Pflegematratzen und Inkontinenz Matratzen in verschiedenen Ausführungen mit Bezug

Pflegematratzen made in Germany: Die Matratze für besondere Bedürfnisse

Inkontinenz Matratzen kaufen

In unserem Onlineshop finden Sie nicht nur Matratzenschutz-Produkte, sondern auch ein großes Angebot an Matratzen und viele weitere Produkte wie:

 

Doch gerade, wenn es um die Anschaffung einer Pflegebett Matratze geht, stellen sich viele Fragen. In unserer Kaufberatung erhalten Sie Antworten auf die wesentlichsten Fragen. Falls Aspekte nicht behandelt werden, die Ihnen wichtig sind, kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne!

 

Was sind Pflegematratzen?

Zunehmend mehr Menschen pflegen ihre alten und pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause. Da es in dieser speziellen Lebenssituation häufig dazu kommt, dass jemand dauerhaft das Bett hüten muss, ist die optimale Bettausstattung umso wichtiger. Das lange Liegen sorgt für ganz besondere Ansprüche an Matratze und Bett selbst, da sich bei der Pflege die Bedürfnisse eines Menschen massiv verändert haben.

 

Die Vorteile einer Pflegematratze

Mit einer geeigneten Pflegematratze kann man nicht nur für die nötige Bequemlichkeit im Pflegebett sorgen, sondern gleichermaßen die Vorzüge einer solch speziellen Matratze zum Wohl des Patienten nutzen:

  • geringes Gewicht
  • anpassungsfähiges Material, um Druckgeschwüre zu vermeiden
  • unterschiedliche Härtegrade, zum Ausgleich eines zu geringen bzw. zu hohen Körpergewichts
  • äußerst atmungsaktiv, damit das Bettklima jederzeit optimal bleibt
  • strapazierfähiges, langlebiges Qualitätsmaterial
  • pflegeleicht und schadstoffgeprüft
  • Desinfektionsmittel-, Urin- und Blut-resistente Schutzbezüge
  • einfache Reinigung der Bezüge im Kochwaschgang

Pflegematratzen aus Kaltschaum mit Unterteilung in 7 Zonen sind für Pflegematratzen ideal. So werden die Bereiche Kopf, Schultern, Hüften und Lenden gestützt. Ein Würfelschnitt sorgt für zusätzliche Druckentlastung, weil das Körpergewicht besser verteilt wird. Der Matratzenkern unserer Pflegebett-Matratze ist ebenfalls aus Kaltschaum gefertigt.

 

Warum Kaltschaum für Pflegebett-Matratzen?

Kaltschaum wird durch Aufschäumen einer Polyurethanbasis gewonnen. Er ist im Gegensatz zu Heißschaum gesundheitlich komplett unbedenklich und eignet sich aufgrund seiner vielen Vorteile hervorragend für den Einsatz bei Pflegematratzen: 

  • gute Stützkraft auch bei unterschiedlichen Liegepositionen
  • hohe Punktelastizität, ideal auch bei Rückenschmerzen 
  • lagert die Wirbelsäule stets in einer gesunden Position 
  • beugt einem Dekubitus (Druckgeschwür) bei langem Liegen vor

Neben diesen Aspekten, die Kaltschaum ideal für die Verwendung als Pflegematratzen machen, sind es überdies die hervorragenden Klimaeigenschaften, die hervorzuheben sind. Kaltschaum besitzt eine offenporige Struktur, die eine gute Luftzirkulation ermöglicht. Abgegebene Feuchtigkeit wird schnell abgeleitet und auf diese Weise ein hygienisches Schlafklima geschaffen.

 

Matratzenbezug: Wasserdicht, kochfest, atmungsaktiv, abwischbar und schwer entflammbar

Unsere Matratzen für Pflegebetten verfügen über einen speziellen Bezug. Der Überzug ist wasserdicht, damit keinerlei Flüssigkeiten in den Matratzenkern vordringen können. Er hält neben allen Flüssigkeiten auch Fette und Öl davon ab, in den Matratzenkern vorzudringen.


