Vor- und Nachteile eines Wasserbetts

Vorteile und Nachteile des Waserbetts

Verbessert ein Wasserbett den Schlaf?

Wer gut ausgeruht und fit in den nächsten Tag starten will, sollte eine individuell angepasste Bettausstattung in den Fokus rücken. Denn nichts mindert die Schlafqualität so stark, wie eine Matratze, die zu alt oder für die eigenen Bedürfnisse zu unpassend ist. Viele Menschen bevorzugen jedoch ein Wasserbett, und das nicht nur, weil es im Trend liegt. Aber kann ein Wasserbett tatsächlich den Schlaf verbessern?

Wodurch zeichnet sich ein gutes Wasserbett aus?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Liegeflächen wird bei einem Wasserbett die Matratze mit Wasser befüllt, dessen Temperatur zudem regelbar und den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Dabei unterscheidet man grundlegend nach Softside und Hardside.

Während bei der Variante Softside der Wasserkern in einer wärmedämmenden Wanne aus Schaumstoff liegt, wird der Wasserkern bei einem Hardside-Wasserbett von einem stabilen Möbelrahmen umschlossen und gehalten.

Tipp: Welche dieser beiden Varianten Sie für sich als besser empfinden lässt sich am besten in einem Fachgeschäft austesten. Denn mitunter kann es hier Unterschiede im Sitz- und Aufstehkomfort geben.

Ein gutes Wasserbett kann man zudem daran erkennen, welche Heizungsart integriert ist und in welcher Form sich die Wasserbewegung in der Matratze beruhigt, wenn man sich hineingelegt hat.

Hinweis: Extras sollten sich nicht allein auf Zubehör erstrecken, mit denen man beispielsweise eine kleine Massageeinheit erzeugen kann. Ganz wichtig sind bei einem guten Wasserbett vor allem die Pflegeutensilien, die unbedingt mit im Lieferumfang enthalten sein sollten.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Wasserbett?

Das ursprüngliche Wasserbett gibt es übrigens schon seit 3000 Jahren. Bereits damals wurden von den Nomadenvölkern Ziegenhäute mit Wasser befüllt und als Schlafunterlage verwendet. Im Laufe der Jahrhunderte hat es sich natürlich weiterentwickelt und wurde an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Besonders die Vorteile überzeugen also bei den Schläfern aus der Gegenwart.

Dazu zählen:

  • verbesserte Schlaflage, da die Wassermatratze sich immer an die Körperkontur und Schlafposition anpasst und gleichzeitig den Skelettbau stützt
  • durch den Temperaturregler des eingebauten Heizungssystems lässt sich die Temperatur der Matratze auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen, dadurch gibt es keine Sekunde mehr, in denen man auf einer kalten Matratzenoberfläche liegen muss
  • sehr viel höhere Lebensdauer, da der Wasserkern zwischen 15 und 20 Jahren intakt bleibt, während eine herkömmliche Matratze bereits nach 5 bis 8 Jahren ausgetauscht werden sollte
  • einfache Pflege, da die Wasserbett-Matratze in regelmäßigen Abständen mit einem geeigneten Pflegeprodukt gereinigt werden kann, während bei einer herkömmlichen Matratze Verunreinigungen ziemlich zeit-, arbeits- und kostenaufwendig entfernt werden müssen

 

So vorteilhaft sich alles anhört, gibt es natürlich auch den einen oder anderen Nachteil bei einem Wasserbett. So kann es aufgrund des Eigengewichtes eines befüllten Bettes dieser Art schnell zu einem „Übergewicht“ kommen. Das bedeutet, dass nicht unbedingt jede ältere Bausubstanz tatsächlich das Gewicht von 400 bis 800 Kilogramm tragen kann.

Darüber hinaus erzeugt das Wasser im Inneren der Matratze natürlich immer auch ein Geräusch, wenn es in Bewegung kommt. Doch hier kann man mit der richtigen Entlüftungsmethode entgegenwirken, um den gesunden Schlaf nicht zu beeinträchtigen.

 

Magazin-Anzeige-Topper

 

Für wen eignet sich ein Wasserbett?

Bequem zu liegen, ermöglicht natürlich allen Menschen einen guten und erholsamen Schlaf. Darauf kommt es schließlich an. Doch im Falle der Wasserbetten gibt es einige Personengruppen, für die es durch seine Liegeeigenschaften besonders gut geeignet ist.

