Militärtrick – in 2 Minuten einschlafen

Militärtrick – in 2 Minuten einschlafen

In 2 Minuten einschlafen - der Militärtrick

Während Kinder in der Regel überall und in jeder Lage gut und schnell einschlafen können, wird es bei den Erwachsenen oftmals zur Geduldsprobe. Denn nicht immer legt man sich einfach ins Bett und schläft innerhalb von kurzer Zeit ein. Das hat ganz unterschiedliche Gründe, doch wohl jeder, der sich gerade beim Einschlafen schon einmal hin und her gewälzt hat, wäre froh, wenn er in 2 Minuten einschlafen könnte.

Woher kommen Einschlafstörungen?

Probleme beim Einschlafen können sehr vielseitig sein, wobei fast alle bereits am Tag entstehen. Wer abends nicht innerhalb von wenigen Minuten einschlafen kann und sich ewig hin und her dreht, hat möglicherweise:  

  • einen besonders stressigen Tag gehabt und kann nun nicht abschalten
  • zu viele Probleme zu bewältigen, bei denen die Gedanken auch im Bett noch Achterbahn fahren
  • gerade eine Erkältung oder leidet an einer anderen Erkrankung
  • eine psychophysiologische Insomnie entwickelt
  • eine ungünstige Bettausstattung
  • eine ungesunde Lebensführung
  • den ganzen Tag über nicht wirklich frische Luft tanken können
  • eine zu helle, zu laute oder zu warme Schlafumgebung
  • zu viel und zu spät zu Abend gegessen
  • noch spät zu viel koffeinhaltige Getränke genossen
  • zu spät noch eine sehr anstrengende Trainingsrunde eingelegt
  • mittags zu lange ein Nickerchen gemacht
  • das Problem mit den Schichtdiensten

 

Darüber hinaus können genetische Veranlagungen, regelmäßige Medikamentenzufuhr oder auch unregelmäßige Zubettgehzeiten beziehungsweise die Nichtbeachtung der inneren Uhr und des eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus schuld daran sein, dass das Einschlafen nicht problemlos gelingt.

Warum ist diese erste Phase so wichtig?

Schlaf als komplexer Rhythmus ist ausgesprochen wichtig für uns und unseren Organismus. Denn nur wer gut schläft, fühlt sich am nächsten ausgeruht, leistungsstark und gut. Warum nun genau die Einschlafphase so wichtig ist, lässt sich leicht erklären. Zum einen, weil man natürlich nicht gut schläft, wenn man nicht einschlafen kann. Als erste Phase des gesamten Schlaf-Wach-Rhythmus kommt dem Einschlafen also regelrecht eine Schlüsselrolle zu. Auf der anderen Seite sind schon die ersten Probleme vorprogrammiert, wenn man nicht einschlafen kann. Wenn also jemand von Schlafstörungen spricht, muss das nicht zwangsläufig nur jene Phasen betreffen, die erst an zweiter oder dritter Stelle im Schlafzyklus kommen.  

Um wirklich einen gesunden und erholsamen Schlaf genießen zu können, ist die erste Tiefschlafphase, die nach dem Einschlafen folgt wichtig. Denn in diesen ersten vier Stunden erholt sich der Körper am besten und am effektivsten. Der Regenerationsprozess ist also kurz nach dem Einschlafen in vollem Gange. Schläft man nun jedoch erst später oder nur sehr schwer ein, verzögert beziehungsweise verkürzt sich diese erste Tiefschlafphase.  

Wer jedoch in einer Stadt wohnt, wird das Problem der äußeren Einflüsse zur Genüge kennen. Die Straßenbeleuchtung ist mitunter überaus hell, die Geräuschkulisse von den Straßen ist in manchen Stadtteilen einfach viel zu laut und nicht jede Wohnung ist so gelegen, dass man diese Einflüsse einfach umgehen könnte.

Es macht also durchaus Sinn, sich eines Militärtricks zu behelfen, mit welchem man innerhalb von 2 Minuten einschlafen kann. Selbst wenn die äußeren Umstände es gar nicht immer zulassen.

