem im idealen Gleichgewicht.

Wenn Sie letztendlich eine neue Matratze anschaffen müssen und ohnehin bereits genervt vom Quietschen der alten waren, dann ist es wahrscheinlich, dass Sie extrem enttäuscht sind, wenn Sie die neue Liegefläche ins Bett legen. Oftmals wird der Raum erfüllt von einem chemischen Geruch. Keine Sorge! Das ist normal und der schlechte Geruch verflüchtigt sich schnell.

Button Matratzen


Neue Matratzen: Warum riechen sie so streng?

Frau, die sich Nase zuhält

Nicht nur, wenn die alte Matratze quietscht und sich das nicht abstellen lässt, oder aus hygienischen Gründen sollte jede noch so gute Matratze nach gut acht bis zehn Jahren gegen eine neue ausgetauscht werden.

Nach dieser Zeitspanne sind Liegeflächen durchgelegen, entsprechen nicht mehr gänzlich jeder individuellen Anforderung und es zeigt sich ein Materialverschleiß.

Wer schon einmal eine neue Qualitätsmatratze ins Bett gelegt hat, wird wissen, dass der Geruch in den ersten Tagen unangenehm, ja unerträglich sein kann. Warum riechen neue Matratzen so streng?

Was ist der Grund für diesen schlechten Geruch?

Nachdem man die neue Matratze aus ihrer Umverpackung gelöst hat, nimmt man den schlechten Geruch schnell war. Fachleute sprechen hier von einem herstellungsspezifischen Geruch. Dieser wird von vielen Menschen eher als Gestank bewertet und wird dann intensiv freigesetzt, wenn man die neue Liegefläche auspackt.

Die Gründe für übelriechende neue Matratzen liegen in erster Linie in ihrer Beschaffenheit und vor allem in der Produktionsweise.

Die verwendeten Materialien werden so behandelt und produziert, damit das Endergebnis, von dem wir uns gerade bei einer qualitativ hochwertigen Liegefläche so viel versprechen, auch wirklich stimmig ist.

Schließlich möchten wir alle eine Matratze, die unseren Körper in jeder Schlafposition stützt, unsere Gelenke entlastet und mit der wir jederzeit zu einem guten und erholsamen Schlaf finden können.

Manche Verpackungsmaterialien können ferner einen Eigengeruch entwickeln, der dann in der Zeit der Lagerung der Liegefläche in das textile Obermaterial eindringen kann.

Hauptsächlich liegt der strenge Geruch an:

  • Herstellungsverfahren und Produktionsverfahren
  • Verpackungen und Schutzfolien
  • Etikettierungen
  • eigenes Geruchsempfinden

Wie man den eher strengen Geruch einer neuen Matratze wahrnimmt, liegt im Übrigen meist am eigenen Geruchsempfinden.

Während manche Menschen den Geruch eher störend empfinden, haben andere durchaus weniger ein Problem damit.

Frau mit Hand auf Brust

Gibt es Unterschiede bei den einzelnen Matratzenarten?

Im Grunde riecht jede neue Matratze streng und erinnert im ersten Moment an chemische Bestandteile. Doch es sind weniger die Bestandteile einer Liegefläche, sondern vielmehr die Herstellungsmethoden, die unsere empfindliche Nase stören, wenn wir die neue Matratze auspacken.

Kaltschaummatratzen: Hier besteht der Kern aus einem großporigen Schaum, der viele tausende Gasbläschen enthält. Durch diese Aufschäumung bei der Produktion wird am Ende die besonders flexible Anpassung an die Körperkontur und die Schlafposition erreicht.

Diese Gasbläschen werden im weiteren Herstellungsprozess zerschnitten, wodurch das enthaltene Gas entweicht. Dabei handelt es sich allerdings um flüchtige organische Verbindungen, was bedeutet, dass sie irgendwann verfliegen. -> Würde man die Zuschnitte anschließend für einige Wochen zwischenlagern, so dass das ganze Gas vollständig entweichen könnte, würde die Matratze beim Aufrollen oder Auspacken keineswegs übel riechen. Doch aus Kostengründen werden die Zuschnitte beim Hersteller sofort mit dem textilen Bezug versehen, so dass die Gasabgabe faktisch unterbunden wird.

Latexmatratzen: Hierbei wird im Herstellungsprozess naturbelassener oder auch synthetisch gefertigter Kautschuk vulkanisiert, was zum Teil einen sehr störenden Gestank nach sich zieht, der nach dem Auspacken noch einige Zeit andauert.

