Was für Lattenroste gibt es?

Welche unterschiedlichen Lattenroste gibt es?

Ein Lattenrost ist besonders wichtig, um gut schlafen zu können. Er hilft, die Wirbelsäule in der Nacht in der richtigen Position zu lagern. Außerdem stützt er die Matratze und hilft dabei, sie in der perfekten Lage zu halten. Es gibt ganz unterschiedliche Lattenroste, für jeden Typ Bett ist etwas dabei.

Der Federholzrahmen

Bei einem Federholzrahmen sind die Latten verleimt, flexibel und aus mehreren Schichten miteinander verklebt. Vor allem Buchenholz wird dabei empfohlen, da diese elastischer und stabiler sind als Leisten aus Birke. Besonders sollte man darauf achten, dass es in der Mitte der Latte eine Verstärkung gibt, über welche man die Härte der Unterfederung steuern kann. So kann man die richtige Position mit der Zeit individuell einstellen.

Der Tellerrahmen

Die Tellerrahmen sind noch nicht sehr lange auf dem Markt. Bei diesen Systemen bekommt man dichte Reihen von federnden Kunststofftellern. Diese sind 20 cm im Durchmesser, zudem sind sie äußerst flexibel und sitzen auf Drehpunktlagern. Das Besondere an dem Tellerrahmen, der auch Tellerlattenrost genannt wird, ist, dass er sich punktgenau durch seine Teller an die jeweilige Körperform anpasst. Für Latex- und Kaltschaummatratzen sind sie gut geeignet, allerdings sind diese Lattenroste relativ teuer.

Die Mehrzonen-Lattenroste

Bei einem perfekten Lattenrost hat man unterschiedlich harte Zonen. Wenn man auf der Seite liegt, dann lassen die weicher gelagerten Latten die Schulter tiefer einsinken als die Hüfte. Dieses System soll dazu beitragen, dass die Wirbelsäule in Seiten- und in Rückenlage so gerade wie möglich liegt und die Halswirbelsäule nicht abgeknickt wird. Die sogenannte „Schulterabsenkung“ wird dabei durch Federleisten mit weniger Schichten, verjüngten Leisten oder durch Leisten mit Lochaussparung erzielt.

Die Bett- oder Schlafsysteme

Bei dieser Variante sind Unterfederung und Matratze aufeinander abgestimmt. Die vielen flexiblen und verstellbaren Einzelelemente aus Kunststoff, Latex oder Holz sorgen dafür, dass die Schlafunterlage perfekt an die Körperform angepasst wird. Dort, wo die Belastung ist, federt die Konstruktion ein. Dabei wird die Stützung der danebenliegenden Punkte nicht beeinflusst. Die Schlafsysteme bestehen aus einer Lamellenunterkonstruktion. Aufgrund der geringeren Höhe wiegt diese Matratze sehr viel weniger als andere.

Bio-Lattenroste

Bei Bio-Lattenrosten ist vor allem die konsequente ökologische Materialauswahl entscheidend. Die Holzelemente sind nicht behandelt worden, ebenso ist kein Metall enthalten.

Verstellbare Lattenroste

Verstellbare Lattenroste kann man per Hand oder automatisch verändern. Entweder sind sie also mit Motoren ausgestattet, die die Arbeit der Kopf- und Fußeinstellung übernehmen oder man kann diese manuell verstellen.

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