Worauf sollten Sie beim Kauf eines neuen Bettes, Kissen & Decken achten?

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Rund 8 Stunden verbringen wir jede Nacht im Bett. In dieser Zeit soll sich der Körper regenerieren und ein erholsamer Schlaf gewährleistet sein. Viele Faktoren sind entscheidend, wenn es um einen guten und gesunden Schlaf geht. Eine der wichtigsten ist die Wahl des Bettgestells selbst und die Frage nach der richtigen Größe. Auch die Entscheidung, welcher Lattenrost, Matratzenschutz, Kissen und Decken gekauft werden sollten, sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Der Markt bietet eine riesige Auswahl, so dass die Kaufentscheidung nicht selten schwerfällt.

Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Bettes, Lattenrostes, Matratzenschutz, Decken und Co achten müssen, damit Sie am Morgen fit und voller Tatendrang aufwachen.

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Inhaltsverzeichnis

Welche Bettgröße eignet sich für welches Alter?

Verschiedene Matratzen

Es ist wohl kaum ein Geheimnis, dass es verschiedene Größen von Betten gibt. Ebenso wenig ist es neu, dass eine Schlafstatt immer den nötigen Freiraum bieten sollte, den man entsprechend dem Alter und der Größe benötigt. Eine zu kleine Liegefläche kann sich sehr negativ auf den Schlaf auswirken und somit zu unerwünschten Beeinträchtigungen führen.

Doch welche Bettgröße eignet sich für welches Alter, und worauf sollte man ansonsten noch achten? Wir verraten es Ihnen.

Welche Bettgrößen gibt es überhaupt?

Wenn man von der geeigneten Bettgröße spricht, ist damit natürlich nicht nur die Größe des Bettgestells gemeint. Vielmehr steht hier immer die Größe der Liegefläche in engem Zusammenhang. Was schlussendlich auch logisch ist, denn ist die Matratze zu groß, passt sie nicht ins Gestell. Ist sie hingegen zu klein, ergeben sich an den Rändern Leerräume, die vor allem im Kinderbett zu gesundheitlichen Risiken führen können.

Kleinkind im Gitterbett

Allgemein unterscheidet man Bettgestelle nach dem Alter, da in diesem Zusammenhang immer auch Richtwerte der durchschnittlichen Körpergröße einbezogen werden.

Demnach findet man:

  • Beistellbetten
  • Gitterbetten
  • Juniorbetten
  • Jugendbett
  • Erwachsenenbett

Während es bei einem Erwachsenenbett zwar auch danach geht, dass der Schlafende mit dem ganzen Körper bequem auf der Matratze aufliegen kann und seitlich genug Platz hat, sind es vor allem die Betten für Babys, Kleinkinder und Teenager, die wir hier besonders unter die Lupe genommen haben. In dieser Altersgruppe spielen weitaus mehr Faktoren eine wichtige Rolle, um einen gesunden und erholsamen Schlaf genießen zu können!

Die Rahmenbedingungen gehören geklärt

Als allererstes sollte ein Bett natürlich problemlos in das eigene Schlafzimmer passen. Vergewissern Sie sich, dass die Maße - Höhe, Breite und Tiefe - richtig gemessen werden und Ihr Schlafzimmer den entsprechenden Platz bietet.

Die "Kopfteillänge" ist hier ein wichtiges Indiz, sie misst die gesamte vertikale Länge des Kopfteils. Die Fußhöhe misst den Abstand zwischen Unterkante und dem Bettfuß.

Hinzu kommen noch die Abmessungen zwischen der Auflagenkante für den Lattenrost und der Bettkante an sich. Rost und Matratzen müssen daran angepasst werden. Die Matratze sollte im Idealfall ein wenig über die Bettkante hinausragen.

Modernes Bett

Unterschiedliche Modelle und Designs

Es gibt keine eindeutige Aussage darüber, welches Bettenmodell das bessere ist. Die entscheidenden Elemente zur Gewährleistung eines guten Schlafes sind Lattenrost und Matratze. Die Entscheidung über das Bett an sich hängt dann in erster Linie mit ästhetischen und individuellen Ansprüchen zusammen.

Bettgestelle gibt es aus Holz und Metall. Futonbetten präsentieren sich eher schlicht, während Wasserbetten immer wieder eine beliebte Alternative darstellen.

Wer wenig Platz hat und es flexibel halten möchte, der greift zu ausziehbaren Schlafcouches. Diese besitzen meist eine integrierte Matratze, die allerdings weniger gut ist als die eines richtigen Bettes.

Es gibt sehr flache Betten, die vor allem bei Jugendlichen beliebt sind, aber auch Hochbetten, die wesentlich platzsparender sind. Spezielle Bettkästen bieten zusätzlichen Stauraum.

Auch Modelle mit kompletter Rundumpolsterung sind erhältlich. Häufig anzutreffen sind Betten, bei denen die verschiedenen Materialien miteinander kombiniert werden.

Bei Senioren und Kindern müssen andere Standards eingehalten werden

Ebenfalls ist entscheidend, für wen das Bett gekauft werden muss. Betten für Senioren benötigen meist ein höheres Bettgestell, damit Aufstehen und Zubettgehen unproblematisch ablaufen. Verstellbare Kopf- und Fußteile sind ratsam, idealerweise mit einer elektronischen Fernsteuerung.

Kinderbetten sollten in erster Linie sehr robust sein und entsprechende Sicherheitskriterien erfüllen. Besonders bei kleinen Kindern ist dies wichtig. Hier müssen Familien- und Schlafzimmerplanung oft einhergehen. Wenn sich Kinder beispielsweise ein Zimmer teilen, dann sind Etagenbetten eine gute Lösung.

Welche Bettgröße für welches Alter? – Eine Übersicht

Natürlich ist es bei einem etwa 12-jährigen Kind nicht verkehrt, wenn man schon ein Erwachsenenbett bereitstellt. Man spricht hier oft vom „Hineinwachsen“. Doch bei Babys und Kleinkindern empfiehlt man in der Regel etwas Anderes. Denn dieser Altersgruppe drohen in einem Bett für Erwachsene noch zu viele Unfallrisiken.

Babys, von 0 bis 1 Jahr Hier empfiehlt sich neben der Babywiege ein sogenanntes Beistellbett, welches üblicherweise etwa 55 bis 90 cm groß ist. Wird das Baby zu groß für dieses Bett, sollte zur nächsten Größe gewechselt werden. Das ist dann ein Gitterbettchen, welches in der Regel eine 60x120 cm oder 70x140 cm große Liegefläche bietet.
Kleinkinder, 1 bis 3 Jahre In diesem Alter empfiehlt sich noch das Gitterbett. Da Kinder in diesem Alter unterschiedlich schnell wachsen können, macht es durchaus Sinn, ein solches Bett gleich mit der Möglichkeit zur Erweiterung zu nutzen. Auf diese Weise entstehen zunächst einmal keine Zusatzkosten, denn die Verwandlung in ein Juniorbett ist eine perfekte und einfache Lösung, ohne dabei vorerst auf die Sicherheit des Gitters am Bett vollständig verzichten zu müssen.
Kleinkinder und Kinder, 4 bis 6 Jahre In diesem Alter schlafen die wenigsten Kinder noch in Gitterbetten, da sie in der Regel alle gelernt haben, nicht einfach aus dem Bettchen zu fallen und auch selbstständig aufstehen können. Doch Kinderbetten von 60x120 cm sind meist schon zu klein, weswegen sich ein größeres Bett von 70x140 cm, 70x160 cm oder gar ein Jugendbett von 90x200 cm empfiehlt.
Kinder und Schulkinder, 6 bis 12 Jahre

In dieser Altersklasse lassen sich meist keine Standardgrößen empfehlen, denn diese Kinder machen in der Regel einen enormen Wachstumssprung. Es sollte also immer auf die jeweilige Größe geachtet werden, sodass Betten in den Größen 70x200 cm, 80x200 cm oder 90x200 cm ideal sind.

Jugendliche, ab 12 Jahren

Spätestens in diesem Alter sollte man den Kindern dann schon ein Erwachsenenbett bereitstellen. Nötigenfalls können sie da unbekümmert hineinwachsen und fühlen sich trotzdem wohl. Häufig werden für diese Altersgruppe auch spezielle Bettsysteme oder Jugendzimmer-Ausstattungen angeboten.

Tipp: Lassen Sie aber niemals die Breite des Bettes außer Acht. Es sollten wenigstens 90 cm in der Breite sein, um als ideale Liegefläche für einen Jugendlichen zu gelten!

