Winterzeit: Tipps, um die Zeitumstellung optimal zu überstehen

Tipps: So überstehen Sie die Umstellung auf Winterzeit optimal

Bringt die Winterzeit unseren Biorhythmus durcheinander?

Alle Jahre wieder, könnte man im Hinblick auf die Zeitumstellung sagen. Selbst wenn es offensichtlich vorerst das letzte Mal sein dürfte, schauen manche Menschen bereits jetzt wieder mit einem unguten Gefühl diesem Tag entgegen. Denn das Umstellen auf die Winterzeit bringt bei vielen den Biorhythmus gehörig durcheinander. Der veränderte Tag-Nacht-Rhythmus bringt eben nicht immer nur eine Stunde mehr Schlaf, sondern auch Tagesmüdigkeit und Schlafstörungen.  

Was bringt die Zeitumstellung mit sich?

Wer denkt, dass die Zeitumstellung eine Stunde mehr Schlaf bedeutet, sieht sich in der Regel einem Problem gegenüber: Denn die wenigsten können tatsächlich eine Stunde länger schlafen. Der Grund liegt an unserer inneren Uhr, die sich eben nicht auf Knopfdruck einfach so umstellen lässt.  

Ganz besonders bei Frühaufstehern ist hier eher eine Schlafzeitverkürzung festzustellen. Menschen, die indes ohnehin eher erst sehr spät ins Bett gehen und morgens länger schlafen, bemerken erst einmal weitaus weniger von der Zeitumstellung.   Doch es gibt noch mehr Merkmale, an denen wir merken können, dass unsere Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt wurden:  

  • morgens ist es, zeitlich gesehen, früher hell
  • abends demnach faktisch früher dunkel

 

Diese so abrupt veränderten Lichtverhältnisse sind es im Grunde, die uns in so ziemlich allem aus dem Tritt bringen. Plötzlich werden wir früher müde, werden morgens erst später richtig wach, haben wir zu anderen Zeiten Hunger oder Lust nach draußen zu gehen.  

Im Grunde verschiebt sich also der komplette Tagesablauf, was nicht bei jedem Menschen vorteilhaft ist oder auf positive Resonanz stößt.

Wie wirken sich diese Veränderungen auf den Biorhythmus aus?

Wer mit der Zeitumstellung zu kämpfen hat, wird genau wissen, wie sich die damit einhergehenden Veränderungen auf den Biorhythmus auswirken.   Denn für einige Tage, bei manchen sogar für einige Wochen, kommt es verstärkt zu den folgenden Effekten:  

  • die Einschlafzeiten verschieben sich ebenso wie die natürlichen Aufwachzeiten
  • Schlafstörungen
  • verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • sehr viel häufiger treten Stresssituationen und aggressives Verhalten auf
  • Tagesmüdigkeit
  • Appetitlosigkeit

 

Darüber hinaus führt die Zeitumstellung dazu, dass nahezu jeder Mensch entgegen seiner inneren Uhr aktiv sein oder zur Ruhe kommen muss. Am stärksten wirkt sich das auf die Teilnahme am Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen aus. Denn kurz nach der Zeitumstellung auf die Winterzeit kommt es statistisch gesehen sehr viel häufiger zu schweren Unfällen.

Was kann man gegen den Mini-Jetlag tun?

Um es vorwegzunehmen: Vorschlafen ist nicht immer eine gute Lösung. Erstens, weil es nur bei den wenigsten wirklich hilft oder machbar ist.   Zweitens lässt sich Schlaf nicht speichern. Allerdings kann man ein wenig dafür sorgen, dass man bereits im Vorfeld der Zeitumstellung auf die Winterzeit für ausreichend Erholung und Schlaf sorgt. Damit kann man den Widrigkeiten und Auswirkungen auf den Biorhythmus ein klein wenig den Wind aus den Segeln nehmen.  

Ebenso wenig ist es ratsam, die entstehende Schlaflosigkeit mit Schlafmitteln medikamentös anzugehen und die auftretende Tagesmüdigkeit mit Aufputschmitteln zu bekämpfen.  