Gefertigt wird der Bezug aus einem Doppeltuch aus 100% Polyester, das über eine Beschichtung mit Polyurethan, 190g/m² verfügt. Trotz der Dichtigkeit gegen Flüssigkeiten ist der Überzug atmungsaktiv, so dass zu jeder Zeit ein angenehmes Klima im Bett herrscht. Etwaige Raschelgeräusche, die sich negativ auf das Liegeempfinden auswirken könnten, sind nicht zu befürchten.


Der Bezug ist schwer entflammbar nach MVSS 302. Er kann bei Bedarf, z.B. wenn Desinfektionsmittel Verwendung finden, einfach abgewischt oder komplett abgezogen und bei bis zu 95 Gad in der Waschmaschine gewaschen werden. So ist absolute Hygiene zu jederzeit garantiert.


Das Abziehen des Bezuges ist leicht und schnell über einen 2-Seiten Reißverschluss zu bewerkstelligen. Überzüge dieser Art sind gerade im Pflegebereich so wichtig, damit der Matratzenkern u.a. bei alters- / krankheitsbedingter Inkontinenz vor Flüssigkeiten geschützt bleibt und das Material lange seine Eigenschaften behält. Die optimale Hygiene, die gerade in diesen Bereichen unerlässlich ist, lässt sich so einfach einhalten.


Hinweis: Wenn es keine komplette virendichte und bakteriendichte Pflegematratze sein soll, empfehlen wir alternativ unsere wasserdichten Matratzenbezüge. Diese umhüllen eine reguläre Matratze komplett und schützen diese vor sämtlichen Flüssigkeiten. Die wasserdichten Rundum-Matratzenbezüge sind optimal bei einer vorliegenden Inkontinenz: wasserfest, abwischbar, bei bis zu 95°C maschinenwaschbar (kochfest).

 

Wann wird eine Inkontinenz Matratzen gebraucht?

Mit steigendem Alter verbringt der Mensch mehr Zeit in seinem Bett. Ein Problem, das bei langem Liegen auf herkömmlichen Matratzen häufig auftritt, sind Druckgeschwüre (auch Dekubitatus genannt). Die Haut der Körperareale, auf denen viel gelegen wird sowie das Gewebe darunter sterben durch den permanenten Druck ab. Sind lange Liegezeiten absehbar, sollte ein Augenmerk auf eine geeignete Matratze gelegt werden.


Um älteren / kranken / pflegebdürftigen Menschen diese Zeit so angenehm wie möglich zu machen, bieten wir spezielle Pflegebett-Matratzen bzw. Senioren-Matratzen in unserem Sortiment an. Diese sind auf die besonderen Bedürfnisse im Krankheitsfall / im Alter abgestimmt, lassen sich leicht reinigen und ermöglichen ein pflegegerechtes Liegen.

 

Weitere Einsatzgebiete der Inkontinenz Matratzen

Die speziellen Eigenschaften prädestinieren die Pflegematratze jedoch nicht für Betten in Krankenhäusern, bei der Pflege zuhause oder in Altenheimen, sondern  für vielseitige Einsatzgebiete. So kann eine Pflegematratze vielseitig zum Einsatz kommen.

Sie eignet sich ebenso hervorragend für eine Nutzung z.B. in

  • Physiotherapiepraxen

  • Ruhezonen in Saunen / Schwimmbädern / Wellnessbereichen

  • Massagepraxen

In welcher Höhe sollte die Pflegematratze gewählt werden?

