Schlafzimmer: Mit der optimalen Einrichtung und Deko zum erholten Schlaf

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Es gibt einen Ort im Haus oder in der Wohnung, der uns gesundheitsbewussten, alltagsgestressten und ruhesüchtigen Menschen am wichtigsten ist: Das Schlafzimmer. Denn gerade dieser Raum bedeutet im optimalen Fall immer die Ruhe und Entspannung, die wir brauchen, um uns wohl und zufrieden zu fühlen und in dem wir die Kraft tanken können, die wir am nächsten Tag wieder brauchen.

Ein Schlafzimmer von heute ist längst nicht mehr nur spartanisch eingerichtet. Vielmehr ist es unser persönlicher Rückzugsort, an dem wir uns wohlfühlen wollen. Denn nur wer sich wohlfühlt, der kommt schnell zur Ruhe und kann sich dementsprechend gut entspannen. Zudem ist es nachgewiesen, dass die richtige Schlafumgebung maßgeblich daran beteiligt ist, wie gut man schlafen kann. Also sollte man das Schlafzimmer richtig einrichten. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten. Was das ist, verraten wir Ihnen.

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Was bei der Schlafzimmer-Einrichtung unbedingt beachtet werden sollte

Schlafzimmer (gezeichnet)

Ein ideales Schlafzimmer sollte:

  • der ruhigste Raum im Haus oder der Wohnung sein
  • möglichst nur zum Schlafen genutzt werden
  • mindestens pro Person 7,5 m² groß sein, damit ausreichend Sauerstoff vorhanden ist und es nicht zu unschönen Beklemmungsgefühlen kommt
  • atmungsaktive Wandfarben und Wandverkleidungen aufweisen
  • möglichst einen Boden haben, der aus natürlichen Materialien besteht
  • mit atmungsaktiven Möbeln ausgestattet sein
  • frei von Elektrosmog, geopathischen Störzonen, Licht, Lärm, Umweltgiften sein, um nur einige Faktoren zu nennen, die den gesunden Schlaf stören könnten
  • eine Raumtemperatur von maximal 16° bis 18° Celsius haben
  • eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60% aufweisen
  • mit einer Liegefläche ausgestattet sein, die mindestens 35 cm hoch ist, da die Staubbelastung in Bodennähe auf diese Weise nicht stören kann
  • keinen Spiegel in direkter Nähe zum Bett haben, da hier die hochfrequenten Strahlungen besonders stark reflektieren und verstärkt werden können, und so den gesunden Schlaf stören

Aufwachende Frau

Neben diesen wichtigen Fakten gibt es aber auch noch andere Anhaltspunkte, auf die man achten sollte, möchte man sich ein Schlafzimmer optimal einrichten.

Einrichtungstipps für Ihr Schlafzimmer

Um für einen erholsamen Schlaf zu sorgen, ist es nicht damit getan, ein Bett in einen leeren Raum zu stellen, den man vielleicht noch abdunkeln kann. Zumal diese etwas einfallslose Einrichtung ohnehin nicht den heutigen Vorstellungen zu einer Wohlfühloase entsprechen würde.

Ganz wichtig ist in jedem Schlafzimmer ein Bett, welches in allen Punkten den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht.

Abgesehen von den ganz individuellen Anforderungen und auch Idealvorstellungen sollte ein Bett aber niemals zu klein sein. Denn nur wer sich entspannt ausstrecken kann und nicht unbedingt Angst haben muss, bei jeder Drehung aus dem Bett zu fallen, wird auch wirklich zu einem entspannten Schlaf finden können.

Sich streckende Frau

Im Übrigen stellt das Bett den Mittelpunkt im Schlafzimmer dar. Es ist das wichtigste Einrichtungselement und sollte aus diesem Grund das Maß aller Dinge sein. Das heißt aber nicht, dass das Bett zwangsläufig genau in der Mitte des Raumes stehen muss.

Tipps für die Platzierung des Bettes im Schlafzimmer:

  • der Weg zum Bett sollte keine Hindernisse oder gar Stolperfallen aufweisen
  • das Kopfende sollte nicht in den Raum hineinragen
  • der hintere Teil des Bettes sollte nicht in Richtung Tür zeigen
  • das Bett sollte frei zugänglich sein, also zum Beispiel niemals zu dicht am Schrank stehen

Es ist nachgewiesen worden, dass der Mensch ruhiger und entspannter schläft, wenn das Kopfende des Bettes an einer festen Wand steht. Das kann zum einen natürlich die normale Wand sein, aber auch ein stabiler und fester Raumteiler. Wer hier einen Vorhang als Raumteiler nutzt, wird indes nicht so leicht und gut zur erholsamen Nachtruhe finden.

Neben dem Bett, dem wohl wichtigsten Einrichtungselement im Schlafzimmer, gehören heutzutage natürlich auch andere Möbelstücke und Dekorationselemente sowie Lichtquellen in den Raum.

So ist es nicht unüblich, auch im Schlafzimmer Schränke und Kommoden aufzustellen. In erster Linie dienen diese natürlich als Stauraum. Doch sie sollen das Schlafzimmer auch ein wenig wohnlicher gestalten.

Nichtsdestotrotz sollte hier aber darauf verzichtet werden, zu viele kleine Teile aufzustellen. Dies kann Unruhe in die Schlafzimmeratmosphäre bringen, die den Schlaf stören kann.

