Matratzen - wie man die optimale Matratze findet und richtig pflegt

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Ein wirklich gesunder und erholsamer Schlaf hĂ€ngt maßgeblich mit einer optimalen LiegeflĂ€che zusammen. Denn nur, wenn die QualitĂ€tsmatratze den individuellen Besonderheiten und Anforderungen entspricht, kann der Körper Nacht fĂŒr Nacht genĂŒgend Reserven fĂŒr den nĂ€chsten Tag sammeln. Doch es dĂŒrfte jedem bewusst sein, dass eine Matratze, die tagtĂ€glich benutzt wird, auch immer wieder starken Belastungen ausgesetzt ist, die frĂŒher oder spĂ€ter zu einer QualitĂ€ts- und Funktionsminderung fĂŒhren können.

Wir sagen Ihnen, welche Matratze wann geeignet ist, worauf Sie beim Kauf achten sollten und zeigen Ihnen Tipps & Tricks, wie Sie Ihre Matratze richtig pflegen, um so lange als möglich Freude daran zu haben.

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Inhaltsverzeichnis

Die Lebensdauer einer Matratze: Wie lange hÀlt sie?

GlĂŒcklicher Mann im Bett

Der Kauf einer neuen Matratze ist eine nicht unbedingt gĂŒnstige Angelegenheit, denn schließlich soll sie optimal auf die persönlichen BedĂŒrfnisse abgestimmt und qualitativ hochwertig sein. Von daher stellt sich wohl jeder einmal die Frage: Wie lange hĂ€lt meine Matratze?

In aller Regel empfehlen Experten, die Matratze nach 8 bis 10 Jahren gegen eine neue auszutauschen.

Mit einigen Tricks lÀsst sich die Lebensdauer der Matratze deutlich verlÀngern.

Welche Faktoren beeinflussen die Lebensdauer einer Matratze?

Matratzen sind generell einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. TagtÀglich verbringen wir rund 8 Stunden auf der LiegeflÀche. Dabei nutzen viele das Bett nicht nur zum Schlafen, sondern hier wird auch gerne ferngesehen, gegessen etc.

Model vor Matratzen

Sie ist also einer Vielzahl an EinflĂŒssen ausgesetzt, wie:

Feuchtigkeit

  • Entsteht durch KörperwĂ€rme und Schwitzen
  • Setzt sich gern im textilen Gewebe der Matratze ab
  • Verursacht Stock- und Schimmelflecken sowie sehr ungesundes Bettklima

Verunreinigungen

  • Hausstaub dringt meist durch den Lattenrost bis ins Innere der Matratze ein
  • KotrĂŒckstĂ€nde von Hausstaubmilben dringen von innen nach außen und haften im Textilgewebe
  • Kleinste Hautpartikel und Hautschuppen oder Haare werden von oben durch das textile Gewebe bis ins Innere der Matratze transportiert

Mechanischer Abrieb

  • Durch das Körpergewicht wird die Matratze hart gegen den Lattenrost gedrĂŒckt
  • Schlafbewegungen verursachen Reibung des Textilgewebes der Matratze an Bettrahmen und/oder Lattenrost

Auch die eventuell falsche Wahl der Matratze kann leicht dazu fĂŒhren, dass die LiegeflĂ€che nicht so lange hĂ€lt, wie sie sollte. Wer zum Beispiel stark schwitzt, sollte am besten eine atmungsaktive Matratze kaufen.

Woran merkt man, dass eine Matratze ausgetauscht werden sollte?

Einmal abgesehen von der Empfehlung die Experten und Hersteller bezĂŒglich der Lebensdauer einer Matratze geben, sind es durchaus auch andere GrĂŒnde, warum man eine LiegeflĂ€che austauschen sollte.

Meist sind es Anzeichen, die sich in der eigenen körperlichen Befindlichkeit Ă€ußern oder die aufgrund einer verĂ€nderten Lebenssituation entstehen können.

So sollte die Matratze ausgetauscht werden:

  • Wenn die Matratze Ă€lter als 8 bis 10 Jahre ist
  • Wenn sich bereits eine Kuhle in der LiegeflĂ€che gebildet hat
  • Wenn die Matratze nicht durch einen abnehmbaren Bezug geschĂŒtzt und Ă€lter als 7 Jahre ist
  • Wenn sie ein Raumgewicht von unter 30 RG aufweist und trotzdem tĂ€glich genutzt wird
  • Wenn sich zum Beispiel durch eine GewichtsverĂ€nderung oder Allergien die eigenen körperlichen BedĂŒrfnisse verĂ€ndert haben

Matratze vor Lattenrost

Wie lÀsst sich die Lebensdauer einer Matratze verlÀngern?

Auch wenn es zunÀchst als eine lange Zeit erscheint, wenn man sich eine neue Matratze zulegt, die empfohlenen 8 bis 10 Jahre ziehen unter UmstÀnden schnell ins Land.

Wenn man dann noch bedenkt, wie viele NÀchte die hochwertige LiegeflÀche mit den Schlafbewegungen, mit der Feuchtigkeit und mit Hausstaub, abgestorbenen Hautpartikeln und Haaren fertig werden muss, dann ist diese Zeitvorgabe durchaus berechtigt.

Man kann die Lebensdauer einer Matratze deutlich verlÀngern, indem man:

  • den passenden Matratzenschutz benutzt
  • möglichst eine LiegeflĂ€che mit abnehmbaren Bezug kauft
  • die Matratze regelmĂ€ĂŸig auslĂŒftet
  • der LiegeflĂ€che entsprechend einen passenden Lattenrost verwendet
  • der Matratze ausreichend Pflege zukommen lĂ€sst

Im Hinblick auf den passenden Matratzenschutz ist es nicht nur fĂŒr Allergiker unerlĂ€sslich, entweder eine Matratzenauflage, ein Unterbett oder gar einen Matratzenbezug zu benutzen. Jeder Schutz ist immens wichtig fĂŒr die LiegeflĂ€che.

Immerhin gelangen Hautpartikel und Hausstaub auf diese Weise nicht ungehindert in die Matratze, sondern verfangen sich im Matratzenschutz, den man in aller Regel mitwaschen kann.

Zudem verhindert ein solcher Schutz, dass die Matratze durch die Schlafbewegungen zu sehr am Bettgestell und auf dem Lattenrost entlangscheuert und abgenutzt wird. Diese Belastung fÀngt ein Bezug oder eine Unterlage perfekt ab.

Auch die durch die eigene Körpertemperatur entstehende Feuchtigkeit kann mit dem passenden Matratzenschutz nicht einfach in das Innere der Matratze eindringen.

Der Lattenrost aber stellt in jedem Fall die Unterfederung dar und sorgt fĂŒr eine ausreichende Luftzirkulation. Zumindest dann, wenn er der Matratzenart entsprechend gekauft wurde.

Durch regelmĂ€ĂŸiges Drehen und Wenden der Matratze kann man darĂŒber hinaus dafĂŒr Sorge tragen, dass immer genĂŒgend Feuchtigkeit entweichen kann und dass sich Liegekuhlen kaum bilden können, wodurch nicht so schnell MaterialermĂŒdungen auftreten.

Folgendes sollten Sie vermeiden:

  • Verzichten Sie bei der Pflege Ihrer Matratze auf ein krĂ€ftiges Klopfen und Absaugen, denn dadurch werden anhaftende Staub- oder auch Hautpartikel nur noch tiefer durch das textile Gewebe gedrĂŒckt und das kann im Inneren der Matratze fĂŒr erheblichen Schaden sorgen.
  • Unterlassen Sie Reinigungsaktionen, bei denen Seifenlauge oder generell viel Wasser im Spiel ist, denn diese Feuchtigkeit bekommen Sie unter UmstĂ€nden nie wieder aus dem Matratzenkern heraus. Hier droht eine massive Bildung von Stock- und Schimmelflecken, die sich gesundheitsgefĂ€hrdend auswirken.

Die funktionale QualitÀt der Matratze bestimmt, wie gut oder schlecht wir schlafen

Die Lebensdauer einer Matratze hĂ€ngt letztendlich nicht nur davon ab, wie sorglich damit umgegangen wird und welcher Matratzenschutz benutzt wird. Auch wenn eine LiegeflĂ€che als funktionstĂŒchtiger Gebrauchsgegenstand anzusehen ist, ist es dann wohl doch in den meisten FĂ€llen eine Kostenfrage, ob man sich frĂŒher oder doch lieber etwas spĂ€ter eine neue LiegeflĂ€che anschafft.

Schlussendlich ist es vor allem die funktionale QualitÀt der Matratze, die uns gut oder eher schlecht schlafen lÀsst.

DarĂŒber hinaus kommt es auf die Materialien an, aus denen die Matratze gefertigt wurde. Generell sind Kaltschaum-, Federkern- oder auch Latexmatratzen sehr hochwertig verarbeitet.

Die Schlafgewohnheiten und individuelle AnsprĂŒche spielen eine Rolle, welcher Matratzentyp ideal ist und ins heimische Bett sollte.

Auch der HÀrtegrad einer Matratze oder die MatratzenstÀrke können einen immensen Unterschied in der zu erwartenden Lebensdauer ausmachen.

Besonders dĂŒnne LiegeflĂ€chen, wie man sie unter UmstĂ€nden fĂŒr ein gelegentlich genutztes GĂ€stebett anschafft, werden mit Sicherheit nicht lĂ€nger als 4 Jahre halten, wenn sie dann doch öfter benutzt werden.

Welche Matratze auch immer demnĂ€chst im neuen Bett liegen wird: Durch die entsprechende Pflege und einen optimalen Matratzenschutz lĂ€sst sich die Lebensdauer einer jeden Matratze verlĂ€ngern, so dass man unter UmstĂ€nden 8 bis 10 Jahre VergnĂŒgen an der LiegeflĂ€che haben kann.

RegelmĂ€ĂŸig gedreht und gewendet kann sich Feuchtigkeit nicht in der Matratze festsetzen. Mit einem passenden Bezug ausgestattet, können Staub und Hautpartikel nicht ins Innere der Matratze eindringen.

Aufwachende Frau

Generell spielt eine gute Luftzirkulation und ein möglichst atmungsaktives Material eine große Rolle dabei, ob eine LiegeflĂ€che lange oder nicht so lange haltbar ist, wenn sie tagtĂ€glich benutzt wird.

Ob und wann eine Matratze ausgetauscht werden muss, hÀngt von den persönlichen UmstÀnden ab.

Sobald die QualitĂ€tsmerkmale einer LiegeflĂ€che aufgrund von Erkrankungen und einem verĂ€nderten Köpergewicht nicht mehr ausreichend sind, sobald sich im textilen Obermaterial Risse bilden, Liegekuhlen sicht- und spĂŒrbar werden oder sich Stock- und Schimmelflecken gebildet haben, muss die Matratze auf dem schnellsten Weg ausgetauscht werden.

Die Frage ist nun, welche Matratze ist die richtige? Oft hört man heute von Matratzen, die fĂŒr jeden passend sind. Aber stimmt das wirklich?

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Eine Matratze, die fĂŒr jeden passt - das ist Unsinn!

Verschiedene Menschen

Es dĂŒrfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Anspruch und individuelles BedĂŒrfnis hat, wenn es um die Bettausstattung geht.

WÀhrend der eine lieber eine Matratze hat, in die er weich einsinkt, hÀlt sich der andere lieber an eine feste LiegeflÀche.

Doch nicht nur die Schlafgewohnheiten sind bei der Matratzenwahl ausschlaggebend. Immerhin sind wir nicht alle gleich groß und haben nicht alle das gleiche Körpergewicht.

Auch unser körperlicher Zustand ist nicht gleich, denn wir sind alle weder gleich alt, noch sind wir alle auf dem gleichen Stand der Gesundheit.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Eine Matratze, die fĂŒr jeden passt – das ist Unsinn!

Eine Matratze sollte nicht fĂŒr jedermann passen, sondern allein auf Sie abgestimmt sein!

Die Vielfalt der Matratzen ist nicht etwa eine Erfindung von Herstellern, die sich mit einer großen Produktvielfalt am Markt etablieren wollen. Vielmehr rĂŒhrt die mittlerweile große Auswahl an unterschiedlichen Matratzen daher, dass wissenschaftliche Studien immer wieder aufzeigen, wie unterschiedlich die BedĂŒrfnisse und AnsprĂŒche beim Schlafen sind.

Bevor man sich fĂŒr eine bestimmte Matratzenart entscheidet, sollte man prĂŒfen, welche BedĂŒrfnisse man selbst hat und welche Besonderheiten die neue LiegeflĂ€che aufweisen sollte, damit man immer zu einem gesunden und erholsamen Schlaf finden kann.

Schlafender Mann

Individuelle AnsprĂŒche und BedĂŒrfnisse richten sich beim Matratzenkauf unter anderem nach:

  • der ĂŒblichen Schlafposition (seitlich, RĂŒcken Bauch)
  • dem persönlichen Körpergewicht
  • dem eigenen Temperaturempfinden beziehungsweise dem WĂ€rmebedarf
  • vorhandenen Allergien oder einer AnfĂ€lligkeit diesbezĂŒglich
  • nach der körperlichen Verfassung im Hinblick auf orthopĂ€dische Befunde
  • nach dem individuellen Schlafverhalten

Was die Schlafposition angeht, die man ĂŒblicherweise einnimmt, oder auch das persönliche Körpergewicht, so ist schnell klar, dass diese beiden Faktoren ausschlaggebend dafĂŒr sind, welchen HĂ€rtegrad die Matratze haben sollte.

Beispielsweise sollte die hochwertige LiegeflĂ€che bei einem SeitenschlĂ€fer andere Körperregionen unterstĂŒtzen als bei einem RĂŒckenschlĂ€fer.

Dieser verschieden gelagerte HÀrtebereich ist schlussendlich ausschlaggebend, bezieht man das persönliche Körpergewicht mit ein.