Bei uns können Sie Pflegebett-Matratzen in diversen Höhen bestellen: 12, 14, 16, 18 cm. In der Heimpflege ist eine Matratzenhöhe von 14 cm der Standard, im Wesentlichen hängt die Matratzenhöhe jedoch von Körpergewicht und Statur der Person ab, die die Matratze nutzen wird. Je schwergewichtiger der zu Pflegende ist, desto höher sollte die Matratze gewählt werden. Auch für Personen, die breite Schultern haben, ist eine hohe Matratze zu empfehlen!
Generell gibt es bei regulären Matratzen einen Trend hin zu hohen Matratzen. Dies liegt nicht nur am erhöhten Liege- und Schlafkomfort, sondern gerade ältere Menschen ziehen bei Seniorenmatratzen eine hohe Sitzhöhe im Bett vor. So wird das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert.

 

Erhältliche Varianten

Grundsätzlich bieten wir unsere Pflegematratze in zwei verschiedenen Farbvarianten an:

Tipp: Sollten Sie sich im Augenblick noch nicht für eine Pflegematratze entscheiden, aber Sie müssen die Matratze einer zu pflegenden Person schützen, weil diese z.B. unter einer Inkontinenz leidet, dann empfehlen wir unsere wasserdichten Spannbettlaken oder unsere günstigen 5-lagigen Stecklaken. Die praktischen Stecklaken sind eine hautfreundliche Bettschutzauflage, die einfach in der Anwendung, hygienisch rein, geruchsfrei, milbendicht und antibakteriell sind.

 

Worauf beim Pflegematratze Kaufen zu achten ist

Der Kauf einer Matratze für Pflegebetten ist eine wichtige Entscheidung, schließlich wird die zu pflegende Person viel Zeit darauf verbringen.
Doch es gibt bei den Pflegematratzen auch Unterschiede. Deswegen sollte vorab geklärt werden, welche Ansprüche die funktionale Pflegematratze erfüllen soll.
Aus diesem Grund gibt es vor dem Kauf einer Pflegebettmatratze Punkte, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Liegen besondere Erkrankungen vor, die in besonderen Anforderungen an die Matratze resultieren, wie z.B. Arthrose. Hier sollte eine Matratze für das Pflegebett gewählt werden, die hoch ist.
  • Die Matratze sollte leicht sein. Hier steht vor allem der Pflegende im Vordergrund. Denn eine leichte Matratze lässt sich einfacher wenden oder der Bezug auf und abziehen.
  • Pflegebettmatratzen befinden sich im Dauereinsatz. Aus diesem Grund sollte sie hochwertig sein, damit eine lange Lebensdauer gewährleistet ist.
  • Die Matratze sollte in jedem Fall einfach gereinigt werden können. Sie sollte abwischbar sein, da gerade bei Bettlägerigkeit z.B. im Bett gegessen wird. Auch Desinfektionsmittel, Fette, Öle oder Cremerückstände müssen leicht entfernbar sein.
  • Wichtig ist darauf zu achten, dass die Pflegematratze wasserfest ist. Dies vor allem, wenn eine Inkontinenz vorliegt.
  • Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Matratze über einen abnehmbaren Bezug verfügt, der kochfest ist. So wird Hygiene gewährleistet, da sich in der Kochwäsche Bakterien und Keime beseitigen lassen.
  • Es besteht die Möglichkeit, Pflegebettmatratze in normale Bettgestelle zu legen. Dabei sollte die Eignung des Lattenrostes und die Höhe des Bettrahmens berücksichtigt werden.
  • Gerade bei bettlägerigen Personen kann es durch das lange Liegen zu Wundliegen bzw. Dekubitus kommen. Die Pflegematratze sollte den Körper vor Druck schützen.
  • Die Materialien, die zur Herstellung der Pflegematratze verwendet werden, sollten atmungsaktiv und hautfreundlich sein.
  • Um die Wirkung des Kaltschaums noch besser zu unterstützen, sollten Lattenroste mit kleinen Abständen zwischen den Latten verwendet werden.
  • Klären Sie im Vorfeld mit der Krankenkasse bzw. der Pflegekasse ab, ob die Kosten übernommen werden oder ob Sie komplett in Eigenleistung treten müssen.