Tipps für die Möblierung des Schlafzimmers:

  • große Schubladen und Boxen, die man unter das Bett schieben kann, bringen Stauraum und stören nicht
  • ein Schrank mit Schiebetüren braucht nicht so viel Platz, wie einer mit Flügeltüren
  • eine verspiegelte Schranktür lässt den Raum größer erscheinen
  • den Kleiderschrank sollte man niemals direkt am Fußende des Bettes aufstellen, da dieser Anblick Beklemmungen hervorrufen kann
  • ist kein Platz für einen Schrank, besser mit einer Kleiderstange arbeiten, vor die ein Vorhang gespannt wird, so bleibt nicht nur die Ordnung im Schlafzimmer gewahrt, sondern auch die entspannte Ruhe in optischer Hinsicht

Großes Schlafzimmer

Doch nicht nur Bett und Möbel machen aus dem Schlafzimmer eine private Wohlfühloase. Farbige Wände, Vorhänge oder auch Tagesdecken und Dekorationen bringen hier die persönliche Note ins Spiel und sorgen für einen gewollten Wohlfühlfaktor. Auch hier gilt es einiges zu beachten.

Helles Schlafzimmer

Tipps für Farben, Dekorationen und Lichtelemente:

  • freundliche und helle Farben vermitteln immer ein Gefühl der Geborgenheit und Ruhe
  • die Farbkonzeption im Schlafzimmer sollte eher gedeckt gehalten werden
  • möglichst keine krassen Farbkontraste
  • eventuell nur eine oder zwei Wände farblich absetzen
  • Dekorationen sollten den Raum nicht überladen – hier ist weniger weitaus mehr
  • mehrere kleine Lichtquellen im Raum verströmen ein angenehmes und wohliges Licht
  • Neon-Licht ist ein Tabu im Schlafzimmer, da es viel zu grell und kalt wirkt
  • elektrische Geräte wie Fernseher und Co sollten generell aus dem Schlafzimmer verbannt werden, da sie keinen erholsamen und gesunden Schlaf ermöglichen

Mit der richtigen Einrichtung zum Wohlfühl-Schlafzimmer

Die richtige Schlafzimmereinrichtung kann entscheidend sein, wenn es um einen gesunden und erholsamen Schlaf geht. Neben dem passenden Bett, welches immer und unbedingt den ganz individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen angepasst sein sollte, gehören hier auch Möbel, Wandgestaltung, Dekorationen und Lichtquellen dazu.

Denn ein Schlafzimmer ist mehr denn je ein Ort, der zum Wohlfühlen einladen soll. Natürlich ist es dabei immer auch wichtig, auf die richtige Raumtemperatur zu achten. Nur wenn alles stimmig ist, wird das Schlafzimmer zu dem Ort im Haus oder der Wohnung, wo man sich vom Alltagsstress am besten und schnellsten regenerieren kann und in welchem man die Kraft tanken kann, die man am nächsten Tag wieder braucht.

Es gibt zweifellos viele Faktoren, die eine positive Wirkung auf unseren Schlaf haben. Neben der passenden Bettausstattung, der optimalen Schlafumgebung und der individuellen Schlafhygiene sind es vor allem auch Düfte, die dafür sorgen, dass man gut und entspannt ein- und durchschlafen kann.

Was jedoch bisher nur wenigen bekannt sein dürfte, ist der angenehme Duft der Zirbe, der einen positiven Einfluss auf den Schlaf nehmen kann. Aus diesem Grund sind gerade Möbel aus Zirbe optimal für die Schlafzimmereinrichtung geeignet.

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Zirbe – so positiv wirkt das Holz auf den Schlaf

Pflanzen im Schlafzimmer

Mit Zirbe ist ein Nadelholzgewächs aus den Alpen gemeint, dass gemeinhin auch als Zirbelkiefer bezeichnet wird. Ihr Holz wird besonders gern für Schnitzereien oder für die Herstellung von hochwertigen Möbeln genommen. Dabei ist es aber nicht nur das wundervolle Naturmaterial selbst, das seit alters her die Menschen begeistert. Auch der Duft der Zirbe regt die Gemüter positiv an.

Im Gegensatz zu Möbeln aus Sperrholz mit Lackbeschichtungen oder mit Holzdekor zum Beispiel erzeugt das Zirbenholz eine ganz besonders angenehme Atmosphäre, zumal es hier keine gesundheitsschädlichen Ausdünstungen gibt.

Von daher sind besonders für das Schlafzimmer Betten und Schränke aus diesem wohlduftenden Holz gefragt. Es soll sich positiv auf den Kreislauf, das Allgemeinbefinden und auf den Schlaf auswirken.

Wie gesundheitsfördernd ist Zirbe?

Während bei der Wahl der neuen Möbel fürs Schlafzimmer natürlich Aussehen, Design und auch der Duft eine wichtige Rolle spielen, kann Zirbe durchaus auch gesundheitsfördernd wirken.

In einer kleinen wissenschaftlichen Studie wurde nachgewiesen, dass Menschen in einem Bett aus Zirbenholz weitaus entspannter und ruhiger schliefen, als in herkömmlichen Betten.

Vermutlich liegt das an den ätherischen Ölen, die im Holz der Zirbe enthalten sind. Wohlriechend können sie also dafür sorgen, dass man entspannter einschläft und vermutlich auch weniger von Schlafstörungen geplagt wird.

