Schulanfang! Ausgeschlafen klappt es besser

Schulanfang! Keine Frage, ausgeschlafen läuft alles besser!

Kind-schlafend-1 Jedes Jahr aufs Neue heißt es allerorts: Schulanfang. Während die Jüngsten dann das erste Mal den Weg zur Schule nehmen und völlig aufgeregt und nervös ihre Schultüte tragen, gehen die älteren Kinder oftmals etwas relaxter mit dem Beginn des neuen Schuljahres um. Doch auch diese Kinder und Jugendlichen sind zum Schulstart immer ein wenig nervöser, immer ein wenig aufgeregter – auch wenn sie das natürlich niemals zugeben würden. Denn zum einen sind es womöglich die neuen Unterrichtsfächer, neue Lehrer oder auch neue Mitschüler, denen man am ersten Tag des neuen Schuljahres begegnet.

Auf der anderen Seite sind es die eigenen Ferienerlebnisse, die man den Schulkameraden erzählen möchte. Es gibt also in jedem Alter die unterschiedlichsten Gründe, ein wenig unruhiger, ein wenig nervöser und auch ein wenig gespannter zu sein, wenn der Schulanfang bevorsteht. Umso wichtiger ist es, dass man dem ersten Schultag gut ausgeschlafen entgegentritt. Doch nicht nur dann ist es optimal, wenn man richtig ausgeschlafen hat.

Warum ein gesunder Schlaf so wichtig ist – vor allem beim Schulanfang?

Nicht nur uns Erwachsenen geht es so, sondern auch unserem Nachwuchs: Ausreichend Schlaf unter optimalen Bedingungen ist ungemein wichtig. Denn nur ein erholsamer und gesunder Schlaf fördert:

• das kreative Denkvermögen
• das Konzentrationsvermögen

• die gesteigerte Leistungsfähigkeit

Gute Gründe also, den Schulanfang wirklich ausgeschlafen in Angriff zu nehmen. Das gilt im Übrigen auch für die Mütter und Väter von schulpflichtigen Kindern.

So fördern Sie den gesunden Schlaf Ihres Kindes

Grundsätzlich ist an dieser Stelle anzumerken, dass sich die Schlafgewohnheiten, aber auch der Schlafrhythmus bei den Kindern verändert. Das bedeutet, dass gerade bei einem so wichtigen Start in einen neuen Lebensabschnitt bei den Schulanfängern durchaus auch gewisse Schlafstörungen auftreten können.

Es ist nämlich gerade in den ersten Tagen nach dem Schulanfang so viel Neues und Aufregendes, was den Kleinen auch am Abend noch im Kopf herumschwirrt. Doch auch ältere Kinder haben in den ersten Tagen nach den großen Ferien immer wieder das Problem, dass sich der Tag-Nacht-Rhythmus wieder etwas verschiebt und es somit durchaus schwerer fällt, abends gleich einzuschlafen und morgens frühzeitig wieder fit zu sein. Ein gesunder Schlafrhythmus muss sich also erst einstellen.

Die folgenden Tipps helfen Ihrem Kind, schneller und besser einzuschlafen und am Morgen wirklich erholt und fit für den Schultag aufzuwachen.

1. Sorgen Sie für einen klar strukturierten Tagesablauf, soweit das möglich ist. Dazu gehören feste Zeiten, zu denen gegessen oder ins Bett gegangen wird. Auch wenn das vielleicht ein wenig eintönig klingen mag, aber in der Schulwoche ist das eine ideale Möglichkeit, den Kindern die nötige Ruhe zu geben.

2. Achten Sie im Tagesablauf auch darauf, dass Ihr Kind genügend Bewegung an der frischen Luft hatte und ausreichend Sonnenlicht tanken konnte. Das fördert beispielsweise ungemein die kreative Entwicklung und Leistungsfähigkeit Ihres Kindes. Dabei ist jedoch stets auf eine sinnvolle Abwechslung von An- und Entspannung zu achten, denn Kinder brauchen ihre Pausen.

