Nacken- und Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für unruhige Nächte. Oft steckt kein ernstes gesundheitliches Problem dahinter, sondern schlicht das falsche Kopfkissen. Ist es zu hoch, zu flach oder aus dem falschen Material, wird Ihre Wirbelsäule überlastet – Verspannungen sind die Folge.
Ein gut gewähltes Kissen kann dagegen wahre Wunder wirken: Es entlastet Ihre Halswirbelsäule, stützt Ihren Kopf in der richtigen Position und fördert einen erholsamen Schlaf. Besonders bewährt haben sich dafür spezielle Nackenstützkissen Diese sind so konzipiert, dass sie sich individuell an Kopf und Nacken anpassen und Verspannungen wirksam vorbeugen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen hinter Nacken- und Schulterschmerzen stecken können, welche Kissenarten es gibt und wie Sie das Modell finden, das wirklich zu Ihrer Schlafposition passt!
Ursachen für Nacken- und Schulterschmerzen
Die Gründe für Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sind vielfältig. Häufig handelt es sich um verspannte Muskulatur, die durch unsere täglichen Gewohnheiten überlastet wird. Stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, eine gekrümmte Haltung am Smartphone oder monotone Bewegungen im Auto – all das beansprucht die Hals- und Schultermuskeln dauerhaft. Mit der Zeit entstehen so Verspannungen, die bis in den Kopf ausstrahlen können.
Auch im Schlaf können Beschwerden entstehen. Ist das Kopfkissen zu hoch, wird der Hals nach oben gedrückt, ist es zu flach, knickt der Kopf ab. Beides führt dazu, dass die Wirbelsäule nicht mehr in einer geraden Linie liegt. Wer in Bauchlage schläft, dreht den Kopf über viele Stunden stark zur Seite – ebenfalls ein häufiger Auslöser für Verspannungen. Weitere Faktoren sind Zugluft, Stress oder Sportverletzungen, die die Muskulatur zusätzlich belasten
Eine wichtige Rolle spielt das Kissen selbst: Es entscheidet darüber, ob Kopf und Nacken richtig gebettet sind. Neben modernen Materialien wie Visco- oder Gelschaum können auch natürliche Kissenfüllungen für Entlastung sorgen. Ein Beispiel ist das PROCAVE Dinkelkissen. Die Füllung aus 100 % Dinkelspelz passt sich punktgenau an, fördert die Entspannung der Muskulatur und sorgt für ein ausgeglichenes Schlafklima – ideal für alle, die Wert auf natürliche Materialien legen.
Mit oder ohne Kissen schlafen?
Viele Menschen fragen sich, ob ein Kissen überhaupt nötig ist. Die Antwort hängt stark von der Schlafposition ab. Grundsätzlich gilt: Das Kissen sollte immer dafür sorgen, dass die Wirbelsäule in einer geraden Linie liegt und der Nacken nicht überstreckt wird.
Rückenschläfer*innen: Ein flaches Kissen reicht in der Regel aus. Es verhindert, dass der Kopf nach oben gedrückt wird, und stützt die natürliche Lordose im Halswirbelbereich. Besonders geeignet sind flache Nackenstützkissen, die sich an den Nacken anschmiegen.
- Seitenschläfer*innen: In der Seitenlage ist der Abstand zwischen Schulter und Kopf besonders groß. Hier ist ein höheres Kissen wichtig, das die Lücke ausfüllt und dafür sorgt, dass der Kopf nicht abknickt. Ideal sind spezielle Seitenschläfer- oder Nackenstützkissen.
- Bauchschläfer*innen: Diese Position gilt als am wenigsten günstig für den Nacken, weil der Kopf dauerhaft zur Seite gedreht wird. Wer so schläft, sollte nur ein sehr flaches, weiches Kissen verwenden – oder ganz auf ein Kissen verzichten, um den Nacken zu entlasten.