Es wurde nachgewiesen, dass die Testpersonen eine niedrige Herzfrequenz aufwiesen, wenn sie in einem Bett aus Zirbenholz schliefen. Die Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft des Joanneum Research in Weiz stellten bei ihrer Studie fest, dass während der Studie die gleichen Probanden in einem herkömmlichen Bett eine weitaus höhere Herzfrequenz hatten.

Demnach wirkt Zirbe gesundheitsfördernd, denn auf diese Weise sorgt der Schlaf für:

  • eine optimale Regeneration des Körpers
  • ein ausgeruhtes Erwachen
  • mehr Leistungsfähigkeit am Tag
  • mehr Energie

Zirbenholz-Möbel und mehr sorgen für wohltuende Entspannung

Aus dem duftenden und hochwertigen Holz der Zirbe werden nicht nur schöne Betten und Schränke für das heimische Schlafzimmer gefertigt. Auch Bettdecken, Kopfkissen und Duftkissen werden mit Zirbe gefüllt.

Wer nun Angst hat, sich zukünftig mit pieksenden Holzspänen zudecken zu müssen, dem sei versichert: Man schläft ganz wunderbar mit einer solch speziellen Füllung in Decke und Kissen. Dafür werden 1 bis 2 Zentimeter große Holzflocken mit Schafschurwolle oder einem anderen hochwertigen Naturmaterial vermischt und in Kissen und Decken eingearbeitet.

Der wohltuende Duft des Holzes verteilt sich gleichmäßig und bleibt für viele Jahre erhalten. Auf diese Weise schläft man immer mit dem wohlriechenden Duft nach frisch geschlagenem Holz ein. Es dürfte ein durchaus beruhigender Effekt sein, der so beim Schläfer ein himmlisches Gefühl erzeugt und für eine verbesserte Schlafqualität sorgen kann.

Hinweis: Wer nicht das komplette Mobiliar im Schlafzimmer austauschen will, kann zunächst mit einem Lattenrost aus Zirbe beginnen und sich von der wohltuenden Wirkung überzeugen. Auch ein Duftsäckchen in der Nähe des Bettes kann eine wohltuende Wirkung hervorrufen. Denn die kleinen Holzflocken sind ideal, um beim Einschlafen schnell und gründlich abzuschalten.

Welche Vorteile bringen Produkte aus Zirbenholz mit sich?

Hochwertige Produkte aus Zirbe sind nicht nur schön anzuschauen. Sie sind auch sehr langlebig und fügen sich in der Regel in bestehende Einrichtungsstile ein, ohne wirklich zu stören.

Zirbenholz hat noch weitaus mehr Vorteile:

  • es ist besonders aromatisch und duftet auch nach vielen Jahren noch
  • es reduziert die Herzfrequenz, was sich besonders beim Schlafen positiv auswirkt
  • es stabilisiert den Kreislauf bei schwankendem Luftdruck
  • es reduziert die Wetterfühligkeit
  • es unterstützt die vegetative Erholungsphase des Körpers und unterstützt die erholsame Regeneration von Körper und Geist

Durch die positiven Eigenschaften kann Zirbenholz im Schlafzimmer zudem dafür sorgen, dass potenziellen Schlafstörungen vorgebeugt werden kann.

Tipp: Etwas Zirbenöl kann hilfreich gegen unliebsame Insekten wirken. Stechmücken und Mücken lieben den Geruch von Zirbe nämlich überhaupt nicht und halten sich ganz automatisch von Mensch und Tier fern.

Zirbenholz

Gibt es kritische Stimmen?

Immer dann, wenn etwas noch nicht hinlänglich erforscht wurde, gibt es natürlich immer auch kritische Stimmen und Zweifler. So sehen viele die kleine Studie der Forschungsgesellschaft als unzureichend an, weil es nicht anhand von Fakten nachgewiesen werden konnte, dass sich Zirbe tatsächlich positiv auf den Schlaf auswirkt. Jedoch haben die wenigen Messdaten mit den subjektiven Ansichten und Einschätzungen der Testpersonen übereingestimmt.

Allerdings ist der wohltuende Duft allein schon ausreichend, um alle Menschen davon zu überzeugen, dass es ihnen gut geht, wenn sie in einem Bett aus Zirbenholz schlafen oder die Bettdecke aus Schurwolle mit Holzflocken angereichert wurde.

Immerhin wurde ja bereits festgestellt, dass der Duft nach frischem Holz und Wald eine sehr beruhigende Wirkung hat, was sich bekanntermaßen auch auf einen guten Schlaf oder die Schlafphasen auswirkt.

Doch die besten Möbel aus Zirbe nutzen nichts, wenn der Schlaf durch andere Faktoren massiv gestört wird. Einer dieser massiven Störfaktoren für den erholsamen Schlaf ist Elektrosmog.

In der heutigen Zeit, in der Elektroartikel in den verschiedensten Facetten omnipräsent sind, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass im Schlafzimmer keinesfalls die nächtliche Ruhe durch Elektrosmog gestört wird.

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Schlafstörungen durch Elektrosmog?!

Schlaflose Frau im Bett

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie trotz optimaler Schlafzimmereinrichtung, Qualitätsmatratze, optimaler Schlafumgebung und individuellen Einschlafritualen immer wieder unter Schlafstörungen leiden? Sofern sich Erkrankungen oder andere Störquellen ausschließen lassen, kann das am Elektrosmog liegen.