Je schwerer man ist, umso tiefer sinkt man in die LiegeflĂ€che ein und die stĂŒtzende Funktion einer QualitĂ€tsmatratze kommt unter UmstĂ€nden nicht mehr zum Tragen, weil bei einer Allroundmatratze nicht mehr auf die individuellen AnsprĂŒche eingegangen werden kann.

Auch das Temperaturempfinden ist wichtig, will man die passende Matratze finden. Wer beispielsweise sehr schnell friert, sollte sich eher fĂŒr eine Kaltschaummatratze entscheiden, da eine Federkernmatratze die WĂ€rme nicht so gut speichern kann.

Ob man an einer Allergie leidet oder nicht, schlÀgt sich ebenfalls in der Auswahl der Matratze nieder. Denn möglicherweise ist eine Latexmatratze oder eine staubanfÀllige LiegeflÀche keine gute Wahl, will man allergieauslösende Momente minimieren.

Was die körperliche Verfassung angeht, so wird man gegebenenfalls darauf achten mĂŒssen, ob die ausgewĂ€hlte Matratze genau die StĂŒtzfunktionen bieten kann, die man unbedingt benötigt, weil man an z.B. an starken RĂŒckenschmerzen leidet.

In diesem Fall muss eine Matratze nicht nur die betroffenen Stellen gut stĂŒtzen, sondern auch optimal nachgeben, damit Muskeln und Gelenke ĂŒber Nacht entspannen und regenerieren können.

Verschiedene Menschen

Empfohlene Matratzen fĂŒr die unterschiedlichen AnsprĂŒche und BedĂŒrfnisse

Die jeweiligen AnsprĂŒche und BedĂŒrfnisse unterscheiden sich stark, so dass es wenig Sinn macht, eine Matratze zu wĂ€hlen, die gerade der Verkaufsschlager ist.

Allergiker Sofern keine Latexallergie vorliegt, bietet sich eine Latexmatratze besonders gut an, da sie nicht so viel Hausstaub anzieht.
SeitenschlÀfer Empfehlenswert ist hier eine Matratze aus Viscoschaum.
BauchschlĂ€fer FĂŒr diese ĂŒberwiegende Schlafposition ist eine stabile Federkernmatratze zu empfehlen.
RĂŒckenschlĂ€fer Auch hier kann die Federkernmatratze eine gute Wahl sein, damit RĂŒcken und Bandscheibe gut gestĂŒtzt werden.
"Frostbeulen" FĂŒr Personen, die leicht frieren, sind Visco- oder Kaltschaummatratzen zu empfehlen, da sie die WĂ€rme besser speichern.
„Hitzköpfe“ Durch die sehr gute Luftzirkulation ist eine Federkernmatratze bei Personen, die schnell und stark schwitzen, die bessere Alternative.
„Schwergewichte“ Hier sollte vorzugsweise eine stabile Federkernmatratze gewĂ€hlt werden, damit der Körper nicht zu weit und zu tief in die LiegeflĂ€che einsinkt.
Kinder FĂŒr die Kleinsten sind in erster Linie jene Matratzen wichtig, die sich dem kleinen, in der körperlichen Entwicklung befindlichen Körper wunderbar anpassen und gĂ€nzlich ohne schĂ€dliche Inhaltsstoffe gefertigt wurden.

Eine Matratze, die fĂŒr alle passt, die gibt es nicht!

Eine Matratze, die fĂŒr jeden passt – das ist nicht nur Unsinn, sondern es gibt sie einfach nicht!

Im Grunde kann es sie auch nicht geben, denn wir alle haben ganz unterschiedliche Schlafgewohnheiten, individuelle BedĂŒrfnisse und AnsprĂŒche.

Das beginnt mit der körperlichen Konstitution, geht ĂŒber Temperaturempfinden und Körpergewicht beziehungsweise Alter und endet bei der Schlafposition, die wir bevorzugt einnehmen. Matratzen von heute sind nicht eben mal so entworfen und gefertigt worden.

Vielmehr liegen ihnen langfristige wissenschaftliche Studien zugrunde, die weit ĂŒber das verwendete Material hinausgehen.

Wir alle wissen, dass ein gesunder Schlaf unabdingbar fĂŒr unser Wohlbefinden ist. Nur wer im Schlaf wirklich entspannen kann, nur bei wem sich der Körper optimal regenerieren kann, nur derjenige ist am nĂ€chsten Tag ausgeruht genug, um den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden.

Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass man sich vor dem Matratzenkauf hinreichend informiert und beraten lÀsst.

Ist die LiegeflĂ€che nicht perfekt auf die eigenen BedĂŒrfnisse und AnsprĂŒche angepasst, kommt es im besten Fall zu schmerzhaften Verspannungen und im schlimmsten Fall unter UmstĂ€nden zu Depressionen, um nur einige Auswirkungen der falschen Matratzenwahl aufzuzeigen.

Wer also behauptet, dass es eine Mega-Matratze gibt, die sich jedem Schlaftyp anpasst und fĂŒr jeden von uns geeignet ist, dem scheinen die kleinen und feinen Unterschiede entgangen zu sein, die uns Menschen ausmachen.

Die richtige Matratze auszuwÀhlen und zu kaufen sollte niemals eine Sache von nur 5 Minuten sein.

Vielmehr ist es ratsam, sich dafĂŒr hinreichend Zeit zu nehmen, denn mit einer guten LiegeflĂ€che werden wir die nĂ€chsten acht bis zehn Jahre viele gemeinsame NĂ€chte verbringen.

Zwei Begriffe sind es unter anderem, die beim Matratzenkauf immer wieder auftauchen. Allerdings wissen viele nicht, was sie bedeuten. Die Rede ist von FlÀchenelastizitÀt und PunktelastizitÀt. Was bedeuten die Begriffe, worin liegen die Unterschiede und wer sollte worauf Wert legen?

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FlÀchenelastizitÀt versus PunktelastizitÀt bei Matratzen: Was ist was? Was der Unterschied?

Hand auf Matratze

Hochwertige Matratzen, die den eigenen AnsprĂŒchen und BedĂŒrfnissen gerecht werden, haben verschiedene QualitĂ€tsmerkmale. Mitunter ist auch gar nicht so leicht, wirklich die richtige LiegeflĂ€che fĂŒr sich selbst zu finden. Neben Preis, Material und GrĂ¶ĂŸe kommt es auch auf die FlĂ€chenelastizitĂ€t und die PunktelastizitĂ€t bei Matratzen an.

Was versteht man unter FlÀchenelastizitÀt bei Matratzen?

Der Name verrĂ€t es eigentlich schon: Bei einer flĂ€chenelastischen Matratze sinkt der Körper nicht nur punktuell dort in die LiegeflĂ€che ein, wo er direkt aufliegt, sondern großflĂ€chig.

Das bedeutet:

  • man hat weitaus mehr Bewegungsfreiraum
  • leichtere Körperregionen, wie zum Beispiel der RĂŒcken, werden nicht gestĂŒtzt
  • die WirbelsĂ€ule kann nicht in der natĂŒrlichen S-Haltung liegen, sondern hĂ€ngt durch
  • es findet kaum eine Anpassung an die Körperkontur oder die Liegeposition statt

Da diese Eigenschaften in aller Regel schnell zu RĂŒckenschmerzen und Schlafstörungen fĂŒhren beziehungsweise von Experten als ungĂŒnstig bis ungesund eingestuft werden, gibt es solche Matratzen immer seltener im Handel.

Am besten kann man die QualitĂ€tsmerkmale bei einer Bonellfederkern-Matratze erkennen. Diese LiegeflĂ€chen sind extrem flĂ€chenelastisch. Das liegt vor allem daran, dass Federn miteinander verbunden sind und kaum RĂŒckstellkraft besitzen.

Man kann das unter anderem deutlich daran spĂŒren, wenn man sich auf einer solchen Matratze umdreht. Die LiegeflĂ€che wird dabei nachschwingen.

FĂŒr wen eignen sich diese Matratzen?

Vermutlich sind die vorgenannten Eigenschaften einer flĂ€chenelastischen Matratze fĂŒr die meisten Menschen eher nachteilig.

Dennoch sind diese LiegeflĂ€chen gut geeignet fĂŒr:

  • BauchschlĂ€fer
  • Babys
  • Kinder und Jugendliche

Gerade fĂŒr Babys, Kinder und Jugendliche ist eine flĂ€chenelastische LiegeflĂ€che gut geeignet. Zum einen, weil sie ein sehr viel geringeres Gewicht aufweisen, als Erwachsene.

Zum anderen befinden sie sich noch im stÀndigen Wachstum. Das bedeutet, dass sich ihr Skelettbau noch nicht vollstÀndig entwickelt hat und sich somit nahezu stÀndig in VerÀnderung befindet.

Baby im Bett

Hinweis: Besonders bei Babys wird empfohlen, auf eine flĂ€chenelastische Matratze zurĂŒckzugreifen. AnpassungsfĂ€hige LiegeflĂ€chen bieten dem Baby nicht genug Bewegungsfreiheit und können zudem das Köpfchen zu tief einsinken lassen, wodurch eine erhöhte Erstickungsgefahr entsteht.

Erwachsene, die mit Vorliebe auf dem Bauch schlafen, profitieren von einer solchen Matratze ebenso. Bei jeder anderen Matratze wĂŒrden sie zu stark einsinken und ergonomisch eher ungesund liegen.

Aber durchtrainierte Erwachsene, wie beispielsweise Leistungssportler, finden auf einer flĂ€chenelastischen LiegeflĂ€che einen guten Schlaf. Bei ihnen liegt der Vorteil ganz klar in der durchtrainierten Muskulatur, die meist nicht so viel UnterstĂŒtzung braucht.

Was bedeutet PunktelastizitÀt?

Von einer PunktelastizitÀt bei Matratzen spricht man, wenn der liegende Körper prÀzise an den Stellen nachgibt, wo man direkt auf der LiegeflÀche liegt.

Das bedeutet:

  • schwere Körperregionen sinken in die Matratze ein
  • leichtere Körperpartien werden gestĂŒtzt
  • der Bewegungsfreiraum fĂŒr die einzelnen Körperregionen ist ein wenig eingeschrĂ€nkt

Das hat zur Folge, dass der vom Körper erzeugte Druck gleichmĂ€ĂŸig auf der LiegeflĂ€che verteilt wird.

Zudem erfolgt eine punktgenaue Anpassung in ergonomisch korrekter Weise an die Körperkontur, so dass selbst die WirbelsĂ€ule in ihrer natĂŒrlichen S-Form gelagert werden kann.

Handabdruck auf Matratze

Wer profitiert von solchen Matratzen?

Punktelastische Matratzen sind nahezu fĂŒr alle Schlaftypen geeignet. Ganz besonders fĂŒr Menschen, die mit Nacken-, Schulter- oder RĂŒckenschmerzen zu kĂ€mpfen haben oder gern auf der Seite schlafen.

Durch das punktuelle Einsinken in die LiegeflĂ€che werden Gelenke, Muskeln sowie das Skelett entlastet und gestĂŒtzt und können ergonomisch korrekt gelagert werden.

Hinweis: BauchschlÀfer sowie Babys und Kleinkinder sollten nicht auf einer Matratze mit ausgewiesener PunktelastizitÀt schlafen.

Woran erkennt man den Unterschied?

Nicht immer wird es deutlich, ob es sich nun um eine punktelastische oder flÀchenelastische Matratze handelt, wenn man im FachgeschÀft steht.

Mit einem einfachen Trick findet man ohne großartiges Probeliegen heraus, was fĂŒr eine Art Matratze es nun ist. Dazu einfach die Hand oder einzelne Finger fest auf die LiegeflĂ€che drĂŒcken. Entsteht direkt unter dem Finger oder der Hand eine kleine Mulde, dann ist es eine punktelastische Matratze. Sinkt die Matratze jedoch in grĂ¶ĂŸerer Umgebung ein, dann handelt es sich um eine flĂ€chenelastische LiegeflĂ€che.

Hinweis: Üblicherweise fĂŒhlt sich eine punktelastische Matratze besonders weich an und man hat beim Test den Eindruck, sehr tief in die LiegeflĂ€che einsinken zu können. Doch wenn man mit dem gesamten Körper auf dieser Matratze liegt, wird das Gewicht geleichmĂ€ĂŸig verteilt, sodass man nicht mehr so tief einsinkt.

Hand, die Matratze fĂŒhlt

DarĂŒber hinaus lĂ€sst es sich am Aufbau der Matratze und an den verarbeiteten Materialien oft erkennen, welche Art von LiegeflĂ€che es ist.

So gehören Kaltschaum-, Viscoschaum-, Gelschaum- und Latexmatratzen ĂŒblicherweise zu den punktelastischen AusfĂŒhrungen, wĂ€hrend eine Matratze mit Bonellfederkern flĂ€chenelastisch ist.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, kann den Test im Liegen machen. Bei einer flÀchenelastischen Matratze wird die gesamte LiegeflÀche leicht nachschwingen, wenn man sich umdreht.

Schlussendlich sagt das jeweilige Raumgewicht, abgekĂŒrzt RG, viel ĂŒber die jeweilige ElastizitĂ€t einer Matratze aus.

Je höher das Raumgewicht ist, desto höher sind auch ihre punktelastischen Eigenschaften.

Welche Matratze am Ende die bessere ist und in die nĂ€here Wahl kommt, hĂ€ngt nicht vom Preis oder dem Material ab, sondern einzig und allein von den persönlichen BedĂŒrfnissen und AnsprĂŒchen.

BauchschlÀfer profitieren eher von der flÀchenelastischen Matratze, wÀhrend beispielsweise SeitenschlÀfer eindeutig mehr von einer punktelastischen LiegeflÀche haben.