3. Zusätzlich liegt es häufig auch an der gesunden und vollwertigen Ernährung, ob ein Kind gut schlafen kann.

4. Zudem können feste Einschlafrituale helfen, dass die Schulanfänger schneller und einfacher abschalten und zur Ruhe kommen können. Doch auch älteren Kindern ist mit solchen kleinen, immer wieder kehrenden Ritualen geholfen. Denn die Gute-Nacht-Geschichte oder ein ruhiges Musikstück für die Kleineren können ebenso wundervolle Hilfen sein, wie es für die Älteren vielleicht ein Hörspiel oder ein entspanntes miteinander Meditieren sein kann. Was am besten hilft, ist natürlich ein wenig abhängig von dem, was das Kind besonders gern mag.

5. Sorgen Sie für eine ideale Schlafumgebung im Kinderzimmer. Wichtig ist hierbei vor allem, dass der Raum vor dem Schlafen gut gelüftet wurde, dass die Bettausstattung den Bedürfnissen und Ansprüchen Ihres Kindes optimal angepasst ist und, dass keine Störgeräusche oder Lichtquellen im Kinderzimmer den Ton angeben. Im Übrigen sollte das Kinderzimmer zum Schlafen ruhig auf 16° bis 18° heruntergekühlt werden, bevor es ins Bett geht.

6. Neben der Schlafumgebung und der kindgerechten Ausstattung des Bettes sollten Sie immer auch für ein ausgeglichenes Klima im Bett sorgen. Denn Kinder haben zwar ein ausgesprochen hohes Wärmebedürfnis auf der einen Seite, neigen aber auf der anderen Seite auch schneller zum Schwitzen. Von daher ist es durchaus sinnvoll, Bettwaren zu nutzen, die für einen guten Wärme- und Temperaturaustausch sorgen können.

Zum Beispiel sind Decken und Kissen mit einer Füllung aus Schafschurwolle sehr ideal, denn sie bieten den Kindern die nötige Wärme und können gleichzeitig die Temperatur so regulieren, dass das Kind nicht zu stark schwitzt.

HINWEIS: Nicht nur das Schlafverhalten und die Gewohnheiten bei Kindern unterscheiden sich von denen der Erwachsenen. So brauchen jüngere Kinder durchaus zehn Stunden Schlaf, um sowohl zum Schulanfang als auch während der gesamten Schulzeit effektiv lernen zu können. Jugendliche hingegen benötigen dann etwa nur noch etwa acht Stunden Schlaf. Wobei bei den älteren Schülern durchaus häufiger Probleme mit dem richtigen Schlaf-Wach-Rhythmus auftreten, da die Jugendlichen erst später am Abend müde werden und am Morgen dann dafür noch zu viel Melatonin im Blut haben, so dass sie nur schwer aus den Federn kommen.

Fazit

Kind-schlafend-2Gerade beim Schulanfang oder zu Beginn des neuen Schuljahres stürmen so viele neue Dinge auf unsere Kinder ein, dass es unabdingbar ist, dass man als Mutter und Vater darauf achten sollte, dass der Schlaf nicht zu kurz kommt. Ganz wichtig sind hierbei die Qualität und die Dauer des Schlafes.

So sollte unbedingt auf eine optimale Schlafumgebung, eine dem Kind angepasste Bettausstattung sowie feste Zeiten geachtet werden. Darüber hinaus können geregelte Tagesabläufe und eine ruhigere Phase direkt vor dem Schlafen helfen, Einschlafstörungen zu vermeiden.

Je nach Alter des Kindes sollten Einschlafrituale zum Standardprogramm am Abend gehören. Denn wer schnell und gut zu einem ruhigen und entspannten Schlaf findet, wird auch ausreichend Schlaf abbekommen, bevor der Wecker wieder klingelt.

Ausreichend und qualitativ hochwertiger Schlaf aber fördert die allgemeine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Kindes. Zudem wird die kreative Entwicklung gefördert, was das Lernverhalten durchaus positiv beeinflussen wird. Schon mit einfachen Mitteln kann also der Schulanfang völlig ausgeschlafen vonstattengehen, ohne dass das Kind schon in der ersten Stunde von der Unlust und Unaufmerksamkeit überrollt wird.

Fotos: © Q, © Roman Stetsyk – Fotolia.com

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