Elektrosmog ist in nahezu jedem Schlafzimmer zu finden

Fernseher im Schlafzimmer

Diese Aussage mag erschreckend sein, doch ist sie nicht von der Hand zu weisen. Dabei ist es nicht immer nur der oft beanstandete Fernseher im Schlafzimmer, der für diesen Elektrosmog verantwortlich ist. Auch andere Geräte können diesen abstrahlen.

Elektromagnetische Felder werden beispielsweise auch verursacht beziehungsweise freigesetzt durch:

  • die Hausinstallation
  • Straßenbahn- und Bahntrassen, die in unmittelbarer Nähe vorbeiführen
  • Hochspannungsleitungen in direkter Nähe des Wohnhauses
  • Mobilfunkmasten

Elektrosmog zählt zu den Umweltgiften, denen wir in unserer modernen und vernetzten Welt jeden Tag ausgesetzt sind. Dabei nimmt er immer mehr Platz in unserer Umwelt ein, so dass Schlafstörungen förmlich vorprogrammiert sind.

Was ist Elektrosmog?

Magnetische und elektrische Felder umgeben uns ebenso wie Luft, Wasser und Erde. Diese elektromagnetischen Felder kommen also auch in der Natur vor, wenn man so will. Doch sind sie eigentlich nur sehr niedrig und damit schwer messbar.

Wenn man dann noch bedenkt, dass auch unser Herzschlag, unsere menschliche Nervenreizung und einige Vorgänge in unseren Zellen durch solche elektromagnetischen Felder gesteuert werden, kommt die Frage auf: Was soll daran nun so schädlich sein?

Diese Frage lässt sich schnell beantworten, denn die natürlichen magnetischen und elektrischen Felder um uns herum werden seit Jahrzehnten zunehmend stark beeinflusst, weil es eben Hochspannungsleitungen, Funkmasten und unzählige technische Geräte im Haushalt gibt.

Dadurch kommt das natürliche elektromagnetische Feld regelrecht durcheinander, denn es wird von den künstlich erzeugten Strahlungsfeldern immer mehr überlagert.

Bildlich kann man sich das als ein Wirrwarr vorstellen wie bei einem aufgerollten Wollknäuel. Doch eben dieses Wirrwarr an durch den Menschen erzeugten Strahlungsfeldern ist das, was man Elektrosmog nennt.

Wie wirkt sich Elektrosmog auf den menschlichen Organismus aus?

Auch wenn es noch wenige wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt, wie weit beispielsweise der gesunde Schlaf durch Elektrosmog tatsächlich beeinflusst wird, sind bereits Zusammenhänge erkennbar.

Denn Menschen, die in unmittelbarer Nähe zu starken elektromagnetischen Feldern technischen Ursprungs leben und schlafen, klagen oft über:

  • starkem Abfall der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
  • Tagesmüdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Nervosität und innerer Unruhe
  • häufige Kopfschmerzen und Migräneanfälle
  • Tinnitus
  • Burn-Out-Syndrom
  • Schwindelgefühlen und Kreislaufprobleme
  • Schlafstörungen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Blutdruckproblemen
  • Angstzustände und nächtliche Panikattacken

Müde Frau am PC

Besonders bei Kindern ist zu beobachten, dass sie häufig unter Lernschwierigkeiten, ADHS und Hyperaktivität leiden. Zudem können die vielen wissenschaftlichen Studien weltweit immer öfter einen Zusammenhang zwischen dem schleichenden und allgegenwärtigen Umweltgift Elektrosmog und verschiedenen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Leukämie herstellen.

Diese Studien konnten zudem nachweisen, dass die permanente Überlagerung unseres biologischen Strahlungsfeldes durch die künstlich erzeugten elektromagnetischen Felder zu einer Störung im menschlichen Organismus führen kann. Denn dadurch kann der natürliche Informationsfluss zwischen den einzelnen Zellen und Organen nicht mehr reibungslos stattfinden.

Die vorgenannten Störungen und körperlichen Beeinträchtigungen durch Elektrosmog können zu Erkrankungen führen, die aufgrund der dauerhaften Belastung von störenden elektromagnetischen Feldern auftreten und oft einen chronischen Verlauf nehmen.

Dazu zählen unter anderem:

  • ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem
  • eine massive Störung des Hormonhaushaltes sowie des Nervensystems
  • degenerative Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie zum Beispiel Alzheimer und Demenz
  • Störungen des gesamten Stoffwechsels, der hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt betrifft
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zudem nehmen bei einer dauerhaften Belastung durch Elektrosmog das Krebsrisiko und das Risiko von psychischen Erkrankungen stark zu.

Schlafloser Mann wegen Elektrosmog

Wie kann man Elektrosmog vermeiden?

Um wirklich ausreichend und erholsam schlafen zu können, ist es neben der optimalen Schlafumgebung einschließlich Bettausstattung wichtig, mögliche Gefahrenquellen bezüglich des Elektrosmogs auszuschalten. Denn nur wer als erwachsener Mensch durchschnittlich 6 bis 8 Stunden gut durchschlafen kann, gibt seinem Körper die Chance auf einen ungestörten Regenerationsprozess.

