Schneller einschlafen: die besten Tipps

Schneller einschlafen - Tipps, die wirklich helfen

schnell einschlafen - die besten TippsAbends entspannt und schnell einzuschlafen, ist für viele Menschen oftmals ein Problem. Dabei ist die Nacht gerade für jene, die am nächsten Morgen wieder früh raus müssen, meist ohnehin viele zu kurz. Um schneller einschlafen zu können, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, die wirklich helfen.

Was passiert im menschlichen Körper nach der Einschlafphase?

Wer denkt, dass der Körper so rein gar nichts tut, nachdem wir eingeschlafen sind, der irrt sich. Denn während wir uns mehr oder weniger süßen Träumen hingeben, arbeitet unser Körper auf Hochtouren. Angefangen von der ganz allgemeinen Erholungsphase, die nach dem Einschlafen eintritt, regeneriert sich der gesamte Organismus. Bildlich gesprochen könnte man das mit einem Neustart am Computer vergleichen.

Im Einzelnen passiert also Folgendes:

• Unser Gehirn beginnt mit der Verarbeitung all der Eindrücke und Erlebnisse, aber auch all des Gelernten, das am Tag auf uns eingestürmt ist. Dabei wird ohne unser Zutun Unwichtiges entrümpelt, Wichtiges abgespeichert und mit den vorhandenen Informationen neu geordnet, so dass wir es jederzeit abrufen können.

• Im Hinblick auf unsere Zellen kommt es während unseres Schlafes zu einer Erneuerung, wo sie gebraucht wird. Hier läuft die Zellteilung im Übrigen bis zu neunmal schneller ab, als tagsüber.

• Während wir schlafen, sorgt unser Organismus dafür, dass auch Muskelgewebe erneuert wird oder vorhandene Wunden schneller heilen können. Das wiederum hängt unter anderem auch mit der schnelleren Zellteilung zusammen.

• Das Immunsystem arbeitet in der Nacht mit Hochdruck daran, Eindringlinge abzuwehren und alles wieder in den grünen Bereich zu pushen. Während wir uns also in aller Ruhe erholen, tut unser Körper so einiges dafür, dass wir am nächsten Tag wieder fit und ausgeruht in den Alltag starten können. Von daher ist es umso wichtiger, dass wir schnell und gut einschlafen können. Denn so hat der Organismus mehr Zeit für all diese Prozesse.

Hinweis: Übrigens wird die Flüssigkeit, die unser Gehirn umgibt, jede Nacht komplett ausgetauscht und Schadstoffe über das Lymphsystem abtransportiert. Kann das durch Schlafstörungen oder Unterbrechungen des natürlichen Schlaf-Rhythmus nicht stattfinden, erhöht sich das Risiko, später an Alzheimer zu erkranken.

Was hilft tatsächlich gegen Ein- und Durchschlafprobleme?

Häufig haben Menschen, die schlechter einschlafen, auch Probleme damit durchzuschlafen. Das liegt vor allem daran, dass wir alle in der Nacht einige Male unbewusst aufwachen. Ist der gesamte Schlafrhythmus nicht gestört, bekommt man dieses Aufwachen selten mit. Zumindest gelingt das erneute Einschlafen in aller Regel dann problemlos.

Doch Menschen, die darunter leiden, einfach nicht wieder zur Ruhe zu kommen, um weiterschlafen zu können, suchen oftmals händeringend nach dem ultimativen Patentrezept. Denn nur ein guter und ausreichender Schlaf kann schlussendlich für die Erholung sorgen, nach der sich jeder am Ende eines Tages sehnt.

