Was ist gut oder schlecht im Bett?

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25% der Deutschen leiden unter Schlafstörungen. Bei Schichtarbeitern ist die Zahl sogar bei 40% anzusetzen. Viele von uns kennen damit das Problem: Man liegt stundenlang wach, schläft schlecht ein oder wacht nachts immer wieder auf. Am nächsten Tag fühlt man sich wie gerädert und bereits am Morgen hat man Angst vor der nächsten Nacht. Die Gründe dafür müssen nicht immer in einer Krankheit liegen. In den meisten Fällen sind es Kleinigkeiten, die unseren Schlaf stören, aber nur wenigen bewusst sind.

Wir nennen Ihnen die Faktoren, die oft den guten Schlaf verhindern und geben Ihnen Tipps, wie Sie endlich gut Ein-und Durchschlafen!

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Inhaltsverzeichnis

Fernsehen im Schlafzimmer - eine gute oder schlechte Sache?

Banner Fernsehen im Schlafzimmer

Im gemütlichen Umfeld etwas Unterhaltsames oder Informatives im Fernsehen zu schauen, gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Doch viele Menschen fragen sich, ob man einen Fernseher auch im Schlafzimmer aufstellen sollte. Als unterhaltsames Medium kann er für viel Spaß sorgen, sich gleichzeitig aber auch negativ auf das Schlafverhalten auswirken. Kritisieren kann man den Aspekt des Fernsehers im Schlafzimmer dabei sowohl psychologisch als auch gesundheitlich.

Besteht Gefahr durch Elektrosmog?

Alle elektronischen Geräte in Ihrem Haushalt geben Elektrosmog und Strahlung ab. Beide können bis zu 4 oder 5 Meter weit in den Raum hineinreichen. Selbiges gilt auch für Fernseher. Allerdings gibt es keine hundertprozentig präzisen Aussagen darüber, wie gefährlich diese Strahlung ist.

Viele Experten betonen die Gefahr, die auch von Antennen und anderen Geräten ausgeht. Längerfristige Studien liefern aber keine eindeutigen Beweise über eine Gesundheitsschädigung.

Generell ist es aber ratsam, die elektrischen Geräte nicht in die unmittelbare Nähe des Bettes zu stellen.


Fernseher im Schlafzimmer

Viel wichtiger ist die Ruhe

Paar im Bett

Die Experten sind sich einig: Einen entscheidenderen Einfluss auf das Verhältnis von Fernseher und Schlafzimmer hat das eigene Schlafempfinden.

Fernseher sind von Natur aus eine Störquelle für den natürlichen Biorhythmus. Wer einen Fernseher im Schlafzimmer hat, neigt dazu, vor dem Schlafengehen länger fernzusehen als geplant. Das lässt sich vermeiden, wenn der Fernseher im Wohnzimmer steht.

Auch das Einschlafen mit dem Fernseher ist keine perfekte Lösung, denn die entstehenden Nebengeräusche können Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aus dem Schlaf reißen. Außerdem können die leuchtenden Anzeigen eines Fernsehers oder DVD-Players stören, da sie Licht abgeben.

Hinweis: Moderne Displays sind etwas weniger leuchtkraftintensiv geworden, strahlen aber grundsätzlich immer noch Licht aus.

Ein Schlafzimmer sollte ein Ort der Entspannung und Erholung sein. Ein Fernseher kann diese Erholung empfindlich stören.

Es empfiehlt sich also, den Fernseher erst einmal eine Weile im Schlafzimmer zu testen. Schnell erkennt man dann, wie er sich im Alltag auf den eigenen Schlaf ausübt. Im Falle eines negativen Effekts sollten Sie sich nicht scheuen, ihn wieder zu entfernen.

Andere Elektrische Geräte und Schlaf - passt das zusammen?

Wer gesunden Schlaf möchte, muss auf das entsprechende Umfeld achten. Regelmäßige Rituale vor dem Zubettgehen helfen dabei. Aber auch feste Schlafenszeiten können nützlich sein. Viele Menschen unterschätzen den Effekt von elektronischen Geräten – und wir reden hier nicht nur über den Fernseher!

Elektronische Geräte haben eindeutig Einfluss auf den Schlaf. Dabei geht es weniger um nachweisbare gesundheitliche Schäden, als vielmehr auch um einen psychologischen Effekt.

Wie gefährlich ist Elektrosmog?

Es gibt keine hundertprozentige Aussage darüber, wie gefährlich Elektrosmog ist. Fakt ist, dass alle elektronischen Geräte in Ihrem Haushalt Elektrosmog sowie eine gewisse Strahlung absondern, nicht nur der TV.

Diese kann bis zu 4 oder 5 Meter weit strahlen. Geräte wie PCs oder Fernseher sind hiervon besonders betroffen. Eindeutige Schäden lassen sich längerfristig nicht erkennen, allerdings gibt es auch keine entsprechenden Gegenbeweise. Es ist in jedem Fall ratsam, elektrische Geräte nicht in unmittelbarer Nähe des eigenen Bettes aufzustellen.

Tipp: Ein Netzschalter hilft hier, zusätzlich Strom zu sparen.

Mann mit Tablet im Bett

Der psychologische Effekt

Entscheidender für das richtige Schlafempfinden ist der psychologische Effekt, den Elektronikgeräte ausüben. Wer einen Fernseher im Schlafzimmer hat, schaut fast automatisch abends noch etwas länger fern, das haben wir bereits weiter oben angesprochen. Dies wühlt einen wesentlich stärker auf, als beispielsweise das Lesen eines guten Buches.

Computer im Schlafzimmer

Gleiches gilt für den Computer. Es sollte eine entsprechend lange Pause zwischen Mediennutzung und dem Zubettgehen eingehalten werden, damit Ihr Körper Zeit hat, zur Ruhe zu kommen.

Smartphone im Bett

Gleichermaßen verhält es sich mit Smartphones. Heutzutage tendiert man immer stärker dazu, auch vor dem Schlafengehen noch schnell einen Blick auf das Telefon zu werfen, im Internet zu surfen oder vielleicht noch Mails zu beantworten.

Das stresst den Körper noch einmal zusätzlich vor dem Schlafengehen, besonders, wenn man diese Aktivitäten direkt im Bett erledigt.

Dunkelheit ist wichtig, damit Sie zur Ruhe kommen. Blinkende Lichter vom PC, Fernsehern, DVD-Playern und anderen technischen Geräten stören die Dunkelheit.

Auch das Surren der elektrischen Geräte kann störend wirken. Die Anzahl der Geräte sollte also möglichst geringgehalten werden.

Schaffen Sie eine angenehme und entspannte Atmosphäre, am besten bereits mehrere Stunden vor dem Schlafengehen. Jeder sollte dabei zuerst selbst testen, inwiefern eine bestimmte Anzahl von elektrischen Geräten im Raum sinnvoll ist.

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Alkohol und Rauchen sind ein No-Go im Bett!

Rauchen im Bett

Für viele ist es ein tägliches Ritual: Man trinkt das eine oder andere Gläschen Wein oder Bier vor dem Schlafengehen oder raucht noch schnell eine Zigarette im Bett. Doch sowohl der Konsum von Alkohol als auch Zigaretten vor dem Zubettgehen können einen guten und erholsamen Schlaf schaden!

Warum Rauchen im Bett keine gute Idee ist

Rauchen ist ein kritisches Thema, das von vielen Seiten betrachtet werden kann. Eine entspannte Zigarette nach einem anstrengenden Arbeitstag gönnt man sich schließlich gern. Und natürlich mögen es viele auch, im eigenen Bett entspannt eine Zigarette zu qualmen. Doch dies ist eine bekannte Gefahrenquelle.

Rauchen im Bett ist „brandgefährlich“

Hat auch jeder Mensch ein Recht darauf, sich eine Zigarette anzustecken, sollte er sich der Gefahren doch stets bewusst sein. Rauchen im Bett ist in jedem Fall gefährlich und mit höchster Vorsicht zu genießen.