Wer zu jenen Menschen gehört, die sich in der Nacht sehr hÀufig drehen und wenden, wird mit einer solchen Matratze unter UmstÀnden gut bedient sein, denn im Gegensatz zu flÀchenelastischen Matratzen schwingen diese nicht so nach.

Um orthopĂ€dischen Problemen vorzubeugen, empfiehlt sich außerdem meist eine punktelastische Matratze.

Nur Sportler mit einem gut durchtrainierten Körper können von beiden Matratzen profitieren. Bei ihnen sind die Muskelgruppen meist so stark ausgebildet, dass sie ohne zusĂ€tzliche StĂŒtze in einer ergonomisch gesunden Haltung schlafen können.

Gerade, wenn man etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt, ist es grundlegend, sich fĂŒr den richtigen Matratzentyp und Lattenrost zu entscheiden. Was sollten Sie beim Matratzenkauf beachten, wenn Sie ein höheres Körpergewicht haben?

Button Matratzen


Was Schwergewichtige beim Kauf von Matratzen und Lattenrosten beachten sollten

Mann auf Matratze

Bei Menschen mit höherem Gewicht ist es von immenser Wichtigkeit, die richtige Matratze zu kaufen, da hier noch einige Faktoren mehr beachtet werden mĂŒssen.

Was Matratze und Lattenrost fĂŒr Schwergewichtige können mĂŒssen

Hat man ein höheres Gewicht, dann wirken sowohl auf die Matratze als auch auf den Lattenrost grĂ¶ĂŸere KrĂ€fte.

Die besondere Schwerkraft oder auch das Eigengewicht bringen es mit sich, dass der Schlafende in die Matratze stÀrker einsinkt als ein Kind oder ein Mensch mit geringem Gewicht. Hinzu kommt, dass der Lattenrost aufgrund des von oben wirkenden Gewichtes stÀrker durchgebogen wird als bei leichteren Menschen.

Matratze und Lattenrost mĂŒssen fĂŒr Schwergewichtige um einiges stabiler sein, um einen gesunden Gegendruck erzeugen zu können. Nur so kann ein schwererer Mensch den eigenen Körper so lagern, dass die WirbelsĂ€ule gestĂŒtzt wird.

Hinweis: Im Übrigen ist der Körper eines ĂŒbergewichtigen Menschen viel druckempfindlicher, als der eines „Fliegengewichtes“.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten:

  • Matratzen sollten fester und hĂ€rter sein
  • Der Matratzenkern sollte stabil und hochwertig sein
  • Die Matratze sollte nicht nur robust, sondern auch atmungsaktiv sein
  • Lattenroste sollten widerstandfĂ€higer und besonders stabil sein
  • Eine Höhe von mindestens 16 cm ist bei Matratzen fĂŒr Schwergewichtige optimal Lattenroste sollten eine flexible Zone fĂŒr den Schulterbereich und eine sogenannte Beckenkomfortzone aufweisen
  • Nicht nur die Rahmen, sondern auch die Federleisten des Lattenrostes selbst sollten verstĂ€rkt sein
  • Die Federleisten wiederum sollten bei einem Lattenrost fĂŒr Schwergewichtige in elastischen Kappen stecken

Mann mit verschiedenen Matratzen

Tipp: Extrem schwergewichtige Personen sollten die Anschaffung einer sogenannten XXL Matratze in ErwĂ€gung ziehen. Diese sind speziell auf die BedĂŒrfnisse von Personen ĂŒber 130 kg ausgerichtet.

Was passiert, wenn keine geeignete Matratze und Lattenrost fĂŒr Schwergewichtige an Bord sind?

ZunÀchst einmal kommt es in einem falsch ausgestatteten Bett schnell dazu, dass der schwergewichtige Mensch so tief in die Matratze einsinkt, dass diese kaum noch Gegenwehr bietet und der Körper nahezu direkt auf dem Lattenrost liegt.

Dieser aber biegt sich zu sehr durch, so dass es bei billigen Lattenrosten durchaus dazu fĂŒhren kann, dass diese nicht mehr nachgeben und kurzerhand durchbrechen.

In Bezug auf die eigene Gesundheit und den Liegekomfort fĂŒhrt die falsche Matratze zu schmerzhaften Verspannungen und einer schlechten Durchblutung.

Die Folgen zeichnen sich meist schon am nĂ€chsten Tag ab. Man ist mĂŒde und nicht ausgeruht, fĂŒhlt sich kaputt und an allen Stellen zwickt und zwackt es, als ob man gar nicht geschlafen hĂ€tte.

Diese Matratzen eignen sich besonders gut fĂŒr Schwergewichtige

Menschen mit Übergewicht benötigen eine feste LiegeflĂ€che, die dennoch so aufgebaut ist, dass sie den Körper bis zu einem gewissen Punkt einsinken lĂ€sst. Mit einer Naturlatex- oder auch Kaltschaummatratze lĂ€sst sich das wunderbar erreichen.

Meist sind diese LiegeflĂ€chen zusĂ€tzlich mit einem sogenannten 7-Zonen-Kern ausgestattet, so dass die WirbelsĂ€ule und das Becken in jeder Schlafposition optimal gestĂŒtzt werden.

Der HĂ€rtegrad der Matratze sollte jener des H5 sein, da dieser besonders fĂŒr Menschen mit einem Körpergewicht von ĂŒber 130 kg geeignet ist.

Mann auf Matratze

Was sollten Schwergewichtige beim Kauf von Matratzen und Lattenrosten beachten?

In erster Linie kommt es natĂŒrlich darauf an, dass sowohl die Matratze als auch der Lattenrost entsprechend der BettgrĂ¶ĂŸe gekauft werden. DarĂŒber hinaus sollte man die nachfolgenden Fragen im Hinterkopf behalten, um sich beim Kauf einer geeigneten Matratze und dem passenden Lattenrost leichter zu tun.

  1. Welchen HĂ€rtegrad hat die Matratze? -> H5 ist ideal fĂŒr Menschen mit einem Körpergewicht von ĂŒber 130 kg, muss aber unter UmstĂ€nden angefragt werden.
  2. Mit welchem Matratzenkern ist die LiegeflÀche ausgestattet? -> Der Kern sollte formstabil und besonders belastbar sein. Am besten mit einem Raumgewicht zwischen RG50 und RG60.
  3. Welche Höhe besitzt die Matratze? -> Empfehlenswert ist eine Matratzenhöhe von mindestens 16 cm, damit man als schwergewichtiger Mensch nicht zu tief einsinkt und trotzdem noch bequem liegen kann.
  4. Besteht der Lattenrost aus verstÀrkten Bauteilen, also Rahmen und Federleisten? -> Diese VerstÀrkung verhindert, dass sich der Lattenrost durch den hohen Druck von oben zu sehr durchbiegt.
  5. Besitzt der Lattenrost elastische Kappen auf den Federleisten? -> Dadurch wird die AnpassungsfÀhigkeit erhöht.
  6. Welche Höhe hat der Lattenrost? -> Mit einer Höhe von ca. 8 cm ist er optimal, da dadurch das Ein- und Aussteigen aus dem Bett erleichtert wird.
  7. VerfĂŒgt der Lattenrost ĂŒber eine verstĂ€rkte Mittelzone? -> Dadurch wird der Beckenbereich besonders gestĂŒtzt.
  8. Besitzt der Lattenrost eine flexible Zone fĂŒr den Schulterbereich? -> Dadurch lassen sich Verspannungen und Durchblutungsstörungen vermeiden. Ergo kann man auch als ĂŒbergewichtiger Mensch in ergonomisch korrekter Seitenlage schlafen.
  9. Ist der Lattenrost mit einem sogenannten Mittelgurt ausgerĂŒstet? -> Dieser Gurt sorgt fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸigere Gewichtsverteilung und sorgt im Umkehrschluss dafĂŒr, dass es zu einer optimalen Druckentlastung kommt.

Bei Matratzen fĂŒr Schwergewichtige ist der passende Matratzenschutz unerlĂ€sslich, denn natĂŒrlich findet auf diesen LiegeflĂ€chen ein mechanischer Abrieb statt oder es kann Schmutz und Feuchtigkeit eindringen.

Allerdings gilt es ebenso fĂŒr alle anderen: Der richtige Matratzenschutz ist essentiell, um lange Freude an der Matratze zu haben und sie in einem qualitativ hochwertigen Zustand zu halten.

Noch immer gibt es aber viele, die keinen Matratzenschutz fĂŒr ihre Matratze verwenden. Nicht selten sorgen dann Flecken auf der Matratze fĂŒr Sorgenfalten.

WĂ€re die Matratze ausreichend geschĂŒtzt, dann ergĂ€be sich dieses Problem nicht, denn MatratzenbezĂŒge und Co können in der Waschmaschine gewaschen werden.

Was aber kann man gegen Flecken auf der Matratze machen, wenn es denn einmal passiert ist und kein Matratzenschutz verwendet wurde?

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Flecken auf der Matratze? So werden Sie Flecken auf der Matratze los!

Weinflecken

FĂŒhrt man sich vor Augen, dass unsere Matratzen Nacht fĂŒr Nacht den grĂ¶ĂŸten Belastungen ausgesetzt sind, so wird schnell klar, dass Flecken dazu gehören.

Verunreinigungen, wie sie durch sehr starkes Schwitzen oder durch das eine oder andere Malheur auftreten können, sind gerade bei den LiegeflÀchen oftmals ein Problem.

Solange die Matratze ĂŒber keinen abnehmbaren Bezug verfĂŒgt oder anderweitiger Matratzenschutz verwendet wird, der waschbar ist, lassen sich Blut-, Urin- oder starke Schweißflecken schlecht entfernen.

Durch was kann eine Matratze fleckig werden?

Es kann natĂŒrlich viele GrĂŒnde haben, warum sich auf der geliebten Matratze plötzlich Flecken vorfinden. Vielleicht ist einmal ein GetrĂ€nk oder Ă€hnliches verschĂŒttet worden.

Oder aufgrund einer Erkrankung kam es zum BettnĂ€ssen oder eine Wunde hat geblutet. Junge Frauen haben manchmal das Problem, dass die Monatsblutung ĂŒberraschend und ungeplant wĂ€hrend des Schlafens eintritt.

Flecken in der Matratze können auch daher rĂŒhren, dass die LiegeflĂ€che zu schlecht belĂŒftet wurde, so dass sich Stock- und Schimmelflecken bilden, da die Feuchtigkeit nicht abgeleitet werden kann.

Doch es gibt so einige Tipps und Tricks, wie man die Flecken aus der Matratze entfernen kann.

Wie kann man am besten Flecken aus der Matratze entfernen?

Idealerweise sollte eine Matratze immer mit einem abnehmbaren Bezug aus Doppeltuch oder Drell bezogen werden. Derartige BezĂŒge halten Verunreinigungen nicht nur von der LiegeflĂ€che fern, sondern lassen sich waschen beziehungsweise bei Drell mit einer BĂŒrste gut reinigen.

Eine passende Matratzenauflage ist zudem ein Matratzenschutz, der FlĂŒssigkeiten gar nicht erst zur textilen OberflĂ€che der LiegeflĂ€che vordringen lĂ€sst.

Matratzenbezug

Tipps fĂŒr die Entfernung der unterschiedlichen Fleckenarten

Je nachdem, durch welche UmstÀnde die Flecken auf der Matratze entstanden sind, kann sich die Fleckentfernung einfach oder schwierig gestalten.

Sofern die Matratze einen passenden Matratzenschutz in Form eines Bezuges oder einer Auflage besitzt, ist es einfach. Denn dieser Schutz kann abgenommen und gereinigt werden.

Je nach Material kann hier mit einer Waschtemperatur von bis zu 60°C oder auch 90°C gereinigt werden.

FĂŒr die unterschiedlichen Arten von Flecken haben sich verschiedene Reinigungsarten bewĂ€hrt.

Fleck auf Matratze

ZunÀchst sollte man bei der Reinigung der Matratze beachten:

  • dass die Matratze seitlich aufgestellt wird, um zu verhindern, dass die ReinigungsflĂŒssigkeit zu tief in das Innere der LiegeflĂ€che eindringen kann
  • dass die Herstellerhinweise zur Pflege der Matratze beachtet werden
  • dass zu starke Verschmutzungen am besten von einem Profi gereinigt werden sollten
  • dass die zu behandelnden Flecken mit flĂŒssigen Hausmitteln nicht zu stark berieben werden, sondern nur damit gut betupft werden
  • dass die einzelnen Hausmittel unterschiedlich lange einwirken mĂŒssen

Nachfolgend sind die unterschiedlichen Typen von Flecken sowie die ideale Reinigungsart aufgefĂŒhrt:

Blutflecken Lassen sich am besten mit einer Kochsalzlösung, Gallseife, Backpulver oder einer Sodalauge entfernen. Bei ganz frischen Blutflecken kann aber auch ein Feinwaschmittel verwendet werden. Es empfiehlt sich aber, die Flecken nach der Reinigung mit einem Desinfektionsmittel nachzubehandeln.
Urinflecken Hier kann Zitronensaft, ein weißer Essig oder auch eine Waschmittellösung zur Fleckenentfernung beitragen. Doch auch hier ist eine Nachbehandlung mit Desinfektionsmittel angebracht.
Schweißflecken Abnehmbare BezĂŒge der Matratze lassen sich einfach mit einer Lauge aus Wasser und Waschsoda, Natron oder Gallseife behandeln, um die RĂŒckstĂ€nde vom vielen Schwitzen zu beseitigen. Aus der Matratze selbst kann man diese Flecken am besten mit Essig, ZitronensĂ€ure, Natron, Backpulver oder auch Ammoniak entfernen.
Stock- und Schimmelflecken Zitronensaft, Salz und Sonneneinstrahlung können hier gute Reinigungsmethoden sein. Sollte indes der Schimmelbefall bereits sehr großflĂ€chig bestehen, empfiehlt sich dann doch besser der Austausch der Matratze.
Flecken von Erbrochenem ZunĂ€chst sollte hier die aufkommende FlĂŒssigkeit mit Hilfe von Mehl, Salz oder Katzenstreu an der OberflĂ€che gebunden werden. Danach alle Reste vorsichtig von der Matratze entfernen, bevor man mit Gallseife und heißem Wasser die verbliebenen Flecken beseitigt. Mit einer Essiglösung sollten anschließend die Flecke nachbehandelt werden.
Sperma Die meist eingetrockneten Flecke lassen sich einfach mit Zitronensaft gut vorbehandeln, bevor man dann mit einer Mischung aus Wasser und Duschgel, Waschmittel oder auch SpĂŒlmittel die Flecken entfernt. Hierbei ist es ganz wichtig, kein heißes Wasser zu verwenden.
Kaffeeflecken Gegen diese dunklen Flecken hilft am besten Zitronensaft oder Waschmittelschaum.
Rotweinflecken Mineralwasser und Salz bieten hier die optimale Mischung, um die hartnÀckigen Flecke aus der Matratze zu entfernen.

