Was ist ein Federkern?

13.07.2017 14:30  Von:: Oliver

Federkern

Matratzen mit Federkern gehören zu den am weitesten verbreiteten Matratzen und teilen sich in drei Arten auf: Bonellfederkern-, Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen.

Anders als beispielsweise bei einer Kaltschaummatratze befinden sich im Inneren der Federkernmatratzen viele Federn, die für den Liegekomfort sorgen. Je mehr Federn vorhanden sind, desto hochwertiger ist die Matratze. So sollten in einer Matratze mit den Maßen 90x200 cm mindestens 400 Federn vorhanden sein, bei hochwertigen Matratzen steigt die Zahl sogar auf über 1.000 Federn an.

Je nach Art des Federkerns sind die Federn entweder miteinander verbunden (Bonellfederkern), so dass sich eine federnde flächenelastische Liegefläche ergibt, oder einzeln gelagert (Taschenfederkern oder Tonnentaschenfederkern), wodurch mehr Punktelastizität erreicht wird.

Federkern

Die Vor- und Nachteile des Federkerns

Matratzen mit Federkern haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Nachteilig ist die mangelnde Punktelastizität, die vor allem bei weniger hochwertigen Federkernmatratzen mit einer geringen Anzahl an Federn zu beobachten ist und die zu einer mangelhaften Entlastung der Wirbelsäule führt.

Zudem sind Matratzen mit Federkern oft sehr schwer und sperrig, sodass sie nur schwer zu transportieren oder zu händeln sind. Matratzen mit Federkern sind außerdem eher unflexibel und eignen sich daher nicht gut für verstellbare Lattenroste.

Doch die häufig verwendeten Federkerne bringen selbstverständlich auch viele Vorteile mit. Hochwertige Taschenfederkern- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen mit einer großen Anzahl an Federn weisen eine durchaus gute Punktelastizität auf. Eine besonders gute Punktelastizität bieten die Matratzen mit Tonnentaschenfederkern, die die Wirbelsäule sehr gut entlasten können. Hier spielen also die Qualität und die Anzahl der Federn eine große Rolle.

Matratzen mit Federkern sind langlebig und robust

Darüber hinaus sind Matratzen mit Federkern sehr robust und langlebig und sie sorgen durch den sogenannten Pump-Effekt dafür, dass die Matratze immer gut belüftet wird. Der Pump-Effekt kommt durch die Körperbewegungen im Schlaf zustande und er sorgt für einen permanenten Luftaustausch. Matratzen mit Federkern sind daher vor allem für Menschen, die dazu neigen, im Schlaf stark zu schwitzen, die beste Wahl.

 

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