Schaum- oder Latexmatratze – welche Matratze passt zu mir?

13.08.2016 20:00  Von:: Elisabeth

Was ist besser: Eine Schaum- oder eine Latexmatratze?

Schaumstoffmatratzen haben sich zum Standard entwickelt und überzeugen mit ihrer unterstützenden Funktion beim Schlaf. Im Vergleich zur Federkernmatratze kommt es zu weniger Materialschwächen und verhindert durch falsches Liegen verursachte Schmerzen an der Wirbelsäule. Latexmatratzen bieten eine ähnliche Flexibilität und stützen den Körper punktgenau an genau den richtigen Stellen. Ob Bauchschläfer. Rückenschläfer oder Seitenschläfer – mit diesen Tipps finden Sie die richtige Matratze für sich:

Schaumstoffmatratzen – ein lang bewährtes System

Die Gruppe der Schaumstoffmatratzen fällt durch ein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Viele Matratzen dieser Art sind günstig zu bekommen und bieten gute Liegeeigenschaften. Standardmodelle sind nach einem regelmäßigen System gearbeitet und stützen den Körper punktuell beim Liegen. Das bedeutet: Entlang der Matratze sind gleiche Luftröhren in den Schaumkern eingearbeitet. Sie tragen das komplette Gewicht und entlasten die Wirbelsäule beim Schlafen. Dieses Kernmuster ist bei günstigen Modellen immer gleich. Die etwas besseren Schaumstoffmatratzen bestehen aus Kaltschaum und weisen verschiedene Liegezonen auf. Meist ist die Matratze in sieben Liegezonen unterteilt, die den Druck des Körpers unterschiedlich aufnehmen. Für den Kopf ist die Zone anders gestaltet, als für die Hüfte.

Vorteile der Schaumstoffmatratze:

• preisgünstig trotz guter Leistung

• passt sich dem Körper an

• nehmen viel Flüssigkeit auf

Nachteile der Schaumstoffmatratzen:

• verlieren schneller an Elastizität

• ziehen Staub an

Latexmatratzen – aus nachwachsenden Rohstoffen

Latexmatratzen bieten eine ähnliche punktgenaue Elastizität und bestehen aus rein natürlichen Materialien. Je nach Modell sind Kokosschichten mit verarbeitet, die für eine gewisse Härte der Matratze sorgen. In diesem Zustand eignen sich die Matratzen für Bauch- oder Rückenschläfer besonders gut. Durch das Naturmaterial sind die Modelle atmungsaktiv und haben eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme. Allerdings bedürfen Sie einer hohen Pflege. Naturlatex ist sehr lichtempfindlich und altert unter UV-Bestrahlung sehr schnell. Die meisten Matratzen sind deshalb mit einem besonderen Hüllenstoff abgedeckt, der die direkte Einstrahlung vermeidet. Allerdings sind die natürlichen Materialien deutlich atmungsaktiver als konventionelle Latexmatratzen. Für eine geringe Geruchsbelastung im Schlafzimmer packen Sie die Matratze aus und lassen diese für 1-2 Tage an einem anderen Ort lüften.

Vorteile der Latexmatratze:

• hygienisch und staubfrei

• passen sich dem Körper gut an

• gute Temperaturflexibilität

Nachteile der Latexmatratze:

• je nach Modelle spezieller Lattenrost nötig

• Naturlatex bedarf einer speziellen Pflege

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