Welche Hausmittel eignen sich, um Flecken aus der Matratze zu entfernen?

Je nach Art der Verschmutzung sollten Hausmittel eingesetzt werden, die besonders hilfreich zur jeweiligen Fleckenbehandlung sind.

Wichtig ist dabei die Einwirkzeit, denn diese ist schlussendlich ausschlaggebend dafĂŒr, ob sich ein Fleck gut entfernen lĂ€sst oder hartnĂ€ckig in der textilen OberflĂ€che der Matratze verbleibt.

  • So sollte Backpulver beispielsweise immer zwischen 15 und 20 Minuten einwirken können.
  • Ebenso braucht Salz eine geraume Zeit, bis es alle Farbstoffe aus dem Textilmaterial herausgezogen hat.
  • Wer indes fĂŒr die Kaffeefleckenbeseitigung Quark verwendet, muss mit einer Einwirkzeit von 4 bis 5 Stunden kalkulieren.

Hinweis: Nachdem die Flecken mit den entsprechenden Hausmitteln behandelt wurden und die jeweilige Einwirkzeit abgelaufen ist, sollte man in keinem Fall die Matratze zu stark bereiben oder absaugen. Besser ist es, wenn man dann mit einer weichen BĂŒrste die RĂŒckstĂ€nde der Hausmittel vorsichtig abbĂŒrstet oder abschabt.

Hat man vorab die Flecken und die aufgebrachten Reinigungsmittel gut abtrocknen lassen, ist das kein Problem mehr.

AltbewÀhrte Hausmittel sind oft ein Retter in der Not

Um Flecken aus der Matratze zu entfernen, bedarf es nicht in jedem Fall einer professionellen Reinigung oder gar aggressiver Chemikalien. HÀufig können altbewÀhrte Hausmittel hilfreiche Retter in der Not sein.

Wichtig ist dabei immer, dass man niemals eine mit Flecken ĂŒbersĂ€te Matratze liegend reinigt.

Besser ist es, sie aus dem Bett zu nehmen, gegen die Wand zu lehnen und dann erst mit der Reinigung beginnt. Denn auf diese Weise können die Reinigungsmittel nicht ins Matratzeninnere vordringen, wo sie unter UmstĂ€nden einen weit grĂ¶ĂŸeren Schaden verursachen.

Nach dem Reinigen sollte die behandelte Stelle immer genĂŒgend Zeit haben, um gut abzutrocknen. So lassen sich die RĂŒckstĂ€nde bequem abbĂŒrsten oder abschaben.

Tipp: Noch besser und vor allem einfacher ist es aber, von vornherein einen geeigneten Matratzenschutz zu benutzen. So können gar nicht erst FlĂŒssigkeiten wie zum Beispiel Blut, Urin oder Kaffee auf die LiegeflĂ€che gelangen und dort ihre Flecken hinterlassen. Hier kann ein Matratzenbezug oder auch eine passende Matratzenauflage dafĂŒr Sorge tragen, dass die Verunreinigungen gar nicht erst gefĂ€hrlich werden können!

Hinsichtlich von Schweißflecken sollte beachtet werden, dass durch ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen diese Flecken nicht immer nur an der sichtbaren Oberseite zu finden sind. Durch den Abtransport von Schweiß sind hier oftmals genau die Stellen der Matratze betroffen, die auf dem Lattenrost aufliegen.

Helles Schlafzimmer

Deswegen empfiehlt sich eine Matratzenunterlage, wenn man schon keinen abnehmbaren Bezug auf der LiegeflÀche hat.

Ein optimaler Schutz der Matratze verhindert:

  • Dass Hausstaub, Hautpartikel oder Haare in die Matratze eindringen können.
  • Dass durch die Schlafbewegungen das Textilgewebe der Matratze dĂŒnn und rissig wird.
  • Dass Feuchtigkeit in das Innere der Matratze eindringen und sich dort festsetzen kann.

Gerade Schimmel und Stockflecken sind es, die viele von uns vor Probleme stellen. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern erweisen sich außerdem als schĂ€dlich fĂŒr die Gesundheit, besonders auf und in Matratzen.

Wir sagen Ihnen, wie Sie der lÀstigen Bildung von Schimmel und Stockflecken auf Matratzen effektiv vorbeugen.

Button Unterbetten


Was tun, um Matratzen gegen Schimmel und Stockflecken zu schĂŒtzen? – Die besten Tipps gegen Schimmel und Stockflecken

Hand auf Matratzenbezug

Im Prinzip mĂŒssen Menschen mit einer möglichen Schimmelbildung leben, denn Schimmelsporen kommen ĂŒberall vor und durch die Luft werden sie ins Innere der HĂ€user getragen.

Unter normalen UmstĂ€nden kommen die Sporen nur geringfĂŒgig vor, es sei denn, sie treffen auf FlĂ€chen, auf denen optimale Bedingungen herrschen, um sich auszubreiten.

Matratzen haben die beste Voraussetzung dafĂŒr, weil der NĂ€hrboden – Feuchtigkeit und WĂ€rme – dem Wachstum der Schimmelsporen Vorschub leisten.

Stockflecken entstehen bei einer Luftfeuchtigkeit ĂŒber 65%

GeringfĂŒgig anders, aber dennoch unangenehm, sind die sogenannten Stockflecken, die ausschließlich durch Luftfeuchtigkeit ĂŒber 65% entstehen. Meist treten Stockflecken auf, wenn alte BĂŒcher oder Textilien eng aneinander in RĂ€umen ohne Luftzirkulation gelagert werden.

Wie beispielsweise Matratzen in Betten mit geschlossenem Bettkasten!

Der muffige Geruch ist ein eindeutiges Zeichen fĂŒr Stockflecken. Wobei „nur“ Stockflecken keine SchĂ€den am Material verursachen, sodass die gelbliche bzw. brĂ€unliche EinfĂ€rbung, und somit der Stockfleck, nach einer Behandlung vollkommen eliminiert ist.

Frau auf alter Matratze

Herkunft, Auftreten und Behandlung von Stockflecken

Ganz ist die Entstehung von Stockflecken nicht geklĂ€rt, aber die hohe Luftfeuchtigkeit in einem luftdichten Raum sowie Schimmelpilz als Begleitumstand sind wohl maßgebend.

Da Stockflecken das kleinere Übel sind, ist es möglich, die Materialien so zu behandeln, dass diese problemlos wieder verwendbar sind.

Fleckige Matratze

Folgende Mittel sind gegen Stockflecken zu empfehlen:

  • Keine BĂŒcher etc. im Schlafzimmer: BĂŒcher, Landkarten bzw. alles rund ums Papier sollte vollstĂ€ndig aus dem Schlafzimmer verbannt werden.
  • Stockflecken auf der Tapete und an der Decke: Bei Stockflecken auf der Tapete oder Stockflecken an der Decke des Schlafzimmers hilft nur gut lĂŒften, um zu trocknen. Danach ist Renovieren angesagt.
  • Effektive Hausmittel gegen Stockflecken: FĂŒr Textilien wie Matratzen erweisen sich Hausmittel zur Behandlung gegen Stockflecken nicht nur als umweltfreundlich, sondern sie sind auch schonend. Beispielsweise das Einweichen in Essigwasser oder Buttermilch.
  • Sonnenbestrahlung: Befallene Matratzen sollte man außerdem der Sonne aussetzen, denn die Anteile UV-Licht entfernen die Stockflecken effektiv und schonend.
  • Austauschen: In einem aussichtslosen Fall sollte ein befallene durch eine neue Matratze ersetzt werden.

Wie können Stockflecken verhindert werden?

Es erweist sich immer am GĂŒnstigsten vorzubeugen, dies spart nicht nur Energie, sondern vor allem Zeit und Geld.

Dabei sind die Maßnahmen relativ einfach zu bewerkstelligen:

  • FĂŒr RĂ€ume gilt, regelmĂ€ĂŸig lĂŒften und möglichst die Luftfeuchtigkeit senken und darauf achten, dass WĂ€nde gedĂ€mmt und keine WĂ€rmebrĂŒcken in Wand und Decke vorhanden sind.
  • Angeraten fĂŒr Matratzen ist ferner, atmungsaktive Aufbewahrungstaschen aus Polypropylenvlies zu verwenden (können sogar bis zu 30 ° gewaschen werden).
  • Bei Matratzen auf einem geschlossenen Bettkasten gilt ebenso das regelmĂ€ĂŸige LĂŒften sowie Drehen und Wenden der Matratze. Außerdem sollte eine atmungsaktive, waschbare Matratzenunterlage die Matratze von unten schĂŒtzen. Diese Unterlage hat den Vorteil, dass sie nicht nur das Verrutschen stoppt, sondern ebenso die Luft im Bettkasten in Bewegung hĂ€lt. Durch diese Luftzirkulation wird Feuchtigkeit erst gar nicht entstehen, sodass die Matratzenunterseite trocken und auch von Schmutz verschont bleibt.

Auf welche Weise kommt Schimmel in eine Matratze - was verursacht dieser?

Ein schlafender Mensch gibt jede Nacht ca. 0,3l FlĂŒssigkeit ab, die ohne zusĂ€tzlichen Schutz, d. h., ein Bettlaken nĂŒtzt nicht viel, direkt in den Matratzenkern eindringt. Hinzu kommen Schmutzpartikel und Staub, die sich im Inneren mit der Zeit ausbreiten.

Die BettwĂ€rme in Verbindung mit Feuchtigkeit bilden die ideale Grundlage fĂŒr die Entstehung von schĂ€dlichen Keimen bzw. Allergenen.

Es ist nicht nur der Gedanke daran, sozusagen auf AbfĂ€llen zu schlafen, abstoßend, sondern viel schlimmer ist die Möglichkeit, ernsthaft zu erkranken. Personen, die eine robuste Gesundheit haben, werden davon meist nicht behelligt.

GefÀhrdet sind hauptsÀchlich Kinder, bereits Kranke und allergisch reagierende Menschen.

Die ersten Hinweise einer „infizierten“ Matratze Ă€ußern sich oft als Schlafstörungen, wie nicht einschlafen zu können oder unruhiger Schlaf.

Ist eine Matratze nicht mehr zu retten, können Atemwegserkrankungen, HustenanfÀlle, Ekzeme auf der Haut oder eine laufende Nase und trÀnende Augen die Folge sein.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Schimmel auf der Matratze

Da es ĂŒberall zur Schimmelbildung kommen kann, sind LiegeflĂ€chen natĂŒrlich ebenso betroffen, sofern man nicht vorbeugende Maßnahmen ergreift.

Am gefĂ€hrlichsten sind dabei die Sporen, die sich bei Schimmel bilden. Diese werden ganz besonders im Bett ĂŒber die Atemwege aufgenommen und können massiv die Gesundheit gefĂ€hrden.

Deswegen:

  • sorgen Sie fĂŒr ein gesundes und kĂŒhles Raumklima
  • benutzen Sie atmungsaktive Matratzen
  • nutzen Sie Bettwaren aus natĂŒrlichen Bestandteilen, um der Schweißbildung entgegenzuwirken
  • wechseln Sie regelmĂ€ĂŸig und in relativ kurzen AbstĂ€nden die BettwĂ€sche
  • lĂŒften Sie tĂ€glich Raum und Matratze
  • benutzen Sie gegebenenfalls spezielle AusrĂŒstungen fĂŒr Ihr Bett, um Milben und Schimmel zuvorzukommen
  • wenden Sie die Matratze in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden

Geöffnetes Fenster

Woran erkenne ich, dass die Matratze mit Schimmel befallen ist?

Sofern die LiegeflĂ€che nicht gerade ein gĂ€nzlich neue ist, wird durch die nĂ€chtliche Schweißbildung immer wieder vorkommen, dass sich auf der textilen OberflĂ€che der Matratze Flecken bilden. Doch diese unterscheiden sich von einem Schimmelpilzbefall auf der LiegeflĂ€che.

Ein beginnender Befall mit Schimmelpilz zeigt sich in aller Regel durch Flecken, die zunÀchst einmal an getrocknete Wasserflecken erinnern. Ist deren Rand sehr dunkel, so deutet alles darauf hin, dass sich hier sogenannte Stockflecken gebildet haben, aus denen sich der Schimmelpilz entwickelt.

Wenn diese Flecken eine brĂ€unliche oder grĂŒnliche FĂ€rbung annehmen und die Matratze einen muffigen Geruch verbreitet, dann ist Gefahr im Verzug. Hier sollte schnell gehandelt werden.

Was tun, gegen den Schimmelpilz auf der Matratze?

ZunÀchst einmal sollte man ein wenig Ursachenforschung betreiben.

  • Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer?
  • Liegt die Matratze auf einem Lattenrost oder nicht?
  • Ist die Luftzirkulation der LiegeflĂ€che durch irgendetwas gehemmt?
  • Befinden sich Stockflecken oder gar der Schimmelpilz nur auf dem abnehmbaren Bezug der Matratze oder ist es schon bis auf die eigentliche LiegeflĂ€che vorgedrungen?
  • Tritt der Schimmelpilzbefall bereits großflĂ€chig auf oder sind nur kleine Stellen betroffen?

Befindet sich der Schimmelpilz auf dem abnehmbaren Bezug, könnte man diesen unter UmstÀnden einfach gegen einen neuen austauschen.

Ist dies nicht möglich, der Befall aber noch gering, so können Hausmittel wie Salz, Essig, Backpulver oder auch Zitrone helfen, die Stellen nachhaltig zu behandeln.

Hausmittel-Behandlung:

  • Geben Sie einige Spritzer Zitronensaft oder Essigessenz auf die betroffenen und kleinen Stellen und lassen sie diese FlĂŒssigkeiten einziehen. Danach bestreuen Sie diese Stellen mit Salz und setzen die Matratze UV-Strahlen aus.
  • Zitrone oder Essig lösen die ZellwĂ€nde der Sporen auf. Das anschließende Einreiben mit Salz nimmt ĂŒberschĂŒssige Zitrone oder Essig auf. DarĂŒber hinaus wird eine scheuernde Wirkung erzielt, die auch die VerfĂ€rbungen beseitigt. Möglicherweise muss diese Behandlung mehrfach durchgefĂŒhrt werden.
  • Auch Backpulver kann als hilfreiches Hausmittel verwendet werden, um Schimmelpilze von der Matratze zu entfernen. Es wirkt alkalisch und zerstört die Sporen, wenn es in Kombination mit Wasser Kohlendioxid freisetzt.
  • Mischen Sie dazu das Backpulver mit ein wenig SpĂŒlmittel und Wasser zu einer Paste an, die Sie auf die betroffenen Stellen reiben und eintrocknen lassen. Mit einer in heißes Wasser getauchten BĂŒrste kann die getrocknete Paste anschließend abgebĂŒrstet werden.

Neben der Behandlung mit Anti-Schimmel Hausmitteln können handelsĂŒbliche Schimmelsprays ohne Chlor Abhilfe schaffen. Bedenken Sie dabei, dass diese Art der Behandlung immer nur fĂŒr kleine Flecken mit Schimmelpilzbefall auf der Matratze sinnvoll ist.

Ist der Befall mit Schimmelpilz bereits so ausgebreitet, dass sehr große Stellen der Matratze davon betroffen sind, empfiehlt sich die Anschaffung einer neuen LiegeflĂ€che.

Ansonsten hilft nur die professionelle Matratzenreinigung, sofern sich der Schimmelpilz noch nicht zu sehr ausgebreitet hat.

Prophylaxe ist immer die beste Lösung!

In jedem Fall ist es besser vorzubeugen, als sich mit Schimmel oder Stockflecken auseinandersetzen zu mĂŒssen.

In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen verschiedene Varianten, um Ihre Matratzen effektiv vor Flecken jeglicher Art und Schimmel zu schĂŒtzen.

Frischgemachtes Bett

Folgende Varianten werden dem Matratzenschutz gerecht:

  • Matratzenauflagen und Unterbetten aus synthetischen oder natĂŒrlichen Materialien mit 4 Übereckgummis oder Spannumrandung mit und ohne NĂ€sseschutz
  • Kaltschaum-Topper, Viscoschaum-Topper – oder Geltopper mit Doppeltuchbezug und Reißverschluss
  • Matratzenunterlagen ebenso spezielle fĂŒr Boxspringbetten
  • versteppte BezĂŒge aus Frottee und Lyocell oder spezielle InkontinenzbezĂŒge, alle mit Reißverschluss
  • Encasing BezĂŒge fĂŒr Allergiker, die in erster Linie gegen Hausstaubmilben wirken.

Unsere Tipps gegen Schimmel und Stockflecken helfen mit Sicherheit jedem, sein Bett so auszustatten, dass die Matratze nicht zur BrutstĂ€tte von schĂ€dlichen Keimen wird, sondern eine WohlfĂŒhloase fĂŒr einen erholsamen, entspannten Schlaf.

Neben Flecken in der Matratze ist es die Kuhlenbildung, die bei Matratzen, die nicht richtig gepflegt werden oder qualitativ minderwertig sind, oftmals schnell auftreten kann.

Wie sollten LiegeflÀchen behandelt werden, um eine derartige Bildung von Liegekuhlen so lange als möglich zu vermeiden?

Button Topper


Kuhlenbildung – So verhindern Sie unangenehme Kuhlen in der Matratze

Frau mit RĂŒckenschmerzen im Bett

Sicher haben Sie das schon einmal erlebt: Da geht man ins Bett, um zu einem ruhigen und entspannenden Schlaf zu finden, doch dann hat man stĂ€ndig das GefĂŒhl uneben zu liegen oder in eine Kuhle zu rollen.

In aller Regel trĂŒgt dieses GefĂŒhl nicht, sondern es gibt tatsĂ€chlich eine Vertiefung in der Matratze. Oftmals tritt dieses PhĂ€nomen bei Ă€lteren LiegeflĂ€chen auf, die schon lange in Gebrauch sind.

Dabei ist das eher unruhige und weniger bequeme Liegen auf einer solchen LiegeflĂ€che noch das kleinere Übel. Viel erschreckender ist nĂ€mlich die Tatsache, dass eine Matratze mit Kuhle durchaus gesundheitsschĂ€dlich werden kann.

HÀufig kommt es nÀmlich beim Schlafen auf einer solchen Unterlage zu starken Verspannungen bis hin zur ungesunden Schlafstörung.

Hier gilt es dann, so schnell wie möglich eine neue Matratze zu kaufen. Wer bei einer neuen QualitÀtsmatratze die Kuhlenbildung verhindern will, sollte einiges beachten.

Welche GrĂŒnde gibt es fĂŒr die Kuhlenbildung?

Die GrĂŒnde, warum sich in der LiegeflĂ€che eine Kuhle bildet, können unterschiedlicher Natur sein.

Die hÀufigsten aber sind:

  • alte und durchgelegen Matratze
  • stĂ€ndige Zweckentfremdung der LiegeflĂ€che
  • falsche Matratzenhöhe
  • unpassender Lattenrost
  • qualitativ minderwertiges Material, welches verarbeitet wurde

Hat sich, aus welchem Grund nun auch immer, eine solche Kuhle gebildet, empfiehlt sich unbedingt der Neukauf einer hochwertigen QualitÀtsmatratze.

Damit diese so lange wie möglich in ihrer ursprĂŒnglichen funktionalen QualitĂ€t erhalten bleibt und sich nicht schon nach kurzer Zeit erneut Kuhlen bilden, sollten einige Punkte beachtet werden.

Aufwachende Frau

1. Kaufen Sie eine passende Matratze von hochwertiger QualitÀt

ZunÀchst einmal sollte die neue QualitÀtsmatratze nicht nur Ihren Anforderungen hinsichtlich des verwendeten Materials entsprechen, sondern vor allem zu Ihnen und Ihren Schlafgewohnheiten passen.

DarĂŒber hinaus sollte man bedenken, dass die punktelastischen Kaltschaummatratzen gegenĂŒber Federkernmatratzen generell weit weniger anfĂ€llig fĂŒr Kuhlenbildung sind.

Kaltschaum verhindert ein zu tiefes Einsinken. Stattdessen passt er sich jeder Körperform und Liegeposition perfekt an, so dass die WirbelsĂ€ule und der gesamte Bewegungsapparat bestens gestĂŒtzt liegen können. Nach dem Aufstehen springt die Matratze wieder in ihre eigentliche Position zurĂŒck.

Garantiert werden kann dies in erster Linie bei Kaltschaummatratzen mit einem hohen Raumgewicht. Das bedeutet, dass bei einem höheren Raumgewicht die LiegeflÀche flexibler, formstabiler und damit langlebiger ist.

Tipp: Eine hochwertige Matratze weist immer mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter auf -> Angabe also mit 40 RG


Entspannte Frau

2. ÜberprĂŒfen Sie vor dem Kauf die Höhe der Matratze

Weist die ausgewĂ€hlte LiegeflĂ€che ein hohes Raumgewicht auf und ist zugleich höher als andere LiegeflĂ€chen, so ist die Wahl optimal. Dickere beziehungsweise höhere Matratzen mit einem hohen RG bieten Liegekuhlen kaum eine Chance, sich ĂŒberhaupt zu entwickeln.

Tipp: Der HÀrtegrad der LiegeflÀche oder auch die Materialeigenschaften des Matratzenbezuges beeinflussen die Kuhlenbildung weder negativ noch positiv, sind also nicht ausschlaggebend.

3. Auch der Lattenrost sollte zur optimalen Bettausstattung passen, um die Kuhlenbildung zu unterbinden

Beim Kauf einer neuen Matratze sollte man darauf achten, dass der Lattenrost dazu passend ist. Hier gibt es einige entscheidende Merkmale, welche die Kuhlenbildung begĂŒnstigen oder verhindern können.

So sollte vor allem bei einer Kaltschaummatratze der Abstand zwischen den einzelnen Latten nicht zu groß sein. Wenn der Lattenrost noch individuell in seiner Nachgiebigkeit einstellbar ist, bildet er die perfekte Grundlage. In Kombination mit einer entsprechend hochwertigen Matratze, die das nötige Raumgewicht aufweist, kann so der Kuhlenbildung vorgebeugt werden.

Tipp: Bei Verwendung einer Kaltschaummatratze sollte der Abstand der einzelnen Latten ungefÀhr zweifinger- oder dreifingerbreit betragen.

4. Auf das richtige Drehen und Wenden kommt es an!

Vielleicht klingt es im ersten Moment ein wenig abwegig, doch ein regelmĂ€ĂŸiges Drehen und Wenden der Matratze kann dazu beitragen, die Kuhlenbildung zu unterbinden. Denn wer ungefĂ€hr einmal im Monat die LiegeflĂ€che umdreht, kann die regelmĂ€ĂŸig beanspruchten Stellen etwas entlasten.

In aller Regel können auf diese Weise die Stellen, wo man immer mit dem GesĂ€ĂŸ oder der Schulter liegt und natĂŒrlich auch immer etwas tiefer einsinkt, wieder in den Urzustand zurĂŒckspringen.

Beachten sollte man die Materialbeschaffenheit sowie die Herstellerangaben dazu.

Federkernmatratzen -> werden gewendet
Kaltschaum- und Latexmatratzen -> werden gedreht, also das Kopfteil zum Fußteil

Tipp: Matratzen mit speziellen Liegezonen -> sollten nicht gewendet werden, da hier die Zonen sonst nicht mehr stimmig sind

5. Keine dauerhafte Zweckentfremdung Ihrer Matratze

Jede noch so hochwertige Matratze wird bei einer dauerhaften oder hĂ€ufigen Zweckentfremdung schnell unter einer MaterialermĂŒdung an den entsprechenden Stellen leiden.

Das bedeutet, dass LiegeflĂ€chen, auf denen regelmĂ€ĂŸig gesessen wird, weil man sie beispielsweise als SitzflĂ€che benutzt, genau an diesen Sitzpositionen schnell dauerhaft nachgeben und zur Kuhlenbildung neigen.

Das geschieht zum Beispiel sehr oft in kleinen Pensionen oder engen Studentenzimmern, wo es keine andere Sitzmöglichkeit gibt.

Aber auch wer abends im Bett sitzend Fernsehen schaut und sich beispielsweise dabei immer auf das Kopfteil setzt, riskiert die Bildung einer Kuhle. Bei diesen AktivitĂ€ten findet die Belastung nur punktuell statt, so dass das Matratzeninnere sehr schnell verschleißt und die funktionale QualitĂ€t nicht mehr gegeben ist.

Tipp: Auch die Zweckentfremdung zur HĂŒpfburg fĂŒr Kinder kann den Matratzenkern dergestalt schĂ€digen, dass sich schneller Liegekuhlen bilden.

Kuhlenbildung muss nicht sein, wenn Sie unserer Tipps beachten!

Eine Kuhle in der sonst so bequemen Matratze macht nur wenig Spaß. Zudem kann sie der Grund sein, warum man nicht mehr zu einem erholsamen und gesunden Schlaf findet, denn eine gesunde Schlafhaltung ist damit kaum möglich.

Verspannungen oder SchÀden an der WirbelsÀule können ebenso die Folge sein, wie nervige Schlafstörungen.

Bei der Auswahl der passenden Matratze sollte daher nicht nur auf die Materialbeschaffenheit geachtet werden, sondern auch Matratzenhöhe und Raumgewicht in Betracht gezogen werden.

ZuzĂŒglich sollte der Lattenrost immer zur Matratze passen, denn er bildet faktisch den Ausgleich und fĂ€ngt Belastungen durch das Liegen ab.

Auch das Nutzungsverhalten sollte klar sein. Eine QualitĂ€tsmatratze ist allein zum Schlafen da. StĂ€ndiges Sitzen oder auch HĂŒpfen fĂŒhrt zur einseitigen Belastung, welche das Material schneller ermĂŒden lassen und der Kuhlenbildung Vorschub leistet.

Daneben ist das regelmĂ€ĂŸige Drehen und Wenden von grĂ¶ĂŸter Wichtigkeit. Diesem kommt bei der Matratzenpflege eine wichtige Rolle zu, denn es hilft nicht nur dabei, die Kuhlenbildung einzudĂ€mmen.

Button Matratzenschoner


Warum und wie oft sollten Sie Ihre Matratze wenden?

Entspannte Frau

Jede noch so gute Matratze, die uns ein unbeschwertes und bequemes Liegen in der Nacht ermöglicht und zugleich fĂŒr einen erholsamen und gesunden Schlaf sorgt, stĂ¶ĂŸt aufgrund der alltĂ€glichen Belastungen schnell an ihre Grenzen.