 

Kostenträger für die Hilfsmittelversorgung: Übernimmt die Krankenkasse bzw. die Pflegekasse die Kosten für eine Pflegematratze?

Die Kosten für eine Pflegematratze werden von der Pflegekasse übernommen, wenn zum einen eine ärztliche Versorgung vorliegt und zum anderen ein Pflegegrad festgestellt wurde. Wurde kein Pflegegrad festgestellt und es liegt nur eine Verordnung durch den Arzt vor, so KANN die Krankenkasse die Kosten übernehmen, sie muss aber nicht. Es ist in jedem Fall die Rezeptzuzahlung zu leisen.

 

Hochwertige Pflegematratzen mit langer Lebensdauer

Hygiene und Komfort ist sowohl für Kranke als auch für Gesunde das A und O für einen erholsamen Schlaf. Aus diesem Grund sind unsere Produkte nicht nur schadstoffgeprüft, sondern ebenso pflegeleicht zu reinigen. Ob Matratzenauflagen mit Übereckgummis, Matratzenbezüge mit Reißverschlüssen, Stecklaken, wasserdichte Matratzenbezüge oder spezielle Allergikerbettwäsche, dem regelmäßigen Waschgang in einer Maschine bei 60 bzw. 95 Grad steht nichts im Wege. Gerade bei Kranken ist es notwendig, die Textilien zu kochen, um sicher zu gehen, dass Bakterien, Keime und Hausstaubmilben vernichtet werden.


Diese Merkmale sind für unsere Produkte erste Priorität. Deshalb eigenen sich unsere Pflegematratzen ebenso für den Einsatz in Krankenhäusern wie für die häusliche Pflege oder für andere Bereiche, in denen ein hoher Hygienestandard erforderlich ist.


Hochwertige Materialien, eine gute Verarbeitung und der optimale Komfort sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Gerne gehen wir auf etwaige Sonderwünsche, z.B. die Maße betreffend, ein. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne!

Eine Pflegematratze kann mehr! Die verschiedenen Bereiche, in denen eine Pflegematratze Sinn macht

pflegematratze-1Pflegematratze: die meisten von uns denken dabei an eine Matratze, die auf die Bedürfnisse von bettlägrigen Patienten ausgerichtet ist, die über einen längeren Zeitraum das Bett hüten müssen. Das ist auch grundsätzlich richtig, denn die spezielle Matratze ist darauf ausgerichtet, Blut, Wasser, Urin und alle anderen Flüssigkeiten abzuweisen. Sie verfügt über ein besonders anpassungsfähiges Material, um Dekubitus vorzubeugen, und ist extrem pflegeleicht.

Doch, was viele nicht bedenken: genau diese Eigenschaften sind es auch, die die Matratze optimal für den Einsatz in anderen Bereichen macht wie Saunen, Kindergärten oder auch Jugendherbergen. Im Folgenden wollen wir erklären, was genau eine Pflegematratze so besonders macht und wo sie überall effektiv zum Einsatz kommen kann.

Die Pflegmatratze und ihr „reguläres“ Einsatzgebiet

Je älter wir werden, um so mehr Zeit verbringen wir wieder im Bett. Dies liegt darin begründet, dass gerade alte Menschen entweder pflegebedürftig sind oder aber diverse Erkrankungen sie dazu zwingen. In diesen Fällen ist eine spezielle Matratze hilfreich, die auf genau die Umstände, die ein langer Aufenthalt im Bett mit sich bringt, ausgerichtet ist:

Pflegematratzen sind somit:

• speziell beschichtet, um Urin, Blut und andere Flüssigkeiten abzuweisen
• aus einem besonderen strapazierfähigen Material, das starken Beanspruchungen standhält
• nicht entflammbar
• pflegeleicht: abwischbar und Bezüge können in der Maschine bei 95 Grad gewaschen werden
• erhältlich in unterschiedlichen Härtegraden – damit sowohl schwerere als auch leichte Patienten bequem liegen
• aus leichtem Material gefertigt, damit z.B. Pflegepersonal die Matratze leichter handhaben kann
• aus einem besonders atmungsaktiven Material hergestellt, um ein optimales Bettklima zu garantieren
• extrem anpassungsfähig - Dekubitus (Druckgeschwüre) soll so vermieden werden

Gerade die spezielle Beschichtung mit Polyurethan ist es aber, welche die Pflegematratze perfekt macht, um in vielen anderen Bereichen zum Einsatz zu kommen als in der Pflege.

Die Besonderheiten des PU-Bezuges

PU-Bezug steht kurz für einen Bezug, der aus Polyurethan gefertigt ist. Die Bezeichnung leitet sich von Polymer (vielteiliger chemischer Stoff) und Urethan ab. Polyurethan ist ein Kunststoff mit diversen, ganz besonderen Eigenschaften. Daher sind die Einsatzgebiete von Polyurethan gerade aufgrund der glatten und wasserabweisenden Oberfläche vielfältig. Wird ein PU-Bezug bei Matratzen genutzt, wird dieser in Form einer atmungsaktiven Membrane um den Schaumkern der Matratze angebracht. Dabei ist der Bezug entweder fest vernäht oder kann mit einem Reißverschluss abgenommen werden.

Bezüge aus Polyurethan zeichnen sich vor allem durch die folgenden Eigenschaften aus:

1. atmungsaktiv
2. transportiert Körperfeuchtigkeit optimal ab
3. dicht gegen Verunreinigungen und Flüssigkeiten
4. schwer entflammbar
5. elektrostatische Aufladung wird deutlich reduziert
6. hochelastisch
7. reduzierte Faltenbildung
8. hautfreundlich
9. antiallergisch
10. abwischbar, sterilisierbar und desinfizierbar
11. dicht gegen Viren, Keime, Staub, Milben und Bakterien

Diese Eigenschaften sind es, die Pflegematratzen für die häusliche Pflege als auch z.B. die Altenpflege optimal machen. Doch auch in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Rehakliniken ist eine Pflegematratze, die genau über die genannten Eigenschaften verfügt, unverzichtbar.

Natürlich können auch Personen, die nachts stark schwitzen oder „einfach nur“ unter Inkontinenz leiden, von den Vorzügen der Pflegematratze profitieren. Und eben genau diese Eigenschaften sind es auch, die eine Pflegematratze mit einer PU-Beschichtung optimal machen, um sie beispielsweise im Wellnessbereich zu nutzen.

Die Pflegmatratze im Wellnessbereich

Es gibt eine Reihe von Massageanwendungen, die nicht auf einer Liege, sondern auf einer Matte auf dem Boden ausgeführt werden, wie z.B. die Thai-Massage, die thailändische Aroma-Öl-Massage oder auch die ayurvedische Basismassage. Aber hierzu zählen auch ölintensive Massageanwendungen wie Ölmassage, Ayurveda und Lomi Lomi, die ebenfalls auf dem Boden ausgeführt werden können. Hier sollte nicht nur die Bequemlichkeit, sondern selbstverständlich auch die Hygiene im Vordergrund stehen, im privaten wie im gewerblichen Bereich.

Eine Pflegematratze mit PU-Bezug erfüllt diese Anforderungen und ist somit ideal für sämtliche Massagetechniken, die nicht auf einer Liege, sondern auf einer Matratze auf dem Boden durchgeführt werden. Der weiche PU - Bezug gibt Komfort und ist außerdem gegen Öle, Pflegeprodukte und Cremes resistent.