Rauchen in der Nähe leicht entzündlicher Objekte ist prinzipiell riskant. Bettbezüge und Decken gehören zu diesen leicht brennbaren Stoffen. Damit sich das Bett entzündet, genügt es bereits, wenn nur ein wenig glimmende Asche auf das Bettlaken fällt.

Eine Gefahr für Gesundheit und Versicherung

Dass durch Rauchen ohnehin ein Gesundheitsrisiko entsteht, ist allen Rauchern bewusst. Dass man in puncto Versicherung wenig Chancen auf Entschädigung hat, wenn es um Rauchen im Bett geht, ist aber nur Wenigen bekannt.

Eine allgemeine Regel dazu gibt es nicht, es entscheidet sich meist von Fall zu Fall. Prinzipiell ist es nicht verboten, im Bett zu rauchen. Dennoch gehen viele Gerichte in diesen Fällen von grober Fahrlässigkeit aus. Sehr oft führt dies zu einer hohen Geldstrafe, die dann vom Verursacher gezahlt werden muss.

Rauchende Frau im Bett

Ein paar Tipps zur Vermeidung

Neben der allgemeinen Warnung, dass man möglichst nicht im Bett rauchen sollte, gibt es noch weitere Tipps und Sicherheitshinweise, die Raucher kennen sollten.

  • Es sollte stets ein Aschenbecher benutzt werden, in dem die Zigarette ausgedrückt wird.
  • Zigaretten und Asche gehören nicht in den Mülleimer.
  • Zünden Sie sich keine Zigarette an, wenn sie bereits sehr übermüdet sind.
  • Bewahren Sie Ihre Zigaretten nicht im Schlafzimmer auf.
  • Installieren Sie einen Rauch- bzw. Feuermelder, am besten auch im Schlafzimmer, wobei dies ja ohnehin für Mietwohnungen bereits gesetzliche Pflicht ist.

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Schlaf und Alkohol - wie sich Alkohol auf den Schlaf auswirkt

Frau mit Buch und Wein

Doch nicht nur Rauchen birgt Gefahren, auch Alkoholkonsum kann sich negativ auf den Schlaf auswirken. Ein Gläschen in Ehren, kann keiner verwehren. Diese bekannte Redensart dürfte wohl jedem hinreichend bekannt sein. Unterstützt sie doch wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Alkohol ein Genussmittel ist, wenn es in Maßen genossen wird.

Es ist sicher auch nichts Verwerfliches dabei, wenn man bei einer Feierlichkeit oder in der fünften Jahreszeit zum Beispiel auch einmal ein Gläschen zu viel trinkt. Ein gesunder Erwachsener sollte damit durchaus umgehen können und nicht sonderlich Schaden nehmen, sofern es nicht zur Regelmäßigkeit wird.

Doch hinsichtlich des Schlafes kann Alkohol durchaus Wirkungen hervorrufen, die nicht unbedingt mit einer Nachtruhe im Einklang stehen, die erholsam und gesund sein sollte.

Schlaf und Alkohol sind nur auf dem ersten Blick eine gute Verbindung

Jeder Erwachsene kennt es wahrscheinlich, dass man nach einen oder mehreren Gläsern Bier oder Weins müde wird und die nötige Bettschwere erreicht.

Doch was passiert in unserem Körper, wenn wir Alkohol zu uns genommen haben?

  1. Nach gut 2 Minuten gelangt der Alkohol über die Blutbahnen zum Gehirn.
  2. Dort werden Botenstoffe freigesetzt, die zum menschlichen Belohnungssystem gehören, also Dopamin, Serotonin sowie Endorphine.
  3. Psyche und Muskulatur entspannen sich daraufhin und man wird müde. Das klingt zunächst nach einer idealen Einschlafhilfe, wenn sich im Kopf zahlreiche Probleme türmen, Stressfaktoren immer noch das Denken bestimmen oder man den Kopf nach einem anstrengenden Tag nicht frei bekommt.

Frau mit Bier im Bett

Doch die Wirkung von Alkohol im Hinblick auf den Schlaf hält nur vier Stunden an. Vier Stunden also, in denen man schnell und tief schläft.

In der zweiten Nachthälfte kommt es dann zu einer unruhigen Traumschlafphase, der sogenannten REM-Phase. Bei manchen Menschen kommen in dieser Zeit auch Schwitzattacken hinzu.

Darüber hinaus aber erhöht sich in der zweiten Nachthälfte auch der Harndrang, so dass man unter Umständen häufiger zur Toilette muss und danach nur schwer oder gar nicht wieder einschlafen kann.

Die zweite Nachthälfte nach dem Genuss von Alkohol

Ein Glas Bier oder Wein zum Abendessen ist mit Sicherheit noch nicht dafür verantwortlich, dass unsere Schlafphasen durcheinandergewirbelt werden. Allerdings sollte man hier bedenken, dass jeder Mensch ganz individuell auf Alkohol und die Alkoholmengen reagiert.

Das hängt mit der persönlichen Konstitution, dem Körpergewicht und der Körpergröße zusammen. Die Reaktionen, die im menschlichen Körper nach dem Genuss von Alkohol ablaufen, sind sich durchaus sehr ähnlich.

Nach der Einschlafphase folgt unweigerlich das, was man allgemeinhin als den Alkoholabbau im Körper bezeichnet.

Hinweis: Für diesen Abbau ist es unerheblich, ob man zwei bis drei Gläser getrunken hat oder sich im Vollrausch ins Bett fallen lässt.


  • Um die Alkoholkonzentration im Blut zu senken, wird das vegetative Nervensystem aktiviert.
  • Unser Körper beginnt mit der Entgiftung, wofür er dem Körper jede Menge Wasser entzieht und dadurch der Harndrang höher wird.
  • Die Neigung zum Schnarchen nimmt zu, denn die Atmung wird massiv beeinträchtigt.
  • Nach der ersten, fast komaähnlichen Tiefschlafphase folgt die unruhige REM-Phase, wodurch man schneller wach wird und die Erholungs- und Regenerierungsphase des Körpers in dieser Zeit nicht mehr gegeben ist.
  • Die Herzfrequenz erhöht sich durch den Alkohol, wodurch die Transpiration stark angeregt wird

Welche Folgen haben die durch Alkohol veränderten Schlafphasen?

Auch hier ist es wichtig zu wissen, dass ein einmaliger Vollrausch oder gelegentlicher Genuss von Alkohol nur kurzfristige Folgen mit sich bringt. Denn selbst wenn man nach dem Karnevalsumzug mit einem dicken Kater erwacht und am folgenden Tag nur schwer zur gewohnten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit findet, wird es wohl in diesem Fall eher die Ausnahme sein.

Wer jedoch regelmäßig Alkohol trinkt, um beispielsweise schneller einschlafen zu können, der tut sich nichts Gutes!

Denn dann sind die Folgen nicht nur am nächsten Tag spürbar, sondern durchaus als Langzeitschäden einzustufen. Durch Alkohol werden die Traumphasen massiv verkürzt und so kann sich unser Körper nicht optimal über Nacht erholen und regenerieren.

Müde Frau

Das führt zu allgemeinen Konzentrationsproblemen und kann durchaus die motorischen Fähigkeiten stark einschränken. Sowohl der einmalige als auch der regelmäßige Genuss von Alkohol führt zu Schlaf und Durchschlafproblemen.

Zum einen, weil die REM-Phase deutlich unruhiger abläuft und man generell leichter wach wird. Zum anderen, weil es während des Abbaus von Alkohol zu einer aktiveren Harntätigkeit kommt.

Nutzt man die Wirkung des Alkohols tatsächlich jeden Tag, um besser und schneller einschlafen zu können, stellt sich zudem eine Gewöhnung ein.