Da grundsätzlich jedes strombetriebene Gerät eine gewisse elektromagnetische Strahlung freisetzt, können hier einfache Maßnahmen dazu verhelfen, einen gesunden Schlaf genießen zu können.

  1. So sollten anstatt von Weckern mit digitaler Anzeige möglichst herkömmliche und batteriebetriebene Wecker benutzt werden.
  2. Auch das heimische WLAN-Netzwerk sollte zumindest über Nacht vom Stromnetz genommen oder, wie bei einem Handy, ausgeschaltet werden.
  3. Telefone und Handys sollten nicht gerade neben dem Bett aufgeladen werden. Wenn gerade beim Handy indes der Wecker benutzt werden muss, dann empfiehlt sich die Einstellung „Flugmodus“. Denn in diesem Fall funktioniert die Weckfunktion, störende Strahlung aber geht von diesem Gerät dann nicht aus.
  4. Der Schlafraum sollte möglichst nicht mit elektronischen Geräten ausgestattet sein. Also verbannen Sie am besten Fernseher, Receiver und auch Computer und ähnliches aus dem Schlafzimmer. Optimieren Sie also Ihre Schlafumgebung.
  5. Achten Sie beim Kauf von elektrischen Geräten darauf, dass diese über einen Schukostecker verfügen und die Leitungen geerdet sind.
  6. Besonders bei Mikrowellen ist es wichtig, auf eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit sowie eine geprüfte Sicherheit zu achten. Das kommt natürlich nur in Frage, wenn Sie in einem kleinen Apartment wohnen und Sie in der Nähe der Mikrowelle schlafen.
  7. Computerbildschirme sollten immer die MPR2-Norm erfüllen

TIPP: Wenn überhaupt, sollten Geräte wie Radiowecker, Babyphon oder auch Nachttischlampe im Schlafzimmer mindestens in 1,5 Meter Entfernung zu Ihrem Bett stehen.

Schon kleine Veränderungen können eine große Wirkung erzielen

Im Grunde kann man sich in unserer zivilisierten Welt dem Umweltgift Elektrosmog nicht entziehen. Denn sowohl in den eigenen vier Wänden als auch außerhalb sind wir Menschen von heute nahezu unendlich davon umgeben. Nichts geht mehr ohne den technischen Fortschritt, der auch in dieser Hinsicht Segen und Fluch zugleich ist. Denn die elektromagnetischen Felder der unzähligen technischen Geräte in unseren Haushalten allein bringen schon die biologischen Strahlungsfelder in ungesunder Weise zum Schwingen.

Zählt man dann noch Dinge wie Hochspannungs- und Funkmasten oder Straßenbahn- und Bahntrassen mit, ist das uns umgebende elektromagnetische Feld Gift für unseren Organismus. Somit erklärt sich recht schnell, wie der Elektrosmog zum Schlafkiller werden kann. Die daraus resultierenden körperlichen und psychischen Beschwerden können auch Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Doch schon kleine Veränderungen im privaten Umfeld können den Einfluss des schädlichen Elektrosmogs ein wenig verringern und so wieder zu einem erholsamen Schlaf führen. Einen gesunden Schlaf, den jeder menschliche Körper unbedingt braucht, um sich über Nacht optimal regenerieren zu können.

Wie Sie sehen, Sie sollten Elektrosmog in Ihrem Schlafzimmer so gut als möglich vermeiden. Um Ihr Wohlbefinden im Schlafzimmer weiter zu verbessern, sollten Sie neben der richtigen Einrichtung und dem Vermeiden von Elektrosmog auch auf die Auswahl der Raumfarbe Wert legen. Denn Farben haben eine enorme Wirkung auf unser Befinden.

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Raumfarben und ihre Wirkung

Schlafzimmer in orange und weiß

Vielleicht haben Sie es bisher nicht gewusst, aber Raumfarben unterstreichen nicht nur unseren ganz individuellen Einrichtungsstil, sondern haben zudem eine ganz spezielle Wirkung auf unser Wohlbefinden.

In diesem Zusammenhang bezieht sich Farbigkeit aber nicht nur auf die farbliche Gestaltung der Wände des Schlafzimmers. Vielmehr wird in der Farbpsychologie in diesem Kontext auch die Gestaltung durch farbige Dekorationen und anderen Gestaltungselementen mit einbezogen. Raumfarben und ihre Wirkung können dabei durchaus unseren Schlaf beeinflussen.

Farbwolken

Grundsätzliches zu den Farben

Wir Menschen sind von Mutter Natur mit der Fähigkeit ausgestattet, alles um uns herum farbig sehen zu können. Doch die uns umgebenden Farben sind nicht etwa eine clevere Erfindung aus dem Modebereich oder von der Industrie oder von besonders kreativen Künstlern. Vielmehr hat es die Natur so eingerichtet, dass die Farben eine ganz besondere Funktion haben.

Sie tragen nämlich von jeher ganz wesentlich dazu bei, dass sich unsere Überlebenschancen erhöhen und wir uns generell besser und schneller in unserem Umfeld orientieren können. Jede Farbe enthält wichtige Informationen, die uns indirekt steuert und auch prägt.

Darüber hinaus vermitteln Farben ganz subjektive Empfindungen und Gefühle, die uns schlussendlich auch in unserem Handeln beeinflussen können.