Erwachsenenbett

Man muss natürlich nicht erst erwachsen sein, um in einem solchen Bett zu einem erholsamen und gesunden Schlaf zu finden. Doch natürlich sollte auch im Erwachsenenalter auf die ideale Größe hinsichtlich der Länge und der Breite des Bettes beziehungsweise der Liegefläche geachtet werden.

Insbesondere dann, wenn es um das Doppelbett geht. Denn ist zum Beispiel ein Partner etwas größer oder auch korpulenter, kann das übliche Standardmaß von 90x200 schnell zum Minuspunkt werden. Aber hier gibt es jederzeit die Möglichkeit, auf Überlängen und Sondergrößen zurückzugreifen.

Baby im Gitterbett

Woran man merkt, dass das Bett fürs Kind zu klein ist?

Während Erwachsene natürlich selbst am besten merken, ob sie genug Platz in ihrem Bett haben, sind die Kinder dann doch auf die verantwortungsbewusste Weitsichtigkeit der Eltern angewiesen. Wenn es nach den Kindern ginge, würde man natürlich auch einmal im Fernsehsessel oder im Hundekörbchen beim geliebten Vierbeiner schlafen können. Das fänden manche der Kleinen mit Sicherheit immer noch toll. Doch das ist natürlich keine Nachtruhe, die wirklich gesund ist, wie wir alle wissen.

Hinzu kommt, dass Kinder ein völlig anderes Wahrnehmungsvermögen haben. Sie werden also nicht einschätzen können, dass ihre unruhige Nacht oder auch ihre Albträume vom zu engen oder zu kurzen Bett kommen können. Auch gehen Kinder ganz anders mit körperlichen Empfindlichkeiten um, die aufgrund einer unentspannten Nacht folgen können.

Lachendes Baby im Bett

Der Wechsel vom Beistellbett oder der Babywiege zum Gitterbett sollte stattfinden, wenn:

  • das Baby beginnt, sich in der Wiege selbst zu drehen oder gar aufzurichten
  • das Baby am Kopf- und Fußende der Wiege oder des Beistellbettchens anstößt
  • das Baby bei nächtlichen Drehbewegungen seitlich an den Gitterstäben des Beistellbettchens anstößt und dadurch wach wird
  • das Baby sich selbstständig zum Sitzen aufrichten kann

Hinweis: Eine Wiege hat meist eine sehr kleine Liegefläche, weswegen sie in der Regel nur bis etwa dem 4. bis 5. Lebensmonat genutzt werden sollte. Beistellbetten aber haben oftmals eine niedrigere Begrenzung, weswegen eine übermäßig lange Nutzung oftmals sehr große Unfallgefahren in sich birgt.

Die richtige Bettgröße hängt im Wesentlichen von Alter und Körpermaße ab

Nicht nur eine den eigenen Ansprüchen angepasste Matratze ist notwendig, um zu einem guten Schlaf zu finden. Auch die Bettgröße ist hier von großer Wichtigkeit. Diese sollte möglichst auf das jeweilige Alter und die individuellen Körpermaße angepasst sein.

Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass die gesamte Körperlänge ungestört auf der Matratze aufliegen kann und links und rechts neben dem Körper ebenfalls genug Platz ist.

Auch beim Erwachsenenbett ist es heute nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen. Hersteller haben heute weitaus mehr zu bieten als Standardgrößen und Überlängen.

Gerade in den letzten Jahren haben Boxspringbetten den Markt erobert. Hier ist man nicht mit einer Zentimeterangabe konfrontiert, sondern mit den Begriffen „Kingsize“ und „Queensize“. Was bedeuten diese Begriffe genau? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen und erklären die Besonderheiten dieser Größenangaben.

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Kingsize und Queensize: Was bedeutet das?

Bett in Erdfarben

Wenn die Neumöblierung im eigenen Schlafzimmer ansteht, bevorzugen immer mehr Menschen ein Boxspringbett. Nicht nur die Höhe dieser Betten ist für die Kaufentscheidung wichtig, sondern auch die in aller Regel bequeme Breite.

Welche Bedeutung haben die Begriffe Kingsize und Queensize?

Zunächst einmal entdeckt man in den beiden Begriffen King und Queen, was also auf ein königliches Geblüt hinweist. Schlafen wie ein König oder eine Königin – wer möchte das nicht?

Im Zusammenhang mit einem bequemen und komfortablen Bett also gar nicht so weit hergeholt, wie man meint. Im Grunde aber geben die beiden Begrifflichkeiten einen Hinweis darauf, dass das Bett groß genug ist, damit zwei Personen darin schlafen können. Auf den deutschen Sprachgebrauch bezogen, ist hier also die Rede von einem Doppelbett, welches folgende Merkmale aufweist:

  • auffallend groß
  • komfortable Breite und Höhe
  • einteilige Matratze

Aus diesen Merkmalen lässt sich das englische Wort Size ableiten, was übersetzt Größe bedeutet.

Wo haben Kingsize- und Queensize-Betten ihren Ursprung?

Ursprünglich kommen diese großen Betten mit ihren einladenden Bezeichnungen aus den USA. Dort sind zwar eigentlich schmalere und kürzere Betten in Privathaushalten üblich gewesen. Doch nachdem einige Hotelketten bei der Ausstattung ihrer Zimmer auf luxuriöse und komfortablere Betten umstiegen, wuchs die Fangemeinde dieser überaus bequemen Schlafstätten rasant an, so dass Hersteller dazu übergingen, Betten dieser Art der breiten Masse zugänglich zu machen.

Die amerikanischen Bettenmaße haben sich aber hier in Deutschland abgewandelt. Sie werden hier etwas großzügiger bemessen, da ein herkömmliches Bett hierzulande ohnehin 200 cm Länge aufweist.

Deswegen werden Boxspringbetten, die breiter sind, oftmals gern in die Kategorie Kingsize und Queensize geschoben. Somit ist es prinzipiell nur ein neuer Begriff für Doppelbetten oder übergroße Betten.

Welchen Unterschied gibt es zwischen einem Kingsize- und Queensize-Bett?

Grundsätzlich unterscheiden sich diese beiden Bettenarten natürlich nicht danach, ob eine Frau oder ein Mann darin schläft. Vielmehr unterscheiden sich diese beiden hinsichtlich ihrer Größe.

So ist das Queensize-Bett mit einer Größe von 60x80 Inch, also 152x203 Zentimetern, in der Regel kleiner, wohingegen das Kingsize-Bett eine Größe von 74x80 Inch, also 193x203 Zentimetern, aufweist.

Hinweis: In Deutschland sind Kingsize-Betten ab 190 cm Breite erhältlich und besitzen eine Mindestlänge von 200 cm, weswegen diese Betten auch oft unter dem hier gebräuchlichen Begriff „Bett in Übergröße“ angeboten werden.

Zum Vergleich die in Deutschland gängigen Größen:

Kingsize: 200x200 cm | 200x210 cm | 200x220 cm
Queensize: 140x200 cm | 160x200 cm

Tipp: Aufgrund ihrer geringeren Größe laufen Queensize-Betten hierzulande häufig unter dem Begriff „Doppelbett“.

Andere Länder – andere Betten

Wenngleich es für den eigenen Bettenkauf unerheblich scheint, wie Kingsize- oder Queensize-Betten in anderen Ländern aussehen oder welche Größe sie dort haben, kann es doch ein wichtiges Kriterium sein. Weniger für die persönliche Anschaffung, als vielmehr für die eigene Reiseplanung ins Ausland.

So werden die Begrifflichkeiten überall ein wenig anders verwendet. Grundsätzlich kann es sich durchaus in der tatsächlichen Größe des Bettes äußern, welche Zimmerausstattung man bucht.

Frau im Hotelzimmer

Hotelbetten und ihre Bezeichnungen nebst Größen:

  • Kingsize in den USA: Hier kann man von einem Doppelbett ausgehen, welches üblicherweise 193x203 cm groß ist.
  • Kingsize California: Dieses Doppelbett weist meist eine Liegefläche von 183x213 cm auf.
  • Kingsize in Großbritannien: Englische Hotelbetten mit dieser Bezeichnung ähneln mehr dem amerikanischen Queensize-Bett, sind also meist nur 152 cm breit und 200 cm lang.
  • Queensize in den USA: Ähnlich wie das britische Kingsize-Bett hat das Queensize in amerikanischen Hotel eine Liegefläche von 152x203 cm.
  • Französisches Bett: Hierbei handelt es sich im weitesten Sinne auch um ein Doppelbett, allerdings mögen es die Franzosen offensichtlich etwas enger, weswegen dieses Bett gerade einmal 140 cm breit ist.
  • Twin-Size: Dieser Begriff deutet darauf hin, dass es im Doppelzimmer zwei einzeln stehende Betten mit einer jeweiligen Liegefläche von 99x191 cm gibt.
  • Twin-XL-Size: Auch dabei handelt es sich um zwei separate Betten im Doppelzimmer. Allerdings sind diese etwas länger, nämlich 99x203 cm.
  • Full Bed: Ein Begriff, der den meisten deutschen Urlaubern weniger bekannt sein dürfte. Weswegen er wohl auch bei vielen Reisen am Ende für so manche schlaflose Nacht sorgen dürfte. Denn dieses Bett ist nicht wirklich ein Doppelbett für zwei Personen, da die Liegefläche gerade einmal 137x191 cm beträgt.