Das bedeutet zunächst einmal, dass die Sucht um sich greift und es durchaus zu einem chronischen Alkoholismus kommen kann. Es bedeutet aber auch, dass die Gehirntätigkeit im Schlaf sich drastisch verändert.

Einfach ausgedrückt: Wer Alkohol dazu benutzt, um Alltagssorgen los zu werden und besser einschlafen zu können, der wird ohne dieses süchtigmachende Genussmittel nicht mehr zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden können.

Alkoholkonsum sollte sich auf hin und wieder beschränken

Alkohol wirkt zwar zunächst einschläfernd, sorgt aber dennoch nicht für einen erholsamen Schlaf. Das kann bei einem vernünftigen Genuss durchaus einmal vertretbar sein, doch als Dauerzustand ist es denkbar ungeeignet. Da hilft auch kein optimal ausgestattetes Bett mit einer Matratze, die dem eigenen Anspruch gerecht wird.

Vielmehr sind die Folgen eines regelmäßigen Alkoholkonsums gerade für den Schlaf, in dem sich unser Körper erholen und regenerieren soll, sehr negativ und mit Langzeitwirkung.

Denn wenn sich durch den regelmäßigen Genuss von Alkohol erst einmal dauerhaft eine Konzentrations- und Leistungsschwäche eingestellt hat, ist der Schritt zur Alkoholabhängigkeit nicht mehr weit.

Wer aber Alkohol nur hin und wieder in der Menge zu sich nimmt, wo die Einschlafphase bereits beim Einstieg ins Bett beginnt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Körper in der Nacht Schwerstarbeit zu leisten hat, um den Alkoholgehalt im Blut abzubauen.

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Wie gut ist Musik zum Einschlafen?

Frau mit Kopfhörern im Bett

Aber auch Musik wird von vielen zum Einschlafen gerne gehört. Doch ist Musik wirklich gut zum Einschlafen?

Bereits als kleine Kinder lassen wir uns zum Einschlafen gern etwas vorsingen. Die harmonischen Klänge haben eine beruhigende Wirkung. Eltern bauen darauf seit vielen Generationen. So ist es nicht verwunderlich, dass man im Erwachsenenalter auf dieses Schema zurückgreift.

Musik zum Einschlafen ist sicher nicht für jeden Schlafsuchenden gleichermaßen geeignet. Dennoch hat sie unbestreitbar einen Effekt.

Es gibt nicht ‚die‘ passende Musik

Mann mit Kopfhörern im Bett

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl spezieller CDs mit Entspannungs- und Einschlafmusik. Zusammenstellungen mit ruhigen und reduzierten Klängen sind dabei am beliebtesten.

Beliebte Instrumente und Musikgattungen sind hierbei:

  • Elektronische Ambient-Musik
  • Akustik-Gitarren
  • Klaviersonaten
  • Ruhige klassische Musik

Dennoch sollten Sie wissen, dass es keine einheitliche Vorgabe gibt, welche die perfekte Musik zum Einschlafen ist.

Wenngleich Wissenschaftler bereits an allgemeingültigen Musikzusammenstellungen gearbeitet haben, gibt es durchaus auch Menschen, die mit lauter Gitarrenmusik besser einschlafen, als mit leiser.

Hier spielt der subjektive Musikgeschmack aller Beteiligten eine entscheidende Rolle.

Im Allgemeinen ist aber sicher, dass instrumentale und entspannte Musik besser zu verarbeiten ist, wenn es darum geht, einzuschlafen. Sich wiederholende Strukturen sind dabei sehr wichtig und hilfreich.

Finden Sie die innere Ruhe

Beim Schlafengehen geht es in erster Linie darum, zur Ruhe zu kommen. Und das kann jeder Mensch auf unterschiedliche Art und Weise erreichen.

Wichtig sind hierfür eine ruhige Atmung und eine entspannte Haltung. Nicht ausschließlich muss es hier Musik sein.

Viele Menschen greifen zu CDs mit Naturgeräuschen, die sie an einen belebten Wald oder einen plätschernden Bach erinnern. Auch das Rauschen des Meeres ist sehr beliebt. Andere wiederum schätzen das Geräusch von Stimmen als Einschlafhilfe. Das kann dann entweder ein Hörspiel sein oder eine spannende Radiosendung, evtl. eine Talkrunde.



Egal, ob Regenprasseln oder Walgeräusche – es gibt verschiedene Formen, um sich zu entspannen. Spezielle Meditations-CDs mit expliziten Tipps zum Thema Atmung und Entspannung sind nur eine Möglichkeit.

Sie sind vor allem dann hilfreich, wenn Sie sehr schwere Schlafprobleme haben. Allerdings sollten sie erst einmal testen, ob externe Methoden vielleicht zu einem besseren Schlaf führen.

Wer sich eine gute Schlafumgebung einrichtet, in der er ideal zur Ruhe kommt, der benötigt oft keine zusätzlichen Hilfsmittel.

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Besser schlafen mit Gehörschutz: Sind Ohrstöpsel zu empfehlen?

Banner Gehörschutz

Es gibt Menschen, die Musik und andere Arten von Geräuschen als eher hinderlich beim Ein- und Durchschlafen ansehen. In diesen Fall wird dann oftmals zu Ohrstöpsel gegriffen, mit deren Hilfe alle Geräusche im Umfeld quasi ausgeschaltet werden.

Genau genommen sind unsere Ohren nämlich im Dauereinsatz. Auf natürlichem Wege lassen sie sich weder verschließen noch ausschalten. Da bleibt es nicht aus, dass wir auch beim Schlafen alle Geräusche wahrnehmen.

Mitunter nicht bewusst, dennoch dringt beispielsweise das Quietschen von Autoreifen ebenso zu uns vor, wie die nächtliche Talkshow im Fernsehen oder das Schnarchen des Partners.

Doch sind Ohrstöpsel zu empfehlen, um die Geräusche auszuschalten und wieder besser schlafen zu können?

Warum wirkt sich eine laute Schlafumgebung negativ aus?

Jeder Schlafexperte empfiehlt eine ruhige Schlafumgebung, weswegen laufende TV-Geräte zum Beispiel aus dem Schlafzimmer verbannt werden sollten.

Doch was macht man, wenn der Partner laut und durchdringend schnarcht? Oder wenn man direkt an einer vielbefahrenen Hauptstraße oder Zugverbindung wohnt?

Selbst wenn es keine offenkundig lauten Geräusche sind, die an unser Ohr dringen, kann es sich negativ auf den Schlaf auswirken. Denn das leise Tropfen eines undichten Wasserhahnes kann auch jeden aus dem Schlaf holen.

Der Grund liegt hier in der Evolution. Denn Mutter Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, das menschliche Ohr für den Dauereinsatz zu konzipieren.

Mann mit Kissen über Kopf

Frau mit Gehörschutz

Selbst minimale Luftdruckschwankungen können durch das Ohr in Geräusche verwandelt werden, die dann an das Gehirn weitergeleitet werden. Im Grunde handelt es sich dabei um ein natürliches Alarmsystem. Auch wenn es bei uns längst nicht mehr so lebensnotwendig ist, wie es bei unseren Urahnen noch war.

Doch egal, ob wir nun beim Schlafen laute Geräusche oder ganz leise und stetige Töne hören: In jedem Fall werden wir dadurch um den gesunden und erholsamen Schlaf gebracht.

Welche Folgen das haben kann, wissen wir alle. Was kann man nun dagegen tun? Viele versuchen sich mit Ohrstöpseln zu behelfen.

Hier gibt es einiges zu beachten, damit nicht eine neue Gefahr für die Gesundheit entsteht.

Welche Arten von Ohrstöpsel gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Ohrstöpseln. Abgesehen von der Größe unterscheiden sie sich im Material. Dieses wiederum ist entscheidend, inwieweit der Lärm abgehalten wird.