Ob Rücken-, Seiten- oder Bauchlage: Jede Schlafposition stellt andere Anforderungen an das richtige Kissen. Die oben beschriebenen Unterschiede lassen sich übersichtlich zusammenfassen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Kissenarten und Materialien für die jeweilige Lage besonders geeignet sind und welche Vorteile sie bieten:
| Schlafposition | Empfohlene Kissenart | Geeignete Materialien | Besonderheiten |
| Bauch | Flaches Bauchschläferkissen | Dünne Schaumfüllung | Kopf wird weniger überstreckt, Atmung erleichtert, möglichst geringe Höhe wählen. |
| Seite | Nackenstützkissen, großes Seitenschläferkissen, Visco-Kniekissen | Memory-Schaum, Gelschaum, Naturfüllungen (Dinkel/Hirse) | Füllt die Lücke zwischen Schulter und Kopf, stützt Wirbelsäule, beugt Druckstellen vor. |
| Rücken | Flaches Nackenstützkissen mit leichter Erhöhung im Nackenbereich | Memory-Schaum, Gelschaum, Latex | Entlastet die Halswirbelsäule, verhindert Überstreckung, gute Wahl bei Verspannungen. |
Mit der Wahl des passenden Kissens können Nacken- und Schulterschmerzen deutlich reduziert werden. Für Seitenschläfer*innen bietet sich etwa das PROCAVE Seitenschläferkissen an, das den Körper in Seitenlage stabilisiert und zugleich für Entlastung im Schulter- und Nackenbereich sorgt.
Das richtige Kissen bei Nackenproblemen – worauf Sie achten sollten
Ob Nackenschmerzen gelindert oder verstärkt werden, hängt stark von der Kissenwahl ab. Entscheidend sind die richtige Größe, die passende Form, das Material, der Härtegrad und das Zusammenspiel mit der Matratze.
Die richtige Größe
Das klassische 80x80 cm-Kissen ist für Nackenprobleme ungeeignet, da auch die Schultern darauf zu liegen kommen und die Halswirbel abknicken. Besser sind rechteckige Kissen in 40x80 cm oder 50x70 cm, die nur Kopf und Nacken stützen. Eine Alternative für alle, die Wert auf einfache Pflege legen, ist das PROCAVE OBJEKT Kopfkissen: Es ist kochfest, robust und in verschiedenen Größen erhältlich – perfekt für Menschen, die ihr Kissen regelmäßig hygienisch reinigen möchten.
Die passende Form
Je nach Ihrer Schlafposition braucht Ihr Kissen eine andere Form. In der Seitenlage ist ein höheres, ergonomisch geformtes Kissen sinnvoll, während Rückenschläfer*innen mit flacheren Modellen besser schlafen. Eine gute Lösung sind spezielle Lagerungskissen, die sich flexibel einsetzen lassen. Das PROCAVE Seitenschläferkissen stützt zum Beispiel den gesamten Körper, verhindert Druckstellen an Knie und Hüfte und sorgt für eine gerade Wirbelsäule. Wer es kompakter mag, kann zum PROCAVE Visco Seitenschläferkissen greifen, das mit seiner viscoelastischen Füllung besonders Knie und Beine entlastet. Als praktische Ergänzung schützt der PROCAVE Feinflanell-Bezug das Seitenschläferkissen zuverlässig vor Feuchtigkeit.
Geeignetes Material
Das Füllmaterial eines Kissens hat großen Einfluss darauf, wie stabil Ihr Kopf und Nacken gestützt werden – und ebenso darauf, wie angenehm sich das Schlafklima anfühlt. Während natürliche Materialien vor allem durch Atmungsaktivität und Nachhaltigkeit überzeugen, punkten moderne Funktionsmaterialien mit hoher Anpassungsfähigkeit und einfacher Pflege. Entscheidend ist, welche Eigenschaften Ihnen im Alltag besonders wichtig sind: Soll das Kissen eher kühlend wirken, sich flexibel anpassen oder lieber aus reinen Naturfasern bestehen?
Im Folgenden ein Überblick über zwei bewährte Materialgruppen und passende Beispiele aus unserem Sortiment:
- Natürliche Füllungen: Das PROCAVE Hirsekissen passt sich punktgenau an, reguliert Feuchtigkeit und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Ähnlich wirkt auch das PROCAVE Dinkelkissen, das wir bereits kennengelernt haben. Beide sind ideal für alle, die Wert auf Naturmaterialien legen.