Hinweis: Übrigens ist es durchaus sinnvoll, wenn man vor dem Reiseantritt schon bei der Buchung die Ausstattung des Hotelzimmers genauer unter die Lupe nimmt. Gerade in den USA kann der Begriff Kingsize-Bett auch einmal für Überraschungen sorgen. Oftmals werden in kleineren Pensionen oder in Privatunterkünften einfache Liegen mit einem Boxspringaufbau versehen, welche dann vor ein gepolstertes Wandpaneel gestellt werden.

Worauf sollte man beim Kauf eines Kingsize- oder Queensize Bettes achten?

Bevor man sich ein neues Bett anschafft, gilt es bei der Kingsize- oder Queensize-Variante darauf zu achten, dass der Liegekomfort an die persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse angepasst wird.

Tipp: Ein ausführliches Beratungsgespräch und ein Probeliegen sollten in jedem Fall vor dem Gang zur Kasse möglich sein!

Auch bei den Doppelbetten nach amerikanischem Vorbild ist es natürlich unbedingt nötig, die Matratze entsprechend den eigenen Vorstellungen und Schlafeigenschaften zu wählen.

Hinweis: Ist die Liegefläche des ausgewählten Bettes unter Umständen zu weich oder zu hart, kann hier mit einem zusätzlichen Topper der Härtegrad der Matratze etwas ausgeglichen werden. Amerikanische Boxspringbetten haben den Topper meist schon in der Matratze integriert.

Hier gilt es, das ausgewählte Bett tunlichst genau unter die Lupe zu nehmen. Denn es sollte nicht nur der Preis darüber entscheiden, ob man dieses Kingsize- oder Queensize-Bett am Ende kauft.

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Was muss man in ein gutes Bett investieren?

Schlafzimmer mit großem Bett

Die Auswahl des richtigen Bettes ist schwierig. Das weiß jeder, der frisch umgezogen ist oder nicht länger auf seiner durchgelegenen Matratze schlafen will. Federkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen sind auf unterschiedlichste Komfortbedürfnisse abgestimmt. Entsprechend stark variieren sie im Preis. Dasselbe gilt für Lattenroste und Bettgestelle.

Es gibt sie in günstigen und teuren Preisklassen. Um das für sein Budget am besten passende Bett zu finden, muss man auf ein ausgewogenes Gleichgewicht aller Komponenten achten.

Was kostet ein Bettgestell?

Ein herkömmliches Bett besteht aus einem Bettgestell, einem Lattenrost und einer Matratze. Der Preis des Gestells wird im Wesentlichen von Größe, Material und Design bestimmt.

Einzelbetten in den Größen 90 x 200, 100 x 200 und 140 x 200 cm erhält man bereits für 50 - 100 Euro.

Kinderbetten dieser Preisklasse bestehen häufig aus Metall, massiver Kiefer oder Buche. Der Lattenrost ist dabei häufig enthalten.

In der höheren Preisklasse zwischen 200 und 300 Euro findet man schon breitere Betten für zwei Personen.

Neben dem beliebten französischen Bettmaß 140 x 200 gibt es Ehebetten in den Größen 180 x 200 und 200 x 200 cm. Über ihr Holzgestell hinaus zeichnen sie sich durch Überzüge aus Leder und anderen edlen Materialien aus.

Die nächsthöhere Preisklasse liegt bei 500 - ca. 1.000 Euro. Hier findet man Kingsize-Modelle wie die amerikanischen Boxspringbetten. Sie sind aufgrund ihrer gestapelten Matratzen mit Topper obenauf besonders bequem.

Einfaches Bettgestell

Wieviel kostet eine Matratze?

Die Matratze ist der wichtigste Teil des Betts. Sie bestimmt maßgeblich darüber, ob man sich beim Schlafen entspannen kann oder nicht. Die wichtigsten Typen sind Federkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen.

Für eine Ausführung mit Federkern bezahlt man zwischen 60 Euro und 200 Euro. Die entscheidende Größe ist dabei der Härtegrad. Meistens unterscheidet man die Kennzeichnungen H1 (für Personen unter 60 kg), H2 (60-80 kg) und H3 (>80 kg).

Latexmatratzen sind üblicherweise etwas teurer. Je nach Größe und Härtegrad bezahlt man zwischen 100 Euro und 350 Euro. Teurere Ausführungen überzeugen mit einer höheren Punktelastitzität. Wirbelsäule und Becken können sich während des Schlafens optimal anpassen.

Die entscheidende Größe ist das Raumgewicht. Es gibt an, wie viel Latex auf welcher Fläche aufgeschäumt wurde.

Tipp: Je höher das Gewicht ist, desto stabiler ist die Matratze.

Schaumstoffmatratzen sind am günstigsten. Man erhält sie bereits ab 30 Euro. Manchen Menschen sind sie jedoch zu weich.

Beim Kauf einer Matratze sollten Sie immer bedenken, dass Sie viele Stunden auf ihr verbringen und sie eine der wichtigsten Grundlagen für einen erholten Schlaf ist. Es macht daher Sinn, sich nicht für die günstigste Variante zu entscheiden, sondern lieber etwas mehr zu investieren und die Matratze im Anschluss optimal zu schützen, damit sie lange ohne Qualitätsverlust genutzt werden kann.

Ein Matratzenschutz ist also die Lösung, um einer Qualitätsmatratze ein längeres Leben zu bescheren und Qualitätseinbußen, wie Verschmutzungen, Kuhlenbildung oder mechanischen Abrieb, so lange als möglich zu verhindern.

Angefangen von einfachen Matratzenunterlagen aus Nadelfilz über praktische Matratzenbezüge bis hin zu Toppern und Moltonauflagen bietet der Markt im Bereich Matratzenschutz viele Varianten und Ausführungen, die sozusagen für jeden das Passende bieten. Gerade eine Moltonauflage ist sehr zu empfehlen, um Ihre Matratze zu schützen.

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Was ist eine Moltonauflage?

Matratze im Bettgestell

Eine Moltonauflage besteht zu 100% aus einer hochwertigen und atmungsaktiven Baumwolle, welche die Fähigkeit besitzt, sehr saugfähig und feuchtigkeitsregulierend zu sein.

Damit kann immer ein gesundes und hygienisches Bettklima gewährleistet werden, was nicht nur für die Matratze selbst einen optimalen Schutz darstellt, sondern auch den gesunden und erholsamen Schlaf fördert.

Darüber hinaus kann eine Moltonauflage aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit auch bei hohen Temperaturen gewaschen werden, wodurch sich auch sehr hartnäckige Verschmutzungen einfach entfernen lassen.

Sowohl als einfache Moltonauflage als auch als Auflage mit Silberausrüstung eignet sich diese Matratzenauflage für Allergiker und Kinder ganz besonders. Menschen mit Asthmaerkrankungen oder anderen Erkrankungen, die eine gewisse Immunschwäche mit sich bringen können, können ebenfalls von einer Moltonauflage profitieren.

Neben den Schutzeigenschaften für den Schlafenden selbst sind Moltonauflagen auch immer die beste Wahl, wenn es um einen effektiven und optimalen Matratzenschutz geht. An ihnen kommt weder Schmutz noch Feuchtigkeit vorbei, um an der Matratze Schaden anzurichten.

Moltonauflagen gibt es in allen erdenklichen Größen. Sie eignen sich für alle Arten von Matratzen, sie sind leicht zu handhaben und immer wiederverwendbar.

Die Eigenschaften einer Moltonauflage im Überblick

  • besteht zu 100% aus atmungsaktiver Baumwolle
  • sehr saugfähig und luftdurchlässig
  • ist ökologisch unbedenklich
  • kann Feuchtigkeit schnell und effektiv aus dem Bett abtransportieren
  • bei bis zu 95°C waschbar
  • nur bei niedrigen Temperaturen trocknergeeignet, wenn eine Silber-Ausrüstung inkludiert ist
  • sehr hautsympathisch
  • passend für alle Arten von Matratzen

Schlafende Frau

So funktioniert eine Moltonauflage

Grundsätzlich steht eine Moltonauflage für einen optimalen Matratzenschutz. Das bedeutet in erster Linie, dass eine Auflage aus Molton die Liegefläche davor bewahrt, dass sich Hausstaub und Hautpartikel durch das textile Gewebe der Matratze arbeiten können, um sich im Inneren festzusetzen.