Federkernmatratzen: Diese Liegeflächen verfügen über einige Anteile von Kaltschaum, weswegen der unangenehme Geruch hier auf die Gasbläschen zurückzuführen ist.

Schlaflose Frau im Bett

Sind die übelriechenden Gerüche gesundheitsschädlich?

Gesundheitsschädlich sind die schlechten Gerüche einer neuen Matratze nicht. Sie stören maximal das individuelle Geruchsempfinden.

Mehrfach getestet verschwinden die Ausdünstungen jeder neuen Matratze spätestens nach einigen Tagen. Selbst bei den Liegeflächen aus Kaltschaum, die besonders intensiv stinken, ist dieser unangenehme Geruch spätestens nach acht Tagen komplett verschwunden.

Die nach Chemie riechenden Ausdünstungen sind nur flüchtige organische Verbindungen, die schnell vergehen, ohne die Gesundheit von Mensch und Tier zu beeinträchtigen.

Was kann man gegen diesen übelriechenden Geruch tun?

Um dem übelriechenden Geruch einer neuen Matratze nach dem Entnehmen aus der Schutzfolie beizukommen, empfiehlt sich das gründliche Auslüften, bevor man die Liegefläche benutzt.

Tipp: Am besten gelingt das, indem man die Matratze aufrecht gegen die Wand lehnt. So hat die umgebende Luft genügend Angriffsfläche.

Auf diese Weise verflüchtigen sich alle organischen Verbindungen, die sich nach dem Auspacken entfalten.

Ideal ist es, wenn man die Möglichkeit hat, die neue Qualitätsmatratze auf dem Balkon oder der Terrasse zu entlüften.

Tipp: Hier sollte man darauf achten, dass es nicht zu einer intensiven Sonneneinstrahlung oder gar zum Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz kommt.

Geschieht das Auslüften indes in einem Innenraum, sollte hier für genügend Frischluftzufuhr gesorgt werden.

So verhindert man einen Stau der schlechten Gerüche im Schlafzimmer.

Verfügt die Matratze über einen abnehmbaren Bezug, so empfiehlt es sich, diesen vor dem ersten Gebrauch der Liegefläche zu waschen. Das beschleunigt den Vorgang des Auslüftens.

Tipp: Sollte die neue Matratze nach ein bis zwei Wochen immer noch übelriechende Gerüche abgeben, so empfiehlt es sich, die Liegefläche umzutauschen.

Ein strenger Anfangsgeruch ist durchaus normal!

Neue Matratzen müssen hin und wieder sein, wollen wir immer zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden. Dabei ist es egal, welche neue Liegefläche man sich anschafft, denn in erster Linie muss diese den eigenen Anforderungen und individuellen Bedürfnissen entsprechen. Doch jede neue Matratze verströmt nach dem Auspacken einen mehr oder weniger starken Geruch, der einem im ersten Moment an eine chemische Stinkbombe erinnert.

Diese Gerüche sind sehr störend, wobei hier das persönliche Geruchsempfinden eine maßgebliche Rolle spielt. Auch wenn die Gerüche an chemische Bestandteile erinnern, so liegt es doch in den meisten Fällen an den Herstellungsverfahren und die damit im Zusammenhang stehenden Verarbeitungsprozesse einzelner Materialien.

Vor allem Kaltschaum, der durch das spezielle Aufschäumungsverfahren besonders punktelastisch und atmungsaktiv ist, ist mit tausenden kleiner Gasbläschen ausgestattet. Diese zerplatzen beim Zuschneiden des Materials und setzen organische Verbindungen in Form von Gasen frei.

Da aus Kostengründen diese Matratzenzuschnitte sofort weiterverarbeitet werden, hat das Gas gar keine Zeit, vollständig zu entweichen.

Schutzfolien, Verpackungen oder aufgebrachte Etikettierungen können ebenfalls schlechte Gerüche in das textile Material der Matratze eindringen lassen, wodurch es doch sehr unangenehm riechen kann, wenn die neue Liegefläche endlich da ist.

Giftig oder gar gesundheitsschädlich sind diese schlechten Gerüche nicht.

Vielmehr verflüchtigen diese sich recht schnell, wenn man die Liegefläche vor Gebrauch gründlich auslüftet.

Button Bettwaren

Der Autor:

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Oliver

„Schlaf ist für Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schläft, ist tagsüber fit und leistungsfähig."

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