Aber auch in Wellnessbereichen wie Ruheräumen von z.B. Hotels, Saunen oder Hallenbädern sollte eine PU-beschichtete Pflegematratze nicht fehlen. Gerade hier sind es täglich viele Personen, die sich z.B. nach einem Saunagang auf einer bequemen und großen Liegefläche entspannen. Üblich ist es dabei aus Hygienegründen ein Handtuch als Unterlage zu verwenden oder einen Bademantel zu tragen. Doch nicht jeder richtet sich danach und aus Hygienegründen sollte die Liegefläche ohnehin regelmäßig abgewischt werden, zum Beispiel mit einem Desinfektionsmittel.

Eine Pflegematratze erfüllt genau die Ansprüche, die an eine Liegefläche in Ruheräumen von z.B. Saunen gerichtet sind: sie ist bequem, leicht, wasserabweisend, resistent gegen Desinfektionsmittel und kann einfach abgewischt werden.

Eine Pflegmatratze für Kinder?

Neben dem Wellnessbereich gibt es jedoch noch ein Einsatzgebiet von Pflegematratzen, das überhaupt nichts mit Pflege zu tun hat, aber von den Eigenschaften, die eine Pflegematratze mit sich bringt, profitiert: sie kann überall dort genutzt werden, wo sich Kinder zum Schlafen legen. Die Rede ist hier von:

• KITAS
• Kindergärten
• Schullandheimen
• Jugendherbergen

Es liegt in der Natur unseres Nachwuchses, in Betten besonders gerne zu toben. Und das in ganz besonderem Maße, wenn sich viele Kinder zum Schlafen einen Raum teilen, wie das beispielsweise in Jugendherbergen oder Landschulheimen der Fall ist. Dass etwas verschüttet wird ist ebenso keine Seltenheit wie andere Verunreinigungen, die eine nicht abwischbare Matratze schnell unbrauchbar und unhygienisch machen.

Mit einer „Pflegematratze“, die über einen PU-Bezug verfügt, ist das alles kein Problem! Und auch hohe mechanische Anforderungen, wie z.B. Springen auf der Matratze, steckt eine Pflegematratze bestens weg, denn sie ist extrem robust.

Fazit

pflegematratze-2Wie man sieht, die Bezeichnung „Pflegematratze“ lässt, denkt man nicht ein wenig „out of the box“, nicht erahnen, dass eine derartige spezielle Matratze für deutlich mehr geeignet ist, als den Einsatz im Pflegebereich. Und sie kann auch noch mehr als die Matratze bei Inkontinenz oder bei starkem nächtlichem Schwitzen zu schützen. Die ganz speziellen Eigenschaften, über die eine Pflegematratze verfügt, machen sie optimal für den Einsatz im Wellnessbereich wie in Ruheräumen von Saunen.

Sie kann optimal für Massagen genutzt werden, die am Boden ausgeführt werden oder auch bei denen mit viel Öl gearbeitet wird. Und sie kann noch mehr: denn überall dort, wo Kinder eine Nacht verbringen, ist sie ein perfekter Partner, der allen Anforderungen wie verschütteter Flüssigkeit oder extremen mechanischen Belastungen perfekt gewachsen ist.

Übrigens: In unserem Onlineshop finden Sie Pflegematratzen, die über einen PU-Bezug verfügen und auch sämtliche anderen Anforderungen erfüllen, die an eine sehr gute „Pflegematratze“ gestellt werden.

Das Tolle: wir fertigen Pflegematratzen nach Maß, d.h., egal ob Sie eine Matratze in Kindergröße benötigen, z.B. für KITAS, Jugendherbergen, Landschulheime … bei uns sind Sie richtig! Und auch, wenn Sie eine Matratze in Sondergröße mit PU-Beschichtung für den Wellnessbereich benötigen, wie Massageräume oder Ruheräume, können wir Ihnen weiterhelfen! Zur Wahl stehen entweder die Pflegematratze in Weiß oder unsere Pflegematratze in Dunkelblau.