So wirken die unterschiedlichen Farben in einem Raum

Wenn man die Raumfarben und ihre Wirkung einmal näher betrachtet, so verändert jede Farbe den Raum. Dabei kommt es darauf an, ob die jeweilige Farbe an der Decke, an den Wänden oder auch nur in den Wohnaccessoires und Dekorationen erscheint.

Gelb:

  • lässt kleinere Räume größer erscheinen
  • wirkt als Wandfarbe belebend und wärmend
  • als Deckenfarbe regt diese Farbe den Geist an
  • verleiht dem Raum generell eine positive Atmosphäre

Orange:

  • erzeugt eine heitere und gelöste Atmosphäre im Raum
  • ideal für Räume mit wenig Tageslicht
  • als Wandfarbe verleiht diese Farbe dem Raum Wärme
  • an der Decke lässt sie den Raum niedriger erscheinen und wirkt stark anregend

Rot:

  • vermittelt eine höhere Raumtemperatur
  • als Wandfarbe wirkt sie durchaus drückend, ist also nicht ideal bei kleinen Räumen
  • an der Decke kann sie beunruhigend und schwer wirken

Rosa:

  • als Wandfarbe wirkt sie eher schwach
  • an der Decke ist sie eher unscheinbar
  • eignet sich ideal im Schlafzimmer, da sie grundsätzlich besänftigend wirkt

Purpur und Violett:

  • ideal für den Empfangsbereich, da diese Farben feierlich wirken
  • sowohl an der Decke als auch an der Wand wirken sie drückend
  • diese Farben lassen einen Raum kleiner wirken

Blau/Blaugrün/Türkis:

  • kann kleine und enge Räume größer wirken lassen
  • entfaltet eine kühle und saubere Atmosphäre
  • direkt an der Wand wirkt diese Farbe kalt
  • an der Decke aber verleitet sie zum Träumen
  • ideal im Schlafzimmer, da diese Farbe beruhigend wirkt
  • Blaugrün wirkt etwas bestimmender als Blau
  • Türkis erzeugt eine kühle und distanzierte Atmosphäre

Grün:

  • diese Farbe sorgt für eine beruhigende Atmosphäre
  • sowohl an der Decke als auch an der Wand kann diese Farbe beschützend wirken
  • ideal in Arbeits- und Wohnbereichen

Braun, Ocker, Siena:

  • diese Farben strahlen Gemütlichkeit aus
  • als Wandfarbe wirken die helleren dieser Farben belebend
  • an der Decke werden dunklere Farbtöne als drückend empfunden

Weiß, Schwarz, Grau:

  • gehören zu den „Nichtfarben“
  • ideal zum Kombinieren

Farbkleckse

Raumfarben haben also ihre ganz eigene Wirkung, die einmal anregend oder auch beunruhigend sein können. Idealerweise werden nicht alle Räume in der gleichen Farbe gestrichen. Häufig kann aber auch mit farbigen Accessoires genau der richtige Wirkungsgrad erzeugt werden, um sich im Raum wohl zu fühlen.

Wichtig dabei ist aber: Je kleiner der Raum ist, desto heller sollte die Wand- und Deckenfarbe sein.

Raumfarben können sich auf unsere Psyche und unser Wohlbefinden auswirken

Farben wirken sich auf unser Wohlbefinden und auf unser Verhalten aus. Während beispielsweise rot als stimulierend empfunden wird, kann es im gleichen Atemzug auch Unruhe hervorrufen.

Die Farben Gelb und Grün hingegen wirken beruhigend und sind gerade in den Bereichen sehr hilfreich, wo es auf eine ruhige und entspannte Atmosphäre ankommt, um zum Beispiel kreativ und geistig tätig werden zu können.

Auch die Farbe Orange ist durchaus leistungssteigernd, wohingegen Violett inspirierend wirkt und Rosa eher Aggressionen abbaut.

Farbe Wobei die Farbe z.B. helfen kann
Rot Wirkt stimulierend und appetitanregend, vertreibt Müdigkeit und Minderwertigkeitsgefühle
Orange Wirkt leistungssteigernd, vertreibt Depressionen und hilft gegen Stresszustände
Gelb Wirkt aufmunternd und nervenstärkend, unterstützt geistige Tätigkeiten
Grün Beruhigt und hilft gegen Schlafprobleme, fördert Konzentration
Blau Wirkt beruhigend und hilft gegen Schlafprobleme, Unruhezustände
Violett Zügelt den Appetit und steigert Konzentrationsvermögen
Rosa Minimiert Schlafstörungen und sorgt für gesteigerte Sensibilität
Braun Unterstützt die individuelle Natürlichkeit
Türkis Stärkt unter anderem das Selbstbewusstsein

Schlafzimmer in Pastellfarben

So nutzen Sie Raumfarben optimal

Generell sollte bei Raumfarben durchaus Wert auf Farbigkeit gelegt werden. Doch es sollte niemals zu monoton werden, denn das kann schnell langweilig werden.

Will man die Raumfarbe und ihre Wirkung optimal ausnutzen, sollte man durchaus Farben miteinander kombinieren oder farbige Akzente über die Dekoration setzen.

Im Einklang mit den Lichtverhältnissen in einem Raum, kann sich so eine behagliche Atmosphäre geschaffen werden.