Dazu gehören:

  1. Menschen mit Rücken- und Gelenkproblemen: Zum einen werden durch das Wasserbett schmerzhafte Druckstellen vermieden, da sich die Liegefläche immer gut an die Liegeposition und die Körperkontur anpasst. Auf der anderen Seite kann die Möglichkeit, die Matratze aufzuwärmen für ein sehr entspanntes und schmerzfreies Liegen sorgen, was vor allem bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eine wahre Wohltat ist.
  2. Menschen, die schnell frieren oder stark schwitzen: Auch hier ist es die Möglichkeit der individuellen Temperaturreglung, die für eine Verbesserung des Schlafes sorgt.
  3. Menschen mit Allergien: Durch den vorteilhaften Aufbau des Wasserbettes ist eine optimale Hygiene und Pflege möglich. Zudem können in eine solche Matratze Hausstaub, Milben, Hautschuppen und andere Verschmutzungen nicht eindringen und den nächsten Allergieschub auslösen.
  4. Schwangere: Je größer der Babybauch wird, umso beschwerlicher kann oftmals selbst das Liegen werden. Hier ist ein Wasserbett ideal, da das Wasser im Kern immer verdrängt wird, anstatt dagegen zu drücken. So ist es für Schwangere im Wasserbett sogar möglich, auf dem Bauch zu liegen.
  5. Kinder und Jugendliche: Wenn man bedenkt, wie sensibel Knochen und Muskeln im Wachstum reagieren können, bleibt der Vorteil eines Wasserbettes unbestritten. Denn die empfindliche Wirbelsäule wird zum Beispiel in einem solchen Bett besonders ergonomisch gestützt und Muskeln können sich besser dehnen, was insbesondere im nächtlichen Wachstumsprozess sehr förderlich ist.
  6. Menschen im fortgeschrittenen Alter: Trotz des etwas gewöhnungsbedürftigen Ein- und Ausstieges beim Wasserbett ist es dennoch für Menschen im reiferen Alter sehr bequem und vorteilhaft. Hier sind es vor allem die vorteilhaften Eigenschaften der mit Wasser befüllten Matratze, die wichtig sind. Denn durch die gute Anpassungsfähigkeit wird der Druck auf die im Alter oft schmerzenden Gelenke minimiert und die generelle Erholungsphase beim Schlafen wird effektiver.
  7. Babys und Kleinkinder: Das sanfte Schaukeln im Wasserbett lässt die Kleinen besonders entspannen und gut schlafen, da es sie an das sanfte Wiegen oder an die Zeit in Mamas Bauch erinnert. Zudem werden die zarten Knochen perfekt gestützt.

 

Wenn man so will, kann ein Wasserbett für jeden geeignet sein und auch bei den unterschiedlichsten Ansprüchen und Bedürfnissen seine Vorteile ausspielen.

Fazit

Vielleicht ist es im ersten Moment für viele ein wenig gewöhnungsbedürftig, in einem Wasserbett zu schlafen. Doch durch die vorteilhaften Auswirkungen auf den gesamten Körper wird in einem solchen Bett die Schlafqualität eindeutig verbessert. Diese Verbesserung geht sogar so weit, dass Menschen mit Depressionen und Schlafstörungen sehr viel besser schlafen können.

Nicht selten können allein durch die Entscheidung, in einem Wasserbett zu schlafen, diese dem gesunden Schlaf abträglichen Störungen minimiert und abgestellt werden. Grundsätzlich sind es die Aspekte des Liegekomforts des pflegeleichten Materials sowie die Beschaffenheit und Funktionsweise eines Wasserbettes, die zusammenspielen und für einen verbesserten Schlaf sorgen. Einem Schlaf, der nicht nur genügend Erholung bringt, sondern auch fit für den nächsten Tag macht.  

Foto: © Glebstock #128147008 stock.adobe.com

Kaltschaumtopper
Kaltschaumtopper
ab 59,95 €
Viscoschaumtopper
Viscoschaumtopper VW
ab 169,95 €
Anti-Rutsch Unterlage air-fixx
Anti-Rutsch Unterlage air-fixx
ab 27,95 €
Diese Website nutzt Dienste von Facebook® u.a. zur Optimierung von Anzeigen. Sie können der Nutzung hier widersprechen. Mehr erfahren