 

Eine Dekubitus-Matratze verhindert Wundliegen

Vorteile der Dekubitus Matratze: Das müssen Sie wissen

Es dürfte wohl jedem mittlerweile klar sein, dass es in erster Linie an einer optimal abgestimmten Bettausstattung liegt, ob man gut schlafen kann. Doch sobald es zu einer Dekubitus-Erkrankung kommt, wird die Matratze zum Mittelpunkt der Welt. Denn Menschen mit diesen Beschwerden und Symptomen können sich nicht auf jede Liegefläche legen, sondern bedürfen einer sehr speziellen Ausführung.

Was bedeutet eine Dekubitus-Erkrankung für den Schlafenden?

Meist sind es bettlägerige und pflegebedürftige Menschen, die unter den Beschwerden von Dekubitus zu leiden haben. Dabei handelt es sich sehr schmerzhafte Druckstellen, aus denen sich Geschwüre entwickeln können. Ein entspanntes Liegen ist also nicht wirklich möglich. Schon gar nicht auf einer herkömmlichen Matratze.

Früher hat man deswegen die Alten und Kranken, die sehr lange Zeit das Bett hüten mussten, sehr häufig umgedreht. Das bedeutete vor allem in der häuslichen Pflege, wo oftmals nur eine Einzelperson für die Pflege zuständig war, eine sehr große körperliche Belastung. Doch die wechselnde Schlaf- und Liegeposition allein brachte nicht wirklich einen enormen Fortschritt.

Um einen Bettlägerigen oder auch Pflegebedürftigen heute erst gar nicht in diese Situation kommen zu lassen, werden vor allem in der Alten- und Intensivpflege sogenannte Anti-Dekubitus-Matratzen verwendet. Diese bringt zum einen natürlich für den Betroffenen große Vorteile. Auf der anderen Seite erleichtert sie die Arbeit der pflegenden Personen ungemein.

Welche Arten von Anti-Dekubitus-Matratzen und Hilfsmittel gibt es?

Es gibt jedoch nicht nur die eine Dekubitus-Matratze oder –auflage. Unterschiede gibt es nämlich bei den einzelnen Funktionssystemen:

• Weichlagerungssysteme
• Wechseldrucksysteme
• Mikro-Stimulationssysteme

Es kommt also immer auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten an, welches System am besten geeignet ist, um als prophylaktisches Hilfsmittel schmerzende Druckstellen zu vermeiden.

Hinweis: Nicht für alle Patienten ist ein Wechseldrucksystem förderlich. Bei manchen pflegebedürftigen Menschen genügt auch ein reines Weichlagerungssystem oder ein Mikro-Stimulationssystem, um eine Verbesserung zu erwirken. Die Anschaffung einer solchen Matratze, Auflage oder Kissen sollte daher immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt geschehen. Zusätzlich gibt es außerdem Kissen, mit denen man beispielsweise das Sitzen im Rollstuhl für gefährdete Patienten erleichtern kann. Sie funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die Matratzen und Auflagen.

Tipp: Herkömmliche Matratzen lassen sich mit einer entsprechenden Dekubitus-Auflage optimieren.

Welche Vorteile hat eine Dekubitus-Matratze?

Die spezielle Funktionsweise der Anti-Dekubitus-Matratze oder auch Auflage bringt schon eine Menge an Vorteilen mit sich:

• Durch das speziell entwickelte Luftkammersystem ist ein stetiger Druckausgleich möglich -> bettlägerige Patienten kommen so in den Genuss einer regelmäßigen Druckbe- und –entlastung.
• Die Wechseldruck-Matratzen beugen somit Druckstellen vor und verhindern die Bildung von Geschwüren.
• Die Dekubitus-Matratzen passen sich ideal an die jeweilige Körperform und Liegeposition an.
• Der Druck wird durch eine solche Funktionsmatratze regelmäßiger auf den gesamten Körper verteilt.
• Die Matratze oder auch Auflage sind leicht zu handhaben.