 

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Wie funktioniert der Militärtrick?

Basierend auf den Erfahrungen von Soldaten, haben Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der man tatsächlich in 2 Minuten einschlafen kann. Egal wo, egal wann und vor allem ganz egal, unter welchen Grundvoraussetzungen.  

  1. Legen Sie sich bequem hin. Soll der Trick für ein Powernapping genutzt werden, kann auch eine bequeme Sitzhaltung eingenommen werden.
  2. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihr Gesicht. Versuchen Sie nun die Gesichtsmuskeln vollkommen zu entspannen, indem Sie bewusst tief einatmen und anschließend langsam wieder ausatmen.
  3. Anschließend soll sich der gesamte Oberkörper, beginnend mit den Nackenmuskeln entspannen. Auch hier wird die tiefe und ruhige Atmung zur Unterstützung eingesetzt. Gelingt die Entspannung nicht sofort, sollten die Muskeln kurz angespannt werden, um sie mit dem nächsten Atemzug ganz bewusst wieder zu lockern. Macht sich in Armen und Fingerspitzen ein leicht kribbelndes Taubheitsgefühl bemerkbar, geht es zum nächsten Schritt.
  4. Nun geht es an die Beine und Füße, die sich auf die gleiche Weise wie der Oberkörper entspannen sollten.
  5. Zum Schluss kommt es darauf an, den Kopf auszuschalten. Das ist für Anfänger meist der schwierigste Teil der Übung. Denn Gedanken lassen sich für Ungeübte manchmal nur schwer ausschalten. Die gute Nachricht ist aber: Schon 10 Sekunden von geistiger Abwesenheit reichen, um eingeschlafen zu sein.

 

Die Gedanken auszuschalten, um wirklich zu einer kompletten Tiefenentspannung zu finden, kann man ein wenig trainieren, indem man Yoga macht oder meditiert.

Was kann man sonst noch gegen Einschlafprobleme tun?

Es gibt einiges, was man tun kann, um Einschlafprobleme zu vermeiden. Dazu gehört in erster Linie die Überprüfung der Schlafumgebung, der Schlafhygiene bis hin zur Optimierung von Bettausstattung. Darüber hinaus sollte das Bett natürlich immer nur zum Schlafen benutzt werden und der Fernseher ausgeschaltet bleiben. Zudem ist es durchaus sinnvoll, sich kleine abendliche Rituale einfallen zu lassen, um Körper und Geist schon vor dem eigentlichen Zubettgehen in einen ruhigen und entspannten Zustand zu führen.

Hier können beispielsweise Atemübungen oder auch die Progressive Muskelentspannung ebenso hilfreich sein wie ein entspannendes Bad oder Fußbad.   Generell sollten Alltagsprobleme oder dringende Projekte auf eine To-do-Liste wandern, anstatt sie gedanklich mit ins Bett zu nehmen. Das ist eine sehr effektive Methode, um tatsächlich die Gedanken zu beruhigen und den Kopf auszuschalten.  

Mindestens ebenso wichtig ist aber auch das Kennen des eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus. Wer sein eigenes Schlafbedürfnis kennt und zudem noch weiß, ob er Frühaufsteher oder Nachteule ist, braucht nur noch auf seinen inneren Takt zu hören und sich am besten dann schlafen legen, wo er weiß, dass er müde ist und einschlafen kann.

Fazit

In weniger als 150 Sekunden einzuschlafen, nachdem man sich ins Bett gelegt hat, ist ein alter Trick, den schon die Soldaten angewendet haben. Nicht selten mussten diese im Krieg sich etwas Schlaf holen, wo es ringsum laut, hell und heiß war. Da aber jeder Mensch seinen Schlaf braucht, konnten sie teilweise nur mit diesem Trick schlafen. Heute hilft der Militärtrick bei Einschlafstörungen. Mit ein wenig Übung gelingt er jedem, und sofern keine Krankheit der Auslöser ist, wird das Einschlafen schnell zum Kinderspiel.

Foto: © Getmilitaryphotos #219412805 stock.adobe.com

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