Von der anderen Seite betrachtet können durch die Verwendung einer Moltonauflage keine Rückstände von Milben mehr nach außen dringen, um in die Nähe der Atemwege zu gelangen und dadurch weitere Allergieschübe auszulösen.

Aufwachende Frau am Morgen

Wer seine Matratze mit einer solchen Auflage ausstattet hat zudem die Garantie, dass die durch die eigene Körpertemperatur entstehende Feuchtigkeit schnell nach außen abtransportiert wird, so dass zu jeder Zeit ein sehr gesundes und hygienisches Bettklima erhalten bleibt.

Zusätzlich verhindert diese Matratzenauflage, dass das textile Gewebe an der Oberseite der Liegefläche zu schnell abgenutzt wird. Man spricht dabei von einem mechanischen Abrieb, der sich ohne entsprechenden Matratzenschutz schnell in dünnem Gewebe oder gar zerfasertem Textilgewebe bemerkbar machen kann.

Befestigt wird die Moltonauflage mittels der praktischen Übereckgummis direkt auf der Matratze, so dass die Auflage nicht mehr verrutschen kann. Dadurch ist sie sehr leicht zu handhaben. Durch das verwendete Material ist diese Auflage jederzeit auch bei hohen Temperaturen waschbar, da das Baumwollgewebe extrem robust ist.

Für wen macht eine Moltonauflage Sinn?

Im Grunde macht eine Moltonauflage für jeden Sinn, denn sie sorgt dafür, dass die Matratze keinen schnellen Qualitätsverlust durch mechanischen Abrieb, Verschmutzungen etc. erleidet und so deutlich länger genutzt werden kann.

Gerade ihre außergewöhnlichen Materialeigenschaften sind es, die diese Auflage ganz speziell für Allergiker interessant macht. Durch ihre hautsympathische Struktur, ihre Atmungsaktivität und ihre Wachbarkeit bei hohen Temperaturen unterstützt sie vor allem den gesunden Schlaf bei Menschen, die unter einer Hausstauballergie leiden.

Auch für Babys und Kleinkinder eignen sich Moltonauflagen sehr gut. Oftmals sind es gerade die Kleinsten, die noch nicht über ein starkes Immunsystem verfügen, deren Haut besonders zart und empfindsam ist und die schnell negativ auf ein schlechtes Bettklima reagieren.

Da es die Matratzenauflage mit einer wasserundurchlässigen Beschichtung gibt, können sie im Kinderbett die optimale Lösung zum Schutz der Matratze und des Kindes sein.

Spezielle Moltonauflage mit Silberausrüstung

Neben den herkömmlichen und allseits beliebten Moltonauflagen gibt es mittlerweile auch jene, die mit einer speziellen Silberausrüstung ausgestattet sind. Hierfür wurde die hochwertige Baumwolle in einem besonderen Verfahren vorab mit einer hauchdünnen Silberschicht veredelt.

Die in dieser Schicht enthaltenen Silberionen wirken permanent gegen Bakterienbefall und können so nicht nur Menschen mit einer Hausstauballergie zum erholsamen Schlaf verhelfen, sondern sind auch für Menschen mit Neurodermitis ein hilfreiches Mittel im eigenen Bett.

Besondere Eigenschaften und Pflege von Moltonauflagen mit Silberausrüstung

  • wirkt permanent gegen Bakterienbefall
  • es ist kein erneuter mikrobieller Befall mehr möglich
  • Krankheitserreger werden reduziert
  • Körpergeruch wird vermieden
  • wirkt antibakteriell
  • frei von Triclosan
  • nur bei niedrigen Temperaturen trocknergeeignet

Elementzeichen Snicker

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Moltonauflage achten

Gerade wenn Sie an einer Allergie oder an einer Hauterkrankung leiden, ist es nicht immer einfach, den passenden Matratzenschutz zu finden. Mit einer Moltonauflage sind Sie in beiden Fällen sehr gut beraten, denn die Eigenschaften einer solchen Matratzenauflage sprechen für sich.

Beim Kauf einer Moltonauflage gibt es dennoch einiges zu beachten, damit diese Eigenschaften effektiv wirksam werden können.

Bett von oben

Größe der Moltonauflage: Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Größe der Moltonauflage exakt der Größe Ihrer Liegefläche entspricht. Denn ist die Auflage zu klein, kann sie nicht die gesamte Oberfläche der Matratze bedecken und Schmutz, Feuchtigkeit sowie mechanischer Abrieb können trotz Matratzenschutz Schaden anrichten.

Eine zu große Auflage bringt den Nachteil mit sich, dass die Übereckegummis nicht mehr über die Ecken der Liegefläche gespannt werden können und die Auflage schnell verrutscht. Dadurch können Schmutz und Feuchtigkeit in die Matratze eindringen. Zudem wird durch das Verrutschen der Auflage der bequeme Liegekomfort massiv eingeschränkt.

Prüfsiegel: Beim Kauf einer Moltonauflage sollte das Prüfsiegel für Öko-Tex-Geprüfte Textilien sowie allgemeine Pflegehinweise, also die Textilkennzeichnung, gut sichtbar für Sie sein.

Nach einem erlebnisreichen und anstrengenden Tag ist das Bett jede Nacht aufs Neue der Ort, wo man sich ausruht, sich der Körper regeneriert und wo man zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden möchte.

Natürlich kommt es dabei auf eine optimale Bettausstattung an, zu welcher nicht nur der Matratzenschutz gehört, sondern auch eine qualitativ hochwertige Matratze, das Bettgestell und der Lattenrost. Denn jede noch so gute Liegefläche ist nur halb so viel wert, wenn sie nicht auf einem entsprechenden Lattenrost liegen würde.

Im Grunde ist der Lattenrost eine Unterfederung, durch welche die funktionale Qualität der Matratze unterstützt wird. Gäbe es diesen Unterbau nicht, würde die Matratze nicht nur durchhängen, sondern auch mit dem Einsinken des Körpers nicht zurechtkommen.

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Wofür ist ein Lattenrost gut?

Lattenrost

Für einen guten und gesunden Schlaf ist sowohl eine hochwertige Matratze als auch ein dazu passender Lattenrost unerlässlich.

Diese Funktionen muss ein Lattenrost übernehmen:

  • Belüftung der Matratze von unten
  • Unterstützung der funktionalen Liegeeigenschaften der Matratze
  • Individuelle Anpassung an die Ansprüche und Schlafgewohnheiten des Nutzers
  • Ausbalancierung der Gewichtsverteilung des Menschen
  • Stützen des Körpers durch eine Mittelzonen-Verstärkung

Im Grunde muss man sich also darüber im Klaren sein, dass die Qualitätsmatratze und der Lattenrost eine untrennbare Einheit bilden sollten, will man auf eine entspannte Nachtruhe nicht verzichten.

Kann man eine Spanplatte als Lattenrost verwenden?

Ein guter Lattenrost ist nicht billig. Daher ist es durchaus verbreitet, einfach eine Spanplatte anstelle eines Lattenrostes zu verwenden. Dies kann jedoch keinesfalls empfohlen werden! Die Liegefläche hängt zwar dann nicht mehr durch, aber Verspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat sind vorprogrammiert.

Darüber hinaus bietet eine solche auf Maß geschnittene Holzplatte nicht einmal annähernd den benötigten Luftaustausch, um gesundheitsgefährdende Stockflecken und Schimmelflecken zu vermeiden. Durch die eigene Körpertemperatur sowie durch das Schwitzen unter der Decke sammelt sich eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit, die von der Matratze an der Oberfläche aufgenommen und nach unten abgeleitet wird.

Liegt die Matratze nur auf einer Spanplatte auf, kann diese Feuchtigkeit nicht abgeleitet werden, was schnell zu unansehnlichen und vor allem hochgradig ungesunden Flecken führt, die man Stock- und Schimmelflecken nennt.

Je nachdem, welche Matratze man für seine Bedürfnisse und Ansprüche verwendet, bietet eine einfache Holzbrett-Lösung als Lattenrost zudem den Nachteil, dass der Unterbau nicht genügend federt und so das Gewicht des Körpers ausgleicht.

Welcher Lattenrost für welche Matratzenart?

Möchte man einen Lattenrost kaufen, dann muss unbedingt auf die Art der Matratze geachtet werden. Unterschiedliche Matratzenarten erfordern verschiedene Lattenroste, um ein optimales Liegeempfinden zu bieten.