Nachteile einer Anti-Dekubitus-Matratze

Auch wenn man es vielleicht nicht so gern hört, aber dort wo es Vorteile gibt, existieren meist auch einige nachteilige Aspekte. Bei der Wechseldruckmatratze können verschiedene Eigenschaften als störend empfunden werden:

• das Gebläse wird oft als störend empfunden
• bei Patienten mit Wahrnehmungsstörungen oder auch nach chirurgischen Extensionen können diese Wechsel-Systeme den Heilungsprozess negativ beeinflussen
• bei Schmerzpatienten kann sich zudem ein zusätzlicher Schmerz aufbauen
• ein Stromanschluss ist notwendig
• bei einem Stromausfall kann in der häuslichen Pflege nicht immer für einen gleichbleibenden Druck gesorgt werden, da nur die wenigsten ein Notstromaggregat zu Hause haben
• die Reinigung ist nicht immer ganz unproblematisch

Wie pflegt und reinigt man eine Dekubitus-Matratze?

Sofern für die häusliche Pflege eine solche Matratze oder Auflage angeschafft wird, ist es ratsam, auf einen abnehmbaren Bezug zu achten. Ist dieser vorhanden, lässt sich die Reinigung relativ einfach bewerkstelligen. Denn der Matratzenbezug oder auch der abnehmbare Bezug der Auflage lassen sich üblicherweise in jeder haushaltsüblichen Maschine von Verunreinigungen und schlechten Gerüchen reinigen.

Die Pflegematratze selbst sollte jedoch nur von einer professionellen Reinigung behandelt werden. Denn gerade zwischen den einzelnen Luftkammern können sich Keime und Bakterien festsetzen, die man auf die herkömmliche Art und Weise selbst kaum entfernen kann.

Tipp: Besitzt man eine Dekubitus-Matratze, die man von der Krankenkasse auf Rezept erhalten hat, kann man diese über die Servicestelle der Kasse zur Reinigung abholen lassen.

Fazit

Gerade bei einer langwierigen Erkrankung, bei welcher der Patient sehr lange im Bett liegen muss, kommt es sehr schnell zu sogenannten Druckstellen. Der Volksmund nennt es auch „Wundliegen“. Dieser Ausdruck stammt von den Folgen der Druckstellen, denn je länger jemand immer nur auf einer Stelle im Bett liegt, umso schneller wird die Haut an diesen Stellen wund. Während diese Wunden zunächst nur nässen, kann es infolge von Bakterienbefall dann schnell zur Bildung von Geschwüren kommen. Von Anfang an ist das eine sehr unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit.

Während in den öffentlichen Krankenhäusern oder auch in Altenheimen bei bettlägerigen Patienten die Dekubitus-Matratzen schon längere Zeit zum Alltag gehören, sind sie in der privaten Pflege noch nicht so häufig vertreten. Doch sie bieten nicht nur für den Patienten Erleichterung und Vorbeugung, sondern erleichtern auch die Arbeit des Pflegenden. Denn der Bettlägerige muss nun nicht mehr ständig von Hand umgedreht werden. Da beispielsweise eine Wechseldruckmatratze durch die Luftkammern selbst für eine regelmäßige Druckent- und –belastung sorgt.

Besonders vorteilhaft ist die Verwendung einer Matratzenauflage, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert, wie die speziellen Anti-Dekubitus-Matratzen. Dadurch können herkömmliche Standardmatratzen recht einfach angepasst und optimiert werden.

Zudem ist bei diesen Auflagen die Reinigung sehr viel einfacher, da es hier meist genügt, den Bezug abzunehmen und in der Waschmaschine nach Herstellerangaben zu waschen. Hingegen muss eine Matratze dem Profi überlassen werden. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, sich mit in Absprache mit dem Arzt für ein Kassenmodell zu entscheiden. Denn dieses wird im Falle einer starken Verschmutzung von den Krankenkassen abgeholt und gereinigt. Das geht jedoch nur auf Rezept.

Foto: © geografika #69463475 stock.adobe.com

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