Man unterscheidet nach Ohrstöpseln aus:

  • Wachs, die sich bei Wärme gut formen lassen und sich somit wunderbar an den persönlichen Gehörgang anpassen können und Geräusche recht effektiv abwehren. Sie lassen sich eher schwer reinigen und können zudem Rückstände im Gehörgang hinterlassen.
  • Silikon, die es in weichen und härteren Varianten gibt und bei denen der Lärm effektiv gedämmt wird. Sie sind leicht zu reinigen und immer wieder zu verwenden.
  • Schaumstoff, bei denen der Lärm allerdings nicht so effektiv gedämmt wird

Welche Variante am besten geeignet ist, hängt immer ein wenig von den persönlichen Vorlieben beziehungsweise Empfindlichkeit ab.

Hinzu kommt natürlich der Aspekt, wie oft diese kleine Lärmabwehr eingesetzt wird. Denn Schaumstoff-Ohrstöpsel halten beispielsweise nicht so lange und sind generell für die tägliche Nutzung ungeeignet.

Tipp: Um auf Nummer sicher zu gehen und die richtigen Ohrstöpsel für sich zu wählen, kann ein Gespräch mit dem HNO-Arzt, dem Apotheker oder auch mit einem Hörgeräteakustiker sehr hilfreich sein.

Banner: Mann mit Ohrstöpsel

Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Schlafen mit Gehörschutz?

Beim Schlafen mit Gehörschutz liegen die Vorteile eigentlich klar auf der Hand. Denn die Nachtruhe wird weitaus weniger gestört und es kommt zu einem erholsamen und gesunden Schlaf.

Durch das Ausblenden von Geräuschen gelingt sogar das Einschlafen in der Regel sehr viel schneller.

Wo Vorteile sind, gibt es üblicherweise auch Nachteile.

Beim Schlafen mit Ohrstöpseln muss man immer damit rechnen, dass:

  • das natürliche Alarmsystem bei sehr gut funktionierenden Ohrstöpseln gleich mit abgeschaltet wird.
  • es einiger Pflege bedarf, um die Ohrstöpsel zu reinigen.
  • das Ohrenschmalz mitunter tief in den Gehörgang gedrückt wird, weil die Stöpsel zu tief eingeführt werden.
  • eine Gewöhnung stattfindet, wenn man jede Nacht mit Ohrstöpseln schläft und damit der alltägliche Lärm schnell zur Belastungsprobe wird.
  • bei dauerhafter Anwendung im Ohr Entzündungen und Hautreizungen entstehen können.
  • es bei unsachgemäßer Anwendung zu Verletzungen am Gehörgang und Trommelfell kommen kann.
  • das im Ohr befindliche Mikroklima gestört wird, da die natürliche Sauerstoffzufuhr gestoppt wird.

Damit die Nachteile am Ende nicht überwiegen, ist es zudem wichtig, einiges beim Gebrauch von Ohrstöpseln zu beachten. Denn diese Art von Lärmschutz sollte richtig angewendet werden, um andere Gesundheitsrisiken ausschließen zu können.

Worauf ist bei der Verwendung von Ohrstöpseln unbedingt zu achten?

Zunächst einmal ist tatsächlich davon abzuraten, dauerhaft und immer die kleinen Ohrstöpsel zu benutzen. Besser ist es tatsächlich, sie griffbereit zu haben und nur hin und wieder zu nutzen. Denn der Gewöhnungseffekt ist nicht zu unterschätzen. Zumal es sicherlich bei den meisten wichtig sein wird, am Morgen das Weckerklingeln hören zu können.

Darüber hinaus ist die optimale Hygiene das A und O bei der Benutzung von Ohrstöpseln.

Das bedeutet:

  • nach jedem Gebrauch gründlich reinigen
  • nur vollständig getrocknete Ohrstöpsel einsetzen
  • vor dem Einsetzen Hände gründlich waschen
  • nicht zu tief und zu fest in den Gehörgang drücken (hier drohen Verstopfung und Verletzungen)
  • keine bereits von anderen Personen genutzten Ohrstöpsel verwenden

Benutzt man sogenannte Einweg-Ohrstöpsel, sollte man diese auch wirklich nach dem einmaligen Gebrauch entsorgen.

Sollte man also Ohrstöpsel verwenden?

Wer unruhig schläft, weil es irgendwie immer ein wenig zu laut ist, wird sicher besser schlafen können, wenn er Ohrstöpsel als Gehörschutz verwendet. Eine zu laute Schlafumgebung führt schnell zu Schlafstörungen und Schlafmangel. Da man zudem nicht immer jede Geräuschkulisse einfach so ausschalten kann, sind Ohrstöpsel absolut zu empfehlen.

Allerdings gilt es hierbei auf eine sehr gute Hygiene und die richtige Anwendungsweise zu achten.

Zu tief ins Ohr gedrückt, kann die Benutzung der Ohrstöpsel ebenso massive Gesundheitsschädigungen nach sich ziehen wie ein verschmutzter Gehörschutz. Tipps dazu erhält man bei jedem HNO-Arzt oder Apotheker.

Welche Ohrstöpsel die sinnvollsten sind, hängt immer von den persönlichen Lebensumständen und Vorlieben ab.

  • Für eine Flugreise zum Beispiel genügen sicher die sogenannten Einweg-Ohrstöpsel, die aus Schaumstoff gefertigt sind und ohnehin nicht so lange haltbar sind.
  • Wer gern auf der Seite schläft, sollte besser die weichen Silikon-Stöpsel verwenden, denn damit schläft es sich einfach besser.

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Nackt schlafen: gute Gründe, die dafür sprechen!

Nackter Mann im Bett

Ein weiterer Punkt, der oftmals in Frage gestellt wird, wenn es um den erholsamen, guten Schlaf geht, ist die Frage, ob man nackt schlafen sollte und ob es gesund ist.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Nackt schlafen ist gesund!

Ein gesunder Schlaf ist von vielen Faktoren abhängig. Doch neben einer passenden Matratze und einer optimalen Schlafumgebung ist es durchaus auch sinnvoll, nackt zu schlafen.

Das ist nicht nur in heißen Nächten eine vorzügliche Methode, um entspannt ein- und durchschlafen zu können. Selbst in kühleren Jahreszeiten ist das Nacktschlafen gesünder. Zudem macht es lauf Wissenschaft glücklicher.

Nackt schlafen und die Vorteile

Auch wenn es sicherlich ein sehr persönliches Thema ist, doch immer mehr Menschen bevorzugen es, nackt zu schlafen. Fragt man jene, die sich unbekleidet ins Bett legen, hört man häufig Argumente wie befreiend und angenehm. Das sind ganz individuelle Empfindungen, die aber wohl jeder in dieser Weise hat.

Aber es hat auch ganz klare und wissenschaftlich bewiesene Vorteile, wenn man nackt schläft:

Platzhalter Nackt schlafen

  • Die Schlafqualität verbessert sich, denn ein nackter Körper kann Temperaturschwankungen sehr viel besser ausgleichen, wodurch das nächtliche Schwitzen stark minimiert wird.
  • Der Stoffwechsel wird auf diese Weise besser angeregt und beschleunigt sich, denn um den Körper warm zu halten, muss der menschliche Organismus auch in der Nacht einiges leisten.
  • Die Bindung zum Partner wird stärker und enger, denn beim Nacktschlafen erhöht sich die körpereigene Produktion des Hormons Oxytocin, welches gegen Stress, Bluthochdruck und Depressionen wirkt und zudem auch als Liebeshormon bekannt ist.
  • Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, denn durch das regelmäßige Nacktschlafen fühlt sich jeder Mensch grundsätzlich wohler in seiner Haut.

