Wie sollte man sich morgens wecken lassen?

18.08.2016 20:00  Von:: Elisabeth

Entspannt in den Tag – mit der richtigen Weckmethode

Ein schrilles Weckerklingeln – das ist mit Sicherheit nicht der sanfteste Weg in den neuen Tag. Während so ein Start einigen Menschen die Laune für den ganzen Morgen verdirbt, benötigen andere diesen kleinen Adrenalinschub, um überhaupt auf die Beine zu kommen. So wie es unterschiedliche Schlaftypen gibt, so unterschiedlich sind auch die Vorlieben beim Aufstehen.

Die Snooze-Funktion

Viele elektronischen Wecker und nahezu alle Handywecker verfügen über eine Snooze-Funktion. Sie ist besonders für die Menschen geeignet, die am Morgen etwas Zeit benötigen. Die Snooze-Funktion wird aktiviert, nachdem der Wecker das erste Mal geklingelt hat. Das Intervall, nach dem der Wecker das nächste Mal klingelt, kann von dem Nutzer selbst gewählt werden. Meist stehen fünf, zehn und 15 Minuten zur Auswahl. Damit Sie nicht wieder einschlafen, kann die Snooze-Funktion nur direkt am Wecker wieder ausgeschaltet werden – sonst klingelt der Wecker durchgängig.

Lichtwecker

Lichtwecker sind optimal geeignet für Menschen, die zu besonders frühen Tageszeiten aufstehen müssen. Denn der Wecker mit integrierter Beleuchtung simuliert einen Sonnenaufgang. Mithilfe von besonders starken Leuchten, werfen die Wecker über einen festgelegten Zeitraum, meistens 30 Minuten, ein immer stärker werdendes Licht in den Raum. Ähnlich wie bei einem Sonnenaufgang wird der Schlafende so ganz allmählich und auf natürliche Art und Weise geweckt. Menschen, die gerade in den dunklen Monaten Probleme mit dem Aufstehen haben, können von einem Lichtwecker profitieren. Der Nachteil: Schläft ein Partner mit im Raum, könnte er oder sie sich von dem Licht gestört fühlen.

Schlafphasenwecker

Eine besonders schonende Weckmethode ist der Schlafphasenwecker. Der Zweck eines Schlafphasenweckers besteht darin, den Menschen unter Berücksichtigung seiner aktuellen Schlafphase zum richtigen Zeitpunkt zu wecken. Ein Schlafender durchläuft in der Regel drei verschiedene Schlafphasen:

• Leichtschlafphasen 1 und 2

• Tiefschlafphasen 3 und 4 zur physischen Entspannung

• REM-Phasen (Rapid Eye Movement)

Beim Übergang zwischen diesen Schlafphasen kommt es zu den sogenannten Fast-Wach-Phasen, in denen der Schlafende sich zum Beispiel umdreht oder die Decke hochzieht. Genau in diesen Phasen, in der der Schlafende ohnehin fast wach ist, kommt der Schlafphasenwecker zum Einsatz. Schlafphasenwecker werden meist als Armbanduhr getragen und messen so den Herzschlag und die Bewegung des Schlafenden – so kann der Wecker feststellen, in welcher Schlafphase man sich befindet. Man gibt bei Schlafphasenweckern in der Regel keinen festen Weckzeitpunkt, sondern einen Zeitraum an. Während dieser Phase misst der Wecker die Tätigkeiten und der Alarm geht zu gegebenem Zeitpunkt los.

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