Im Schlafzimmer sollten nie mehr als 3 Farben dominieren

Raumfarben haben immer eine Wirkung. Das kann sowohl förderlich, aber durchaus auch störend sein. Deswegen sollten Raumfarben bewusst ausgewählt und eingesetzt werden.

Während man beispielsweise in einem Raum, dessen Schwerpunkt auf der Farbe Gelb liegt, besser und konzentrierter arbeiten kann, ist ein Schlafraum in Blau oder auch Rosa bestens dazu geeignet, sich optimal entspannen und regenerieren zu können.

Andere Farben wiederum lassen uns einen Raum wärmer oder kälter wahrnehmen, als er tatsächlich ist. So haben Forscher herausgefunden, dass ein Raum mit der dominierenden Farbe Rot tatsächlich so warm wahrgenommen wird, dass man die Heizung herunterdrehen könnte.

Um den Gesamteindruck des Schlafzimmers nicht zu sehr zu verfälschen, sollten auch niemals mehr als drei Farben den Raum beherrschen. Die Dimension eines Raumes wird indes auch über die Raumfarbe wahrgenommen. So wirken Räumlichkeiten in hellen Farben immer größer und heller, während dunkle Farben den Raum optisch verkleinern.

Blaues Schlafzimmer

Zu bedenken gilt es aber, dass Raumfarben nicht einfach mal eben verändert werden können. Es sollte also vorab genau überlegt werden, in welcher Farbe das Schlafzimmer am besten gestaltet werden kann.

Neben der Einrichtung und der Raumfarbe stellt sich ebenfalls die Frage, ob man im Schlafzimmer Pflanzen aufstellen sollte. Man hört oft, dass Pflanzen im Schlafzimmer schlecht sind. Stimmt dies Behauptung? Sind Pflanzen im Schlafzimmer schädlich oder können sie zu Dekozwecken genutzt werden?

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Pflanzen im Schlafzimmer: Sind sie wirklich schädlich?

Schlafende Frau im Dschungel

Grünpflanzen sind in unserer heutigen Gesellschaft längst nicht mehr nur ein dekorativer Blickfang im Garten oder auf der Terrasse. Sogenannte Zimmerpflanzen erfreuen sich größter Beliebtheit, verleihen sie jedem Raum doch etwas Gemütliches.

Zudem runden sie mit ihren unterschiedlichen Blattformen, Wuchshöhen und Blütenständen die individuelle Raumgestaltung ab und bringen ein wenig Wohlfühloase in die eigenen vier Wände. Darüber hinaus wird den Grünpflanzen für den Innenbereich nachgesagt, dass sie das Raumklima verbessern. Doch gehören Pflanzen auch ins Schlafzimmer? Oder sind sie dort eher schädlich und unsinnig?

Wissenswertes rund um die Zimmerpflanzen im Schlafzimmer und anderswo

Wer sich die Frage stellt, ob Pflanzen oder auch Blumen im Schlafzimmer schädlich sein könnten, der sollte sich zunächst einige Fakten verdeutlichen.

Pflanze im Schlafzimmer

Für Zimmerpflanzen gilt:

  • sie sind sehr dekorativ
  • sie sind fähig, während der Photosynthese Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen
  • sie sind fähig, während der Photosynthese Sauerstoff abzugeben
  • bei Dunkelheit nehmen sie vermehrt Sauerstoff auf und geben stattdessen Kohlendioxid ab
  • sie sind fähig, Feuchtigkeit aufzunehmen und anschließend verdunsten zu lassen
  • sie sind fähig, Schadstoffe aus der Raumluft zu filtern
  • sie verbessern dadurch das Raumklima tagsüber
  • sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum
  • sie können Allergien auslösen oder bestehende Allergien fördern
  • sie haben auf den Menschen eine besonders gute psychologische Wirkung hinsichtlich des Wohlfühlfaktors

Schaut man sich die allgemeingültigen Aussagen zu den Grünpflanzen für Innenräume an, wird schnell klar, dass sowohl Nachteile als auch Vorteile in Betracht gezogen werden müssen.

Was geschieht mit den Pflanzen im Schlafzimmer während der Photosynthese?

Wenn das Sonnenlicht auf die grünen Blätter der Zimmerpflanzen trifft, beginnt die Photosynthese. Das in den Blättern enthaltene Chlorophyll gibt unter diesen sonnigen Bedingungen den Ausschlag, denn dann nimmt die Pflanze aus der Luft das Kohlendioxid auf und wandelt dieses in Energie um, die sie braucht, um zu wachsen und zu leben.

Ein für uns Menschen nützliches Nebenprodukt ist der dabei entstehende Sauerstoff, der wieder in den Raum oder die Umgebung abgegeben wird.

Nach Einbruch der Dunkelheit dreht sich dieser Vorgang ins Gegenteilige um. Dann funktioniert der Gasaustausch genau andersherum und die Pflanze nimmt über ihre Blätter vermehrt Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab.

Sind Pflanzen im Schlafzimmer wirklich so schädlich?

Forscher der NASA haben unter Laborbedingungen nachgewiesen, dass Zimmerpflanzen tatsächlich das Raumklima verbessern können. Zum einen, weil sie Gift- und Schadstoffe aus der Luft filtern können und zum anderen die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Studien der NASA belegten hier, dass ein Zimmer mit einer Größe von 30 qm eine ungefähr 45 bis 55 Prozent höhere Luftfeuchtigkeit aufweist, wenn dort sechs Zimmerpflanzen aufgestellt wurden.