Ein Lattenrost muss immer angepasst auf die verwendete Liegefläche sein. Das bedeutet, dass man nicht jede Matratze auf irgendeinen Lattenrost legen kann. Denn der Rost muss die funktionale Qualität der Matratze unterstützen und ergänzen.

Matratzenart Art des Lattenrostes
Federkernmatratzen Lattenrost sollte nicht zu sehr federn, sondern eher starr sein, vorzugsweise mit 16 oder 22 Leisten
Schaumstoff- oder Viscomatratzen, Gel- oder Latexmatratzen Flexibler Lattenrost, der im Rahmen verstellt werden kann , idealerweise mit 28 Leisten und einem Leistenabstand von maximal 5 cm

Starre Lattenroste sind zwar grundsätzlich für alle Matratzenarten geeignet, doch je nach Matratzenart kann diese Variante durchaus nicht immer das gewünschte Schlaferlebnis fördern.

In allen Fällen ist jeder Lattenrost durch seine Leisten im jeweiligen Abstand in der Lage, die Matratze von unten gut zu belüften und für einen optimalen Feuchtigkeitsaustausch zu sorgen.

Was bewirken Zoneneinteilungen und Mittelgurt bei einem Lattenrost?

Ebenso wie Matratzen selbst, sollte auch der Lattenrost in Zonen eingeteilt sein. Das bedeutet, dass im Bereich der Schultern und des Beckens flexible Leisten eingezogen sind, die es ermöglichen, an diesen Stellen besser einzusinken.

In Kombination mit der entsprechenden Matratze wird auf diese Weise die Wirbelsäule besser gestützt und entlastet. Auch eine Mittelzonenverstärkung im Lattenrost ist ideal, um die Wirbelsäule über Nacht ergonomisch korrekt zu lagern.

Lattenroste weisen in diesem Bereich zumeist sogenannte Schieber auf, die man individuell einstellen kann, um im Bereich der Mittelzone für eine festere oder weichere Lagerung zu sorgen.

Ein Mittelgurt ist ein textiles Band, welches die einzelnen Leisten des Lattenrostes miteinander verbindet. Neben dieser verbindenden Funktion kommt diesem Gurt noch eine viel wichtigere Aufgabe zu, denn er leitet den Druck von einer Leiste auf die benachbarten Leisten weiter.

Lattenrost

Dadurch werden nicht einzelne Leisten zu stark beansprucht, sondern das Gewicht gleichmäßiger verteilt. Darüber hinaus erfolgt durch dieses Textilband eine höhere Stützfunktion des Lattenrostes, was schlussendlich zu einem besseren Liegekomfort führt.

Neben dem Lattenrost ist es vor allem auch die Bettdecke, die für jeden den endgültigen Schlafkomfort darstellt. Sie ist es, die uns im Bett die Wärme und Gemütlichkeit bringt, die wir uns wünschen. Auch hier ist man als Verbrauche mit einer Fülle an verschiedenen Varianten konfrontiert. Wir sagen Ihnen, wie Sie die passende Zudecke finden!

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Welche unterschiedlichen Arten von Bettdecken gibt es?

Paar unter der Bettdecke

Diese Frage stellen sich viele und suchen nach der Decke, die all ihren angedachten Funktionen sowie den individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Genau wie im Bereich der Bettgestelle, Matratzen und dem Matratzenschutz ist auch im Bereich der Decken und Kopfkissen eine riesige Auswahl erhältlich.

Doch welche Bettdecke hat welche Eigenschaften? Was für eine Zudecke ist für Ihre persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse am geeignetsten und welche Funktionen sollte eine gute Decke erfüllen?

Bettdecken gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich schlussendlich auch im Preis widerspiegeln. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Füllung, Größe und Steppung. Wichtig bei der richtigen Auswahl beim Neukauf einer Bettdecke sind Aspekte wie das Schlafverhalten, die persönlichen Bedürfnisse, wie zum Beispiel der nächtliche Wärmebedarf, und natürlich die Tatsache, ob man allein schläft oder in einem Doppelbett mit Partner.

Ausgetauscht werden sollten Bettdecken alle fünf Jahre. Denn nach dieser Zeit sind die Füllungen meist nicht mehr in ihrer ursprünglichen Qualität und Form, so dass das individuelle Schlafempfinden mit einer alten Bettdecke unter Umständen nicht mehr als gut eingestuft werden kann.

Welche Funktionen sollte eine Bettdecke erfüllen?

Eine gute Decke sollte folgende Eigenschaften erfüllen:

  • den Körper vor Auskühlung zu schützen
  • Wärme spenden
  • Erhöhung des Schlafkomforts
  • Feuchtigkeit aufnehmen

Schlafender Mann

Welche unterschiedlichen Arten von Bettdecken gibt es?

Wenn man auf der Suche nach der passenden Bettdecke ist, merkt man schnell, wie viele Unterschiede auch hier zu finden sind. Neben der Größe unterscheiden sich Bettdecken vor allem in ihrer Steppung sowie in ihrer Befüllung. Die Füllung ist indes wohl das ausschlaggebendste Kriterium bei der Auswahl der richtigen Bettdecke.

  • Daunen- und Federdecken sind mit Entenfedern, Gänsedaunen oder Eiderdaunen gefüllt
  • Tierhaardecken sind mit Kamehaar, Kaschmir, oder Schurwolle gefüllt
  • Bettdecken aus Naturfasern sind mit natürlichen Fasern wie Baumwolle, Seide oder Leinen gefüllt
  • Bettdecken aus Synthetikfasern sind mit Mokrofasern oder Lyocell gefüllt

Bettwäsche auf Bett

Eigenschaften der Füllmaterialien im Überblick

  • Daunen und Federn: lassen Feuchtigkeit gut durch, gute Wärmeeigenschaften, für Allergiker geeignet, waschbar bis 60°C
  • Schafschurwolle: wärme- und kälteisolierend
  • Kaschmir: sehr wärmend
  • Kamelhaar: sehr gute Wärmewirkung und feuchtigkeitsregulierend
  • Seide: gleicht Temperaturen sehr gut aus und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen
  • Baumwolle: geringe Wärmewirkung
  • Lyocell: sehr guter Feuchtigkeitstransport, waschbar, für Allergiker geeignet
  • Mikrofaser: sehr leicht, gute Wärmeeigenschaften, lässt Feuchtigkeit nur schlecht durch

Wie wirken sich die verschiedenen Füllmaterialien aus?

So unterschiedlich wie unser Schlafverhalten ist, so sehr unterscheiden sich auch unsere Bedürfnisse und Ansprüche an die Bettdecken. Während es manche sehr warm mögen, bevorzugen andere wieder eine leichte Bettdecke, da sie vielleicht in der Nacht ohnehin schon sehr viel schwitzen.

Es geht also bei den verschiedenen Füllmaterialien um den persönlichen Wärmebedarf und um den Aspekt des Schwitzens.

  • Sehr starkes Schwitzen + hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Kamelhaarfüllung ideal
  • Sehr starkes Schwitzen + geringer Wärmebedarf = Bettdecke mit Seidenfaserfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Kaschmir- oder Daunenfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + mittlerer Wärmebedarf = Bettdecke mit Lyocellfüllung ideal
  • Starkes Schwitzen + geringer Wärmebedarf = Bettdecke mit Baumwollfüllung ideal
  • Normales Schwitzen + mittlerer bis hoher Wärmebedarf = Bettdecke mit Schafschurwollfüllung ideal
  • Kaum Schwitzen + mittlerer Wärmebedarf = Bettdecke mit Mikrofaserfüllung ideal

Bettwäsche auf Bett

Nicht nur auf die Füllung kommt es an, sondern auch auf die Steppung

Bettdecken gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Füllungen. Doch erst die Art der Steppung verleiht der Bettdecke ihr äußeres Erscheinungsbild.

Darüber hinaus erfüllt die Steppung auch den Zweck, die Füllung der Bettdecke zu fixieren sowie die Wärmeisolation der Decke für den Verwendungsbereich zu erhalten.

Tipp: Eine für den Winter gedachte Decke wird also anders gesteppt sein, als jene für den Sommer.

Das bedeutet, dass eine Bettdecke, die vornehmlich für die kalte Jahreszeit geeignet ist, vorzugsweise mit einem innenliegenden Steg in der Steppung gearbeitet wird, um so ein höheres Füllvolumen zu erreichen.

Zusätzlich führt diese Ausführung dazu, dass es an den Nähten der Steppung nicht sogenannten Kältezonen kommt, weil dort die Füllung verrutscht ist.