Beides ist wenig zuträglich für die Gesundheit, zumal sich der Schlaf-Wach-Rhythmus dadurch noch weiter verschlechtert.   Wenngleich für die meisten Menschen die herbstliche Zeitumstellung weitaus leichter zu verkraften ist, als jene im Frühjahr, könnte man die anfänglichen Störungen im Biorhythmus durchaus als Jetlag bezeichnen.

Vor allem die recht frühen und langandauernden Phasen der Dunkelheit sind es, die uns dann müde, abgespannt, lustlos machen oder auch körperliche Beschwerden auslösen können.  

 

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Gegen den Mini-Jetlag können die nachfolgenden Tipps gute Wirkung erzielen:  

  1. Bereiten Sie sich und ihren Körper auf die zukünftigen neuen Zeiten vor. Das bedeutet, dass man kurz vor dem Ende der Sommerzeit den gesamten Tageablauf weitestgehend um eine halbe Stunde vorverlegen sollte. Das lässt sich gut steigern, denn nicht immer wird es gleich machbar sein, schon 30 Minuten früher zu essen oder schlafen zu gehen.
  2. Versuchen Sie die Essenszeiten in Ihrem Tagesablauf nicht ständig in Stein zu meißeln, sondern essen sie wenigstens eine Kleinigkeit, wenn Sie der kleine Hunger überkommt. In den meisten Fällen tritt dieses Hungergefühl zu für Sie ungünstigen Zeiten ohnehin nur in der Eingewöhnungsphase auf.
  3. Ebenso verhält es sich mit den Schlafenszeiten. Wobei es in puncto Schlaf ganz hilfreich sein kann, wenn man in der Winterzeit das Schlafzimmer nicht zusätzlich abdunkelt. Das erschwert nämlich das Wachwerden ungemein.
  4. Sorgen Sie für genügend Abwechslung am Abend, so können Sie die frühzeitige Ermüdung aufgrund des fehlenden Tageslichtes gut ausgleichen und Ihren Körper langsam an die veränderten Zeiten gewöhnen.

Ganz wichtig ist jedoch, nicht ständig darüber nachzudenken, welche Beeinträchtigungen die Winterzeit nun mit sich bringen könnte. Wer ständig daran denkt, wie müde er doch ist, wird kaum einen wachen Moment erleben, um das Tagespensum munter zu absolvieren. Stattdessen sollten Gewohnheiten durchaus beibehalten werden. Verzichten Sie also nicht auf den Treff mit Freunden oder das persönliche Fitnessprogramm nach Feierabend.  

Gerade wenn bei der Umstellung auf die Winterzeit so einiges aus den Fugen zu geraten scheint, ist es gut, die eigenen Schlafhygiene, die Schlafumgebung und auch die Schlafgewohnheiten inklusive der abendlichen Rituale wieder genauer zu überdenken.  

Sind diese Punkte immer noch aktuell auf das persönliche Wohlergehen und einen gesunden Schlaf ausgerichtet? Der könnte das eine oder andere etwas verbessert werden, um zeitlich begrenzt auftretenden Schlafstörungen gut entgegenwirken zu können?   Mitunter kann eine neue Matratze oder eine generell verbesserte Schlafumgebung schon wahre Wunder bewirken. Wen stört dann schon die eine Stunde, die man zwar mehr hat, die aber dennoch ganz schön für Wirbel sorgen kann?  

Hinweis: Der menschliche Körper gewöhnt sich in der Regel recht schnell daran, dass etwas anders läuft. Natürlich ist es zwar niemals gut, entgegen der inneren Uhr zu leben, doch wann bitte ist es uns in unserer heutigen Gesellschaft möglich, immer akkurat dem eigenen Biorhythmus zu folgen?

Fazit

Ja, natürlich bringt die Winterzeit unseren Biorhythmus durcheinander. Doch in der Regel nur vorübergehend und selten mit bleibenden Folgen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die plötzlich veränderten Lichtverhältnisse und der gefühlt andere Tagesablauf zu Lasten der eigenen Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gehen können.  

Allerdings treten diese Beschwerden oder Ausfallerscheinungen bei einem gesunden Menschen nur vorübergehend auf. Eben nur so lange, bis sich der Körper auf die Winterzeit eingestellt hat und der anfangs etwas chaotisch wirkende Biorhythmus wieder ausgeglichen ist.  

Foto: © 2mmedia #188218899 stock.adobe.com  

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