Wie wäscht man Mikrofaserbettwäsche?

17.04.2014 07:45  Von:: Oliver

Wie wäscht man Mikrofaserbettwäsche?

Weich, hygienisch, unkompliziert – aufgrund dieser Eigenschaften zählt Mikrofaser mittlerweile zu den Bestsellern bei der Bettwäsche. Das synthetische Material ist warm und weich und besonders pflegeleicht.

Die Besonderheiten der Mikrofaser

Mikrofasern sind, wie der Name schon andeutet, besonders feine Fasern, die zu einem besonders weichen Stoff verwebt werden. Aufgrund der besonders dünnen Fasern ist das Gewebe sehr dicht und perfekt für kalte Temperaturen geeignet. Das Material ist atmungsaktiv und transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg. Bettwäsche aus Mikrofaser verleiht dem Nutzer damit ein warmes, wohlig trockenes Gefühl. Auch Allergiker profitieren von dem synthetischen Material. Denn: Die für Hausstauballergiker gefährlichen Milben und deren Ausscheidungen können sich in den feinen Fasern der Mikrofaser nicht absetzen. Die Bettwäsche schließt Bettdecke und Kopfkissen so ein, dass der Staub und die damit verbundenen Milben aus dem Inneren nicht nach außen treten können.

So reinigen Sie Mikrofaserbettwäsche

Die weiche Mikrofaserbettwäsche können Sie einfach in der Waschmaschine reinigen. Unser wichtigster Rat lautet: Achten Sie auf die Waschanleitung, die Sie an oder in der Bettwäsche finden. Mikrofaserbettwäsche kann in der Regel bei bis zu 90 Grad gewaschen werden. Die meisten Hersteller empfehlen jedoch aus ökologischen und textilschonenden Gründen eine Waschtemperatur von 40 oder 60 Grad. Bei niedrigen Temperaturen wird der Stoff weniger beansprucht und ist länger haltbar.

Die Grundregeln bei der Reinigung

Auch wenn Mikrofaserbettwäsche in puncto Pflege und Reinigung unkompliziert ist, sollte man sich an die drei Grundregeln halten. Die drei Regeln sind:

  • Waschen Sie neue Wäsche vor dem Gebrauch
  • Waschen Sie Mikrofaserbettwäsche separat oder im Wäschesack
  • Benutzen Sie keinen Weichspüler

 

Bei der Vorwäsche vor der ersten Benutzung genügt ein einfaches Durchspülen ohne Waschmittel. So werden Rückstände, die sich durch den Transport oder die Verpackung abgelagert haben, entfernt und die Bettwäsche ist hygienisch rein. Beachten Sie, dass man Mikrofaserbettwäsche immer separat waschen sollte. Bei der gemeinsamen Wäsche mit anderen Stoffen hat die feine Mikrofaser leider die Eigenschaft, Fussel abzugeben. Möchten Sie die Wäsche dennoch zusammen mit anderen Kleidungsstücken waschen, empfiehlt sich ein Wäschesack. Da Mikrofaser herstellungsbedingt sehr weich und flauschig ist, benötigen Sie keinen Weichspüler. Sie sollten auf die Zugabe verzichten, da Weichspüler fettende Inhaltsstoffe enthält. Die sogenannten Esterquats lagern sich beim Waschen zwischen den einzelnen Microfasern ab und behindern so die eigentliche Funktion der Mikrofaser, Schmutz und Feuchtigkeit abzuleiten. Haben Sie Ihre Bettwäsche aus Versehen mit Weichspüler gewaschen, ist das kein Grund zur Panik. Nach mehrmaligem Waschen mit normalen Waschmitteln lässt die Wirkung des Weichspülers wieder nach.

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