Wie schwer sollte ein Kopfkissen sein?

01.08.2016 22:00  Von:: Elisabeth

Wie schwer sollte ein Kissen sein?

Gesunder Schlaf ist von vielen Faktoren abhängig. Neben der idealen Atmosphäre im eigenen Schlafzimmer spielt auch das Bettzeug eine wichtige Rolle. Denn nur mit der richtigen Decke und dem entsprechenden Laken kann man sich auch entspannt in den Schlaf wiegen. Wie man sich bettet, so liegt man auch. Dieses alte Sprichwort wird vor allem dann wichtig, wenn es um das eigene Kissen geht. Denn nur mit der richtigen Stütze für den eigenen Kopf wird auch der Schlaf angenehm.

Wie findet man das richtige Kissen?

Grundsätzlich wird zwischen zwei unterschiedlichen Kissennutzern unterschieden. Es gibt diejenigen, welche das Kissen nachts gern etwas zusammendrücken, während die andere Seite wirklich nur ihren Kopf auf das Kissen legt. Die Übergänge sind fließend. Die Grundfunktion eines Kissens besteht darin, dem Kopf Halt zu bieten, die Halswirbelsäule zu entlasten sowie zu verhindern, dass der Kopf abknickt sowie die Hals- oder Nackenmuskulatur überdehnt wird. Viele Menschen unterschätzen die Wichtigkeit eines guten Kissens. Doch es ist entscheidend für guten Schlaf. Eine falsche Lagerung des Kopfes kann andernfalls am Morgen zu Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich führen. Eine falsche Liegeposition kann dann auch Einfluss auf den Rücken haben. Jeder Mensch besitzt hier ein eigenes Schlafempfinden. Nach diesen Gesichtspunkten sollte auch das Kissen ausgewählt werden.

Diese Kernaspekte sind wichtig

  • Das Kissen sollte nicht zu schwer sein, damit Sie es nachts noch einmal drehen und wenden können.
  • Das Kissen sollte eine Höhe besitzen, die für Sie angenehm ist. Rückenschläfer benötigen grundsätzlich ein dickeres Kissen.
  • Kopfkissen gibt es in unterschiedlichen Größen. 80x80 cm, 40x80 cm, 40x60 cm sind die gängigen Größen. Für den erholsameren Schlaf sind die kleineren Größen am besten geeignet.
  • Auch spezielle Kissen können helfen. Ein Nackenkissen oder eine spezielle Nackenrolle sind hilfreich. Dinkelkissen sind eine gute Lösung, wenn man mit einem sehr verspannten Nacken zu kämpfen hat.

Auch die richtige Füllung ist wichtig

Nicht zu unterschätzen ist die richtige Füllung der Kissen. Hier sollte man die Wahl abhängig vom eigenen Schlaf- und Komfortempfinden treffen. Federkissen sind sehr gängig. Sie bestehen entweder aus reinen Daunen oder einer Mischung aus Daunen und Federn. Reine Daunenkissen sind sehr weich, zusätzliche Federn bringen Stabilität. Naturhaarkissen und Flockenkissen sind wesentlich fester. Sie eignen sich besonders gut für Menschen, die recht stark schwitzen. Hirse- und Dinkelkissen sind für Menschen geeignet, die einen sehr empfindlichen Schlaf haben. Kissen mit Synthetikfüllung sind hingegen gut für Allergiker.

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