Darf ein Hund im Bett schlafen?

02.03.2014 19:00  Von:: Oliver

Der Hund im eigenen Bett – wichtige Hinweise

Rund ein Viertel aller Hundebesitzer gibt an, kein Problem damit zu haben, den Hund mit ins Bett zu nehmen. Inwiefern dies gut oder schlecht ist, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden. Prinzipiell sind Hunde im Bett kein Problem, solange sie sauber und gepflegt sind. Dazu zählt nicht nur das Säubern des Fells, sondern auch der Schutz gegen Flöhe, Mücken und Würmer. Dies sollte mindestens zwei bis drei Mal im Jahr erfolgen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Hund nicht stark haart und keinen Schmutz ins Bett bringt. Dies gilt besonders für große Hunde. In ihrem langen Fell und auf der großen Körperoberfläche bleiben nicht nur Pflanzen- und Erdreste, sondern auch Insekten länger unbemerkt hängen.

Fünf Gründe, die gegen einen Hund im Bett sprechen:

  • Trotz guter Pflege können Hunde Bakterien und andere Keime übertragen.
  • Hunde schlafen weniger ruhig als Menschen, d. h., ihr natürlicher Schlafrhythmus wird in jedem Fall gestört, sollten Sie den Hund nachts mit ins Bett nehmen.
  • Die Rangordnung wird beeinträchtigt, da die Autorität zwischen Hund und Halter verschwindet. Das kann sich negativ auf das Verhältnis zum Tier ausüben.
  • Der Hund könnte Besitzansprüche anmelden und das Bett für sich beanspruchen.
  • Viele Besitzer machen den Fehler, ihr Tier zu vermenschlichen. Allerdings sollten Sie sich bei aller Liebe vor Augen führen, dass ein Hund immer ein Tier bleiben wird, ein Tier mit all seinen Instinkten. So kann es passieren, dass der Hund sein Geschäft im Bett verrichtet, sobald er sich darin heimisch fühlt.

 

Warum sollte der Hund überhaupt in das Bett?

Jeder Mensch hat andere Gründe dafür, warum er einen Hund mit ins Bett nehmen möchte. In den meisten Fällen ist damit ein gewisser Wohlfühlfaktor verbunden. Viele treue Hundebesitzer können sich nachts einfach nicht von ihrem geliebten Vierbeiner trennen und sehnen sich nach seiner Nähe. Kuscheln schüttet Endorphine aus. Die Nähe zu seinem eigenen Tier fördert die Gelassenheit und das Gefühl der Sicherheit. Allerdings sollten Sie darauf achten, Ihrem Hund klare und konsequente Ansagen zu geben. Er darf nur dann ins Bett, wenn Sie es wollen.


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