Bei Bettdecken hingegen, die vornehmlich im Sommer verwendet werden, wird Stoff auf Stoff genäht, wodurch überschüssige Wärme problemlos entweichen kann und man nicht zu sehr schwitzt.

Nicht nur die Verwendung in den verschiedenen Jahreszeiten macht sich in einer unterschiedlichen Steppung bemerkbar. So wird bei losen Füllungen, wie beispielsweise einer Daunendecke, anders abgesteppt, als wenn die Bettdecke mit Tierhaaren, Kunstfasern oder auch natürlichen Fasern gefüllt wird.

Mutter mit Kind im Bett

In welchen Größen gibt es Bettdecken?

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bei Bettdecken ist bekanntermaßen die Größe.

Die gängigen Größen für Decken sind wie folgt:

  • Bettdecken für Babys (Standard) = 80x80 cm
  • Bettdecken für Kinder (Standard) = 100x135 cm
  • Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Standard) = 135x200 cm
  • Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Überlänge) = 135x220 cm
  • Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Überbreite) = 155x200 cm
  • Bettdecken für Einzelbetten Erwachsene (Komfort) = 155x220 cm
  • Bettdecken für Doppelbetten Erwachsene (Standard) = 240x200 cm
  • Bettdecken für Doppelbetten Erwachsene (Überlänge) = 240x220 cm

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Da Bettdecken in aller Regel auch bei guter Pflege eine Lebensdauer von rund fünf Jahren haben, müssen diese hin und wieder ausgetauscht werden. Das kommt nicht nur dem eigenen Schlafempfinden entgegen, sondern hat durchaus auch seine Berechtigung im Hinblick auf Verschleiß und Abnutzung.

Zunächst einmal sollten Sie bei einem Neukauf von Bettdecken beachten, mit welcher Füllung sie ausgestattet sind. Denn diese Bettdeckenfüllung wirkt sich auf Ihren Schlafkomfort aus. Hier sollte der Fokus darauf gelegt werden, ob ein erhöhter Wärmebedarf besteht, ob Sie in der Nacht zu starkem Schwitzen neigen oder ob Sie Allergiker sind.

Hinweis: Achten Sie auf die Pflegehinweise in der Textilkennzeichnung. Dies kann entscheidend sein, wenn es darum geht, eine Bettdecke selbst zu waschen oder sie besser professionell reinigen zu lassen. Ebenso gibt diese Kennzeichnung Aufschluss darüber, ob es sich um eine Bettdecke aus deutscher, europäischer oder gar asiatischer Produktion handelt.

Neben jenen Bettwaren aus synthetischen Fasern sind es vor allem Daunenkissen und Daunendecken, die sich besonders großer Beliebtheit erfreuen. Sind sie doch besonders wärmend und kuschelig. Jedoch haben diese Bettwaren mit der natürlichen Befüllung nicht nur Vorteile.

Wir klären Sie auf, welche Vor- und Nachteile Sie im Blick haben sollten, wenn Sie sich für ein Daunenkissen und eine Daunendecke entscheiden wollen.

Button Topper


Welche Vorteile und Nachteile haben Daunenkissen und Daunendecken?

Gemütliches Bett mit fliegenden Daunen

Diese Vorteile bieten Daunenkissen und Daunendecken

  • verhältnismäßig geringes Eigengewicht
  • gute Wärmeeigenschaften
  • sehr gute Feuchtigkeitsregulierung
  • Daunen sind im Gegensatz zu synthetischen Füllstoffen anschmiegsamer
  • guter Temperaturausgleich garantiert

Die Nachteile von Daunenkissen und –decken auf einen Blick

  • schwierigere Pflege, da nur in einer Spezialreinigung Bettwaren dieser Art gereinigt werden können
  • nicht unbedingt für Allergiker geeignet
  • negative Schlagzeilen in Sachen Tierschutz, da manche Hersteller die Daunen von lebenden Tieren rupfen oder der Nachweis für die Einhaltung der Kriterien für soziale und ökonomische Unternehmensführung nicht erbracht werden kann

TIPP: Beim Kauf von Daunenkissen und Daunendecken sollten Sie darauf achten, dass diese mit einem Hinweis gekennzeichnet sind, der darauf verweist, dass die verarbeiteten Daunen nicht von lebenden Tieren stammen beziehungsweise nicht von lebenden Tieren gerupft wurden.

Was Sie sonst noch über Daunenkissen und Daunendecken wissen sollten

Neben den Vor- und Nachteilen dieser Bettwaren mit natürlicher Befüllung stellt sich viele Menschen immer wieder die Frage, was der Unterschied zu einer Federbettdecke oder einem Federkopfkissen ist.

Lösung: Bei einer Daunendecke/-kissen sind die Daunen kleiner und ohne Federkiel und liegen direkt am Körper der Vögel an. Federn sind länger, glatter und mit einem Kiel versehen.

Anders ausgedrückt: Während die Federn den Vogel beim Fliegen unterstützen, halten die Daunen das Tier im Winter warm und schützen es im Sommer vor Überhitzung. Darüber hinaus ist es für Sie wichtig zu wissen, dass man im Handel oft ein wirkliches Daunenbett schon am Preis erkennen kann.

Wird indes ein Daunenkopfkissen oder eine Daunendecke zu einem sensationell günstigen Preis angeboten, kann man davon ausgehen, dass hier den Daunen Federn beigemischt wurden.

Oftmals ist aber dieser Mix bei der Füllung gewünscht. Denn manche Menschen mögen zwar die eindeutigen Vorzüge von Daunen hinsichtlich Wärme- und Temperaturregulierung, sind aber von der Leichtigkeit dieser Bettdecke irritiert.

Ebenso kann ein Daunenkissen den Kopf zum Beispiel so tief einsinken lassen, dass es hier häufiger zu Nackenverspannungen kommen kann. Das kann schlussendlich ein Grund sein, warum man sich doch für ein Kissen entscheidet, welches entweder mit einem Mix aus Federn und Daunen befüllt ist oder nur mit Federn.

HINWEIS: Je höher der Anteil an Daunen bei einem Füllungsmix ist, desto wärmender ist die Bettdecke.

Für wen eignen sich Daunenkissen und Daunendecken nicht?

Auch wenn diese Bettwaren aufgrund ihrer kuscheligen und wärmenden Eigenschaften sehr beliebt sind, eignen sie sich nicht für jedermann.

So sind sie ungeeignet für:

  • Menschen, die an einer wirklichen Daunenallergie leiden
  • Menschen, die an einer Hausstaubmilbenallergie leiden
  • Menschen, die an einer Pollenallergie leiden
  • Menschen, die schnell und viel schwitzen

Grundsätzlich sind diese Bettwaren für Allergiker ungeeignet, da es als erwiesen angesehen werden kann, dass diese Menschen ihre Decken und Kissen häufiger reinigen, sprich waschen müssen, um die allergischen Reaktionen nicht zu verstärken.

Auch Menschen, die viel und stark schwitzen, müssen ihr Bettzeug häufiger waschen, weswegen sich hier generell die Verwendung von synthetischen Bettwaren empfiehlt.

Verschnupfte Frau mit Kissen

TIPP: Gerade stark schwitzende Menschen sollten auf ein gesundes Schlafklima und eine optimale Bettausstattung achten. So sollte das Schlafzimmer generell nicht zu sehr beheizt werden und die Bettstatt selbst für einen optimalen Feuchtigkeits- und Wärmeaustausch sorgen.

Frau mit Kissen im Bett

Gibt es unterschiedliche Daunen?

In der Regel werden Decken und Kissen mit den Daunen von Enten, Gänsen oder Eiderenten befüllt. Sie unterscheiden sich in erster Linie in der Größe, weswegen es beispielsweise bei einem Kissen oder einer Decke, die mit Gänsedaunen befüllt ist, ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt. Denn die Entendaunen sind viel kleiner und können dadurch nicht so viel Wärme abgeben.

Zudem gehen sie schneller kaputt, weswegen Bettwaren mit Entendaunen schneller ausgetauscht werden müssen. Am hochwertigsten, aber am teuersten sind indes die Eiderdaunen. Sie gelten als Luxusbefüllung, was nicht zuletzt daran liegt, dass diese Tiere unter Artenschutz stehen und nur bereits ausgefallene Daunen gesammelt und weiterverarbeitet werden dürfen.

Dadurch stehen jährlich nur wenige Tonnen zur Verfügung, was sich für den Kunden in einem sechs- bis achtfachen Preis bemerkbar macht, den man für so eine Bettdecke oder so ein Kissen bezahlen muss.

