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Traumpass

Mit dem Traumpass eine Auszeichnung, die an Kissen und Decken mit Feder- oder Daunenfüllung vergeben wird. Dieses Zertifikat stellt sicher, dass die verwendeten Federn und Daunen serh hohe Qualitätsstandards erfüllen.

Was ist der Traumpass

Was ist der Traumpass?

Der Traumpass ist ein Gütesiegel und bezeichnet eine Zertifizierung für Kissen, Decken und andere Erzeugnisse, deren Füllung aus Federn oder Daunen besteht.

Mitte der 1970er Jahre schlossen sich in Europa mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Bettfedern- und Bettwarenindustrie zu einer Qualitätssicherungsgemeinschaft zusammen. Aus dieser „Kontrollgemeinschaft Federn-Siegel e.V.“ entstand einige Jahre später der heutige Traumpass. Mit diesem werden nun mit Federn oder Daunen gefüllte Bettwaren ausgezeichnet, sofern sie den strengen Anforderungen der angelegten DIN Norm entsprechen. Um diesen Standard aufrecht zu erhalten, arbeitet der Traumpass seit 2006 mit DIN CERTCO zusammen, einer internationalen Zertifizierungsorganisation. Die DIN CERTCO wird zu 80% vom TÜV Rheinland und zu 20% vom Deutschen Institut für Normierung – dem DIN – getragen.

Wenn ein Hersteller seine Produkte mit dem Traumpass zertifizieren lassen möchte, müssen zuerst einmal die Erstzertifizierung und anschließend regelmäßige Kontrollen stattfinden. Dazu werden anonym Produkte im Handel gekauft und von den Hohenstein Instituten untersucht, damit eine gleichbleibende Qualität der Produkte gewährleistet werden kann. Erst wenn diese Kontrollen erfolgreich waren, können die Produkte mit dem Traumpass ausgezeichnet werden.

Diese Produkte werden mit dem Traumpass ausgezeichnet

Mit dem Traumpass werden Bettwaren und Textilien ausgezeichnet, die eine Füllung aus Federn oder Daunen haben. Dazu gehören vor allem:

  • Kopfkissen, wie Federkissen
  • Bettdecken, wie Daunendecken
  • Schlafsäcke
  • Bekleidung, wie Daunenjacken

Für das Gütesiegel des Traumpasses müssen die verarbeiteten Federn und Daunen den beiden höchsten Güteklassen I und II entsprechen. Nur so können sie zertifiziert werden.

Diesen Kriterien müssen die Produkte entsprechen

Der Traumpass zertifiziert nur Feder- und Daunenprodukte, wenn diese den strengen Anforderungen genügen. Dazu gehört, dass die verarbeiteten Federn und Daunen den beiden höchsten Güteklassen I und II der Europäischen Norm 12934 entsprechen müssen, wobei der Traumpass bei der Klasse II noch härtere Kriterien anwendet. Zur Kontrolle der Angaben durch die Hersteller werden die ausgezeichneten Produkte regelmäßig anonym im Handel gekauft und auf ihre Füllungszusammensetzung hin überprüft.

Außerdem regelt der Traumpass, dass die verwendeten Federn und Daunen ausschließlich als Nebenprodukte aus der Geflügelfleischgewinnung stammen dürfen. Lediglich Federn und Daunen von toten Schlachttieren werden also verwendet. Dadurch wird verhindert, dass Gänse und Enten lebend gerupft werden und so unnötig leiden müssen. Die zertifizierten Produkte müssen deswegen zusätzlich den EDFA Traceability Standard einhalten, der es erlaubt, die Herkunft des Füllmaterials detailliert nachzuverfolgen, beispielsweise durch Zolldeklarationen, Lieferscheine oder Veterinärbescheinigungen.

DIN-geprüfte Zertifizierung

Ein Produkt darf nur dann das DIN-geprüfte Gütesiegel Traumpass tragen, wenn sichergestellt ist, dass alle Anforderungen an die Qualität der Produkte erfüllt werden und die Herkunft der Federn und Daunen nachverfolgbar ist. Erst dann erhält ein Produkt das Zertifikat „Traumpass DIN-geprüft“. Verbraucher*innen können auf der Webseite der DIN CERCTO einsehen, welche Unternehmen mit dem Traumpass zertifiziert sind. So können sie sicherstellen, dass sie nur hochwertige Feder- und Daunenprodukte ohne Tierquälerei und Lebendrupf kaufen.