Hinweis: Übrigens kann der Körper in der REM-Schlafphase die Temperaturregulierung nicht mehr ohne weiteres übernehmen. Denn in dieser Schlafphase empfindet der menschliche Körper keine Kälte. Deswegen ist es besonders für Nacktschläfer wichtig, wenigstens ein schützendes Leinentuch oder eine dünne Bettdecke griffbereit zu haben, damit der Körper nicht gänzlich auskühlt beim Schlafen.

Neben diesen Vorteilen gibt es aber auch noch andere Gründe, die für das Nacktschlafen sprechen.

Welche Gründe sprechen für das Nacktschlafen?

Zunächst einmal ist es wohl für alle Nacktschläfer ein guter Grund, wenn man bedenkt, dass man weitaus weniger schwitzt beim Schlafen. Dadurch fettet zum Beispiel das Haar nicht so schnell.

Selbst die Körpergerüche werden beim Nacktschlafen weniger, denn Körperflüssigkeiten verbleiben beim Schlafen mit Pyjama länger auf der Haut. Sie sammeln sich schlussendlich in Hautfalten oder auch im Genitalbereich und sorgen dann für einen eher unangenehmen Körpergeruch.

Tipp: Besonders Frauen sollten auf enganliegende Unterwäsche verzichten. Denn das feucht-warme Klima im Genitalbereich wird durch einen engen Slip zu sehr verstärkt, wodurch sich schneller bakterielle Infektionen bilden können. Bei Männern hingegen kann durch zu viel Wärme und einen engen Pyjama die Spermienproduktion in Mitleidenschaft gezogen werden.

Häufig ist es auch die Nachtwäsche, die unter Umständen zwickt und zwackt. Selbst wenn sie nicht zu klein oder zu eng ist, kann es passieren, dass man bei den nächtlichen Schlafbewegungen plötzlich das Gefühl hat, der Pyjama zwängt alles ein.

Dadurch kann der Schlafrhythmus nachhaltig gestört werden, so dass an einen erholsamen und gesunden Schlaf nicht mehr zu denken ist.

Hinweis: Übrigens hat man herausgefunden, dass nackt schlafende Paare eine glücklichere Beziehung führen und eindeutig mehr Sex haben. Doch Nacktschlafen kann durchaus auch verjüngend wirken. So fanden amerikanische Forscher der Stanford University heraus, dass das bei Dunkelheit gebildete Schlafhormon Melatonin bei einer Raumtemperatur von unter 21° Celsius positiv auf die Anti-Aging-Wirkung Einfluss nimmt.

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Auf was sollte man achten, wenn man nackt schläft?

Nackte Beine im Bett

Zunächst einmal bedeutet nackt schlafen natürlich nicht, dass überhaupt nichts greifbar ist, womit man sich zudecken kann. Denn eine Auskühlung des Körpers wäre kontraproduktiv und ungesund.

Je nach Jahreszeit und dem eigenen Schlafverhalten sollte also trotzdem ein Leinentuch oder eine Bettdecke den nackten Körper bedecken.

Wer jedoch nackt schläft, muss sich auch im Klaren darüber sein, dass kleinste Hautpartikel bei jeder Schlafbewegung verloren gehen. Da sich diese aber nicht im Pyjama verfangen können, landen sie gleich auf dem Bettlaken oder dem Bettbezug, von wo aus sie schnell in Matratze und Bettwaren eindringen können.

Es ist also unabdingbar, dass Nacktschläfer häufiger die Bettwäsche wechseln und reinigen sollten.

Darüber hinaus sollte auf die folgenden Dinge geachtet werden, wenn man bevorzugt nackt schläft:

  • Die Raumtemperatur sollte möglichst zwischen 16 und 21 Grad Celsius liegen.
  • Die Bettwaren sollten luftdurchlässig und atmungsaktiv sein.
  • Zugluft sollte tunlichst vermieden werden.
  • Im Raum sollten weder laute Geräusche noch grelles Licht vorhanden sein, um die Melatonin Produktion nicht zu beeinflussen und keine Störfaktoren zu haben.
  • Hände und Füße sollten dennoch warm genug sein, damit der Körper auf gesunde und natürliche Weise die Temperatur regeln kann.
  • Nach dem Schlafen sollten Betten und Kissen kräftig aufgeschüttelt und gelüftet werden, damit die durch die Körperwärme angesammelte Flüssigkeit gut abziehen kann.
  • Der Raum sollte gründlich gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Maß zu bringen.

Tipp: Besonders Nacktschläfer können für die Hygiene einiges tun, indem sie auf eine perfekte Bettausstattung achten. So kann ein zusätzlicher Matratzenschutz immer dafür sorgen, dass Hautpartikel und Haare nicht ungehindert in die Matratze eindringen können, wo sie möglicherweise den Hausstaubmilben als Nahrungsgrundlage dienen.

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So lüften Sie richtig und schaffen ein optimales Schlafklima

Schlafzimmer mit offenem Fenster

Egal, ob Sie nackt schlafen oder Nachwäsche bevorzugen. In jedem Fall muss für ein optimales Schlafklima gesorgt werden.

Das richtige Klima ist die grundlegende Basis für einen erholsamen und guten Schlaf.

Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen fällt das Einschlafen oder auch das ruhige und entspannte Durchschlafen sehr schwer.

Die hohen Außentemperaturen, die sich natürlich auch im Schlafzimmer annähernd wiederfinden, ermöglichen es uns Mitteleuropäern kaum, zu einem wirklich erholsamen Schlaf zu finden.

Auch wenn die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herunterscheint und die Nachttemperaturen im zweistelligen, höheren Bereich sind oder bleiben, kann das richtige Lüften für ein ideales Schlafklima sorgen.

Ebenso ist das richtige Lüften in den kühleren Monaten ungemein wichtig, um auch zu diesen Zeiten für ein ideales Schlafklima zu sorgen.

Was zeichnet das ideale Schlafklima aus?

Auch wenn es gewisse Richtwerte gibt, die man mit einem idealen Schlafklima im Zusammenhang sieht und welche nachgewiesenermaßen für einen gesunden und erholsamen Schlaf sorgen, sind es doch immer die eigenen und ganz subjektiven Empfindungen, die ein ideales Schlafklima definieren.

Das bedeutet also, man selbst muss sich erstens wohl fühlen und zweitens die eigenen Wärmeempfindungen und Bedürfnisse dabei beachtet haben.

Zudem können gewisse gesundheitliche Faktoren das Schlafklima dahingehend beeinflussen, dass man beispielsweise lieber etwas kühler schläft.

Wer zum Beispiel unter zu niedrigem Blutdruck leidet, wird immer ein höheres Wärmebedürfnis haben als andere Menschen.

Von Experten empfohlene Punkte für ein gesundes und ideales Schlafklima:

  • Raumtemperatur sollte zwischen 15° und 18° Celsius liegen
  • eine gute Luftzirkulation im Schlafzimmer inklusive gutem Feuchtigkeitsaustausch
  • keine Zugluft
  • keine störenden Geräusche oder Lichteinflüsse, wie zum Beispiel durch TV und Handy
  • den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen angepasste Bettausstattung, zu welcher neben der guten Matratze auch die optimalen Bettwaren zählen
  • tägliches Stoßlüften
  • Bettwäsche und Bettwaren ebenfalls täglich lüften
  • Bettwäsche regelmäßig waschen
  • Luftfeuchtigkeit möglichst zwischen 40% und 60%
  • übermäßiges Heizen im Schlafraum unterlassen

Schlafende Frau am Morgen

Wie sollte man lüften, um für ein gutes Raumklima zu sorgen?

Gerade im Schlafzimmer ist ein regelmäßiges Lüften unabdingbar, denn durch das Schlafen wird mehr Luft verbraucht, als in anderen Räumen.

Im Umkehrschluss aber lässt es sich generell besser schlafen, wenn man frische Luft zur Verfügung hat, anstatt die alte und verbrauchte von der letzten Nacht.