Arten- und Tierschutz

Daunenkissen und Daunendecken haben durchaus ihre Vor- und Nachteile, doch sie sind äußerst beliebt. Besonders ihre guten Eigenschaften hinsichtlich des Temperaturausgleiches und der Feuchtigkeitsregulierung sowie des allgemeinen Wohlfühlgefühls sind die Gründe, warum viele Menschen sich diese Bettwaren zulegen. So geht Kuscheln und Träumen im Bett gleich viel einfacher.

Neben der angestrebten Komfortzone, die durch Daunenkissen und Daunendecken erreicht werden kann, geht es bei der Füllung dieser Bettwaren immer auch um den Arten- und Tierschutz.

So darf auf einem Kissen oder einer Decke mit einer Füllung aus reinen Daunen oder im Mix mit Federn niemals der Hinweis fehlen, dass die Daunen nicht am lebenden Tier gerupft wurden!

Im Gegensatz dazu sind Füllungen aus Eiderdaunen sehr preisintensiv, da hier die Daunen nur aufgesammelt, aber unter keinen Umständen gerupft werden dürfen.

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Tipps für ein mollig warmes Bett im Winter

Lächelnde Frau im Bett

Daunenkissen und Daunendecken mögen vielleicht nicht in jedem Fall die geeignete Bettausstattung für jedermann sein – aber geliebt werden sie von allen. Denn was kann es schöneres geben, als sich nach einem arbeitsreichen Tag in diese Bettwaren zu kuscheln und zu einem erholsamen und gesunden Schlaf zu finden? Gerade im Winter ist ein mollig warmes Bett gefragt. Um dies zu gewährleisten, müssen es allerdings nicht unbedingt Daunendecken/-kissen sein.

Wir haben einige Tipps für Sie, mit denen Sie im Winter für ein wohlig warmes Bett sorgen können, ohne dass dafür ein völlig überheizter Raum notwendig wäre.

Was ist Voraussetzung für einen gesunden Schlaf im Winter?

Es steht völlig außer Frage, dass ein gesunder und erholsamer Schlaf immer gut ist und sich maßgeblich auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit eines Menschen auswirkt. Zudem brauchen wir alle unseren Schlaf, damit sich unser Organismus über Nacht regenerieren kann.

Die Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf im Winter sind dabei im Grunde die Gleichen, wie man sie auch im Sommer schaffen sollte.

Um gut schlafen zu können und ausgeruht aufstehen zu können, braucht es üblicherweise:

  • ein Schlafzimmer, das nicht zu hell, zu laut, zu klein oder zu stickig ist
  • eine Bettausstattung, die inklusive der Qualitätsmatratze immer auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst ist
  • ein Bett, indem Bettwaren genutzt werden, die den eigenen Schlafgewohnheiten entsprechen und atmungsaktiv sind
  • ein trockenes und warmes Bettklima

Vor allem im Winter kommen zudem Aspekte wie Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur hinzu. So sollte der Raum niemals zu warm oder zu kalt sein, sondern möglichst eine Temperatur zwischen 15° und 18° bis maximal 20° Celsius haben. Die ideale Luftfeuchtigkeit hingegen bewegt sich bei etwa 40 Prozent.

Lächelnde Frau im Bett

Liegt diese aufgrund der trockenen Heizungsluft niedriger, ist es sinnvoll Luftbefeuchter aufzustellen oder aufzuhängen, damit die Nasenschleimhäute nicht zu stark austrocknen, da diese wiederum das Einschlafen erschweren können.

Tipp: Kurz vor dem Zubettgehen noch einmal kurz zu lüften, ist definitiv gesünder, als im Winter bei offenem Fenster zu schlafen. Denn die kalte Winterluft lässt die Schleimhäute schnell austrocknen, weswegen man dann häufig durch den Mund atmet. Hier ist eine dicke Erkältung in den meisten Fällen vorprogrammiert.

Warum ein wohlig warmes Bett die passende Ausstattung braucht?

Ein mollig warmes Bett gibt es nicht in einer Standardausführung. Zumal das immer auf das subjektive Empfinden ankommt und sicherlich nicht als Serienproduktion machbar ist.

Im Winter aber ist jedem daran gelegen, sich abends nicht in ein eiskaltes Bett zu legen, wo man selbst unter der warmen Decke noch lange zittert und friert.

Ist das Bett zu kalt, kann der Körper nicht entspannen und der Geist nicht abschalten.

Für ein mollig warmes Bett in den kalten Monaten kann man mit der passenden Ausstattung selbst sorgen. Unabhängig von den Dingen wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit kann die Auswahl der passenden Bettwaren und Bettwäsche dafür sorgen, dass es auch in der frostigen Jahreszeit zu einem wärmenden Wohlgefühl kommt.

So sollte die Bettdecke möglichst mit Naturmaterialien befüllt sein, da nur diese wirklich in der Lage sind, die Wärme, die durch die eigene Körpertemperatur besteht, aufzunehmen und zu speichern.

Decken, die mit billigen Kunstfasern gefüllt sind, haben diese Fähigkeit in der Regel nicht und die Wärme wird nicht wieder abgegeben, so dass es mitunter recht lange dauert, bis man sich wohl und behaglich unter der Bettdecke fühlt.

Tipp: Wer nicht unbedingt eine Bettdecke mit einer Kamelhaar- oder Daunenfüllung zum Beispiel verwenden will, sollte zumindest darauf achten, dass die verarbeiteten synthetischen Fasern der Decke eine optimale Wärmewirkung aufweisen.

Eine mindestens ebenso große Rolle für ein mollig warmes Bett spielt die Bettwäsche. Gerade im Winter sollte hier auf Kunstfaser oder dünne Bettwäsche mit einer glatten Oberflächenstruktur verzichtet werden.

Diese sind zwar wunderbar pflegeleicht und luftdurchlässig, doch können sie oft Feuchtigkeit nicht so gut aufnehmen, wie es eine angeraute Biberbettwäsche zum Beispiel kann.

Welche Tipps und Tricks helfen noch?

Um sich schon beim Einschlafen in einem mollig warmen Bett wohlfühlen zu können, gibt es einiges, was Sie tun können.

Schlafende Frau

  1. Ein kuschelig weicher und warmer Schlafanzug, wodurch die Körperwärme nur langsam abgegeben wird.
  2. Niemals mit kalten Füßen ins Bett Hier kann ein abendliches Fußbad zusätzlich dafür sorgen, dass die Füße warm sind und sich auch im Bett ein mollig warmes Gefühl einstellt.
  3. Ein warmes Körnerkissen oder eine Wärmflasche einige Minuten vor dem Zubettgehen ins Bett legen, um die kühle Oberfläche der Matratze ein wenig aufzuwärmen.
  4. Eine Matratzenauflage mit Schurwolle oder Lammflor verhindert den direkten Kontakt zur kalten Matratzenoberfläche, wodurch das gesamte Bettklima sehr viel wärmer erscheint.
  5. Eine zusätzliche Wolldecke kann gegen das winterliche Frieren helfen.
  6. Möglichst genau in der Mitte der Zudecke hinlegen, denn so ist an den Seiten sowie an den Füßen immer noch genug Decke übrig und es kann keine kalte Luft einfach so unter die Bettdecke kriechen.
  7. Zugluft sollte unbedingt vermieden werden, denn gerade im Winter birgt diese ein hohes Gesundheitsrisiko.

Hinweis: Die Größe der Bettdecke sollte immer auf die individuellen Ansprüche abgestimmt sein. Nur so ist es möglich, überhaupt mittig unter der Decke zu liegen, um als erstes den Körperkern zu wärmen.

Kleine Ergänzungen – große Wirkung!

Obwohl es kein mollig warmes Bett für den Winter einfach so zu kaufen gibt, ist es dennoch möglich, in genau so einem Bett die Winternächte zu verbringen. Mit nur wenigen Handgriffen kann eine grundlegend gut ausgewählte Bettausstattung zusätzlich mit Decken und Matratzenauflagen ergänzt werden, damit es schön warm ist.

Darüber hinaus sollte jeder aber auch auf die Grundvoraussetzungen achten, die es braucht, um auch im Winter zu einem erholsamen und gesunden Schlaf zu finden.

Neben der Bettausstattung sollte zudem darauf geachtet werden, niemals völlig unterkühlt oder mit kalten Füßen ins Bett zu gehen. Heißer Tee, ein Beruhigungsbad oder ein Fußbad helfen, hier bereits das eigene Wärmeempfinden wieder zu relativieren.

Außerdem ist es wichtig, eine entsprechend große Bettdecke zu haben, unter die man sich möglichst genau in der Mitte legt. So ist der Körperkern effektiv gegen Auskühlung geschützt und leitet diese Körperwärme bis in die Hände und Füße ab, die ohnehin am schnellsten auskühlen.