Zunächst einmal sollten Sie immer dafür sorgen, dass sich Ihre Schlafumgebung, Ihre Bettausstattung sowie Ihre Schlafhygiene auf einem gesunden und optimalen Level befinden. Achten Sie also unter anderem darauf:

• das Schlafzimmer nicht zu sehr zu überhitzen – optimal sind 15 bis 20°C Raumtemperatur
• für eine optimale Frischluftzufuhr zu sorgen – Lüften Sie regelmäßig, im Winter bevorzugt durch Stoßlüften
• für Ruhe und Dunkelheit im Schlafzimmer zu sorgen – Fernseher, laute Straßengeräusche oder auch zu helle Nachtlichter zum Beispiel stören den Schlaf
• direkt vor dem Zubettgehen keinen Powersport mehr zu machen, nicht zu spät zu essen und nicht einem zu großen Alkoholkonsum zu frönen
• machen Sie Einschlafrituale zu einem festen Bestandteil

Klappt es trotz allem nicht mit einem schnellen Einschlafen oder ungestörten Durchschlafen, so können die nachfolgenden Tipps weiterhelfen.

Tipps, die wirklich beim Einschlafen helfen

Die nachfolgenden Tipps zum schnelleren Einschlafen ergänzen die ohnehin optimalen Dinge für die richtige Schlafumgebung, die optimale Bettausstattung oder auch die individuelle Schlafhygiene.

1. Düfte: Es gibt bestimmte Düfte, die in uns eine ganz besondere Erinnerung auslösen und für Entspannung sorgen können. Hierbei sollten Sie nur darauf achten, diesen Duft nicht zu sehr dominieren zu lassen.

2. Hausmittel: Das warme Glas Milch mit Honig ist nach wie vor ein sehr beliebtes Mittel, um das Einschlafen zu erleichtern. Doch auch eine Tasse Tee kann diese Wirkung erzeugen.

3. Meditation und Entspannungsübungen: Diese bieten sich generell an, um Körper und Geist langsam runter zu fahren. Idealerweise beziehen Sie diese beiden Möglichkeiten in Ihr abendliches Ritual vor dem Zubettgehen ein. Denn gerade diese Übungen sind perfekt, damit der Stress aus dem Alltag langsam abklingen kann.

4. Lesen: Statt sich bei einer langweiligen Sendung vor dem Fernseher müde zu schauen, ist ein gutes Buch besser dazu geeignet, schneller und besser einschlafen zu können. Zudem ist Lesen ideal zum Abschalten, denn wer sich auf die Geschichte konzentriert, hat keine Möglichkeit, die eigenen Gedanken auf Grübeltour zu schicken.

5. Zwischenmenschliche Zweisamkeit: Oder auch kurz Sex genannt, kann durchaus das schnellere Einschlafen fördern. Denn danach schüttet der Körper Hormone aus, die für unser Wohlfühlen wichtig sind. Dadurch gelingt das Einschlafen in jedem Fall.

6. Atmen: Auch wenn es vielleicht komisch klingt, doch mit einer bewussten Atemübung legen Sie beim Einschlafen regelrecht den Turbo ein. Legen Sie dazu die Zunge hinter die oberen Zähne, holen Sie durch die Nase tief Luft und atmen Sie für 4 Sekunden ein. Halten Sie danach die Luft für 7 Sekunden an und atmen Sie dann langsam durch den Mund wieder aus, während sie bis 8 zählen. Wiederholen Sie diese Übung bis zu viermal. Zumindest wenn Sie nicht vorher schon eingeschlafen sind.

Fazit

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um fit für den Alltag zu sein!Ausreichend Schlaf ist nicht nur wichtig, um als gesund und erholsam zu gelten, sondern auch um lebensnotwendige Prozesse im Organismus zu aktivieren. Dabei spielt die Einschlafphase eine nicht unwesentliche Rolle, denn nur wer schnell und gut einschlafen kann, wird auch über Nacht kaum mit Schlafstörungen zu rechnen haben. Sollte das dennoch der Fall sein, können Hausmittel, Einschlafrituale oder auch Düfte und eine optimale Schlafumgebung dafür sorgen, dass das Wiedereinschlafen schnell und gut funktioniert.

Treten dennoch Probleme auf, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, um krankheitsbedingte Ursachen ausschließen zu können. Zumindest dann, wenn die Schlafstörungen länger als zwei Wochen andauern und die eigene Schlafhygiene, Lebensumstände oder auch die Bettausstattung bereits optimal sind.

Fotos: © bmf-foto.de, © antimartina – Fotolia.com

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