Was kostet ein gutes Bett?

09.06.2014 14:15  Von:: Oliver

Was muss man in ein gutes Bett investieren?

Die Auswahl des richtigen Bettes ist schwierig. Das weiß jeder, der frisch umgezogen ist oder nicht länger auf seiner durchgelegenen Matratze schlafen will. Federkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen sind auf unterschiedlichste Komfortbedürfnisse abgestimmt. Entsprechend stark variieren Sie im Preis. Dasselbe gilt für Lattenroste und Bettgestelle. Es gibt sie in günstigen und teuren Preisklassen. Um das für sein Budget am besten passende Bett zu finden, muss man auf ein ausgewogenes Gleichgewicht aller Komponenten achten.

Das Bettgestell - die Grundlage

Ein herkömmliches Bett besteht aus einem Bettgestell, einem Lattenrost und einer Matratze. Der Preis des Gestells bestimmt sich im Wesentlichen aus der Größe, dem Material und dem Design. Einzelbetten in den Größen 90 x 200, 100 x 200 und 140 x 200 cm erhält man bereits für 50 - 100 Euro. Kinderbetten dieser Preisklasse bestehen häufig aus Metall, massiver Kiefer oder Buche. Der Lattenrost ist dabei häufig enthalten. In der höheren Preisklasse zwischen 200 und 300 Euro findet man schon breitere Betten für zwei Personen. Neben dem beliebten französischen Bettmaß 140 x 200 gibt es Ehebetten in den Größen 180 x 200 und 200 x 200 cm. Über ihr Holzgestell hinaus zeichnen sie sich durch Überzüge aus Leder und anderen edlen Materialien aus. Die nächsthöhere Preisklasse liegt bei 500 - ca. 1.000 Euro. Hier findet man Kingsize-Modelle wie die amerikanischen Boxspringbetten. Sie sind aufgrund ihrer gestapelten Matratzen besonders bequem.

Die Matratze

Die Matratze ist der wichtigste Teil des Betts. Sie bestimmt maßgeblich darüber, ob man sich beim Schlafen entspannen kann oder nicht. Die wichtigsten Typen sind Federkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen. Für eine Ausführung mit Federkern bezahlt man zwischen 60 und 200 Euro. Die entscheidende Größe ist dabei der Härtegrad. Meistens unterscheidet man die Kennzeichnungen H1 (für Personen unter 60 kg), H2 (60-80 kg) und H3 (>80 kg). Latexmatratzen sind üblicherweise etwas teurer. Je nach Größe und Härtegrad bezahlt man zwischen 100 und 350 Euro. Teurere Ausführungen überzeugen mit einer höheren Punktelastitzität. Wirbelsäule und Becken können sich während des Schlafens optimal anpassen. Die entscheidende Größe ist das Raumgewicht. Es gibt an, wie viel Latex auf welcher Fläche aufgeschäumt wurde. Je höher das Gewicht ist, desto stabiler ist die Matratze. Schaumstoffmatratzen sind am günstigsten. Man erhält sie bereits ab 30 Euro. Manchen Menschen sind sie jedoch zu weich.


Kommentar schreiben
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.