Wasserbett oder Matratze

24.08.2016 02:00  Von:: Elisabeth

Wasserbett oder herkömmliche Matratze?

Auf der Suche nach einer bequemen Matratze schauen sich viele Menschen abseits des Gewohnten um und entdecken das Wasserbett für sich. Der flüssigkeitsgefüllten Matratze werden viele positive Auswirkungen auf den Lendenwirbelbereich, den Nacken und die Wirbelsäule nachgesagt. Gegenüber der herkömmlichen Matratze hat sie allerdings auch einige Nachteile, die sich nicht nur in den Anschaffungskosten niederschlagen.

Die Vorteile eines Wasserbetts

Gegenüber der Textilmatratze zeichnet sich das Wasserbett durch ein Mehr an Hygiene aus. Während ein durchgeschwitzter Bezug in der Maschine gewaschen wird, lässt sich die Vinyl-Oberfläche des Wasserbetts mit einem feuchten Tuch abwischen. Anders als bei der normalen Matratze setzt sich kein Schweiß im Innern ab. Auch treten keine Hausstaubmilben auf. Ein weiterer Pluspunkt des Wasserbetts ist der höhere Liegekomfort. Bei niedrigeren Temperaturen lässt sich das Wasser über die integrierte Heizung erwärmen. Da das Wasser stets in Bewegung ist, bilden sich auch nach jahrelangem Gebrauch keine Druckstellen.

Die Nachteile eines Wasserbetts

Einer der Hauptnachteile des Wasserbetts ist der höhere Preis. Er kommt nicht nur durch die höheren Anschaffungskosten, sondern auch durch Kosten für Heizung und Wasserreinigung zustande. Bezüglich des Liegekomforts sollten sich stark schwitzende Menschen genau überlegen, ob ein Wasserbett das Richtige für sie ist. Da das Material wasserundurchlässig ist, kann Feuchtigkeit nur nach oben entweichen. Zirkuliert die Luft nicht ausreichend, sammelt sich das Wasser auf der Oberfläche und durchfeuchtet das Bettlaken. Ein weiterer Nachteil des Wasserbetts ist das höhere Gewicht. Während Gestell und Wasserbehälter eines Doppelbetts um die 50 kg wiegen, bringt es die Wasserfüllung auf ganze 750 kg. Bei älteren Dachkonstruktionen ist deshalb genau zu prüfen, ob das Material der höheren Belastung standhält.

Wann ist der Kauf eines Wasserbetts sinnvoll?

Es besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass ein Wasserbett den höchsten Schlafkomfort von allen Matratzen bietet. Wer unter Rückenproblemen leidet und bereit ist, den zusätzlichen finanziellen Aufwand in Kauf zu nehmen, findet hier genau die richtige Schlafgelegenheit. Wer für einen höheren Liegekomfort weniger Geld ausgeben will, entscheidet sich für eine klassische Federkern- oder Latexmatratze. Latex bietet den Vorteil einer hohen Punktelastizität und einer guten Anpassung an die Konturen des Liegenden. Federkernmatratzen sind besonders robust und lassen sich durch Matratzenschoner gegen Milbenbefall und zu starke Schweißaufnahme schützen.

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