Matratzenschutz im Sommer auswählen - Darauf kommmt es an

28.07.2016 07:00  Von:: Elisabeth

Welcher Matratzenschutz ist im Sommer brauchbar?

Im Sommer bringen hohe Temperaturen die Menschen um den Schlaf. Trotz geöffneten Fensters schwitzen viele von ihnen und fühlen sich auf dem nassen Bettlaken unwohl. Hinter dem fehlendeb Schlafkomfort bergen durchschwitzte Sommernächte auch Gesundheitsrisiken. Flüssigkeit kann in den Matratzenkern eindringen und dort zur Bildung von Schimmel beitragen. Der Matratzenschutz ist eine Möglichkeit, diesem Problem vorzubeugen.

Die Frage des richtigen Materials

Bei den meisten Matratzenschonern handelt es sich um Überzüge, die mit Gummibändern über der Liegefläche der Matratze fixiert werden. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch ihr Material. Verbreitete Stoffe zu ihrer Herstellung sind :

  • Baumwolle
  • Polyurethan
  • Polypropylen
  • Polyester
  • Frottee
  • Thermoplastischer Elastomer

Die Entscheidung für oder gegen ein Material hängt in erster Linie mit der Stärke der Schweißbildung zusammen. Baumwolle hat den Vorteil, dass sie atmungsaktiv ist. Man schwitzt wenig und profitiert von einem weichen Liegekomfort. Der Nachteil des Materials besteht darin, dass es von Feuchtigkeit durchdrungen wird. Schweiß tritt mehr oder weniger ungehindert hindurch und lagert sich im Matratzenkern ab. Empfehlenswert ist dieses Material deshalb für alle, die nachts leichter in Schweiß ausbrechen. Durch die Oberflächenstruktur des Textilstoffs erhitzt sich der Körper weniger stark.

Der wasserabweisende Matratzenschutz

Der zweite Haupttyp des Matratzenschutzes ist der wasserabweisende. Da er keine Flüssigkeit durchlässt, kommt er nicht nur bei starker Schweißbildung, sondern auch bei Inkontinenz zum Einsatz. Zur Herstellung verwendet man Materialien wie Frottee und thermoplastische Elastomere. Die textile Oberfläche saugt Flüssigkeit auf, während die Kunststoffunterseite sie davon abhält, in die Matratze zu fließen. Stark schwitzende Personen haben bei dieser Form des Matratzenschutzes den Vorteil, dass absolut keine Flüssigkeit in die Matratze einzieht. Auch vor Milben und Verunreinigung schützt der Matratzenschoner zuverlässig. Sein großer Nachteil ist die fehlende Atmungsaktivität. Da durch das Material keine Luft zirkulieren kann, schwitzt man mehr, als man es auf einer Baumstoffunterlage tun würde.

Darauf ist bei der Auswahl noch zu achten

Milben sind ein Problem, mit dem viele Leute zu kämpfen haben. Die kleinen Parasiten mögen feuchtwarme Umgebungen und ernähren sich von menschlichen Hautzellen. Vermehren sie sich, können ihre Ausscheidungen beim Menschen Allergien auslösen. Gerade im Sommer ist es deshalb wichtig, sich mit dem richtigen Matratzenschoner vor ihnen zu schützen. Ein Material, das sich hierbei durchgesetzt hat, ist Polyurethan. Die Kunststoffhülle umgibt die Matratze komplett. Damit keine allergenen Einflüsse aus der Matratze herausgelangen können, schließt man sie nach dem Überziehen ab. Um den Liegekomfort zu wahren, ist die Oberseite der Kunststoffhülle mit Materialien wie Jersey oder Frottee überzogen.

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