Sind Haustiere im Bett gut?

28.03.2014 07:00  Von:: Oliver

Haustiere im Bett - eine gute oder schlechte Sache

Viele Tierliebhaber können nur ungern auf ihre kleinen Racker verzichten. Und für viele ist es auch kein Problem, sich mit den eigenen Haustieren das Bett zu teilen. Doch natürlich ist es ratsam, sich im Vorfeld ein paar Tipps einzuholen.

Die Vorteile von Haustieren im Bett

  • Haustiere üben mit ihrer beruhigenden Art und Weise einen ganz eigenen Charme aus, der beim Entspannen hilft.
  • Das gesellige Wesen der Tiere hilft dabei, dass Sie sich im Bett nicht allein fühlen.
  • Das Verhältnis zwischen Herrchen bzw. Frauchen und dem Tier wird verfestigt. Eine Übernachtung im Bett kann deshalb auch als Vertrauensbeweis gelten.

Die Nachteile von Haustieren im Bett

  • Trotz guter Pflege ist stets die Gefahr, dass Haustiere Schädlinge (Würmer, Zecken) mit ins Bett bringen.
  • Tiere besitzen meist einen anderen Schlafrhythmus. Sie schlafen kürzer als Menschen und gerade Katzen sind eher nachtaktiv. Dadurch ist die Gefahr sehr hoch, dass Sie Herrchen oder Frauchen zu einem ungünstigen Moment wecken.
  • Viele Tiere machen nachts auch laute Geräusche, welche Sie aus dem Schlaf wecken können. Etwa zehn Prozent der Katzen schnarchen aktiv und auch bei Hausschweinen wird es nachts gern mal etwas lauter. Alle, die einen eher leichten Schlaf haben, werden darunter leiden.
  • Einige sehr kleine Haustiere, z.B. Hamster oder Meerschweinchen, können versehentlich im Schlaf zerdrückt werden.
  • So zahm es auch manchmal ist - ein Haustier ist kein Kuscheltier-Ersatz. Machen Sie nicht den Fehler, das Tier allzu sehr zu vermenschlichen.
  • Ein Haustier benötigt feste Regeln und klare Ansagen. Wer diese nicht gibt, der läuft Gefahr, dass einem das Tier am Ende gar nicht mehr gehorcht.

Richtige Hygiene ist wichtig

Um die Gefahr durch Krankheit vonseiten der Haustiere zu bannen, empfiehlt sich regelmäßige Pflege. Eine Untersuchung beim Tierarzt kann vorbeugend auf Flöhe und andere Schädlinge wirken. Außerdem ist es ratsam, das Tier selbst immer mal regelmäßig zu putzen, um auf diese Weise Sauberkeit zu gewährleisten. Das ist vor allem dann relevant, wenn Sie ihr Haustier in Verbindung mit kleinen Kindern schlafen lassen. Hier haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es durchaus zu Langzeitfolgen haben kann, wenn beispielsweise ein Hund sehr häufig im Kinderzimmer nächtigt. So kann er die Atemwege des Kindes beeinflussen.

Es ist erwiesen, dass Haustiere klare Grenzen benötigen, damit die Hierarchie bewahrt bleibt. Also scheuen Sie nicht davor, auch einmal \'Nein\' zu sagen, wenn das Tier ins Schlafgemach möchte. Ein generelles Verbot gegen Haustiere im Bett gibt es nicht. Es ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Am besten testen sie das Szenario einmal ganz persönlich mit ihrem Schützling. Title: Sind Haustiere im Bett gut? Description: Viele Tierliebhaber haben kein Problem damit, ihre Haustiere mit ins Bett zu nehmen. Doch nicht immer ist dies eine gute Wahl. Es gilt, verschiedene Faktoren zu beachten.


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