- Synthetische Materialien: Wer nachts stark schwitzt, profitiert vom PROCAVE TopCool Stepp-Kopfkissen. Es ist atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und kann bei bis zu 95 °C gewaschen werden – ideal für Allergiker*innen.
Härte und Stützkraft
Die richtige Festigkeit richtet sich nach Ihrer Schlafposition:
- Seitenschläfer*innen brauchen ein festeres Kissen, damit der Kopf nicht zu tief einsinkt.
- Rückenschläfer*innen fahren meist gut mit mittlerer Festigkeit.
- Bauchschläfer*innen sollten ein weiches, sehr flaches Kissen wählen, um den Nacken nicht zu überstrecken.
Nicht nur beim Kissen, auch bei der Matratze spielt der passende Härtegrad eine entscheidende Rolle für entspannten Schlaf. Mit unserem Tool können Sie den idealen Wert ganz einfach berechnen:
Zusammenspiel von Kissen und Matratze
Ein passendes Kopfkissen allein reicht oft nicht aus – erst in Kombination mit der richtigen Matratze entfaltet es seine volle Wirkung. Denn wie stark Kopf und Schultern einsinken, hängt maßgeblich von der Matratzenhärte und ihrer Punktelastizität ab.
- Harte Matratzen: Hier sinken Schultern und Oberkörper weniger tief ein. Um den Höhenunterschied zwischen Schulter und Kopf auszugleichen, sollte das Kissen etwas höher sein und stabil stützen.
- Weiche Matratzen: Bei weichen Liegeflächen sinkt der Körper stärker ein. Ein zu hohes Kissen würde den Kopf nach oben überstrecken – deshalb ist hier ein flacheres Modell die bessere Wahl.
Wichtig ist außerdem, dass Ihre Schultern nie auf dem Kissen aufliegen, sondern komplett in die Matratze einsinken können. Nur so kann Ihre Halswirbelsäule in einer entspannten Linie liegen. Stimmen Kissenhöhe, Härtegrad und Matratze optimal überein, lassen sich Nacken- und Schulterschmerzen spürbar reduzieren.
Passende Beispiele aus unserem Shop:
- Die PROCAVE Kaltschaummatratze VT mit Doppeltuchbezug überzeugt mit hoher Stabilität und Atmungsaktivität – ideal für Bauchschläfer*innen.
- Die PROCAVE Würfelschnittmatratze GN punktet durch ihre ergonomischen Einschnitte, die Schulter und Becken spürbar entlasten – perfekt in Kombination mit einem stützenden Nackenstützkissen.
- Wer flexibel bleiben möchte, liegt mit der PROCAVE Wendematratze Elli richtig: zwei Härtegrade in einer Matratze, abgestimmt auf unterschiedliche Bedürfnisse.
Tipp: Mehr Details finden Sie auch in unserem Ratgeber: Welche Matratze bei Nackenschmerzen?
Spezialkissen & Alternativen
Neben den klassischen Kopfkissen haben sich in den letzten Jahren verschiedene Spezialkissen etabliert, die gezielt auf die Bedürfnisse von Menschen mit Nacken- und Schulterschmerzen eingehen. Sie bieten besondere Formen oder innovative Materialien, die für zusätzliche Entlastung sorgen.
Nackenstützkissen aus Memory-Schaum
Ein bewährter Klassiker sind Kissen aus thermoelastischem Viscoschaum. Sie passen sich den Konturen von Kopf und Nacken individuell an und wirken besonders druckentlastend. Ein Beispiel ist das PROCAVE Nackenstützkissen Memory: Es kombiniert zwei MEMORY-Platten mit einer Füllung aus Visco-Stäbchen und ist mit einem hautfreundlichen Aloe Vera-Bezug ausgestattet. Ideal für alle Schlafpositionen und besonders angenehm für sensible Haut.
Nackenstützkissen mit Gelschaum
Gelschaum-Kissen vereinen die Vorteile von Visco- und Kaltschaum und schaffen so ein schwereloses Liegegefühl. Druck wird gleichmäßig verteilt und die Halswirbelsäule optimal gestützt. Das PROCAVE Nackenstützkissen Gelschaum besitzt einen Kern aus Gel-Platten und Gel-Stäbchen und sorgt mit seinem atmungsaktiven TopCool-Bezug für ein angenehm kühles Schlafklima. Perfekt für Menschen, die zu nächtlichem Schwitzen neigen.