Das kann besonders im Winter für einen optimalen Ausgleich zur trockenen Heizungsluft darstellen. Doch wer lebt schon unter Laborbedingungen? In der Regel ist der Gasaustausch der Pflanzen im Schlafzimmer weitaus geringer, als jener, der durch das Atmen eines Menschen vonstattengeht.

Von daher stellt die weitläufig gefürchtete umgekehrte Photosynthese in der Nacht nur dann eine Gefahr dar, wenn man sein Schlafzimmer in einen tropischen Dschungel verwandelt oder das Bett im Gewächshaus aufstellt.

Normal große Zimmerpflanzen geben pro Quadratmeter Blattfläche gerade einmal 125 Milliliter Kohlendioxid ab, während ein Mensch beim Schlaf und damit ruhigen Atmen 15 bis 30 Liter Kohlendioxid ausstößt.

Wer indes die Befürchtung hat, dass eine Zimmerpflanze gerade im Schlafzimmer für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit sorgt, sollte etwas weniger gießen. Zu nasse Blumentopferde forciert die Schimmelpilzbildung im eher kühlen Schlafgemach. Zumal auch in dieser Hinsicht wieder die Menge an Zimmerpflanzen den Ausschlag gibt.

Familie im Schlafzimmer mit Pflanzen

Allergiker? Achtung!

Wirklich schädlich können Zimmerpflanzen aber für Allergiker sein. Hier muss möglichst darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht blühen.

Wer aber im Schlafzimmer nicht gänzlich auf Pflanzen verzichten mag, sollte sich jene aussuchen, die auch bei Dunkelheit Sauerstoff abgeben können. Damit wären dann selbst die größten Zweifel schnell aus dem Weg geräumt und die ruhige und gesunde Nachtruhe gesichert.

Welche Pflanzen eignen sich im Schlafzimmer besonders gut?

Grünpflanzen oder auch Blumen im Schlafzimmer werden immer wieder mit Argwohn betrachtet. Nicht umsonst stellt die freundliche Nachtschwester den hübschen Blumenstrauß am Abend vor das Krankenzimmer.

Selbst wenn es mittlerweile nachgewiesen wurde, dass ein oder zwei Pflanzen im Schlafzimmer nicht wirklich ein Gesundheitsproblem darstellen, neigen die meisten Menschen dazu, besser auf Nummer sicher zu gehen und das Schlafzimmer entweder mit sterilen Plastikblumen zu schmücken oder gänzlich auf Pflanzen zu verzichten.

Die folgenden Pflanzen können unbedenklich im Schlafzimmer aufgestellt werden, da sie in der Lage sind, auch in der Nacht Kohlendioxid aufzunehmen und Sauerstoff abzugeben.

  1. Orchideen
  2. Aloe Vera
  3. Bogenhanf
  4. Bromelien Grünlilien, Efeu oder auch Drachenbäume hingegen sind ideal, wenn es darum geht, Formaldehyde aus der Luft zu filtern.

Was sollte man beachten, wenn man Pflanzen im Schlafzimmer aufstellt?

Solange die Menge der aufgestellten Pflanzen das Schlafzimmer nicht in eine grüne Dschungeloase verwandelt, stellen Zimmerpflanzen nicht wirklich ein Problem dar. Allergiker sollten bei der Auswahl nur darauf achten, dass die Pflanze nicht blüht oder anderweitig für den Ausbruch einer allergischen Reaktion sorgt.

Ansonsten gilt bei Pflanzen im Schlafzimmer:

  • regelmäßig und gut für jeweils mindestens 10 Minuten am Morgen und am Abend lüften
  • die Raumtemperatur im Schlafzimmer niemals über 18 °C ansteigen lassen
  • genügend Lichteinfluss auf die Pflanzen tagsüber ermöglichen, damit sie zum einen für ein gesundes Raumklima sorgen und zum anderen genügend Sauerstoff produzieren, den man gerade nachts und für einen gesunden Schlaf gut gebrauchen kann

Darüber hinaus sollte man bereits bei der Auswahl der entsprechenden Pflanzen darauf achten, welchen Anspruch sie an Lichteinfall, Feuchtigkeit, Umgebungstemperatur sowie pH-Wert des Pflanzensubstrates oder der Blumentopferde hat.

Schlafende Frau mit Pflanzen

Pflanzen im Schlafzimmer sind OK!

Pflanzen im Schlafzimmer sind nicht zwangsläufig schädlich, solange man einige Tipps beachtet. So sollten es niemals zu viele Pflanzen sein oder die Erde mit zu viel Wasser getränkt werden.

Allergiker sollten darauf achten, dass die Zimmerpflanze nicht zu den blühenden Sorten gehört oder anderweitig Allergien auslösen kann.

Grundsätzlich gilt bei Pflanzen im Schlafzimmer aber, dass die Raumtemperatur eher kühl gehalten werden sollte und regelmäßig für ausreichend Luftzufuhr durch Lüften gesorgt wird. Dann klappt es mit dem Wohlfühlfaktor, den Pflanzen natürlich auch im Schlafzimmer auslösen. Einem gesunden und erholsamen Schlaf steht somit bei Beachtung einiger Tipps und Tricks nichts mehr im Wege.

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Oliver

„Schlaf ist für Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schläft, ist tagsüber fit und leistungsfähig."

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