Neben dem regelmäßigen Lüften ist es aber auch wichtig, dass man intensiv lüftet. Denn nur so kann ein optimaler Luftaustausch erfolgen.

Zudem hat das intensive Lüften den zusätzlichen Vorteil, dass die in den Bettwaren angestaute Feuchtigkeit entweichen kann.

Das bedeutet, dass Kissen und Decken gründlich aufgeschüttelt werden sollten, damit sich dort keine Stock- und Schimmelflecken bilden können.

Wie lange und wie oft man das Schlafzimmer lüftet, das hängt schlussendlich von der jeweiligen Jahreszeit ab.

Auch die Art des Lüftens sollte hier von den Jahreszeiten abhängig gemacht werden.

Es gelten folgende Faustregeln für die Lüftungsdauer und –zeit:

  • im Sommer = gut 25 Minuten am frühen Morgen und am späteren Abend, bevor man zu Bett geht
  • im Winter = mehrmals 5 bis 10 Minuten lüften

Warum gibt es solche Unterschiede beim Lüften?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, an den heißen Tagen die warme Luft draußen zu lassen.

→ Deswegen ist es durchaus empfehlenswert, nur dann ausgiebig zu lüften, wenn die Außentemperaturen noch gering sind und somit frische Luft in den Raum gelangen kann.

→ Hilfreich ist es zudem, wenn man eine Jalousie tagsüber herunterlässt, um die Sonneneinstrahlung auf dem Schlafzimmerfenster zu minimieren.

Im Winter hingegen ist das kurze Stoßlüften besonders sinnvoll. Zum einen kann so weniger von der feuchten Kaltluft eindringen.

Auf der anderen Seite aber wird die minimal aufgedrehte Heizungsluft nicht sinnlos in den kalten Wintertag geblasen.

WICHTIG: Neben der Raumtemperatur und der Luftzirkulation ist es für ein optimales Schlafklima immer wichtig, auch auf eine gute oder ideale Luftfeuchtigkeit zu achten. So beträgt hier der Idealwert zwischen 40 und 60 Prozent. Ist die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu hoch, tritt schnell ein Unwohlsein ein. Ist sie jedoch zu niedrig, trocknen schnell die Schleimhäute aus und wir werden um einen gesunden Schlaf gebracht.

Frau am Fenster im Schlafzimmer

Darum ist das ideale Schlafklima so wichtig!

Schlafendes Paar

Um wirklich gut und entspannt zu schlafen, braucht es schon mehr als nur eine bequeme Matratze und die geeigneten Bettwaren.

Erst das richtige Schlafklima sorgt schlussendlich dafür, dass man am nächsten Tag ausgeruht und leistungsfähig aufsteht, um seinem Tagwerk nachzugehen.

Immerhin kann ein gestörter oder unruhiger Schlaf dafür sorgen, dass man sich ständig müde fühlt und der Körper sich über Nacht nicht richtig regenerieren kann.

Das kann sogar so weit gehen, dass sich Krankheiten wie Depressionen oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschleichen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein ideales Schlafklima ist somit nicht etwa die Erfindung von Wissenschaftlern oder gar der Bettenindustrie. Vielmehr ist es vor allem das Klima im Bett und auch im Schlafzimmer, das dafür sorgt, dass wir zu einem entspannenden und erholsamen Schlaf finden, bei dem sich unser Körper optimal regenerieren kann.

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Schlafen bei offenem Fenster: Die Vor- und Nachteile

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Wie wir eben gezeigt haben: Das richtige Raumklima und Lüften sind entscheidende Faktoren für einen guten Schlaf. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Sollte man bei offenem Fenster schlafen? Schließlich ist in diesem Fall alles immer gut durchgelüftet.

Bei offenem Fenster zu schlafen hat zweifellos Vorteile, dennoch gibt es auch Nachteile, die nicht unbeachtet bleiben sollten.

Welche Vor- und Nachteile hat es, bei offenem Fenster zu schlafen?

Schlafender Mann

Ob man besser bei offenem oder geschlossenem Fenster schläft, ist oft sehr unterschiedlich. Häufig stellt sich diese Frage dann auch erst, wenn man nicht alleine schläft.

Möglicherweise hat der Partner ein anderes Schlafverhalten. Doch in jedem Fall sollte das persönliche Gefühl über Wohlbefinden oder Unbehagen entscheiden.

Darüber hinaus ist es sicher auch ein großes Stück Gewohnheit, ob man besser mit geschlossenem oder stetig offenem Fenster schläft.

Gesünder ist der Schlaf bei offenem Fenster indes nur bedingt, denn zahlreiche Studien haben bewiesen, dass es durchaus auch viele Nachteile mit sich bringt.

Schlafen bei offenem Fenster - die vermeintlichen Vorteile

Wer lieber bei offenem Fenster schläft und dabei einen erholsamen Schlaf findet, macht prinzipiell alles richtig. Denn wer absolut ausgeruht am Morgen aufsteht, hat einen wirklich erholsamen Schlaf genossen.

Was sind die Vorteile, bei offenem Fenster zu schlafen?

  • Durch das offene Fenster wird die Raumtemperatur auf die optimalen 15°C bis 18°C heruntergekühlt.
  • Der Sauerstoffgehalt wird erhöht, denn es strömt immer wieder frische Luft herein.
  • Man kann sich durch die stetig kühlen Temperaturen gerade in der kalten Jahreszeit abhärten.

Bei genauerer Betrachtung ist hier aber nur der erste Punkt ein wirklicher Vorteil. Wobei auch hier anzumerken ist, dass man besser auf eine geeignete Schlafumgebung achtet.

Wer schnell schwitzt, sollte vielmehr passende Bettwäsche und optimale Decken und Kissen nutzen, die diesem Umstand gerecht werden und die Feuchtigkeit besser aufnehmen beziehungsweise nicht zu dick sind.

Beim angesprochenen Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer muss man zu bedenken geben, dass ein durchschnittlich großes Schlafzimmer rund 10.000 Liter Sauerstoff enthält.

Genug also, um einige Tage auch ohne erneute Frischluftzufuhr dort zu schlafen, denn im Durchschnitt verbraucht man während der Nachtruhe gut 20 Liter Sauerstoff.

Was nun die mögliche Abhärtung angeht, die man durch das Schlafen bei offenem Fenster erreichen will, so handelt es sich nicht wirklich um einen Vorteil, sondern vielmehr um einen Mythos. Denn die durch ein offenes Fenster entstehende Zugluft dient nicht der Stärkung des Immunsystems. Unter Umständen ist diese Zugluft sogar schädlich und forciert Erkrankungen.

Schlafen bei offenem Fenster – die möglichen Nachteile

Das Schlafen bei geöffnetem Fenster ist für viele Menschen nicht die bevorzugte Methode. Doch auch sie haben deswegen nicht unbedingt einen schlechteren Schlaf.

Es gibt durchaus Nachteile, die bei offenem Fenster entstehen und eine gesunde Nachtruhe stören können.

  • Neben Feinstaub und Schmutz gelangen durch das geöffnete Fenster immer auch Pollen ins Schlafzimmer, die für Allergiker ein Problem darstellen.
  • Versteckter Schimmel in der Bausubstanz kann durch die kühlen Temperaturen im Schlafzimmer stärker in Erscheinung treten, denn beim nächtlichen Temperaturaustausch strömt die wärmere Luft aus den anderen Räumen ins Schlafzimmer und bringt jede Menge Feuchtigkeit mit.
  • Gerade in den Städten von heute ist die Lärmbelastung auch in der Nacht durchaus hoch und störend, so dass der Körper nur schwer oder gar nicht die Tiefschlafphase erreichen kann

Schaut man sich die möglichen Nachteile genauer an, ist man unter Umständen nicht mehr geneigt, bei weit geöffnetem Fenster zu schlafen.

