Nackt schlafen ist gesund

Nackt schlafen: gute Gründe, die dafür sprechen!

Nackt schlafen ist gesund!Ein gesunder Schlaf ist von vielen Faktoren abhängig. Doch neben einer passenden Matratze und einer optimalen Schlafumgebung ist es durchaus auch sinnvoll, nackt zu schlafen. Das ist nicht nur in heißen Nächten eine vorzügliche Methode, um entspannt ein- und durchschlafen zu können. Selbst in kühleren Jahreszeiten ist das Nacktschlafen gesünder. Zudem macht es einfach glücklicher.

Nackt schlafen und die Vorteile

Auch wenn es sicherlich ein sehr persönliches Thema ist, doch immer mehr Menschen bevorzugen es, nackt zu schlafen. Fragt man jene, die sich unbekleidet ins Bett legen, hört man häufig Argumente wie befreiend und angenehm. Das sind ganz individuelle Empfindungen, die aber wohl jeder in dieser Weise hat.

Aber es hat auch ganz klare, und wissenschaftlich bewiesene Vorteile, wenn man nackt schläft:

• die Schlafqualität verbessert sich, denn ein nackter Körper kann Temperaturschwankungen sehr viel besser ausgleichen, wodurch das nächtliche Schwitzen stark minimiert wird
• der Stoffwechsel wird auf diese Weise besser angeregt und beschleunigt sich, denn um den Körper warm zu halten, muss der menschliche Organismus auch in der Nacht einiges leisten
• die Bindung zum Partner wird stärker und enger, denn beim Nacktschlafen erhöht sich die körpereigene Produktion des Hormons Oxytocin, welches gegen Stress, Bluthochdruck und Depressionen wirkt und zudem auch als Liebeshormon bekannt ist
• das Selbstbewusstsein wird gestärkt, denn durch das regelmäßige Nacktschlafen fühlt sich jeder Mensch grundsätzlich wohler in seiner Haut

Hinweis: Übrigens kann der Körper in der REM-Schlafphase die Temperaturregulierung nicht mehr ohne weiteres übernehmen. Denn in dieser Schlafphase empfindet der menschliche Körper keine Kälte. Deswegen ist es besonders für Nacktschläfer wichtig, wenigstens ein schützendes Leinentuch oder eine dünne Bettdecke griffbereit zu haben, damit der Körper nicht gänzlich auskühlt beim Schlafen.

Neben diesen Vorteilen gibt es aber auch noch andere Gründe, die für das Nacktschlafen sprechen.

Welche Gründe sprechen für das Nacktschlafen?

Zunächst einmal ist es wohl für alle Nacktschläfer ein guter Grund, wenn man bedenkt, dass man weitaus weniger schwitzt beim Schlafen. Dadurch fettet zum Beispiel das Haar nicht so schnell. Selbst die Körpergerüche werden beim Nacktschlafen weniger, denn Körperflüssigkeiten verbleiben beim Schlafen mit Pyjama länger auf der Haut. Sie sammeln sich schlussendlich in Hautfalten oder auch im Genitalbereich und sorgen dann für einen eher unangenehmen Körpergeruch.

Tipp: Besonders Frauen sollten auf eng anliegende Unterwäsche verzichten. Denn das feucht-warme Klima im Genitalbereich wird durch einen engen Slip zu sehr verstärkt, wodurch sich schneller bakterielle Infektionen bilden können. Bei Männern hingegen kann durch zu viel Wärme und einen engen Pyjama die Spermienproduktion in Mitleidenschaft gezogen werden.

Häufig ist es auch die Nachtwäsche, die unter Umständen zwickt und zwackt. Selbst wenn sie nicht zu klein oder zu eng ist, kann es passieren, dass man bei den nächtlichen Schlafbewegungen plötzlich das Gefühl hat, der Pyjama zwängt alles ein. Dadurch kann aber der Schlafrhythmus nachhaltig gestört werden, so dass an einen erholsamen und gesunden Schlaf nicht mehr zu denken ist.