Nackenschmerzen durch das Kopfkissen – was tun?
Wer regelmäßig mit Verspannungen im Nacken- oder Schulterbereich aufwacht, fragt sich schnell: Woran liegt es? Ein falsches Kissen ist oft ein Mitverursacher, doch selten die einzige Ursache. Meist spielt eine Kombination aus Schlafumgebung, Tagesgewohnheiten und allgemeiner körperlicher Verfassung zusammen. Mit ein paar einfachen Veränderungen lassen sich Beschwerden jedoch oft deutlich lindern.
1. Haltung am Tag beachten
Viele Probleme entstehen schon tagsüber. Wer lange am Schreibtisch sitzt oder häufig aufs Smartphone blickt, überlastet die Nackenmuskulatur durch die gekrümmte Haltung. Das Kissen kann diese Fehlbelastung nachts nicht vollständig ausgleichen. Achten Sie deshalb auf eine ergonomische Sitzhaltung, richten Sie den Monitor auf Augenhöhe aus und legen Sie regelmäßig kleine Pausen zum Aufstehen und Strecken ein.
2. Bewegung & Dehnübungen
Ein verspannter Nacken löst sich nicht allein durch Schlaf. Sanfte Dehnübungen für Nacken und Schultern, Schulterkreisen oder Yoga-Übungen können helfen, die Muskulatur dauerhaft zu lockern. Besonders effektiv ist regelmäßige Bewegung – schon ein täglicher Spaziergang oder lockeres Radfahren verbessern die Durchblutung und beugt neuen Verspannungen vor.
3. Schlafumgebung optimieren
Auch das beste Kissen hilft wenig, wenn die Schlafumgebung nicht passt. Eine durchgelegene oder zu harte Matratze kann den Nacken ebenso belasten wie Zugluft durchs offene Fenster. Prüfen Sie daher, ob Matratze und Kissen wirklich zusammenpassen und die Wirbelsäule in einer geraden Linie halten. Achten Sie außerdem auf ein angenehmes Raumklima: kühl, aber nicht kalt, ohne direkte Zugluft.
4. Stress reduzieren
Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der Psyche. Stress und innere Anspannung übertragen sich oft direkt auf die Nacken- und Schultermuskulatur. Wer abends nicht zur Ruhe kommt, nimmt diese Anspannung mit ins Bett. Rituale wie eine feste Abendroutine, Atemübungen oder Entspannungstechniken (z. B. progressive Muskelentspannung) helfen, herunterzufahren und den Schlaf erholsamer zu machen.
Ihr Weg zum passenden Kissen – mit Matratzenschutz24.net
Das richtige Kopfkissen kann entscheidend dazu beitragen, Nacken- und Schulterschmerzen zu lindern. Welches Modell zu Ihnen passt, hängt vor allem von Ihrer Schlafposition, Ihren persönlichen Bedürfnissen und der Kombination mit der richtigen Matratze ab.
- Bauchschläfer*innen sollten möglichst flache Kissen wählen.
- Seitenschläfer*innen profitieren von höheren, ergonomischen Kissen oder großen Seitenschläferkissen.
- Rückenschläfer*innen schlafen am besten mit flacheren Nackenstützkissen aus Memory- oder Gelschaum.
Auch die Materialwahl spielt eine Rolle: Natürliche Füllungen wie Dinkel oder Hirse schaffen ein angenehmes Schlafklima, während moderne Schäume wie Visco- oder Gelschaum eine hohe Druckentlastung und Stützkraft bieten. Wichtig bleibt, dass Kissen und Matratze optimal zusammenspielen – nur so bleibt die Wirbelsäule in einer entspannten Linie.
In unserem Onlineshop von Matratzenschutz24.net finden Sie eine große Auswahl an Nackenstützkissen, Seitenschläferkissen und Matratzen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Gerne beraten wir Sie persönlich, welches Modell am besten zu Ihnen passt.
Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0) 361 5535402 oder jederzeit per Mail an info@procave.de.