Besonders Allergiker haben also ein Problem, wobei hier zu beachten ist, in welcher Gegend man zu Hause ist.

So ist in der Stadt ist die Pollenbelastung vor allem am Abend am höchsten, während in den ländlichen Gegenden diese Pollenbelastung bereits am frühen Morgen einsetzt.

Demnach sollte man in der Stadt das Schlafzimmer besser am frühen Morgen gründlich lüften und auf dem Dorf besser in den Abendstunden.

Auch die Feinstaubbelastung ist nicht von der Hand zu weisen. Hier sind vor allem jene Menschen betroffen, die direkt in der Stadt leben und auch in den Nachtstunden immer einer gewissen Menge dieser Belastung ausgesetzt sein werden.

Ebenso verhält es sich mit der Lärmbelästigung. Man muss nicht besonders empfindlich sein, doch auch bei sogenannten Stadtmenschen, denen Straßenlärm nichts ausmacht, führt die stetige Geräuschkulisse zu einem weniger guten Schlaf.

Was empfiehlt sich für die nächtliche Ruhe?

Grundsätzlich muss es wohl jeder für sich selbst entscheiden, ob er bei offenem oder geschlossenem Fenster schläft. Die eigenen Schlafgewohnheiten spielen dabei eine Rolle.

Viel wichtiger ist es aber, die persönliche Schlafumgebung so zu gestalten, dass man sich rundherum wohlfühlt und jede Nacht zu einem entspannenden und erholsamen Schlaf findet.

Das beginnt bei der richtigen Auswahl einer passenden Matratze, geht über die optimalen Bettwaren, welche angepasst an die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse ausgewählt sein sollten, und endet schließlich bei der entsprechenden Bettwäsche, die zum eigenen Schlaftyp passen sollte.

Darüber hinaus ist ein störungsfreies, gut gelüftetes und nicht zu sehr beheiztes Zimmer ausschlaggebend, ob man gut schlafen kann. Denn es liegt in unserer Natur, dass wir uns im Schlaf ganz unbewusst am verwundbarsten fühlen.

Somit mögen wir es alle:

  • warm und kuschelig
  • sicher und bequem
  • dunkel und leise.

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Tipps und Tricks - entspanntes Schlafen in der Einzimmerwohnung

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Heutzutage längst nicht mehr jeder ein abgegrenztes Schlafzimmer, das man separat lüften und heizen kann. Vielmehr nehmen Single-Haushalte und die Zahl der Einzimmerwohnung mehr und mehr zu.

Wie schläft es sich hier auf beengtem Raum am besten?

Wohnen, arbeiten, kochen und schlafen - in der Einzimmerwohnung muss man alle Lebensbereiche auf kleinem Raum unterbringen. Dabei ist es nicht immer einfach, den Schlafbereich gemütlich, ruhig zu gestalten und für ein optimales Raumklima zu sorgen.

Wo sollte das Bett in einer Einzimmerwohnung stehen?

Das Bett sollte in einer Einzimmerwohnung dort aufgestellt werden, wo es am ruhigsten ist. Eine gemütliche Nische oder Ecke ist dabei am besten geeignet.

In einer Einzimmerwohnung empfiehlt es sich, das Bett an einer Wand aufzustellen. Das spart nicht nur Platz, sondern gibt dem Schlafenden auch ein Gefühl von Geborgenheit.

Nach den Regeln des Feng Shui ist es nicht ratsam, ein Bett in direkter Linie zwischen Tür und Fenster aufzustellen. Hier, so die asiatische Lehre, seien zu viele Energien im Fluss. Diese stören die Ruhe und das Wohlbefinden im Schlaf.

Klare Abtrennungen, zum Beispiel durch einen Raumtrenner, ein Regal oder Vorhänge geben Ihnen die nötige Privatsphäre, die Sie zum entspannten Schlafen benötigen.

Mann in Bett mit Brille

Unser Tipp für alle, die alleine wohnen: Wenn Sie nachts ängstlich sind, stellen Sie Ihr Bett so auf, dass Sie den Blick zur Zimmertür frei haben. Viele Menschen fühlen sich dadurch beruhigt und können besser schlafen. Im Idealfall steht Ihr Bett an einem Platz, der beim Betreten des Zimmers nicht sofort ins Auge fällt.

Schlafcouch versus Bett

Ihr Schlafplatz ist ein wichtiger Ort der Ruhe und Entspannung. Daher ist es wichtig, ihn auch als solches in der Wohnung zu kennzeichnen.

Eine Schlafcouch hingegen verlegt den Schlafplatz mitten in den Wohnbereich. Die Schlafcouch ist zwar für manche Menschen in kleinen Wohnungen eine attraktive Alternative zum Bett, sie kann auf lange Sicht allerdings nicht den Komfort eines richtigen Bettes bieten.

Als Schlafgelegenheit für Besucher ist eine Schlafcouch oder ein Gästebett hingegen die optimale Wahl.

Alternative Hochbett

Hochbett

Um gerade in hohen Räumen Platz zu gewinnen, setzen besonders junge Leute gerne auf Hochbetten.

Sie bieten besonders in der Einzimmerwohnung eindeutige Vorteile: Der Schlafplatz ist klar separiert vom Wohnbereich und man hat zusätzliche Stellfläche unter dem Bett gewonnen.

Sie können darunter eine gemütliche Sitzecke oder auch Ihren Arbeitsplatz einrichten und haben damit ein paar zusätzliche Quadratmeter gewonnen.

Auch als begehbare Kleiderkammer eignet sich die Fläche unterhalb des Hochbettes optimal.

Der Nachteil von Hochbetten sind ein relativ hoher Anschaffungspreis und der Schlafkomfort.

Wer des Nachts häufig aufstehen muss, für den ist ein Hochbett keine besonders stressfreie Alternative.

Wie sollte man eine Einzimmerwohnung lüften?

Grundsätzlich gelten dieselben Lüftregeln wie für ein separates Schlafzimmer. Zu bedenken ist immer, dass man sich in der Regel in einer Einzimmerwohnung meist länger aufhält als in einem regulären Schlafzimmer. Hier wird zudem gekocht.

Es ist also angebracht, hier noch häufiger durchzulüften als bei einem separaten Schlafzimmer.

Am besten ist es kurz vor dem Schlafengehen immer nochmals gründlich durchzulüften.

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Die besten Hausmittel bei Schlafstörungen

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Sie haben alle unsere Tipps beachtet und können immer noch nicht wirklich gut Ein- bzw. Durchschlafen? Dann sollten Sie statt auf Schlafmittel zurückzugreifen auf Hausmittel setzen.

Ursachen für Schlafstörungen können neben den oben angeführten Aspekten auch im psychischen Bereich liegen. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist es keine Seltenheit, dass Stress im Alltag und Beruf dazu führen, dass wir uns nachts hin- und her wälzen und einfach keine Ruhe finden.

Im günstigsten Fall handelt es sich bei diesen Einschlaf- und Schlafstörungen um einen zeitlich begrenzten Ausnahmezustand, dem nicht zwangsläufig mit starken Medikamenten entgegengewirkt werden muss.

Oftmals helfen auch Hausmittel bei Schlafstörungen, die in aller Regel weitaus bekömmlicher für den Organismus sind.

Ab wann sollte eine Schlafstörung beim Hausarzt zum Thema werden?

Generell spricht man erst dann von einer Schlafstörung, wenn dieser Zustand über mehrere Wochen zur Belastungsprobe wird. Wenn also das Ein- und Durchschlafen über einen verhältnismäßig langen Zeitraum gestört ist und die allgemeine Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden nachhaltig davon beeinträchtigt werden, liegt eine Schlafstörung vor, die vom Arzt behandelt werden sollte.