Abnutzungserscheinungen durch das eigene Körpergewicht, durch die Schlafbewegungen oder auch durch die ganz individuellen Gewohnheiten lassen jede LiegeflÀche mit der Zeit alt aussehen.

Um diese dauerhaften Belastungen fĂŒr eine Matratze zu minimieren und ihr so eine höhere Langlebigkeit zu verschaffen, empfiehlt es sich, die Matratze regelmĂ€ĂŸig zu wenden.

Die GrĂŒnde, warum man eine Matratze regelmĂ€ĂŸig wenden sollte

Jede LiegeflĂ€che, egal aus welchem Material sie beschaffen ist, unterliegt in jeder Nacht einer Anzahl von Belastungen, die schnell zu einem vorzeitigen Verschleiß der QualitĂ€tsmatratze fĂŒhren können.

Dazu gehören:

  • Feuchtigkeit, die durch die eigene KörperwĂ€rme sowie dem nĂ€chtlichen Schwitzen im Bett entsteht und in die Matratze eindringen kann
  • Körpergewicht und Schlafpositionen sowie Schlafbewegungen fĂŒhren automatisch zu einem automatischen Abrieb an der textilen OberflĂ€che der Matratze, wobei diese Abnutzungserscheinung durchaus auch an der Unterseite entstehen kann, wo die LiegeflĂ€che auf dem Lattenrost aufliegt
  • Hausstaub oder auch Hautpartikel und Haare können durch das textile Gewebe der Matratze in das Innere eindringen

Diese vorgenannten Abnutzungserscheinungen oder auch Verunreinigungen lassen sich nicht vermeiden.

Durch ein regelmĂ€ĂŸiges Wenden der Matratze kann man diese jedoch massiv eindĂ€mmen und minimieren.

Schlafendes Paar

Wer seine LiegeflĂ€che in bestimmten AbstĂ€nden wendet, sorgt dafĂŒr, dass sich an keinem der Auflagepunkte ein Feuchtigkeitsstau entwickeln kann oder dass das textile Obermaterial nur einseitig belastet wird.

Das bedeutet im Klartext, dass eine oft gewendete Matratze niemals so schnell an ihrer OberflÀche rissig wird und dass immer wieder der Luftdurchzug optimiert wird.

Zudem sorgt diese regelmĂ€ĂŸige Wendetaktik dafĂŒr, dass der Körper des Schlafenden nicht immer nur auf einer Stelle liegt und sich somit schneller die weiter oben ausgefĂŒhrten Liegekuhlen bilden können.

Vielmehr wird auch hier die Materialbeschaffenheit der Matratze immer nur fĂŒr eine bestimmte Zeit belastet und kann sich nach dem Wenden wieder erholen.

DarĂŒber hinaus sorgt das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze dafĂŒr, dass sich Hausstaub und Hautpartikel nicht festsetzen und ins Innere der Matratze vordringen können.

Bei jedem Umdrehen der Matratze, das man gleichzeitig zum Ausklopfen oder dem Abnehmen des Matratzenbezuges nutzen kann, entfernt man gleichzeitig einiges an Hausstaub oder Hautpartikeln.

GlĂŒckliche Frau auf Matratze

Die HĂ€ufigkeit, mit der eine Matratze gewendet werden sollte

In aller Regel empfehlen die Hersteller von hochwertigen Matratzen, die LiegeflÀche einmal im Quartal je nach Beschaffenheit zu wenden oder zu drehen.

Bei etwas preisgĂŒnstigeren AusfĂŒhrungen, bei denen die Materialbeschaffenheit oftmals ohnehin nicht so belastbar ist, sollte die Matratze etwas hĂ€ufiger gewendet werden.

Neben den QualitĂ€tsmerkmalen einer Matratze kann die Machart ausschlaggebend dafĂŒr sein, wie hĂ€ufig eine LiegeflĂ€che gewendet werden sollte.

Denn Wenden ist nicht immer gleichbedeutend mit komplett umdrehen, sprich LiegeflÀche zu Lattenrost und umgekehrt.

Hinweis: Matratzen, die mit speziellen Liegezonen ausgestattet sind, können nur auf diese Weise gewendet werden.

LiegeflĂ€chen ohne diese Mehrzoneneinteilung können problemlos dergestalt gewendet werden, indem man Fuß- und Kopfende tauscht.

Bei den handelsĂŒblichen Jahreszeitenmatratzen, bei denen jeweils eine Seite fĂŒr die Wintermonate und die andere fĂŒr die Sommermonate konzipiert wurde, sollte man beim Wenden darauf achten, dass hier nur zwischen Kopf- und Fußende getauscht wird.

Die Sommerseite ist hier in aller Regel mit einem besonders atmungsaktiven und dĂŒnnen Bezug ausgestattet, wĂ€hrend die Seite fĂŒr den Winter hĂ€ufig mit wĂ€rmender Wolle gefertigt wurde.

Tipp: Hier empfehlen die Experten, das Wenden der Matratze auf zweimal pro Jahr zu beschrÀnken.

Entspannte Frau im Bett

Was bewirkt das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze?

Wer seine hochwertige LiegeflĂ€che regelmĂ€ĂŸig wendet, sorgt fĂŒr:

  • eine gleichmĂ€ĂŸigere Abnutzung der OberflĂ€che sowie des Matratzenkerns
  • eine Vermeidung von Kuhlen in der Matratze
  • eine verbesserte Luftzirkulation und BelĂŒftung der Matratze
  • eine Vermeidung von Feuchtigkeitsansammlungen an den Auflagepunkten der Matratze

DarĂŒber hinaus gilt das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze immer als optimale Hygienemaßnahme. LiegeflĂ€chen lassen sich bekanntermaßen nur schwer reinigen, so dass ein genĂŒgendes AuslĂŒften beispielsweise nicht so einfach gelingt, wie man das bei einer Bettdecke oder bei Kopfkissen bewirken kann.

Das ĂŒber die Zeit eingelagerte Feuchtigkeitsdepot, welches durch nĂ€chtliches Schwitzen oder durch die eigene Körpertemperatur entstehen kann, lĂ€sst sich durch ein regelmĂ€ĂŸiges Wenden oder Drehen schneller und einfacher abbauen.

Die richtige Matratzenpflege ergÀnzt das Wenden der LiegeflÀche optimal

Aufwachende Frau

Um hochwertige und in der Regel sehr preisintensive Matratzen vor zu frĂŒher Abnutzung oder Verschleiß zu bewahren, dient das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze als vorbeugende Maßnahme.

DarĂŒber hinaus sollte immer auf ein Mindestmaß an Hygiene geachtet werden, um ein vorzeitiges Ableben der Matratze zu verhindern. Dazu gehört das tĂ€gliche AuslĂŒften der Matratze, welches bereits dadurch gut gelingt, wenn man das Bettzeug aufschĂŒttelt und zurĂŒckschlĂ€gt und die LiegeflĂ€che so auslĂŒften lĂ€sst.

Sofern die Matratze mit einem abnehmbaren Bezug ausgestattet ist, sollte dieser ebenso regelmĂ€ĂŸig gewaschen werden, wie die BettwĂ€sche selbst. Denn auf diese Weise können sich weder schlechte GerĂŒche noch Hausstaub und Hautpartikel in der textilen OberflĂ€che der Matratze festsetzen.

Ein geeigneter Matratzenschutz kann darĂŒber hinaus fĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit sorgen. Dieser hĂ€lt seinerseits Hautpartikel, Hausstaub und auch Feuchtigkeit von der LiegeflĂ€che fern und kann in aller Regel mit der BettwĂ€sche gewaschen werden.

RegelmĂ€ĂŸiges Wenden ist ein MUSS

Das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze dient nicht nur der guten BelĂŒftung und dem Abtransport angelagerter Feuchtigkeitsdepots. Vielmehr dient es in erster Linie dazu, dass das Material gleichmĂ€ĂŸiger belastet wird. So können sich weniger schnell unbequeme Liegekuhlen bilden oder das textile Obermaterial der Matratze Risse bilden.

DarĂŒber hinaus dient das turnusmĂ€ĂŸige Wenden der LiegeflĂ€che der optimalen Luftzirkulation, damit sich Feuchtigkeit gar nicht erst an den Auflagepunkten beim Lattenrost oder beim Bettgestell festsetzen kann und dort zu gesundheitsgefĂ€hrdenden Stock- und Schimmelflecken fĂŒhrt.

In Kombination mit dem regelmĂ€ĂŸigen Austausch der BettwĂ€sche und dem tĂ€glichen LĂŒften kann auf diese Weise jeder Matratze zu einem lĂ€ngeren Leben verholfen werden.

Um den positiven Effekt des Matratzenwendens noch zu unterstĂŒtzen, empfiehlt sich immer auch die Verwendung eines passenden Matratzenschutzes, der seinerseits fĂŒr zusĂ€tzliche BelĂŒftung, Feuchtigkeitsabfluss und Schutz vor mechanischem Abrieb sorgt.

Gerne greift so mancher auch zum Staubsauger, bevor die Matratze gewendet wird, um die OberflÀche zu reinigen. Hier ist allerdings Vorsicht angesagt.

Warum kann ich meine Matratze nicht mit einem Haushaltsstaubsauger absaugen?

Auf der OberflÀche einer Matratze lagern sich permanent Schmutzpartikel ab. HauptsÀchlich handelt es sich dabei um abgestorbene Hautzellen und Ausscheidungen von Hausstaubmilben.

Um die Matratze möglichst lange in einem hygienischen Zustand zu erhalten, empfiehlt sich eine regelmĂ€ĂŸige OberflĂ€chenreinigung, auch vor dem Wenden.

Viele Menschen greifen dabei zum Staubsauger. Dies ist jedoch nur zu bedingt zu empfehlen.

Wieso kann ein Staubsauger der Matratze schaden?

Der Hinweis, ob eine Matratze gesaugt werden darf oder nicht, befindet sich unter den Pflegehinweisen. Sie sollten unbedingt beachtet werden.

Falls die OberflĂ€che der Matratze mit zu hohen SaugstĂ€rken gereinigt wird, bilden sich Knoten und UnregelmĂ€ĂŸigkeiten in der Matratze. Diese fĂŒhren zu VerhĂ€rtungen und einer Verschlechterung des Liegekomforts.

Tipp: Um dies zu vermeiden, sollte die Matratze maximal alle 4 Wochen und nur mit geringen StÀrken gesaugt werden.

Was nĂŒtzt Staubsaugen bei Milbenbefall?

Diese Frage lĂ€sst sich schnell beantworten. WĂŒrde man einen Quadratmeter der Matratze fĂŒr 1 Minute saugen, entfernte man dabei nicht einmal 10 Prozent der in der Matratze lebenden Milben.

Es wĂŒrde bis zu 30 SaugvorgĂ€nge brauchen, um die Population um immerhin 80 Prozent zu reduzieren.

Der Aufwand steht hierbei in keinem VerhĂ€ltnis zum Nutzen. Die verbleibenden Milben reichen aus, um sich in kĂŒrzester Zeit zu vermehren und die Population auf das Anfangsniveau anzuheben.

Ein weiterer Punkt der berĂŒcksichtigt werden sollte, ist die Struktur der Matratze. Selbst mit einem starken Sauger wĂŒrde man nur die obere Schicht von Milben befreien.

DarĂŒber hinaus wĂŒrde man Milben und Milbenausscheidungen aus den Tiefen nach oben ziehen.

Die OberflĂ€che könnte nach dem Saugen also grĂ¶ĂŸere Verunreinigungen aufweisen als zuvor!

Staubsauger auf Matratze

Alternativen zum Saugen

Um die Struktur der Matratze nicht durch zu starkes Saugen zu beeintrĂ€chtigen, greift man auf eine BĂŒrste zurĂŒck. Mit dieser lĂ€sst sich die OberflĂ€che schnell reinigen.

Hierzu trÀgt man zunÀchst ein spezielles Reinigungspulver auf, das mit kreisenden Bewegungen in die Matratze eingearbeitet wird.

Sobald das Pulver etwa eine halbe Stunde lang eingewirkt ist, saugt man es mit einer speziellen MatratzenbĂŒrste ab. Verunreinigungen werden durch das Pulver gebunden und durch die BĂŒrste entfernt.

Wenn man die Matratze zusĂ€tzliche noch regelmĂ€ĂŸig dreht, kann man die Lebensdauer deutlich erhöhen. Trotz aller Sorgfalt sollte eine Matratze aber nie lĂ€nger als 10 Jahre verwendet werden.

Ein Absaugen ist ferner angebracht, bevor man die Matratze verstaut, z.B., weil es sich um eine GĂ€stematratze handelt. Wenn es um das Verstauen geht, muss neben dem Absaugen einiges beachtet werden, damit die LiegeflĂ€che wĂ€hrend der Zeit der Nichtnutzung nicht zu Schaden kommt. Das gleiche gilt fĂŒr Bettwaren jeglicher Art.

Button MatratzenbezĂŒge


Warum und wie Matratzen und Bettwaren verstauen – welche Lösungen gibt es?

Matratzenstapel

Große sperrige Matratzen in der Wohnung zu verstauen oder eine Matratze unterm Bett lagern, das ist meist schwierig, sodass aus Platzmangel entweder Garage, Keller, Dachboden, der Freiraum unter einem Bett oder auf KleiderschrĂ€nken zur Lagerung genutzt werden.

Dies gilt ebenso fĂŒr Bettwaren, Wolldecken und Kleidung. Nicht jeder verfĂŒgt ĂŒber einen klimatisierten Lagerraum oder einen begehbaren Kleiderschrank mit genĂŒgend Stauraum.