Übrigens kann eine gemütliche Atmosphäre im Raum auch dafür sorgen, dass das Herz erwärmt wird. Das ist natürlich nur sinnbildlich zu verstehen, hilft aber dennoch beim Ein- und Durchschlafen. Denn wer sich glücklich und zufrieden fühlt, friert in der Regel nicht so schnell im warmen Bett.

Gerade im Winter wird das Bett auch vermehrt zum Lesen genutzt. Vor allem wenn das Bett super kuschelig und wohlig warm ist, ist es von vielen der Lieblingsaufenthaltsort bei klirrend eisigen Temperaturen.

Button Matratzenbezüge


Lesen im Bett? Mit einem Lesekissen geht es perfekt!

Lesende Frau im Bett

Für viele Menschen gehört es zu den entspannenden Abendritualen, im Bett noch ein gutes Buch zu lesen. Doch häufig gestaltet es sich gerade im Bett schwierig, eine bequeme und gesunde Haltung einzunehmen. Ein Lesekissen kann hier die optimale Lösung sein, denn dadurch kann man nicht nur eine schonende Haltung einnehmen und somit Verspannungen vorbeugen, sondern es kommt auch zu einer wohltuenden Entspannung für den gesamten Bewegungsapparat.

Warum ist das Lesen im Bett oft nicht gesund?

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der abendlichen Bettlektüre ist der Fakt: Niemand lockert und dehnt vor dem Einschlafen noch einmal die Muskulatur. Vielmehr legt man das Buch zur Seite und rutscht in die jeweilige Liegeposition, um zu schlafen.

Darüber hinaus kommt es aber noch zu anderen Einflüssen, die das herkömmliche Lesen im Bett aus medizinischer Sicht eher ungesund werden lassen:

  1. in der Rückenposition liegend wird zwar der Rücken beim Lesen optimal entspannt, aber die Arme müssen in einer Position gehalten werden, die schnell zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich führt
  2. die seitliche Liegeposition, bei welcher meist eine Hand den Kopf stützen muss, führt zu einer Fehlbelastung der Wirbelsäule, wobei der Nacken-, Schulter- und obere Halswirbelbereich besonders stark betroffen sind
  3. auf dem Bauch liegend, führt das abendliche Lesevergnügen zu einer unnatürlichen Überstreckung der Bandscheiben und des Nackens

Frau mit Buch und Wein im Bett

Selbst die Sitzhaltung ist nicht in jedem Fall gesund, denn das Bett ist dafür meist zu weich und ein optimales Anlehnen in der Regel gar nicht möglich. Auch hier ist es eher ungesund, in dieser Haltung zu lesen, da der untere Rückenbereich ebenso verspannt wie der Nacken- und Schulterbereich. Denn häufig wird die Sitzhaltung im Bett in leicht abgeknickter Haltung eingenommen.

Um nicht einen übermäßigen Druck auf die Wirbelsäule aufzubauen, ist ein sogenanntes Lesekissen ideal.

Welche Vorteile bietet ein Lesekissen?

Es gibt Lesekissen in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie eine gesunde Lesehaltung im Bett oder auf der Couch unterstützen.

Aufwachende Frau am Morgen

So bieten sie folgende Vorteile:

  • die Wirbelsäule kann in ergonomisch entspannter Haltung entlastet beziehungsweise gelagert werden
  • es kommt zu keiner Reizung der Rückenmarksnerven
  • es werden Verspannungen und Überdehnungen im gesamten Rückenbereich vermieden
  • es kommt zu einer anatomisch korrekten Stützfunktion von Nacken, Schultern und Wirbelsäule
  • die gesamte Rückenmuskulatur wird bestens entlastet

Darüber hinaus sorgen diese besonderen Kissen für einen absoluten Wohlfühleffekt, bei dem man die Bettlektüre deutlich besser genießen kann.

Dabei sollte man jedoch immer darauf achten, dass auch die Matratze den individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen angepasst sein sollte. Vor allem dann, wenn man am liebsten im Liegen schmökert.

Welche Arten von Lesekissen gibt es?

Lesekissen ist nicht gleich Lesekissen. Zum einen ist es davon abhängig, welche Sitz- oder Liegehaltung beim Lesen am liebsten eingenommen wird. Demzufolge ist es unterschiedlich, welche Körperregionen mit dem speziellen Kissen gestützt werden müssen.

Auf dem Markt sind daher sehr verschiedene solcher Kissen erhältlich:

  • Keilkissen – durch die spezielle Form eines herkömmlichen Keilkissens kann eine halb liegende oder eine aufrechte Sitzhaltung eingenommen werden
  • Dreieckskissen – sie werden in kleinerer Ausführung auch gern als Knochen bezeichnet. Sie haben eine dreieckige Form mit gleichlangen Seiten, wodurch sie jedoch in der sitzenden Lesehaltung nur den unteren Rückenbereich stützen können
  • Lesekissen – besitzen eine ergonomisch geschwungene Form und können vor allem die Wirbelsäule gut stützen, da sie sich dieser gut anpassen
  • Lesesack – ähneln jenen bequemen Sitzsäcken, die man gern zum Relaxen bevorzugt. Sie haben den Vorteil, ganz individuell eine stützende Funktion zu bieten, egal ob man nun halbliegend schmökert oder doch sitzend im Bett liest
  • Buch-Stützkissen – nicht immer ist es jedem daran gelegen, sich selbst gut zu positionieren, um gemütlich lesen zu können. Deswegen haben auch diese Kissen ihre Berechtigung, um das Buch in einem optimalen Abstand zum Lesenden zu halten

Darüber hinaus lassen sich auch Seitenschläferkissen wundervoll als Lesekissen zweckentfremden. Denn ihr weicher und anpassungsfähiger Aufbau kann zu einem O geformt den Rücken und die Arme abstützen, damit man im Bett sitzend entspannt lesen kann. Ebenso können passende Nackenstützkissen den Effekt erzielen, den man sich von einem richtigen Lesekissen erwarten darf.

Während man also andere Kissen zum Lesen im Bett zweckentfremden kann, eignen sich Lesekissen umgekehrt weniger gut zum Schlafen. Denn meist sind sie zu hart oder stark befüllt. Immerhin sollen sie die Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule stützen.

Keil- und Dreieckskissen sind immer gut als Lesekissen geeignet, nicht aber für einen entspannten und gesunden Schlaf.

Frau mit mehreren Kissen

Worauf sollte man beim Kauf eines Lesekissens achten?

In welcher Form und Größe das Kissen für die abendliche Bettlektüre gestaltet ist, ist zunächst unerheblich für die generelle Kaufentscheidung. Denn hier spielt natürlich die persönliche Vorliebe die entscheidende Rolle.

Doch ein Lesekissen sollte doch einige Kriterien aufweisen können, um sich entspannt zurücklehnen zu können, um ein gutes Buch zu lesen.

So sollte das Lesekissen nach Möglichkeit:

  • einen abnehmbaren und damit waschbaren Bezug haben
  • fester befüllt sein, als ein herkömmliches Kissen
  • immer noch weich genug sein, um sich der jeweiligen Sitz- und Liegehaltung im Wirbelsäulenbereich und im Nacken anpassen zu können
  • atmungsaktiv und hautschonend sein

Tipp: Atmungsaktivität und Luftdurchlässigkeit ist besonders für Allergiker ein wichtiges Kaufargument.

Hinsichtlich der Füllung, die bei einem Lesekissen in der Regel entweder aus Schaumstoff oder Styroporkügelchen besteht, sollte man immer darauf achten, dass sie nicht zu fest und nicht zu weich ist.

Auch wenn sie deutlich fester sein sollten, wie bei einem herkömmlichen Kissen, sollte sie dennoch noch anpassungsfähig bleiben. Sonst dürfte das Lesekissen schnell zum Störenfried werden und mindestens ebenso ungesund wirken, wie ohne ein solches Kissen zu lesen.

Mit einem Lesekissen geht das Lesen im Bett wunderbar entspannt und perfekt. Denn ein solches Kissen stützt Bewegungsapparat und Muskulatur, so dass es zu keinen Verspannungen kommen kann. Obwohl das Bett natürlich nur zum Schlafen genutzt werden sollte, spricht nichts gegen die abendliche Schmökerstunde, wenn man sich mit einem Lesekissen so positioniert, dass Wirbelsäule sowie Nacken- und Schulterbereich optimal gelagert werden können.

Button Matratzen

Der Autor:

Oliver-Schramm-Chat-2

Oliver

„Schlaf ist für Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schläft, ist tagsüber fit und leistungsfähig."

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