Hier sollte man nichts auf die lange Bank schieben, denn Schlafstörungen können viele Erkrankungen nach sich ziehen, wie zum Beispiel:

  • Depressionen
  • Herzkreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselerkrankungen nebst Folgeerscheinungen

Umgekehrt kann die Schlafstörung aber auch durch verschiedene Erkrankungen ausgelöst werden, wie beispielsweise:

  • Asthma
  • Herzleiden
  • Bluthochdruck
  • Rheuma

Zudem haben Stresssituationen im Alltag oder die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten einen entscheidenden Einfluss auf die Schlafqualität.

Hausmittel bei Schlafstörungen sind die bessere Alternative

Sofern nicht etwa eine ernst zu nehmende Erkrankung vorliegt, können altbewährte Hausmittel bei Schlafstörungen nicht nur wahre Wunder bewirken, sondern durchaus auch die bessere Alternative sein.

Ohne chemische Inhaltsstoffe bewirken diese Mittel oftmals eine ruhigere Einschlafphase und die Fähigkeit, gut durchzuschlafen, ohne den Körper zusätzlich zu belasten.

Da diese Hausmittel nicht bei jedem Menschen gleich schnell oder intensiv wirken, gehört wohl ein wenig Experimentierfreude dazu, um das für sich passende Hausmittel zu finden.

Eines haben alle nachfolgenden Hausmittel gemeinsam: Sie haben keine Nebenwirkungen und sind nicht verschreibungspflichtig.

Hausmittel

Sehr oft werden Heilpflanzen und Kräuter als Hausmittel bei Schlafstörungen genutzt, da diese sehr oft eine entspannende und beruhigende Wirkung besitzen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Baldrian
  • Melisse
  • Hopfen
  • Lavendel

Doch auch Vollbäder oder heiße Milch mit Honig gehören zu jenen Hausmitteln, die unsere Großmutter schon kannte, wenn es darum ging, Einschlafstörungen einzudämmen.

Welche Hausmittel sind bei Schlafproblemen besonders zu empfehlen?

Im Folgenden haben wir Ihnen eine Liste mit Hausmitteln zusammengestellt, die sich bei Schlafproblemen bei vielen Menschen bewährt haben.

Baldrian ist bei Schlafstörungen vielseitig anwendbar

Besonders der Wurzel der Baldrianpflanze werden beruhigende Kräfte zugeschrieben. Die natürlichen Botenstoffe dieser Heilpflanze bestehen hauptsächlich aus ätherischen Ölen, welche direkt im zentralen Nervensystem ihre Wirksamkeit entfalten.

Baldrian wirkt schlaffördernd und entspannend.

  • Baldriantee: 1 Teelöffel loser Baldrianwurzel wird mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergossen. Den Aufguss 10 bis 15 Minuten ziehen lassen und vor dem Zubettgehen trinken.
  • Badezusatz aus Baldrian: 100 g lose Baldrianwurzel werden mit 2 Litern Wasser übergossen und zum Kochen gebracht. Über ein Sieb wird dieser Aufguss abgeseiht und anschließend dem Badewasser zugegeben.

Kräutertee

Mit Melisse die Schlafstörungen bekämpfen

Ebenso wie dem Baldrian wird auch der Heilpflanze Melisse eine entspannende und beruhigende Wirkung zugeschrieben.

Zudem besitzt die Melisse eine antivirale Wirkung, so dass auch Virusinfektionen damit bekämpft werden können.

  • Badezusatz aus Melissen-Blätter: 50 bis 60 g Melissen-Blätter werden mit 1 Liter Wasser übergossen und zum Sieden gebracht. Nach etwa 10 Minuten wird der Sud durch ein Sieb gegeben und dem Badewasser zugesetzt.
  • Melissen-Blätter-Tee: 5 Teelöffel Melissen-Blätter werden mit 150 ml kochendem Wasser übergossen. Den Aufguss anschließend für 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen und vor dem Schlafengehen eine Tasse dieses Tees trinken.

Lavendel hilft bei Einschlafproblemen

Besonders die getrockneten Lavendelblüten wirken durch ihre wohlriechenden ätherischen Öle und natürlichen Inhaltsstoffe wie Cumarine, Gerbstoffe, Flavonoiden und Kaffeesäureverbindungen äußerst beruhigend auf das Nervensystem. Dadurch wird das entspannte Ein- und Durchschlafen gut gefördert.

  • Lavendelblütentee: 1 bis 2 Teelöffel getrocknete Lavendelblüten werden mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergossen und anschließend für 10 Minuten stehen gelassen. Eine Tasse vor dem Zubettgehen getrunken wirkt wahre Wunder.
  • Lavendel-Bad: Mit 2 Litern kochendem Wasser werden 100 g getrocknete Lavendelblüten übergossen. Dieser Aufguss muss anschließend 5 Minuten ziehen, bevor man ihn zum Badewasser hinzugibt. Das Vollbad mit Lavendelblüten sollte etwa 20 Minuten dauern und ungefähr eine Stunde vor dem Zubettgehen genossen werden.

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Hausmittel können auch gut miteinander kombiniert werden

Aus allen Heilpflanzen, denen eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgewiesen wurde, lassen sich zum einen wundervolle Beruhigungstees oder auch Badezusätze herstellen.

Gerade bei den trinkbaren Aufgüssen lassen sich alle Heilpflanzen gut miteinander kombinieren – je nach individuellem Geschmack. Da auch Honig auf den menschlichen Organismus eine wohltuend beruhigende Wirkung hat, kann dieser beispielsweise zum Süßen der Tees benutzt werden. Dadurch wird die natürliche Wirkung dieser Tees noch unterstützt.

In Bezug auf die Entspannungsbäder lassen sich auch verschiedene Heilpflanzen miteinander kombinieren. Zusammen mit der angenehmen Wärme eines Vollbades wirken hier die Inhaltsstoffe über die ätherischen Öle, die eingeatmet werden und beruhigend wirken.

Welche Hausmittel sich außerdem eignen

Meditierende Frau

Neben den beruhigenden Teemischungen oder den entspannenden Badezusätzen gehören zur Bekämpfung von Schlafstörungen auch Hausmittel wie beruhigenden Atemübungen, Reflexzonenmassagen, Meditationsübungen, Akupressur oder Aromatherapien.

Genau genommen aber gehört in diese Gruppe auch die optimale Bettausstattung und Gestaltung der Schlafumgebung.

Denn wenn beispielsweise das Schlafzimmer völlig überheizt, zu hell oder zu laut ist, dann nützt der beste Beruhigungstee nicht viel. Ebenso verfehlt das vor dem Schlafengehen genossene Vollbad mit entspannenden Heilkräutern seine Wirkung, wenn zum Beispiel die Matratze nicht den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen genügt.

Wenn auch die Hausmittel nicht mehr beim Einschlafen helfen...

Zu Hausmitteln gegen Schlafstörungen zählt prinzipiell alles, was dem Körper guttut und Entspannung bringt. Das kann neben diversen Heilpflanzen oder entspannenden Atemübungen also durchaus auch der Verzicht auf Alkohol und Tabak sein oder das persönliche Schlafritual, bei dem sich der Körper auf die Nachtruhe einstellen kann.

Medikamentös sollte eine Schlafstörung nur unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden, denn hier spielt oftmals die Gefahr einer Abhängigkeit, eine nicht zu unterschätzenden Rolle.

Tritt indes eine echte Schlafstörung auf, die sich über mehrere Wochen hinzieht, sollte allerdings trotz aller Hausmittel der Arzt aufgesucht werden, denn es können durchaus ernsthafte Erkrankungen zugrunde liegen, wodurch die Ein- und Durchschlafstörungen forciert werden.

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Der Autor:

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Oliver

„Schlaf ist für Menschen lebenswichtig. Im Schlaf entspannt und erholt sich der ganze Körper, das Immunsystem schöpft neue Kraft und die Seele verarbeitet Erlebtes. Wer nachts gut schläft, ist tagsüber fit und leistungsfähig."

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