Es findet sich meist ein PlĂ€tzchen, um etwas aufzubewahren, doch kann dabei vieles falsch gemacht werden, sollten die GegenstĂ€nde nicht gegen die EinflĂŒsse der Umgebung geschĂŒtzt sein. Es gibt ein böses Erwachen, wenn einzelne Teile nachher nicht mehr zu gebrauchen sind.

Daher sollte darauf geachtet werden, dass Textilgewebe und Matratzen nicht in BerĂŒhrung kommen mit:

  • Feuchtigkeit
  • Verschmutzung durch Staub
  • Verschmutzung durch MĂ€use (Urin und Kot)
  • Ungeziefer, z. B. Motten

Außerdem eignet sich nicht jedes Verpackungsmaterial fĂŒr die Lagerung von Textilien und Matratzen:

  • Kartons oder Papier aller Art
  • Plastikfolien

Was spricht gegen Karton, Papier und Plastikfolie als Verpackungsmaterial?

Plastikfolie:

Plastikfolie ist luftdicht, daher ist sie nur bedingt in RÀumen geeignet, in denen eine relativ konstante Temperatur herrscht, wie beispielsweise WohnrÀume und gegebenenfalls der Keller.

Plastikfolie ist ungeeignet fĂŒr Garage und Dachboden, weil dort der Unterschied zwischen warm und kalt am grĂ¶ĂŸten ist! Eine von Plastikfolie umschlossene Matratze kann nicht atmen.

ErwĂ€rmt sich der Raum, erwĂ€rmt sich auch die stehende Luft in der Plastikfolie, es bildet sich Kondenswasser, welches ohne Luftzirkulation nicht abtransportiert wird. KĂŒhlt die Umgebung wieder ab, wird die Feuchtigkeit von der Matratze aufgenommen.

Die Folge davon, die Feuchtigkeit dringt in den Kern ein und breitet sich aus. Kommt dann wieder WĂ€rme dazu, bleibt die Entstehung von Stockflecken oder Schimmel nicht aus.

Durch die Plastikfolie kommt zwar kein Staub an die Matratze, eine Verunreinigung kann jedoch nicht verhindert werden. Lagert die Matratze dort ĂŒber einen langen Zeitraum, ist sie nicht nur feucht, sondern auch gesundheitsgefĂ€hrdend.

Stockflecken lassen sich mit viel Zeitaufwand zwar oberflĂ€chlich entfernen, aber das Risiko im Inneren bleibt. ÜberraschungsgĂ€ste, fĂŒr die das Zusatzbett gedacht ist, mĂŒssen dann auf die Couch oder in ein Hotelzimmer ausweichen.

Karton und Papier:

Karton und Packpapier eignen sich möglicherweise fĂŒr die Lagerung in der Wohnung, jedoch nicht in Garage, Keller oder Dachboden.

Wer beispielsweise schon einmal mit einer MĂ€usefamilie konfrontiert wurde, der weiß, was die kleinen Nager anrichten können. Zumal Kartons, Papier und Textilgewebe von MĂ€usen vorzugsweise zum Nestbau verwendet werden.

Je mehr sie davon finden, umso schneller ist aus einer MĂ€usefamilie ein ganzer MĂ€usestaat geworden. Außerdem hinterlassen sie ĂŒberall Urinspuren und Kot, um ihre Wege und Reviere zu markieren.

Da bleibt es nicht aus, dass spÀter auch Kleidung, Bettwaren und Matratzen die Hinterlassenschaft der MÀuse aufweisen, von den Löchern, die durch Nagen entstanden, ganz zu schweigen.

Zudem nehmen Karton und Papier Feuchtigkeit wie ein Schwamm auf, sodass auch Bettwaren und Matratzen feucht werden.

Beste Voraussetzungen fĂŒr die Aufbewahrung von Matratzen und Bettwaren

Inzwischen dĂŒrfte einigermaßen Klarheit herrschen, unter welchen Bedingungen bei der Aufbewahrung weder Matratzen, Bettwaren noch sonstige Textilgewebe Schaden erleiden:

  • Trockenheit
  • frei von Staub und Schmutz
  • Verpackungsmaterial, das die Luft zirkulieren lĂ€sst

Innovatives Material mit optimalen Eigenschaften sorgt fĂŒr perfekte Lagerbedingungen

Das Sortiment von unserem Onlineshop Matratzenschutz24 wĂ€re nicht vollstĂ€ndig, hĂ€tten wir nicht eine Lösung, um Matratzen und jede Art Gewebe sicher und trocken aufzubewahren. Das gelingt jedem mit Aufbewahrungstaschen aus 100% Polypropylenvlies, eine kleine Aufbewahrungstasche fĂŒr Bettwaren (60x50x25 cm mit Reißverschluss und Henkel) und eine Aufbewahrungstasche fĂŒr Matratzen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen mit je einem 3-Seiten-Reißverschluss und Trageschlaufen.

Dieses hochwertige, synthetische Material hat positiven Eigenschaften, die fĂŒr eine Lagerung ĂŒber einen langen Zeitraum Matratzen und Textilgewebe sauber und trocken halten.

Das Material ist offenporig, sodass ein stĂ€ndiger Luftaustausch zwischen innen und außen stattfindet, d. h., die Luft kann zirkulieren. Feuchtigkeit kann sich daher nicht festsetzen, weil sie sogleich nach außen transportiert wird.

Obwohl die winzigen Poren Luft durchlassen, haben Staubpartikel keine Chance nach innen zu dringen. Auf diese Weise funktioniert die BelĂŒftung der Aufbewahrungstaschen bestens, ohne dass der Inhalt verschmutzt wird.

Eine gewisse Pflege jedoch wird auch fĂŒr eine Aufbewahrungstasche benötigt. Aufgrund dessen kann beispielsweise eine MatratzenhĂŒlle, die viele Monate auf dem Dachboden ihren Dienst tat und sicherlich außen verstaubt ist, bei 30° in der Maschine gewaschen werden.

Was aber, wenn Sie ihre alte Matratze nicht aufbewahren wollen, sondern entsorgen möchten oder sogar Ihr gesamtes Schlafzimmer renovieren und mit neuen Möbeln ausstatten wollen? Wohin mit der alten Matratze und den Schlafzimmermöbeln?

Alte Matratze

Sie möchte Ihre alte Matratze und Schlafzimmermöbel entsorgen? Wir nennen Ihnen die Optionen!

Wie viel Wert eine gute Matratze im eigenen Bett ist, wird einem in aller Regel erst dann bewusst, wenn sie nicht mehr in ihrer funktionalen QualitĂ€t agiert und das Liegen auf ihr nur noch zur Qual wird. In solchen FĂ€llen ist natĂŒrlich in jeder Hinsicht empfehlenswert, wenn man sich fĂŒr eine neue LiegeflĂ€che entscheidet, bei der ein erholsamer und gesunder Schlaf garantiert ist.

Doch jeder Neukauf bringt auch das Problem der Entsorgung mit sich. Oft genug sind die alten Matratzen nicht mehr wirklich so beschaffen, dass man sie einfach so weitergeben könnte oder aufbewahrt, um sie z.B. als GÀstebett zu nutzen.

Da bei der Anschaffung einer guten Matratze oftmals gleich das komplette Schlafzimmer neu eingerichtet wird, stellt sich also jeder die berechtigte Frage: Wie entsorgt man am besten die alte Matratze und die Schlafzimmermöbel?

Ab wann sollte man generell ĂŒber eine neue Matratze nachdenken?

Einmal abgesehen davon, dass es vielleicht der persönliche Geschmack oder die verĂ€nderte Lebenssituation erfordert, dass man sich eine neue Einrichtung fĂŒrs Schlafzimmer anschafft, gibt es wichtige Anzeichen, an denen man erkennt, wann in jedem Fall eine neue LiegeflĂ€che Einzug ins Schlafzimmer halten sollte.

GrĂŒnde fĂŒr eine neue Matratze:

  • starke Verschmutzungen
  • unbequeme Liegekuhlen
  • das Raumgewicht der Matratze ist mit der Zeit auf unter 30 gesunken
  • die LiegeflĂ€che ist bereits seit mehr als 8 Jahren in stĂ€ndigem Gebrauch
  • die funktionale QualitĂ€t hat abgenommen und das Liegen endet regelmĂ€ĂŸig in Verspannungen und RĂŒckenschmerzen

SpÀtestens bei diesen Faktoren sollte eine LiegeflÀche gegen eine Neue ausgetauscht werden. Denn nur dann ist in Zukunft wieder ein erholsamer und gesunder Schlaf möglich.

Mann und Frau beim Matratzenkauf

Welche Möglichkeiten gibt es, um Matratzen und Schlafzimmermöbel zu entsorgen?

Sowohl die einstigen QualitÀtsmatratzen als auch die nicht mehr benötigten Möbel aus dem Schlafzimmer sind in aller Regel so sperrig, dass sie bei einer Einlagerung im Keller, der Garage oder auch auf dem Dachboden nur unnötig viel Platz beanspruchen, ohne jemals wieder Verwendung zu finden.

Um Matratzen und Schlafzimmermöbel zu entsorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • SperrmĂŒll
  • Wertstoffhof
  • Entsorgung durch Matratzen- und MöbelhĂ€ndler
  • Sozialvereine

In sehr vielen FĂ€llen wird eine Direktentsorgung bevorzugt, denn dann ist zeitnah weg, was nicht mehr benötigt wird. HierfĂŒr kann man in den GroßstĂ€dten oftmals ein Entsorgungsunternehmen damit beauftragen oder direkt zum örtlichen Wertstoffhof fahren.

HĂ€ufig besteht gerade in grĂ¶ĂŸeren Ortschaften die Möglichkeit, bei der kommunalen Stadtwirtschaft eine sogenannte EntrĂŒmplung zu buchen. DafĂŒr mĂŒssen alte Möbel und Matratzen zum vereinbarten Termin an die Straße gestellt werden, wo sie dann abgeholt werden.

Beim Neukauf eines kompletten Schlafzimmers gibt es bei verschiedenen HÀndlern zudem die Möglichkeit, dass diese bei Anlieferung der neuen Einrichtung die alten Matratzen oder auch die veraltete Schlafzimmereinrichtung komplett mitnehmen und entsorgen.

Sofern die Schlafzimmermöbel noch gut erhalten sind, kann die Abgabe an einen sozialen TrĂ€ger eine gute Variante sein. So kommen die Möbel bedĂŒrftigen Menschen noch zu Gute.

In diesem Fall ist es allerdings oftmals etwas schwierig, auch die alten Matratzen mit abzugeben, da diese nach jahrelangem Gebrauch normalerweise nicht mehr wirklich dafĂŒr geeignet sind, weiter verwendet zu werden.

Neben diesen Sozialvereinen besteht natĂŒrlich die Möglichkeit, die alten Möbel kostengĂŒnstig an Verwandte, Bekannte oder andere Menschen abzugeben. So ist beiden Seiten schnell gedient.

Mann und Kind auf Matratzenstapel

Bei der Abgabe der Matratze an karitative Einrichtungen sollte man auf einiges achten:

  • die Matratze sollte nicht mit Schweiß- und Urinflecken ĂŒbersĂ€t sein
  • die LiegeflĂ€che sollte in einem zumutbaren Zustand sein
  • es sollten keine groben Kuhlen oder BeschĂ€digungen an der Matratze vorhanden sein
  • Stock- und Schimmelflecken an der LiegeflĂ€che machen eine Weitergabe unmöglich

Ist die Matratze, die man spenden will, indes nur leicht verunreinigt, aber ansonsten in einem noch akzeptablen Zustand, kann man diese natĂŒrlich noch reinigen.

Wenn ein gewisser Hygienestandard gegeben ist, wird eine solche LiegeflÀche dankbar von SozialkaufhÀusern, Hilfsorganisationen oder von sozialen Einrichtungen angenommen.

Was passiert mit einer alten und ausgedienten Matratze?

Ob eine ausgediente LiegeflĂ€che nun vom HĂ€ndler und Lieferanten der neuen Schlafzimmereinrichtung mitgenommen oder durch ein Entsorgungsunternehmen abgeholt wird, ist letztendlich in Anbetracht der endgĂŒltigen Entsorgung unerheblich. Ein spezielles Recycling fĂŒr Matratzen gibt es nicht.

Der Grund dafĂŒr liegt in der Beschaffenheit moderner LiegeflĂ€chen. Ist diese nicht mehr dafĂŒr geeignet, sie aufwendig aufzubereiten, so dass sie wieder hygienisch einwandfrei ist und nutzbar gemacht werden kann, wird sie schlussendlich verbrannt.

Dabei können aber nur ReißverschlĂŒsse oder Metallfedern vorher entnommen und wiederverwertet werden. Schaumstoff und Textilien wandern in den Ofen und werden verbrannt.

Hinweis: Eine ausgediente LiegeflĂ€che zu zerschneiden und dann in die MĂŒlltonne zu stopfen ist verboten! Eine Matratze sollte immer sachgerecht entsorgt werden.

Sperrgut mit Matratzen

Upcycling als Alternative

NatĂŒrlich gibt es bei der Entsorgung von Matratzen und Schlafzimmermöbeln eine Alternative – das kreative Upcycling.

Hierbei wird aus etwas Altem etwas Neues gemacht, was durchaus noch viel Freude bereiten kann. So lassen sich alte Schlafzimmermöbel mit ein wenig Phantasie und kreativem Geschick in trendige Aufbewahrungs- und Sitzmöglichkeiten fĂŒr den Garten umwandeln.

Dabei kann natĂŒrlich die alte Matratze noch Verwendung finden, beispielsweise in einer ganz individuell gestalteten Hollywood-Schaukel oder einer bequemen Lounge auf der Terrasse.

Wichtig ist hierbei allerdings, dass man die Möbel und die Matratze selbst mit einem geeigneten Witterungsschutz versieht. So kann man die alte LiegeflÀche zum Beispiel mit einem wasserundurchlÀssigen Stoff beziehen, bevor man sie auf die selbst gestaltete Gartenlounge ausbringt.