Hinweis: Übrigens hat man herausgefunden, dass nackt schlafende Paare eine glücklichere Beziehung führen und eindeutig mehr Sex haben. Doch Nacktschlafen kann durchaus auch verjüngend wirken. So fanden amerikanische Forscher der Stanford University heraus, dass das bei Dunkelheit gebildete Schlafhormon Melatonin bei einer Raumtemperatur von unter 21° Celsius positiv auf die Anti-Aging-Wirkung Einfluss nimmt.

Auf was man achten sollte, wenn man nackt schläft?

Zunächst einmal bedeutet nackt schlafen natürlich nicht, dass überhaupt nichts greifbar ist, womit man sich zudecken kann. Denn eine Auskühlung des Körpers wäre kontraproduktiv und ungesund. Je nach Jahreszeit und dem eigenen Schlafverhalten sollte also trotzdem ein Leinentuch oder eine Bettdecke den nackten Körper bedecken.

Wer jedoch nackt schläft, muss sich auch im Klaren darüber sein, dass kleinste Hautpartikel bei jeder Schlafbewegung verloren gehen. Da sich diese aber nicht im Pyjama verfangen können, landen sie gleich auf dem Bettlaken oder dem Bettbezug, von wo aus sie schnell in Matratze und Bettwaren eindringen können. Es ist also unabdingbar, dass Nacktschläfer häufiger die Bettwäsche wechseln und reinigen sollten.

Darüber hinaus sollte auf die folgenden Dinge geachtet werden, wenn man bevorzugt nackt schläft:

• die Raumtemperatur sollte möglichst zwischen 16 und 21 Grad Celsius liegen
• die Bettwaren sollten luftdurchlässig und atmungsaktiv sein
• Zugluft sollte tunlichst vermieden werden
• im Raum sollten weder laute Geräusche noch grelles Licht vorhanden sein, um die Melatonin Produktion nicht zu beeinflussen und keine Störfaktoren zu haben
• Hände und Füße sollten dennoch warm genug sein, damit der Körper auf gesunde und natürliche Weise die Temperatur regeln kann
• nach dem Schlafen sollten Betten und Kissen kräftig aufgeschüttelt und gelüftet werden, damit die durch die Körperwärme angesammelte Flüssigkeit gut abziehen kann
• der Raum sollte gründlich gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Maß zu bringen

Tipp: Besonders Nacktschläfer können für die Hygiene einiges tun, indem sie auf eine perfekte Bettausstattung achten. So kann ein zusätzlicher Matratzenschutz immer dafür sorgen, dass Hautpartikel und Haare nicht ungehindert in die Matratze eindringen können, wo sie möglicherweise den Hausstaubmilben als Nahrungsgrundlage dienen.

Fazit

Nackt schlafen hat viele VorteileAuch wenn sich vielleicht die Geister ein wenig an diesem Thema scheiden: Nackt schlafen ist durchaus gesund. Ja sogar gesünder und hygienischer, als man bisher immer glaubte. Denn der nackte Körper kann sehr viel besser die Temperaturschwankungen ausgleichen. So kommt es weitaus weniger zu unangenehmen Schwitzattacken.

Darüber hinaus wirkt sich das nackte Körperempfinden nicht nur positiv auf das eigene Selbstbewusstsein aus, sondern auch auf das individuelle Liebesleben. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich vor allem Paare weitaus glücklicher fühlen und seltener Stress haben, als Paare, die im Pyjama schlafen.

Jedoch ist natürlich auch das Nacktschlafen eine ganz persönliche Sache. Es gibt schließlich auch Menschen, die sich ohne Pyjama und Co einfach nicht wohlfühlen. In diesem Fall sollte natürlich darauf verzichtet werden, nackt zu schlafen. Doch wenn schon nicht nackt, so doch wenigsten leichte Nachtwäsche, die nicht einengt oder stört, lautet die Devise.

Schlussendlich ist es aber auch wichtig, auf die richtige Schlafumgebung und Bettausstattung zu achten. Denn wer eine alte und unbequeme Matratze in einem viel zu hellen und lauten Zimmer liegen hat, wird dennoch nicht zu einem gesunden und erholsamen Schlaf kommen. Da wäre es dann egal, ob man mit oder ohne Pyjama schläft.

Fotos: © Paolese, © JackF – Fotolia.com

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