Möbel sollten möglichst mit einem witterungsbestÀndigen Anstrich versehen werden, damit sie nicht gleich nach dem ersten Regenfall unansehnlich werden oder kaputtgehen.

In Bezug auf alte Federkernmatratzen sind es die Metallfedern, die unendlich viele Möglichkeiten bieten, etwas Neues zu gestalten, was nicht nur dekorativ ist, sondern auch einem neuen Nutzungszweck zugefĂŒhrt werden kann.

Wobei Federkernmatratzen oft zu frĂŒh entsorgt werden, obwohl das noch gar nicht sein mĂŒsste. Zum Beispiel, weil diese quietschen. Das kann in vielen FĂ€llen jedoch auf einfache Weise abgestellt werden.

Genervter Mann im Bett

Meine Federkernmatratze quietscht. Was tun?

Federkernmatratzen gehören zu den verbreitetsten Schlafunterlagen in deutschen Schlafzimmern. Verantwortlich hierfĂŒr sind ihr gĂŒnstiger Preis, ihre StabilitĂ€t und ihre Haltbarkeit.

Da im Innern der Matratze mehrere Hundert Federn eingenĂ€ht sind, können sie allerdings quietschen. Das ist unangenehm und schlecht fĂŒr den Schlaf. Nicht selten wird die Federkernmatratze dann entsorgt, auch wenn das nicht sein muss. Einige einfache Hilfsmittel können Abhilfe schaffen.

So entsteht das QuietschgerÀusch

Trotz der flĂ€chigen Verteilung des Körpergewichts auf der Matratze sind die Federn Verschleißerscheinungen unterworfen. Mit der Zeit werden die Spiralen, die sie verbinden, deformiert. Das fĂŒhrt zu einem stufenweisen Verlust an ElastizitĂ€t.

Die Feder kann Gewichtsverlagerungen schwerer ausgleichen und gibt ein markantes QuietschgerÀusch von sich.

Neben den Federn kommt die Federabdeckung aus Filz als GerÀuschursache infrage. Nach mehreren Jahren der Nutzung hÀrtet sie aus und gibt das typische Knarren gefalteter Pappe von sich.

Auch durch eine unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig starke Reibung der Federn an der Abdeckung entstehen unangenehme QietschgerĂ€usche.

Das können Sie gegen eine quietschende Federkernmatratze tun

ZunĂ€chst ĂŒberprĂŒfen Sie, ob die Federkernmatratze zentral auf dem Bettgestell liegt. Mitunter kann das QuietschgerĂ€usch bereits hierin begrĂŒndet liegen.

Als NÀchstes drehen Sie die Matratze um. So gelangen die weniger belasteten Federn an die OberflÀche. Die anderen Spiralenden verbleiben am Boden in einer relativ bewegungsarmen Position.

Tipp: Vergessen Sie das regelmĂ€ĂŸige Wenden der Matratze auch dann nicht, wenn das Quietschen aufgehört hat. Nur so stellen Sie sicher, dass sich die Federn gleichmĂ€ĂŸig abnutzen. Eine LĂ€ngs- und eine Querdrehung der Matratze sollten sich halbjĂ€hrlich abwechseln.

Eine weitere Möglichkeit ist es, einen harten Gegenstand wie z.B. ein StĂŒck Sperrholz oder ein Hardcover-Buch unter die Matratze zu legen. Möglicherweise lĂ€sst sich das GerĂ€usch durch den höheren Druck eindĂ€mmen.

Wann eine neue Matratze Sinn macht

Im einfachsten Fall ist nicht die Matratze, sondern der Lattenrost fĂŒr das Quietschen verantwortlich. Im schlimmsten Fall sind alle Federn so ausrangiert, dass der Kauf einer neuen Matratze sinnvoller als ein behelfsmĂ€ĂŸiger Druckausgleich an einzelnen Stellen ist.

Sollten Sie sich bereits bei mehreren Matratzen an einem QuietschgerÀusch gestört haben, ziehen Sie den Kauf einer Matratze ohne Federn in Betracht.

Tipp: Eine Alternative ist die als besonders gerĂ€uscharm geltende Latexmatratze. Sie bietet ĂŒberdies den Vorteil einer hohen PunktelastizitĂ€t. Damit schlafen Sie nicht nur ruhig, WirbelsĂ€ule und Becken bleiben zudem im idealen Gleichgewicht.

Wenn Sie letztendlich eine neue Matratze anschaffen mĂŒssen und ohnehin bereits genervt vom Quietschen der alten waren, dann ist es wahrscheinlich, dass Sie extrem enttĂ€uscht sind, wenn Sie die neue LiegeflĂ€che ins Bett legen. Oftmals wird der Raum erfĂŒllt von einem chemischen Geruch. Keine Sorge! Das ist normal und der schlechte Geruch verflĂŒchtigt sich schnell.

Button Matratzen


Neue Matratzen: Warum riechen sie so streng?

Frau, die sich Nase zuhÀlt

Nicht nur, wenn die alte Matratze quietscht und sich das nicht abstellen lĂ€sst, oder aus hygienischen GrĂŒnden sollte jede noch so gute Matratze nach gut acht bis zehn Jahren gegen eine neue ausgetauscht werden.

Nach dieser Zeitspanne sind LiegeflĂ€chen durchgelegen, entsprechen nicht mehr gĂ€nzlich jeder individuellen Anforderung und es zeigt sich ein Materialverschleiß.

Wer schon einmal eine neue QualitÀtsmatratze ins Bett gelegt hat, wird wissen, dass der Geruch in den ersten Tagen unangenehm, ja unertrÀglich sein kann. Warum riechen neue Matratzen so streng?

Was ist der Grund fĂŒr diesen schlechten Geruch?

Nachdem man die neue Matratze aus ihrer Umverpackung gelöst hat, nimmt man den schlechten Geruch schnell war. Fachleute sprechen hier von einem herstellungsspezifischen Geruch. Dieser wird von vielen Menschen eher als Gestank bewertet und wird dann intensiv freigesetzt, wenn man die neue LiegeflÀche auspackt.

Die GrĂŒnde fĂŒr ĂŒbelriechende neue Matratzen liegen in erster Linie in ihrer Beschaffenheit und vor allem in der Produktionsweise.

Die verwendeten Materialien werden so behandelt und produziert, damit das Endergebnis, von dem wir uns gerade bei einer qualitativ hochwertigen LiegeflÀche so viel versprechen, auch wirklich stimmig ist.

Schließlich möchten wir alle eine Matratze, die unseren Körper in jeder Schlafposition stĂŒtzt, unsere Gelenke entlastet und mit der wir jederzeit zu einem guten und erholsamen Schlaf finden können.

Manche Verpackungsmaterialien können ferner einen Eigengeruch entwickeln, der dann in der Zeit der Lagerung der LiegeflÀche in das textile Obermaterial eindringen kann.

HauptsÀchlich liegt der strenge Geruch an:

  • Herstellungsverfahren und Produktionsverfahren
  • Verpackungen und Schutzfolien
  • Etikettierungen
  • eigenes Geruchsempfinden

Wie man den eher strengen Geruch einer neuen Matratze wahrnimmt, liegt im Übrigen meist am eigenen Geruchsempfinden.

WÀhrend manche Menschen den Geruch eher störend empfinden, haben andere durchaus weniger ein Problem damit.

Frau mit Hand auf Brust

Gibt es Unterschiede bei den einzelnen Matratzenarten?

Im Grunde riecht jede neue Matratze streng und erinnert im ersten Moment an chemische Bestandteile. Doch es sind weniger die Bestandteile einer LiegeflÀche, sondern vielmehr die Herstellungsmethoden, die unsere empfindliche Nase stören, wenn wir die neue Matratze auspacken.

Kaltschaummatratzen: Hier besteht der Kern aus einem großporigen Schaum, der viele tausende GasblĂ€schen enthĂ€lt. Durch diese AufschĂ€umung bei der Produktion wird am Ende die besonders flexible Anpassung an die Körperkontur und die Schlafposition erreicht.

Diese GasblĂ€schen werden im weiteren Herstellungsprozess zerschnitten, wodurch das enthaltene Gas entweicht. Dabei handelt es sich allerdings um flĂŒchtige organische Verbindungen, was bedeutet, dass sie irgendwann verfliegen. -> WĂŒrde man die Zuschnitte anschließend fĂŒr einige Wochen zwischenlagern, so dass das ganze Gas vollstĂ€ndig entweichen könnte, wĂŒrde die Matratze beim Aufrollen oder Auspacken keineswegs ĂŒbel riechen. Doch aus KostengrĂŒnden werden die Zuschnitte beim Hersteller sofort mit dem textilen Bezug versehen, so dass die Gasabgabe faktisch unterbunden wird.

Latexmatratzen: Hierbei wird im Herstellungsprozess naturbelassener oder auch synthetisch gefertigter Kautschuk vulkanisiert, was zum Teil einen sehr störenden Gestank nach sich zieht, der nach dem Auspacken noch einige Zeit andauert.

Federkernmatratzen: Diese LiegeflĂ€chen verfĂŒgen ĂŒber einige Anteile von Kaltschaum, weswegen der unangenehme Geruch hier auf die GasblĂ€schen zurĂŒckzufĂŒhren ist.

Schlaflose Frau im Bett

Sind die ĂŒbelriechenden GerĂŒche gesundheitsschĂ€dlich?

GesundheitsschĂ€dlich sind die schlechten GerĂŒche einer neuen Matratze nicht. Sie stören maximal das individuelle Geruchsempfinden.

Mehrfach getestet verschwinden die AusdĂŒnstungen jeder neuen Matratze spĂ€testens nach einigen Tagen. Selbst bei den LiegeflĂ€chen aus Kaltschaum, die besonders intensiv stinken, ist dieser unangenehme Geruch spĂ€testens nach acht Tagen komplett verschwunden.

Die nach Chemie riechenden AusdĂŒnstungen sind nur flĂŒchtige organische Verbindungen, die schnell vergehen, ohne die Gesundheit von Mensch und Tier zu beeintrĂ€chtigen.

Was kann man gegen diesen ĂŒbelriechenden Geruch tun?

Um dem ĂŒbelriechenden Geruch einer neuen Matratze nach dem Entnehmen aus der Schutzfolie beizukommen, empfiehlt sich das grĂŒndliche AuslĂŒften, bevor man die LiegeflĂ€che benutzt.

Tipp: Am besten gelingt das, indem man die Matratze aufrecht gegen die Wand lehnt. So hat die umgebende Luft genĂŒgend AngriffsflĂ€che.

Auf diese Weise verflĂŒchtigen sich alle organischen Verbindungen, die sich nach dem Auspacken entfalten.

Ideal ist es, wenn man die Möglichkeit hat, die neue QualitĂ€tsmatratze auf dem Balkon oder der Terrasse zu entlĂŒften.

Tipp: Hier sollte man darauf achten, dass es nicht zu einer intensiven Sonneneinstrahlung oder gar zum Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz kommt.

Geschieht das AuslĂŒften indes in einem Innenraum, sollte hier fĂŒr genĂŒgend Frischluftzufuhr gesorgt werden.

So verhindert man einen Stau der schlechten GerĂŒche im Schlafzimmer.

VerfĂŒgt die Matratze ĂŒber einen abnehmbaren Bezug, so empfiehlt es sich, diesen vor dem ersten Gebrauch der LiegeflĂ€che zu waschen. Das beschleunigt den Vorgang des AuslĂŒftens.

Tipp: Sollte die neue Matratze nach ein bis zwei Wochen immer noch ĂŒbelriechende GerĂŒche abgeben, so empfiehlt es sich, die LiegeflĂ€che umzutauschen.

Ein strenger Anfangsgeruch ist durchaus normal!

Neue Matratzen mĂŒssen hin und wieder sein, wollen wir immer zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden. Dabei ist es egal, welche neue LiegeflĂ€che man sich anschafft, denn in erster Linie muss diese den eigenen Anforderungen und individuellen BedĂŒrfnissen entsprechen. Doch jede neue Matratze verströmt nach dem Auspacken einen mehr oder weniger starken Geruch, der einem im ersten Moment an eine chemische Stinkbombe erinnert.

Diese GerĂŒche sind sehr störend, wobei hier das persönliche Geruchsempfinden eine maßgebliche Rolle spielt. Auch wenn die GerĂŒche an chemische Bestandteile erinnern, so liegt es doch in den meisten FĂ€llen an den Herstellungsverfahren und die damit im Zusammenhang stehenden Verarbeitungsprozesse einzelner Materialien.

Vor allem Kaltschaum, der durch das spezielle AufschÀumungsverfahren besonders punktelastisch und atmungsaktiv ist, ist mit tausenden kleiner GasblÀschen ausgestattet. Diese zerplatzen beim Zuschneiden des Materials und setzen organische Verbindungen in Form von Gasen frei.

Da aus KostengrĂŒnden diese Matratzenzuschnitte sofort weiterverarbeitet werden, hat das Gas gar keine Zeit, vollstĂ€ndig zu entweichen.

Schutzfolien, Verpackungen oder aufgebrachte Etikettierungen können ebenfalls schlechte GerĂŒche in das textile Material der Matratze eindringen lassen, wodurch es doch sehr unangenehm riechen kann, wenn die neue LiegeflĂ€che endlich da ist.

Giftig oder gar gesundheitsschĂ€dlich sind diese schlechten GerĂŒche nicht.

Vielmehr verflĂŒchtigen diese sich recht schnell, wenn man die LiegeflĂ€che vor Gebrauch grĂŒndlich auslĂŒftet.

Button Bettwaren

Der Autor:

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Oliver

„Schlaf ist fĂŒr Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schlĂ€ft, ist tagsĂŒber fit und leistungsfĂ€hig."

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